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Events - alte TV-Tips: 01.2003

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ARTE
20.15
Mo.
06. 01.

ARTE
16.25
Di.
14. 01.

ARTE
16.10
Do.
23. 01.

   Reportage
360° Die Geo-Reportage
"Die Mörderinnen von Targsor"

ARTE / © Medienkontor FFP Es ist das einzige Frauengefängnis in Rumänien, überbelegt mit 1.500 Gefangenen: Targsor bei Ploiesti. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte das Gelände zu einem Kloster, danach wurde es ein Lager für Feinde des Ceausescu-Regimes. Erst seit der Wende ist es ein Frauenknast.

Etwa 300 Insassinnen des Frauengefängnisses von Targsor müssen eine lange Haftstrafe verbüßen, sie wurden alle wegen des gleichen Deliktes verurteilt: Mord am Ehemann. Seit dem Sturz des Diktators Ceausescu kam es in Rumänien viele Male zum Gattenmord. Ohne seinen harten Führer geriet die traditionell von Männern dominierte Gesellschaft des Landes ins Wanken. Um sich gegen ihre häufig gewalttätigen Männern zu wehren, entledigten sich zahlreiche Frauen ihres "Haus-Patriarchen" - in der Regel eine Verzweiflungstat.

So auch Daniela Hristodor. Die 35-Jährige arbeitet heute in der Gefängnisnäherei. Sie wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie bei einem Streit ihren betrunkenen Ehemann mit einem Stein erschlagen hat. Der Alltag im Gefängnis ist für die Gattenmörderinnen schwierig, denn sie fühlen sich nicht als Kriminelle, eher als Opfer, die keinen anderen Ausweg wussten. Seit die 39-jährige Zinica Trandafirescu Leiterin der Anstalt ist, hat sich in Targsor einiges geändert: Es gibt eine neue Krankenversorgung, besseres Essen sowie Theater- und Musikgruppen. Auch der Kontakt mit den Familien der Inhaftierten wird inzwischen gefördert. Trandafirescu, selbst verheiratet und Mutter zweier Kinder, möchte die Taten ihrer Gefangenen nicht bagatellisieren. Doch sie möchte in einem humanen Strafvollzug helfen, den sozialen Hintergrund eines Gattenmordes begreifbar zu machen.

Mehr zur Sendung

360° Die Geo-Reportage - Reportage, D 2002 Montag, 06.01.2003
Beginn: 20.15 Uhr Ende: 20.45 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 20.15



WDR
06.30
Mi.
08. 01.
15. 01.
   Schulfernsehen
Transsilvanien!
"Durch die rumänischen Karpaten 1 + 2"

Transsilvanien, das klingt fremd, ein bisschen unheimlich und vor allem sehr nach Dracula.
Umgeben und geschützt von 1500 Kilometern Karpatenbogen gibt es in dieser Region Rumäniens viel zu entdecken: endlose Wälder, magische Landschaft, Wildtiere, viel europäische und deutsche Geschichte und vor allem: unfassbar gastfreundliche, aufgeschlossenen Menschen.

Der Film beginnt in den Waldkarpaten, nahe der ukrainischen Grenze. Das Ziel: einmal von Norden nach Süden durch die rumänischen Karpaten. Und dabei kommt das Fernsehteam an Orte, wo bisher noch nie ein deutsches Kamerateam gedreht hat.

In der Maramuresch, so heißt das Gebiet der Waldkarpaten, bezaubert die liebliche Landschaft mit ihren sanft geschwungenen Hügeln. Die Maramuresch liegt in einem nicht ganz leicht zugänglichen Talkessel und dadurch ist eine ganz besondere Region erhalten. Denn die unzähligen Eroberer, die im Laufe der Jahrhunderte durch Osteuropa zogen, haben es nie geschafft, die abgelegene Maramuresch zu erobern. So trifft der Reisende hier auf eine Landschaft und Menschen, die sich sehr viel Ursprüngliches und Eigenes bewahrt haben. Pferdewagen sind das wichtigste Verkehrsmittel, die Wiesen werden mit Sensen gemäht und das Feld mit Hacken und Ochsenkarren beackert. Eine Reise nach Transsilvanien bedeutet auch eine Reise in die Vergangenheit. Vor den Häusern sitzen die Menschen und spinnen die geschorene Wolle. Ihr stolzer Blick verrät, dass sie sich ihrer Geschichte bewusst sind.

In den wilden Wäldern gibt es nur wenig Strassen. Im Holzfällertal bei Viseu de Sus übernimmt eine Waldeisenbahn den Transport. Die kleine Dampflok kämpft tapfer gegen das 21. Jahrhundert an. Die Waldbahn im Wassertal ist die letzte ihrer Art in Europa. Vor 80 Jahren noch gab es Dutzende dieser Bahnen. Sie lösten das umständliche Flössen ab und galten damals als technische Revolution des Holztransportes. Die Dampflok bringt die Holzfäller zur Arbeit. Hoch hinauf in den in den gigantischen Wald. Die gefällten Bäume nimmt die Schmalspur-Bahn auf dem Rückweg durchs enge Tal mit hinunter.

Wir verlassen das Gebirge und folgen dem Fluss Bistritz. In dem kleinen Ort Holda treffen wir Dietmar Schüler. Vor zehn Jahren kam er bei einer Urlaubstour mit dem Schlauchboot durch Holda und verliebte sich in die Rumänin Manu. Heute haben die beiden drei Kinder, ein kleines Haus und ein Sägewerk. Die Schülers haben sich ganz bewusst für ein einfaches, sehr naturverbundenes Leben in Rumänien entschieden.

Weiter auf dem Weg Richtung Süden trifft das Fernsehteam auf Schäfer, die das ganze Jahr durch mit ihren Tieren über die unendlichen Wiesen ziehen und jeden Tag aufs neue ihren köstlichen Schafskäse herstellen. Zum Schutz vor Wolf und Bär halten sie ihre berühmten Hirtenhunde.

Auch auf die Spuren der Wildtiere begibt sich das WDR-Team. Denn nirgendwo in Europa gibt es noch so viele Wölfe, Bären und Luchse. Der deutsche Biologe Christoph Promberger hat in den letzten zehn Jahren ein einzigartiges Tier- und Naturschutzprojekt aufgebaut, direkt am Nationalpark Königstein.

Mehr zur Sendung

Transsilvanien! - Schulfernsehen Mittwoch, 08.01.2003
Beginn: 06.30 Uhr Ende: 07.30 Uhr Länge: 60 Min.
VPS: 06.30



MDR
08.30
Di.
14. 01.
   Naturreportage
Geh doch in die Karpaten

Die Karpaten liegen in der geographischen Mitte Europas. Dieses insgesamt 1200 Kilometer lange Gebirge bietet vielen, inzwischen seltenen Wildtieren und -pflanzen ein Zuhause. Hier gibt es neben Edelweiß und Bergnelken noch Wölfe und Bären. Für viele Naturliebhaber sind die Karpaten deshalb das schönste Gebirge Europas. Natürlich interessieren sich auch viele Naturforscher aus dem In- und Ausland für die einzigartige Fauna und Flora der Region.

Nahe "Draculas" ehemaligem Wohnsitz bei Bran wird ein Wolf-Forschungsprojekt vorgestellt. Auf wilde Karpaten-Bären kann man bei der Stadt Brasov stoßen, wo sich vor 700 Jahren die Siebenbürger Sachsen niederließen. Hier suchen die Tiere in Mülltonnen nach Nahrung. Die Reise geht weiter in das Bauerndorf Zece Prajini mit weltberühmter Zigeunermusik. Auf einem selbst gebauten Floß wird der Fluss Olt in den südlichen Karpaten durchquert.

Die Karpaten, eine Region, die auf sanften Öko-Tourismus setzt.

Geh doch in die Karpaten - Naturreportage Dienstag, 14.01.2003
Beginn: 08.30 Uhr Ende: 09.00 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 08.30



ORB
13.30
Fr.
24. 01.
Kino nach 1   Fernsehfilm
Land der verlorenen Kinder

Die Amerikanerin Carol Stevens hat mehrere Fehlgeburten hinter sich, als sie im Fernsehen einen Bericht über das Elend verwaister Kinder im postrevolutionären Rumänien sieht. Sie überredet daraufhin ihren zunächst widerstrebenden Mann Joe, mit ihr nach Bukarest zu fliegen, um eines der Kinder zu adoptieren. So kommen sie in ein Land, das im Chaos zu versinken droht. Carol findet in einem Waisenhaus, das der korrupte Dr. Preda leitet, schnell ein kleines Mädchen, das sie adoptieren möchte; ihr Mann fühlt sich zu einem Jungen hingezogen, von dem es fälschlich heißt, er habe einen Hirnschaden. Sie stoßen jedoch auf tausend Widerstände. Als Joe Stevens in die USA zurückfliegen muss, findet Carol Unterstützung bei der engagierten französischen Ärztin Stephanie Vaugier. Mit ihr zusammen kann sie den plötzlich verschwundenen kleinen Jungen in einem Waisenhaus auf dem Lande aufspüren, in dem Kinder unter grauenhaften Umständen dahinvegetieren. Sie entführen den Jungen, sehen sich fortan aber von der Geheimpolizei gejagt, die unbedingt verhindern will, dass Carol ihre schreckliche Entdeckung publik macht.

"Land der verlorenen Kinder" beruht auf tatsächlichen Erlebnissen der Hauptfiguren und verknüpft Fakten mit Elementen des Melodrams. Ann-Margret, die im Film eindrucksvoll die Rolle der Carol Stevens verkörpert, lebt in Detroit und ist dort Vorsitzende einer Gesellschaft zur Hilfe für Kinder in Rumänien. Sie hat selbst zwei rumänische Waisenkinder adoptiert und fungierte als Beraterin bei der Produktion des Films, der ihre Geschichte und den Beginn ihres Kampfes gegen das verzweifelte Schicksal der jüngsten Opfer des Ceaucescu-Regimes erzählt.

Land der verlorenen Kinder - Fernsehfilm, USA 1994 Freitag, 24.01.2003
Beginn: 13.30 Uhr Ende: 14.55 Uhr Länge: 85 Min.
VPS: 13.30
Darsteller: Ann-Margret (Carol Stevens), Jay O. Sanders (Joe Stevens), Leon Lissek (Dr. Preda), Dominique Sanda (Stephanie Vaugier), Reiner Schöne (Sorin Dornescu), Clive Owen (Corneliu Bratu), Allan Corduner (Ion), Katrin Cartlidge (Viorica)
Buch: Petru Popescu, Iris Friedman
Musik: Jean-Claude Petit
Orginal Titel: Nobody's Children
Regie: David Wheatley



SFB1
08.45
Sa.
25. 01.

SFB1
07.40
14.00
Mo.
27. 01.
   Auslandsreportage
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
"Die Wehrkirche von Biertan - Rumänien"

Die Wehrkirche von Biertan liegt in Rumänien und wurde von den Siebenbürger Sachsen errichtet. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kirche ist Teil einer Verteidigungsanlage. Kirche und Festungsring wurden im Verlauf des 15. und 16. Jahrhunderts errichtet. Die spätgotische Wehrkirche ist insbesondere wegen ihres Flügelaltar berühmt geworden. Die Wehranlage diente für die Dorfbewohner als Schutz gegen Angreifer.

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Auslandsreportage Samstag, 25.01.2003
Beginn: 08.45 Uhr Ende: 09.00 Uhr Länge: 15 Min.
VPS: 08.45



NDR Fernsehen
21.45
Sa.
25. 01.

   Liebesfilm
Kein Mann für eine Nacht

NDR/Akzente Bianca ist jung, cool und selbstsicher. Als Werbestrategin einer renommierten PR-Agentur weiß sie, wie man die Leute nehmen muss - nämlich so, wie sie sind, leider. Biancas Motto: Nur schön gesund bleiben... vegetarisch essen... fit und allzeit verteidigungsbereit durch das Kickboxen mit ihrer Tratsch- und Knatschfreundin Helen. Helen ist schwanger, macht auf Familie mit Marc. Für Bianca eigentlich weniger eine Zukunftsperspektive. Jedenfalls wohl kaum mit Klaus, einem Regisseur, der Biancas Parfum- und Zahnpasta-Kreationen lustlos in marktgerechte Designerclips verwandelt.

Doch dann: Auf einer langweiligen Vernissage mit langweiligen Bildern für langweilige Leute - ausgerechnet hier steht er plötzlich vor ihr, mit Parka, unrasiertem Charme, und dem oft geträumten, unverschämten unmoralischen Angebot, auf der Stelle mit ihm zu schlafen: Ion Dinca, Maler aus Rumänien. Er ist erfolglos und, viel schlimmer, dabei offensichtlich glücklich. Was für Bianca höchstens noch zum Werbemotto taugt - der Mann mit dem unwiderstehlichen Lächeln scheint allen Ernstes daran zu glauben: an Spontaneität, Freiheit!

Bianca braucht Helens Absolution. Helen ist hellauf begeistert. Also wirft sich Bianca in Schale für den aufregendsten One-Night-Stand ihres Lebens und kassiert einen Korb. Postwendend arrangiert sie ein Candlelight-Dinner zu fünft. Doch Ion nimmt mit unverwüstlicher Selbstsicherheit nicht nur Helen und Marc für sich ein, er wirft prompt auch den schlappen Klaus aus dem Rennen. Und schon sieht sich Bianca verwundert im Flieger sitzen, unterwegs ins romantische Wochenende zu Ion. Rumänien! Sollte sie nicht besser auf ihren Chef hören und an der Strategie für das neueste japanische Powerbook arbeiten? Die Zukunft der ganzen Agentur hängt davon ab. Doch es bleibt kaum Zeit, um lange hin und her zu überlegen. Bianca ist zugleich abgestoßen und fasziniert vom völlig anderen Leben der Bukarester Künstlerkreise - zumal Rodica, seine heißblütige Verflossene, nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, Ion zurückzuerobern. Und obwohl Ion noch ganz andere Überraschungen für Bianca bereithält, erlebt auch er schon bald sein blaues Wunder.

Kein Mann für eine Nacht - Liebesfilm, D 2001 Samstag, 25.01.2003
Beginn: 21.45 Uhr Ende: 23.10 Uhr Länge: 85 Min.
VPS: 21.45
Darsteller: Floriane Daniel (Bianca), Max Tidof (Ion), Sky Du Mont (Hajo Peters), Birgit Seidel (Lucy), Gabi Herz (Helen), Ingolf Lück (Klaus)
Buch: Brigitte Drodtloff
Musik: Hans Franek
Regie: Thomas Bohn



MDR
05.35
Mo.
27. 01.
   Reportage
Verrat in Transsylvanien
"Die Geschichte des Eginald Schlattner"

PHOENIX/WDR/James Pastouna Eginald Schlattner (68) ist evangelischer Dorfpfarrer im siebenbürgischen Rothberg. Wegen "Nichtanzeige von Hochverrat" wurde er 1957 verhaftet und in den Gefängnissen des rumänischen Geheimdienstes Securitate gefoltert. Am Tag seiner Verhaftung hatte er in die Kommunistische Partei eintreten wollen, aus Überzeugung, die Siebenbürger Sachsen auf den Weg des Sozialismus führen zu können.

Während seiner zweijährigen U-Haft hat er eine Reihe von Schriftstellern und sogar seinen eigenen Bruder an die Securitate verraten, aus "freiem Entschluss". Seitdem ist sein Leben von dem Verrat überschattet. Mit ihm als Zeuge der Anklage im berüchtigten "deutschen Schriftstellerprozess" in Kronstadt wurden Kommilitonen und Literaten zu insgesamt 95 Jahren Zwangs- und Lagerarbeit verurteilt.

Aus dem Gefängnis entlassen, ächteten ihn Nachbarn und Freunde. Schlattner zog sich zurück, arbeitete als Hilfsarbeiter, suchte ein neues Leben in den Karpaten und entschloss sich 1976, Theologie zu studieren und Pfarrer der Evangelischen Landeskirche der Siebenbürger Sachsen zu werden. Heute kümmert er sich als Gefängnispfarrer um Diebe, Einbrecher und Mörder in rumänischen Gefängnissen, engagiert sich für die sozialen Belange der Romafamilien in seinem Dorf.

Sühne für den den einst begangenen Verrat? Eginald Schlattner hat sich die Schuld auf 600 Seiten von der Seele geschrieben in seinem Roman "Rote Handschuhe", der zum Bestseller avancierte. Eine Geschichte aus einem vergessenen Winkel Europas über Schuld und Sühne, über einen Mann und seinen eigensinnigen Versuch, sich den Fluch des Verrats von der Seele zu schreiben.

Verrat in Transsylvanien - Reportage Montag, 27.01.2003
Beginn: 05.35 Uhr Ende: 06.05 Uhr Länge: 30 Min.
VPS: 05.35




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