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Events - alte TV-Tips: 12.2007

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Sa   01. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



Mo   03. Dezember 2007
15:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 15:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Themen: Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller.
- Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln spielen dieses Jahr in der Weihnachtsbäckerei der WDR-Fernsehköche Martina und Moritz eine besondere Rolle: Sie backen diesmal einen ungewöhnlichen Stollen, eine rumänische Heferolle mit Haselnussfüllung, die unwiderstehliche Engadiner Nusstorte und die köstlichen Cantuccini aus der Toskana, jenes Mandelgebäck, das so gut zum Vin Santo passt, dem "Heiligen Wein" aus getrockneten Trauben. Natürlich geben die beiden wie immer jede Menge Tipps, damit die Weihnachtsbäckerei auch wirklich gelingt und wie man die Schätze bis zu den Feiertagen aufbewahrt.  



Mi   05. Dezember 2007
15:15 NDR Winter in der Zips

bis 16:00 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen  

Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens, ließen sich hier nieder, als Bauern und auch wieder als Holzfäller. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Und besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wieviele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene "Schwarze Bogar" spuken dann durch die Gassen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. Emilia Funa wird nicht nach Deutschland auswandern, denn "hier kann man viel freier leben", schwärmt sie.  

21:45 DSF Motobike

bis 22:15 30 min Romaniacs 2007  

Das Polo-Motorradmagazin.
Einmal im Jahr stellen sich einige hundert Verrückte - allerdings nicht zum gemütlichen Wanderausflug, sondern zu einem Offroadspektakel der besonders brutalen Art: der Romaniacs. Die friedlichen Landschaften mutiert zum Hexenkessel, wenn Heerscharen von Offroadern versuchen, die Berge und Täler Rumäniens zu bezwingen. 5 Tage lang hat Motobike 2 Endurofahrer aus Bayern hautnah begleitet, schaut ihnen bei einer der härtesten Mehrtage Ralley der Welt über die Schulter. Motobike zeigt die spannendsten Szenen, Stürze, Freud und Leid der unerschrockenen Offroadpiloten.  

23:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 23:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Siehe oben.  



Do   06. Dezember 2007
22:15 ZDF-doku Balkan Champion

bis 23:45 89 min    

"Ich befinde mich politisch auf dem Parkplatz und warte auf den richtigen Moment, um loszufahren. Vielleicht schaffe ich es, der Demokratisierung in Rumänien den nötigen Anstoß zu geben", sagte Elöd Kincses im Sommer 2004 seiner Tochter Rèka. Er versuchte gerade zum fünften Mal, als Unabhängiger in das rumänische Parlament gewählt zu werden. Auch dieses Mal sollte er scheitern. Rèka Kincses Familie, die zur ungarischen Minderheit in Rumänien gehört, lebt in Targu Mures im Osten Transsilvaniens. 1989 übernahm ihr Vater, der sich als Anwalt für Verfolgte des Ceausescu-Regimes einsetzte, eine folgenschwere Aufgabe: Er verteidigte den Pfarrer Làszlo Tökès aus Temesvàr, der ausländischen Fernsehsendern regimekritische Interviews gegeben hatte. Die Ereignisse rund um den Fall Tökès führten zu den ersten Demonstrationen in Rumänien seit 25 Jahren Diktatur. Zunächst galt Elöd Kincses als Held. Nach dem Sturz Ceausescus übernahm er die politische Führung des Bezirks Mures. Doch wenige Wochen nach der Wende, im März 1990, kam es zu Unruhen zwischen Ungarn und Rumänen, die zum ersten ethnischen Konflikt mit Todesopfern in Osteuropa nach der Wende eskalierten. Während Elöd Kincses manchen Vertretern der ungarischen Minderheit in seinen Forderungen nach Gleichberechtigung zu wenig radikal war, galt er der rumänischen Seite als ungarischer Extremist. Gemeinsam machten beide Seiten Elöd Kincses für die Ausschreitungen in Targu Mures verantwortlich. Kincses musste das Land und seine Familie verlassen. Als er nach sechs Jahren aus dem Exil zurückkehrte, begann er für einen Sitz im Parlament zu kandidieren, wurde aber bei jeder Wahl von seinen politischen Gegnern kaltgestellt. So auch im Herbst 2004, wo ihn ein kurz vor dem Wahlkampf in Kraft getretenes Gesetz von den Wahlen ausschloss. Die 1972 geborene rumänische Filmemacherin Rèka Kincses, Regiestudentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, setzt sich in ihrem persönlichen Dokumentarfilm mit der Geschichte ihres Vaters, mit seiner Person, dem Scheitern seines politischen Engagements und dessen Auswirkungen auf die ganze Familie auseinander. War sie noch vor der Wende stolz auf ihn, so zweifelte sie bald an seiner Haltung: War sein Kampf wirklich ein gerechter oder beruhte er doch auf einer falschen Einschätzung der politischen Situation? War er mutig oder einfach nur verbohrt? Warum konnte er im neuen System keinen Fuß fassen? Neben Beobachtungen während des Wahlkampfs im Herbst 2004 zeichnet Réka Kincses in lebhaften und oft kontroversen Gesprächen mit ihrer Familie, anhand von Archivmaterial aus dem Frühjahr 1990 sowie Gesprächen mit politischen Widersachern ihres Vaters die Ereignisse seit der rumänischen Revolution 1989 nach. "Balkan Champion" verbindet die außergewöhnliche Geschichte der Familie Kincses mit einem Stück jüngerer europäischer Zeitgeschichte und erzählt von Freundschaft und Verrat, politischen Intrigen und von der Schwierigkeit, zwischen Integrität und Halsstarrigkeit, zwischen Pragmatismus und Opportunismus zu unterscheiden. Der Dokumentarfilm wurde mit großem Erfolg auf nationalen und internationalen Filmfestivals präsentiert. Auf der Duisburger Filmwoche 2006 erhielt er sowohl den Förderpreis der Stadt Duisburg als auch den Publikumspreis der Rheinischen Post. International wurde er unter anderem bei der Ungarischen Filmwoche 2007 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  



Fr   07. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Siehe oben.  



Sa   08. Dezember 2007
07:30 SR NaturNah

bis 08:00 30 min Das Donaudelta  

Das Donaudelta ist eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft, ein Paradies für über 170 Vogelarten, die hier brüten, für Schlangen sowie zahlreiche weitere Tiere und Pflanzen. Damit es dabei bleibt, wurde im rumänischen Teil des Deltas ein Biosphärenreservat eingerichtet. Hier sollen Mensch und Natur im Einklang leben. Der Tierfilmer Otto Hahn suchte die unterschiedlichsten Biotope an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer auf und entdeckte Krauskopf-Pelikane, Löffler, Bienenfresser, Stelzenläufer, Sumpf-Schildkröten, Würfelnattern und Ziesel.  

11:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 11:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Siehe oben.  



So   09. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Siehe oben.  

18:45 phoenix Moldavien

bis 19:15 30 min Land ohne Eltern  

Seit drei Jahren lebt Denis auf der Straße. Seine Mutter sitzt im Gefängnis, weil sie für ihn und seine Schwester etwas zum Essen stehlen wollte. Wo sein Vater ist, weiß er nicht. Leere Flaschen - achtlos weggeworfen - für Denis sind sie wertvoll. Er bringt Flaschen und Pappkartons zu einer Sammelstelle und bekommt einige Lei dafür. Mülltrennung ist in diesem Land nicht erforderlich - das besorgen die Ärmsten der Armen. Denis kümmert sich um den obdachlosen Viktor, der kaum gehen kann. Der 16Jährige wurde schon mehrmals von der Polizei aufgegriffen und in verschiedene Kinderheime gebracht. Doch geprägt vom Leben auf der Straße wollte er sich nicht dem Heimalltag unterordnen und lief weg. "Die Stadt der Kinder" wurde vor einem Jahr vom deutsch-österreichischen Sozialverein Concordia gegründet. 105 Kinder haben hier inzwischen ein Zuhause gefunden. Sie sind fast alle Sozialwaisen, das heißt, die Eltern leben, sind aber im Ausland oder aus anderen Gründen nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern. Bei allen anfallenden Arbeiten helfen die Kinder mit. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, gerade weil sich ihre Eltern ihnen gegenüber häufig als verantwortungslos gezeigt haben. Die "Stadt der Kinder" ist einzigartig in Moldawien, obwohl gerade hier der Bedarf an solchen Einrichtungen sehr groß ist. Über 100 Kinder haben hier inzwischen ein Zuhause gefunden, insgesamt sollen es einmal 300 werden. Bei 50.000 verlassenen Kindern in Moldawien nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - aber es ist ein Anfang. Concordia hat die Unterstützung der Präsidentengattin. Sie macht so manches möglich, was in dem immer noch stark von seiner kommunistischen Vergangenheit geprägten Land zunächst unmöglich erschien. Moldawien tut sich, 15 Jahre nach der Unabhängigkeit, immer noch schwer damit, seinen Weg als eigenständiger Staat zu finden.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Siehe oben.  



Di   11. Dezember 2007
13:30 hr Länder - Menschen - Abenteuer

bis 14:15 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen - Winter in der Zips (Rumänien)  

Reportagereihe.
Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens, ließen sich hier nieder, als Bauern und auch wieder als Holzfäller. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Und besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wieviele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene "Schwarze Bogar" spuken dann durch die Gassen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. Emilia Funa wird nicht nach Deutschland auswandern, denn "hier kann man viel freier leben", schwärmt sie.  

20:15 ORF2 Universum

bis 21:05 50 min Schakale unter uns  

Dokumentationsreihe.
In vielen Kulturen wurden Schakale als unreine Aasfresser und Schädlinge gejagt, in anderen, etwa dem alten Ägypten, als Gottheiten verehrt. Heute kennt man Schakale vor allem von Naturfilmen aus der afrikanischen Steppenlandschaft, oftmals auch nur als vermeintlich feige Aasfresser, die Löwen ihre frisch erlegte Beute streitig machen wollen. Dass Schakale seit kurzem auch in Europa heimisch sind, ist jedoch weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und Finnland. UNIVERSUM begleitet eine junge Wissenschafterin, die von den sagenumwobenen Säugetieren fasziniert ist. Sie führt uns zu den Goldschakalen nach Ägypten und in den griechischen Karst, wo Schakale zur Küste ziehen, um Krabben zu jagen. Weitere Schauplätze sind der ungarische Rohrwald am Klein-Plattensee, das Rumänische Donaudelta, österreichische Hochalmen und die Wälder Kroatiens, wo die anpassungsfähigen Raubtiere ihren Lebensraum mit Wölfen und Bären teilen. Es ist die spannende Geschichte eines heimlichen Einwanderers, dessen Erforschung gerade erst begonnen hat.  

21:30 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 22:15 45 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  

22:25 3sat Vorwärts und nie vergessen! - Ballade über bulgarische Helden

bis 23:10 45 min Ein "Elektronisches Tagebuch" des Mainzer Stadtschreibers Ilija Trojanow  

Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") und diesjährige Preisträger für einige Zeit seine Profession: Aus dem Schriftsteller wird ein Filmemacher, der zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach eigener Themenwahl produziert. Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Seine Eltern flohen nach Italien, als er sieben war. Später ging die Familie über Deutschland nach Kenia, wo Trojanow den größten Teil seiner Kindheit verbracht hat. Gerade ist er von Kapstadt nach Wien gezogen. Diesen Sommer kehrte Ilija Trojanow in seine Heimat zurück und suchte das Gespräch mit politischen Gefangenen und Zeitzeugen, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Gefängnissen und Lagern des Landes verschwanden. Bulgarien, im Südosten Europas, führte jahrzehntelang ein Schattendasein im europäischen Länderkanon. Während der Sowjet-Ära galt es als linientreuester Satellitenstaat Moskaus. Ilija Trojanow begleitet jetzt ehemals politische Häftlinge an die Orte des Schreckens und dokumentiert, wo und wie sie misshandelt wurden. Belene, eine Insel in der Donau an der Grenze zu Rumänien, war viele Jahrzehnte Lager und grausamer Ort der Folter. Tausende von Menschen ließen dort ihr Leben. Die Gefängnisse in Sofia und Pazardzik galten als die schlimmsten in Bulgarien. Trojanow ist es gelungen, an diesen Orten zu drehen und lässt Opfer Zeugnis ablegen über eine Zeit der Unmenschlichkeit. "Jetzt kann ich beruhigt sterben," sagt der bulgarische Historiker Stojan T. nach dem Dreh mit Ilija Trojanow. Er hat über die Gewaltverbrechen während der kommunistischen Ära gesprochen. Ein Thema, das in der bulgarischen Öffentlichkeit nach wie vor ein Tabu ist. Als Schüler hatte er beobachtet, wie in seiner zentralbulgarischen Heimatstadt Lovec in einem Steinbruch politische Häftlinge misshandelt und getötet wurden. Alles passierte vor den Augen der Bevölkerung, von ihr gleichsam geduldet und ignoriert.  



Mi   12. Dezember 2007
17:35 arte WunderWelten

bis 18:30 55 min Lopukhovo - In den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Lopukhovo - ein ukrainisches Dorf, vergessen im dichten Wald der Karpaten, irgendwo zwischen der ehemaligen Sowjetunion und der Europäischen Union. Die einzige Ressource von Lopukhovo ist sein grünes Gold: der Wald. Die Menschen sind ihm eng verbunden, sie leben von ihm, setzen ihm aber auch hart zu, denn die Forstwirtschaft hat heute andere Prioritäten als das Wohl der Dorfbewohner. In Lopukhovo schwanken die Menschen zwischen Hoffnung und Resignation. Der arg strapazierte Wald ist ihr Leben, aber auch ihr Leid. Einige der bodenständigen Männer wenden ihm den Rücken zu und versuchen ihr Glück weit außerhalb der ukrainischen Grenzen. Die Frauen und Männer von Lopukhovo sind Menschen mit starkem Widerstandsgeist. "WunderWelten" zeigt ihr "Leben trotz alledem", ein Leben ohne Perspektiven in diesem "anderen" Europa, das der Westen noch immer kaum wahrnimmt.  

18:00 3sat Am Schauplatz

bis 18:30 30 min Der gute Mensch von Luncani  

Die Reportage der Woche.
Eigentlich sollte der Wiener Installateur Gerhard Spitzer in einem rumänischen Waisenhaus in Luncani nur eine Stromleitung verlegen und wieder zurückkehren. Doch was er dort sah, hat ihn so erschüttert, dass er bis heute in Rumänien geblieben ist. Spitzer entschloss sich, einige Kinder zu adoptieren und für ihre Ausbildung zu sorgen. Das war vor 15 Jahren. Michael Brauner stellt Gerhard Spitzer vor, der inzwischen eine Wohngemeinschaft mit angeschlossener Lehrwerkstätte für Jugendliche in Luncani leitet.  

22:30 SR Auslandsreporter

bis 23:00 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



Do   13. Dezember 2007
07:05 arte Willkommen bei ...

bis 07:30 25 min Pepsi  

Persönliche Geschichten.
Penelope, genannt Pepsi, ist eine zierliche, energische und warmherzige Frau, die in Athen lebt. Im Alter von zwölf Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Rumänien nach Griechenland. Heute kümmert sie sich um ihre 92-jährige Mutter und pflegt die Erinnerung an Rumänien, obwohl sie sich in Griechenland ganz zu Hause fühlt. Sie ist zwar keine praktizierende Christin, besucht aber regelmäßig Pater Maximos, mit dem sie ihre Leidenschaft für Katzen teilt. Hinter ihrem schlichten Auftreten verbirgt sich ein zurückhaltender Nonkonformismus.  

07:20 phoenix Türkei

bis 07:30 10 min Der Nobelzug des Orients  

Der Mythos Orientexpress lebt. In Istanbul, der Stadt der zwei Kontinente, startet der berühmteste aller Züge. An Bord sind Gäste aus aller Herren Länder, die in fünf Tagen sechs Länder bereisen und den Charme dieses exklusiven Zuges genießen möchten. Und genauso international wie die Bordliste ist das Personal. Erster Stop ist Bukarest. Die Hauptstadt von Rumänien leidet, wie das ganze Land, noch immer stark von den Folgen der Ceausescu-Diktatur. Eine Stadtrundfahrt mit dem Bus holt die Reisenden des Traumzuges schnell zurück in die brutale Realität. Der Orientexpress - seit den 20er Jahren ist dieser Zug Objekt der Begierde von Verliebten, Hochzeitsreisenden und Romantikern. Wie viele Anträge in diesem Königszug gemacht wurden, weiß niemand. Sicher aber ist, eine Reise mit dieser britischen Institution bleibt jedem Passagier unvergessen. Begonnen hatte die Reise in Istanbul, der Brücke zwischen Asien und Europa. Der zweite Teil führt von Bukarest durch die rumänischen Karpaten nach Budapest. Die Reise endet schließlich in der wohl romantischsten Stadt Europas - der Lagunenstadt Venedig.  

09:30 arte Willkommen bei ...

bis 09:55 25 min Pepsi  

Persönliche Geschichten.
Penelope, genannt Pepsi, ist eine zierliche, energische und warmherzige Frau, die in Athen lebt. Im Alter von zwölf Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Rumänien nach Griechenland. Heute kümmert sie sich um ihre 92-jährige Mutter und pflegt die Erinnerung an Rumänien, obwohl sie sich in Griechenland ganz zu Hause fühlt. Sie ist zwar keine praktizierende Christin, besucht aber regelmäßig Pater Maximos, mit dem sie ihre Leidenschaft für Katzen teilt. Hinter ihrem schlichten Auftreten verbirgt sich ein zurückhaltender Nonkonformismus.  

20:15 NDR Länder - Menschen - Abenteuer

bis 21:00 45 min Karpatenwinter  

Kriwka ist ein abgelegenes Dorf in den ukrainischen Karpaten. Das Besondere in diesem Dorf sind seine Menschen. Wohlstand gibt es hier nicht. Und trotzdem sind alle mit ihrem Leben zufrieden. Frau Julia und ihr Mann Mikola müssen noch schwer arbeiten, obwohl sie beide schon im Rentenalter sind. Sie bewohnen eines der malerischen Holzhäuser. Das Vieh im Stall sichert ihnen einen bescheidenen Wohlstand und die Klugheit des Alters macht sie offen für die kleinen Schönheiten des Alltags. Weihnachten feiern sie wie vor hundert Jahren im Kreis ihrer Kinder und Enkel. Unter Anteilnahme der ganzen Großfamilie wurde für das hohe Fest eine Sau geschlachtet, denn nach dem vierzigtägigen Fasten im Advent haben alle wieder große Lust auf Wurst und Braten.  

23:00 SR Auswanderung und Heimkehr

bis 23:45 45 min Der lange Weg der Bessarabiendeutschen  

Heute noch leben in Baden-Württemberg viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. Viele dieser Vorfahren hatten Württemberg in den Jahren um 1790 verlassen und waren zunächst nach Polen ausgewandert. Von dort folgten sie dem Ruf des russischen Zaren und zogen als Kolonisten nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. Dort gründeten sie eigene Dörfer mit Schulen und Kirchen. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es, bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien, von ihrer Flucht aus Polen und vom Neuanfang im Schwabenland.  



Fr   14. Dezember 2007
15:15 NDR Länder - Menschen - Abenteuer

bis 16:00 45 min Karpatenwinter  

Kriwka ist ein abgelegenes Dorf in den ukrainischen Karpaten. Das Besondere in diesem Dorf sind seine Menschen. Wohlstand gibt es hier nicht. Und trotzdem sind alle mit ihrem Leben zufrieden. Frau Julia und ihr Mann Mikola müssen noch schwer arbeiten, obwohl sie beide schon im Rentenalter sind. Sie bewohnen eines der malerischen Holzhäuser. Das Vieh im Stall sichert ihnen einen bescheidenen Wohlstand und die Klugheit des Alters macht sie offen für die kleinen Schönheiten des Alltags. Weihnachten feiern sie wie vor hundert Jahren im Kreis ihrer Kinder und Enkel. Unter Anteilnahme der ganzen Großfamilie wurde für das hohe Fest eine Sau geschlachtet, denn nach dem vierzigtägigen Fasten im Advent haben alle wieder große Lust auf Wurst und Braten.  

17:30 EinsExtra Auslandsreporter

bis 18:00 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



Sa   15. Dezember 2007
16:10 rbb Eisenbahn-Romantik

bis 16:40 29 min Tausendundeine Dampfwolke  

Die Sonderfahrt quer durch Mittel- und Osteuropa von Nürnberg aus nach Istanbul führt durch Wien, vorbei an Budapest, quer durch Rumänien. Es geht durch die Walachei. Das schon sehr breite Donautal wird überquert. In Bulgarien fährt der Dampfsonderzug durch das Balkangebirge. Auf einer eingleisigen Hauptbahn, durch Schluchten, über Brücken und durch einen Kreiskehrtunnel. Station gemacht wird in einer der ältesten Städte Europas, in Plovdiv. Der letzte Streckenabschnitt führt durch das östliche Bulgarien und durch den gesamten europäischen Teil der Türkei. Hier legt sich schon orientalisches Flair über die Reise, die nach sechs Tagen am Bosporus enden wird. Bis dahin haben 20 Dampfloks möglicherweise mehr als 1.001 Dampfwolken in den Himmel geblasen.  

00:20 EinsExtra Auslandsreporter

bis 00:50 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



So   16. Dezember 2007
16:00 EinsExtra Auslandsreporter

bis 16:30 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  

00:20 zdf Vorwärts und nie vergessen!

bis 01:05 45 min Ballade über bulgarische Helden  

"Jetzt kann ich beruhigt sterben." Der bulgarische Historiker Stojan T. schickt nach dem Dreh mit dem Mainzer Stadtschreiber und Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") ein Stoßseufzer zum Himmel. Er hat über die Gewalt-verbrechen während der kommunistischen Ära gesprochen. Ein Thema, das in der bulgarischen Öffentlichkeit nach wie vor ein Tabu ist. Als Schüler hatte er beobachtet, wie in seiner zentralbulgarischen Heimatstadt Lovec in einem Stein-bruch politische Häftlinge misshandelt und getötet wurden. Alles passierte vor den Augen der Bevölkerung, von ihr gleichsam geduldet und ignoriert. Der in Bulgarien geborene Schriftsteller Ilija Trojanow kehrte diesen Sommer in seine Heimat zurück und suchte das Gespräch mit politischen Gefangenen und Zeitzeugen, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Gefängnissen und Lagern des Landes verschwanden. Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Preisträger für einige Zeit seine Profession: aus einem Schriftsteller wird ein Filmemacher, der zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach eigener Themenwahl produziert. Ilija Trojanow macht mit seinem Film ein Stück bulgarischer Geschichte transparent. Er begleitet ehemals politische Häftlinge an die Orte des Schreckens und doku-mentiert, wo und wie sie misshandelt wurden. Belene, eine Insel in der Donau an der Grenze zu Rumänien, war viele Jahrzehnte Lager und grausamer Ort der Folter. Tausende von Menschen ließen dort ihr Leben. Die Gefängnisse in Sofia und Pazardzik galten als die schlimmsten in Bulgarien. Trojanow ist es gelungen, an diesen Orten zu drehen und lässt Opfer Zeugnis ablegen über eine Zeit der Unmenschlichkeit. Der 83-jährige Stefan Walkow war 21 Jahre als politischer Gefangener inhaftiert. Er spricht mit Trojanow über die menschenverachtenden Zustände im Gefängnis in den Jahren des Kalten Krieges, als sich das Land zwischen Balkan und Schwarzmeerküste nach außen vollkommen abschottete.  

02:05 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 03:00 55 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  



Mo   17. Dezember 2007
06:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 06:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

20:15 3sat Karpatenwinter

bis 21:00 45 min Weihnacht in der Maramures  

Das Schradental liegt abgeschieden in den nordrumänischen Karpaten, nahe an der Grenze zur Ukraine. Die Menschen dort sind Bauern, Holz-fäller und Hirten. Es sind Rumänen, Ukrainer und einige Deutsche - Nachkommen der Zipser, die vor mehr als 230 Jahren hierher kamen. Heidnisch-winterliche Traditionen und Vorstellungen haben sich mit den Riten der verschiedenen christlichen Kirchen vermischt. Unter meterho-hem Schnee und in klirrender Kälte werden vor Weihnachten die weit verstreut liegenden Häuser hergerichtet, mit Pferd und Schlitten wird Brennholz aus den Wäldern geholt. Es ist Zeit, ein Schwein zu schlach-ten, Speck und Würste zuzubereiten, ausgiebig zu backen, zu kochen und Schnaps zu brennen. Die Jungen holen ihre zotteligen Kostüme aus der Truhe und proben ihre Teufelskämpfe - ein Ritual, das sich jedes Jahr in der Heiligen Nacht auf den verschneiten Wegen des Tals wieder-holt. Der Film von Titus Faschina schildert, wie die Menschen im Schradental Weihnachten feiern.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

22:05 rbb Der Herr der Wölfe

bis 22:35 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  



Di   18. Dezember 2007
10:15 rbb Der Herr der Wölfe

bis 10:45 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  

20:15 hr Karpatenwinter

bis 21:00 45 min Weihnacht in der Maramures  

Das Schradental liegt abgeschieden in den nordrumänischen Karpaten, nahe an der Grenze zur Ukraine. Die Menschen dort sind Bauern, Holz-fäller und Hirten. Es sind Rumänen, Ukrainer und einige Deutsche - Nachkommen der Zipser, die vor mehr als 230 Jahren hierher kamen. Heidnisch-winterliche Traditionen und Vorstellungen haben sich mit den Riten der verschiedenen christlichen Kirchen vermischt. Unter meterho-hem Schnee und in klirrender Kälte werden vor Weihnachten die weit verstreut liegenden Häuser hergerichtet, mit Pferd und Schlitten wird Brennholz aus den Wäldern geholt. Es ist Zeit, ein Schwein zu schlach-ten, Speck und Würste zuzubereiten, ausgiebig zu backen, zu kochen und Schnaps zu brennen. Die Jungen holen ihre zotteligen Kostüme aus der Truhe und proben ihre Teufelskämpfe - ein Ritual, das sich jedes Jahr in der Heiligen Nacht auf den verschneiten Wegen des Tals wieder-holt. Der Film von Titus Faschina schildert, wie die Menschen im Schradental Weihnachten feiern.  

00:30 arte Metrosounds - Bukarest

bis 01:20 50 min Das musikalische Kaleidoskop einer pulsierenden Metropole  

Er ist der deutsche Lieblingsrusse. Seine Bücher sind Kult. Seine Geschichten, angesiedelt zwischen Moskau und Berlin, zutiefst komische Betrachtungen skurrilen Alltagswahnsinns. Darüber hinaus ist Wladimir Kaminer DJ und Erfinder der "Russendisko", die seit Jahren abseitige Klänge aus Osteuropa populär macht. Für "Metrosounds" reiste Wladimir Kaminer für ein Wochenende nach Bukarest, um sich auf die Suche nach den authentischen Sounds der rumänischen Metropole zu machen. In Zeiten gleichgeschalteter Musikkultur und trostloser MTV-Globalisierung hofft er, hier Musik zu finden, die mit Seele und Verve mitten aus dem Herzen der Stadt kommt. In den geheimnisvollen Vorstädten Bukarests, den Mahalas, trifft Kaminer auf einen spannenden Mix aus alten und neuen rumänischen Beats und Melodien. Er rappt mit der erfolgreichsten Hip-Hop-Band der Stadt, entdeckt eine transsylvanische Rhythm-'n'-Blues-Band, hat Spaß mit dem "Elvis der Roma", trifft eine gefährlich leidenschaftliche Zigeuner-Königin, aparte Studentinnen singen für ihn alte Pionierlieder und schließlich begegnet Kaminer auch noch jungen Elektronik-Jazzern aus dem Bukarester Underground. Das morbide Flair des einstigen "Paris des Ostens" sorgt für die atmosphärisch flirrende Kulisse einer musikalischen Entdeckungsreise der außergewöhnlichen Art.  



Mi   19. Dezember 2007
12:30 arte WunderWelten

bis 13:30 60 min Lopukhovo - In den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Lopukhovo - ein ukrainisches Dorf, vergessen im dichten Wald der Karpaten, irgendwo zwischen der ehemaligen Sowjetunion und der Europäischen Union. Die einzige Ressource von Lopukhovo ist sein grünes Gold: der Wald. Die Menschen sind ihm eng verbunden, sie leben von ihm, setzen ihm aber auch hart zu, denn die Forstwirtschaft hat heute andere Prioritäten als das Wohl der Dorfbewohner. In Lopukhovo schwanken die Menschen zwischen Hoffnung und Resignation. Der arg strapazierte Wald ist ihr Leben, aber auch ihr Leid. Einige der bodenständigen Männer wenden ihm den Rücken zu und versuchen ihr Glück weit außerhalb der ukrainischen Grenzen. Die Frauen und Männer von Lopukhovo sind Menschen mit starkem Widerstandsgeist. "WunderWelten" zeigt ihr "Leben trotz alledem", ein Leben ohne Perspektiven in diesem "anderen" Europa, das der Westen noch immer kaum wahrnimmt.  

16:30 mdr Donau kulinarisch

bis 17:00 30 min Von Bukarest bis Braila  

In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier. Ganz anders geht es zu in Bukarest mit seiner historischen Altstadt, den modernen Glaspalästen und weltläufigen Bürgern. Es ist eine schnell wachsende Weltstadt, mit heftigen Gegensätzen, viel Licht und viel Schatten. In der ältesten Kirche von Bukarest findet eine Taufe statt. In Cernavoda entdeckt man kulinarische Genüsse, die man in der sonst tristen Umgebung nicht vermuten würde. Und in einem ganz unscheinbaren Dorf an der Donau findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen mit Bildern der berühmtesten Künstler Rumäniens. Kilometerlange unterirdische Stollen führen in der Republik Moldawien in eine der europaweit grössten Weinkellereien. Zurück in Rumänien, in Braila, besuchen die Filmemacher einen Bildhauer, der ein würdiger Nachfolger des weltbekannten Bildhauers Brancusi werden könnte. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).  

04:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 04:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



Fr   21. Dezember 2007
10:40 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 11:25 45 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  



Sa   22. Dezember 2007
15:45 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 17:00 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



So   23. Dezember 2007
17:00 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 18:15 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



Mo   24. Dezember 2007
14:00 arte WunderWelten

bis 14:55 55 min Weihnachten in den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Nach Winteranbruch verlangsamt sich das Leben in den Dörfern im Norden Rumäniens, die Bauern haben die Tiere in die Ställe gebracht und beginnen mit den Weihnachtsvorbereitungen. In den Bräuchen zur Weihnachtszeit vermischt sich der orthodoxe Glaube mit den heidnischen Riten der Bauernkultur. Weihnachten in Rumänien ist die Zeit des "Viflaim", eines heidnisch-mythischen Karnevals.  

17:05 EinsExtra Stationen

bis 17:50 45 min Der heitere Friedhof von Sâpânta  

Der "Cimitirul Vesel" in Sâpânta, im Norden Rumäniens, ist ein ungewöhnlicher Friedhof. So ungewöhnlich wie sein Name, ins Deutsche übersetzt heißt er: "Der heitere Friedhof". Rund um die orthodoxe Kirche suggerieren Kreuze in dunklem Blau mit bunten Bildern in ihrer Farbenpracht Heiterkeit. Auf den Kreuzen sind Szenen dargestellt, die den Verstorbenen charakterisieren. Doch das ist nicht immer positiv. Kurze Verse beschreiben seine Eigenarten. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Da ist zu lesen: "Schnaps ist reines Gift. Er bringt nur Leid und Qual. Denn auch mir hat er gebracht den Tod, der mich dann holte."  

20:15 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 21:40 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  

00:10 EinsExtra Stationen

bis 00:55 45 min Der heitere Friedhof von Sâpânta  

Der "Cimitirul Vesel" in Sâpânta, im Norden Rumäniens, ist ein ungewöhnlicher Friedhof. So ungewöhnlich wie sein Name, ins Deutsche übersetzt heißt er: "Der heitere Friedhof". Rund um die orthodoxe Kirche suggerieren Kreuze in dunklem Blau mit bunten Bildern in ihrer Farbenpracht Heiterkeit. Auf den Kreuzen sind Szenen dargestellt, die den Verstorbenen charakterisieren. Doch das ist nicht immer positiv. Kurze Verse beschreiben seine Eigenarten. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Da ist zu lesen: "Schnaps ist reines Gift. Er bringt nur Leid und Qual. Denn auch mir hat er gebracht den Tod, der mich dann holte."  

02:00 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 03:25 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  



Di   25. Dezember 2007
10:30 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 11:55 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  

04:20 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 05:35 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



Do   27. Dezember 2007
15:40 phoenix Besondere Orte - Besondere Menschen

bis 16:10 30 min Der Fischer, der Fluss und das Buch ...  

Die Theiß, größter Nebenfluss der Donau und zweitgrößter Fluss Ungarns, galt einst als das fischreichste Gewässer Europas. Balázs ist Fischer in Algyö, einem kleinen Ort an der Theiß im Südosten Ungarns. Täglich fährt er mit seinem Boot auf den Fluss und kontrolliert seine Reusen. Manchmal findet er nur einen einzigen kleinen Fisch darin. Am vielleicht größten Tag seines Lebens, sagt Balázs, im Jahre 1996 habe er noch einen 86 Kilo schweren, über zwei Meter langen Wels gefangen. Doch im Jahre 2000 brach eine Katastrophe über den Fluss, ihn und die anderen Fischer herein. Alles schien zu Ende. Giftiger Schlamm war aus einem Bergwerk in Rumänien in die Theiß gelaufen, der Fluss so giftig, dass die Fische an Land sprangen. Der Hund von Balázs fraß einen Fisch und starb. Die Bilder von der sterbenden Theiß, die um die Welt gingen, hat er aufgenommen. Alles ging in die Brüche, Balázs Existenz - jahrelang musste er sich mit Hilfsjobs über Wasser halten - und auch seine Ehe. "Mein Vater hat immer gesagt, die Theiß wird dich krank machen, aber auch wieder heilen, und genau so war's", erzählt er. Noch ein Jahr nach der Katastrophe waren Balázs und seine Kollegen ohne Arbeit und Perspektive. Lange habe er überlegt, ob er überhaupt weitermachen solle. Er entschloss sich zu kämpfen, besuchte den Unglücksort in Rumänien und reiste zu den Managern des zuständigen Konzerns in Australien: Er hat ihnen sein Fischermesser geschenkt, das er nicht mehr brauchte, geholfen haben sie nicht. Der einfache Flussfischer wurde zum Sprachrohr seiner Kollegen und zum Helden - und er fing an alles aufzuschreiben. In seinem Buch hält er fest, was das Leben seiner Vorväter hier an der Theiß ausmachte und wie er jetzt mit seinem zurechtkommen muss. Alten Aufzeichnungen zufolge, notiert Balázs, soll die Theiß an manchen Stellen einmal mehr Fisch als Wasser geführt haben.  



Mo   31. Dezember 2007
12:30 arte WunderWelten

bis 13:30 60 min Weihnachten in den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Nach Winteranbruch verlangsamt sich das Leben in den Dörfern im Norden Rumäniens, die Bauern haben die Tiere in die Ställe gebracht und beginnen mit den Weihnachtsvorbereitungen. In den Bräuchen zur Weihnachtszeit vermischt sich der orthodoxe Glaube mit den heidnischen Riten der Bauernkultur. Weihnachten in Rumänien ist die Zeit des "Viflaim", eines heidnisch-mythischen Karnevals.

17:00 EinsExtra Auswanderung und Heimkehr- Der lange Weg der Bessarabiendeutschen

bis 17:45 45 min    

Heute noch leben in Baden-Württemberg viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. Viele dieser Vorfahren hatten Württemberg in den Jahren um 1790 verlassen und waren zunächst nach Polen ausgewandert. Von dort folgten sie dem Ruf des russischen Zaren und zogen als Kolonisten nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. Dort gründeten sie eigene Dörfer mit Schulen und Kirchen. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es, bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien, von ihrer Flucht aus Polen und vom Neuanfang im Schwabenland.




Ende: 0,003   -   Total: 0,003   -   Mozilla/5.0 AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko; compatible; ClaudeBot/1.0; +claudebot@anthropic.com)   -   7.4.33-nmm7   -   PC
Die Script-Zeitzone und die ini-set Zeitzone stimmen überein.