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Siebenbürgen, ein an die Schweiz erinnerndes Hügel- und Bergland in Südosteuropa,
wird auch Transsilvanien genannt - "Land jenseits der Wälder". Lange von den Habsburgern und den Ungarn
beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien.
Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltengebirge, das Höhen von zweieinhalbtausend Metern erreicht, und stellt
dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden unterschiedlichste Tiere, denen
man in Siebenbürgen begegnen kann; der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und
Rotfuchs bis hin zum Braunbär.
"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien" wurde mit Super-16-Technik und feinkörnigstem Filmmaterial
produziert, also mit einem Aufwand, der im Dokumentarfilmbereich Seltenheitswert besitzt. Ein Höhepunkt dürften die
faszinierenden Vogelaufnahmen sein. Um die Fluchtentfernung der Tiere unterschreiten zu können, errichtete Kameramann
und Autor Andreas Schulze zahlreiche Tarnzelte. Auf diese Weise gelangen ihm Bilder von bestechender Klarheit und Intensität,
zum Beispiel von Steinrötel, Wasseramsel, Neuntöter, Goldammer, Wendehals oder vom Schicksal eines Drosselrohrsängernestes,
in das ein Kuckuck sein Ei gelegt hat ...
Eingebettet werden all diese Tierbeobachtungen in eine malerische Kulisse aus Landschafts- und Pflanzenaufnahmen. Zu sehen sind
unter anderem Rutschungshügel, die aus der Eiszeit stammen, farbenprächtige Blumen und die bollwerkartigen, von den
Siebenbürger Sachsen errichteten Kirchenburgen.
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