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Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau,
von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von
der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer
zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.
Das Eiserne Tor - zwischen den Südkarpaten und dem ostserbischen Erzgebirge - ist einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas.
Hier wird die Donau nur durch ein Wasserkraftwerk gezähmt. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf
ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Im Cerna-Tal befindet sich Herkulesbad (rumänisch:
Baile Herculane), einer der ältesten Kurorte Rumäniens, genauer gesagt, der ganzen Welt.
Die Dokumentation gibt daneben auch Einblicke in das einfache und doch bunte Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen.
Dazu gehört insbesondere eine Reise in geschichtsträchtige Städte, wie die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat
und Vidin. Dort haben sich berühmte Dichter Häuser am Donauufer gebaut.
Von Vidin aus, auf der bulgarischen Seite, sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik.
Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen.
Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo,
das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit
seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil.
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