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Events - alte TV-Tips: 10.2005

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Sa   01. Oktober 2005
06.30 wdr Vögel im Donaudelta  

bis 07.15 45 min    Tierdokumentation

Im ukrainischen Teil des Donau-Deltas gibt es noch die seltene Möglichkeit, eine vielfältige Vogelwelt ungestört zu beobachten. Vogelarten, die es bei uns nicht gibt oder äußerst selten vorkommen, sind im Biosphärenreservat Ukrainisches Donau-Delta noch in großer Zahl zu sehen.  



Mo   03. Oktober 2005
19.30 zdf ZDF Expedition  

bis 20.15 45 min Der Kontinent - Die Zukunft Europas (4/4)  Naturdokumentation

Europa im dritten Jahrtausend. 730 Millionen Menschen nehmen Einfluss auf den Kontinent. Mensch und Natur finden neue Wege der Koexistenz. Nach einer wechselvollen Geschichte, begonnen vor drei Milliarden Jahren, gehen die Veränderungen seit des 20. Jahrhunderts so rasant voran, wie niemals zuvor. Neue Technologien, neue Einwanderer und neue Anstrengungen, verloren gegangene Natur zurückzubringen prägen unsere Zeit. In Folge vier der Reihe begeben sich die Filmemacher des ZDF, der BBC und des ORF auf die Spuren der Wildnis, mitten im am dichtesten besiedelten Kontinent der Welt.  



Mi   05. Oktober 2005
23.30 SF1 Drum Bun - Gute Reise  

bis 00.45 75 min RO 2004  Film/Reise

Der Plan, kurz nach Rumänien zu jetten und die sterblichen Überreste seines Vaters mitzunehmen, wird für den Deutschen Martin Schlegel zu einem Abenteuer der anderen Art. Aus der schnellen Überführung wird eine ausgedehnte Irrfahrt durch das ehemalige Ostblockland. Erst die zufällige Begegnung mit dem rumänischen Pärchen Imre und Agi gibt seinem Unternehmen Hoffnung. Gemeinsam, wenn auch eher unfreiwillig, begeben sie sich auf die Suche.  

04.45 SF1 Drum Bun - Gute Reise  

bis 06.00 75 min RO 2004  Film/Reise

 



Do   06. Oktober 2005
10.45 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 11.15 30 min Wolfs Revier  Profile

Bereits um 1120 kamen die Siebenbürger Sachsen von der Mosel hierher, doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten deutschstämmigen Rumänen vertrieben oder verließen freiwillig das osteuropäische Land. Heute machen sie nur 0,3 Prozente der über 22 Millionen Einwohner aus - eine sehr kleine Minderheit im Vielvölkerstaat Rumänien, die aber fest entschlossen ist, die Tradition der Siebenbürger Sachsen fortzuführen. Haben die einmalige Kultur und die schützenswerte Naturlandschaft auch in der Zukunft noch eine Chance auf Fortbestehen? Was bringt der Beitritt in die Europäische Union für eines der rückständigsten Länder Europas? Eine Bedingung für die EU-Aufnahme Rumäniens ist die Rückgabe verstaatlichter Wälder und Ländereien an die früheren Besitzer, die jetzt auf das Geschäft mit dem schnellen Euro hoffen. Das wilde Abholzen hat in solchen Maßen zugenommen, dass viele Beobachter befürchten, dass Rumänien seine natürlichen Schätze leichtfertig verschleudert, anstatt das Potential zu erkennen, das in seinen natürlichen Ressourcen liegt: Der Wald der Karpaten könnte sich in der Zukunft als Magnet für westeuropäische Touristen erweisen, die in Transsylvanien noch eine Natur erleben können, die zu Hause schon längst verschwunden ist.

22.15 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 22.45 30 min Wolfs Revier  Profile

 

01.30 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 02.00 30 min Wolfs Revier  Profile

 

03.45 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 04.15 30 min Wolfs Revier  Profile

 



Fr   07. Oktober 2005
10.15 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 10.45 30 min Wolfs Revier  Profile

 

14.45 arte ARTE Europa  

bis 15.15 30 min Geld macht glücklich  Europamagazin

Beiträge:
- Großbritannien: Auf der Jagd nach der Glücksformel
- Russland: Gefährlich reich
- Rumänien: Vom Hungerzirkus zum Konsumtempel.
- Deutschland/Slowenien: Glücklicher Schuhmacher  

17.30 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 18.00 30 min Wolfs Revier  Profile

 

20.30 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 21.00 30 min Wolfs Revier  Profile

 

02.15 ZDF dokukanal Rumänien  

bis 02.45 30 min Wolfs Revier  Profile

 



Sa   08. Oktober 2005
07.00 SR NaturNah  

bis 07.30 30 min Naturparadies am Schwarzen Meer: Das Donaudelta  Naturreportage

Das Donaudelta ist eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft, ein Paradies für über 170 Vogelarten, die hier brüten, für Schlangen und zahlreiche weitere Tiere und Pflanzen. Damit es dabei bleibt, wurde im rumänischen Teil des Deltas ein Biosphärenreservat eingerichtet. Hier sollen Mensch und Natur im Einklang leben.  

14.50 SF2 Drum Bun - Gute Reise  

bis 16.10 80 min RO 2004  Drama/Reise

Der Plan, kurz nach Rumänien zu jetten und die sterblichen Überreste seines Vaters mitzunehmen, wird für den Deutschen Martin Schlegel zu einem Abenteuer der anderen Art. Aus der schnellen Überführung wird eine ausgedehnte Irrfahrt durch das ehemalige Ostblockland. Erst die zufällige Begegnung mit dem rumänischen Pärchen Imre und Agi gibt seinem Unternehmen Hoffnung. Gemeinsam, wenn auch eher unfreiwillig, begeben sie sich auf die Suche.  



So   09. Oktober 2005
11.45 rbb Mit Volldampf durch die Karpaten  

bis 12.30 45 min Die letzte Waldbahn Europas  Auslandsreportage

In den rumänischen Karpaten gibt es die letzte Dampflok-betriebene Waldbahn Europas. Seit über siebzig Jahren schnauft dieses Relikt vergangener Zeiten fast täglich über ausgefahrene Gleise und mit mindestens einer Reparatur pro Fahrt durch das so genannte Wassertal in der Nähe der Ortschaft Oberwischau. Die großen noch intakten Waldgebiete der Karpaten und die Schafzucht sind die Existenzgrundlage der hier lebenden Menschen, darunter auch noch etliche Deutschstämmige. Die Schmalspurbahn transportiert Holzfäller hinauf in die tiefen Wälder der Maramures und pro Fahrt rund 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Obwohl die Waldbahn in ihrer Existenz bedroht ist, durch Überschwemmungen wie auch durch die ökonomische Schwäche der Region, hat der junge  

16.30 EinsFestival Fremde Liebe Fremde  

bis 18.00 90 min D 1991  Fernsehfilm

Die beiden jungen Rumänen, Annalena, genannt Ali, und ihr Freund Step, schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Sie träumen von Freiheit, von einer Reise in die Sonne, von Musik, von Jamaica. Jamaica, das ist alles, was hier nicht ist, in ihrer Band spielen sie die Lieder der Rastas, die in Rumänien unerwünscht sind. Noch ahnen die beiden nicht, dass auf Ali zu Hause ein Ausreisevisum in die Bundesrepublik wartet. Die Familie Leutschaft gehört zur Gruppe der Banater-Schwaben und will zu ihren Verwandten nach Deutschland auswandern.  



Mo   10. Oktober 2005
09.45 EinsFestival Fremde Liebe Fremde  

bis 11.15 90 min D 1991  Fernsehfilm

Die beiden jungen Rumänen, Annalena, genannt Ali, und ihr Freund Step, schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Sie träumen von Freiheit, von einer Reise in die Sonne, von Musik, von Jamaica. Jamaica, das ist alles, was hier nicht ist, in ihrer Band spielen sie die Lieder der Rastas, die in Rumänien unerwünscht sind. Noch ahnen die beiden nicht, dass auf Ali zu Hause ein Ausreisevisum in die Bundesrepublik wartet. Die Familie Leutschaft gehört zur Gruppe der Banater-Schwaben und will zu ihren Verwandten nach Deutschland auswandern.  

12.00 arte ARTE Europa  

bis 12.35 35 min Geld macht glücklich  Europamagazin

Beiträge:
- Großbritannien: Auf der Jagd nach der Glücksformel
- Russland: Gefährlich reich
- Rumänien: Vom Hungerzirkus zum Konsumtempel.
- Deutschland/Slowenien: Glücklicher Schuhmacher  



Do   13. Oktober 2005
20.15 NDR Siebenbürgen  

bis 21.00 45 min Eine Reise nach Rumänien  Reisereportage

Siebenbürgen ist geographisch die von den dichtbewaldeten Karpaten in einem hufeisenförmigen Bogen umschlossene Landschaft Zentralrumäniens. Siebenbürgen heißt im rumänischen Transsilvanien. Es ist ein wunderschönes Land mit alten Wehrkirchen, Schlössern, Dörfern und mittelalterlichen Städten.  



Fr   14. Oktober 2005
14.45 arte ARTE Europa  

bis 15.15 30 min Helden des Alltags  Europamagazin

Themen:
- Tschechien: Hilfe für obdachlose Vierpföter
- Deutschland: Aktionismus statt Ruhestand
- Rumänien: Hetzjagd auf Ex-Agent
- Bulgarien: Widerstand gegen Atomkraft  



So   16. Oktober 2005
16.00 BR Welt der Tiere  

bis 16.30 30 min Bären in Bayern?  Tierreportage

Weit haben sie es nicht mehr bis nach Deutschland, denn nur etwa drei Stunden von München entfernt leben wilde Braunbären. Ursprünglich war einmal ganz Europa die Heimat des Braunbären. Heute sind ihnen nur wenige Rückzugsgebiete geblieben. Felix Heidinger geht diesmal der Frage nach, wie nah die Bären wirklich sind und ob wilde Bären dem Menschen wirklich gefährlich werden können.  



Mo   17. Oktober 2005
09.45 BR Welt der Tiere  

bis 10.15 30 min Bären in Bayern?  Tierreportage

Weit haben sie es nicht mehr bis nach Deutschland, denn nur etwa drei Stunden von München entfernt leben wilde Braunbären. Ursprünglich war einmal ganz Europa die Heimat des Braunbären. Heute sind ihnen nur wenige Rückzugsgebiete geblieben. Felix Heidinger geht diesmal der Frage nach, wie nah die Bären wirklich sind und ob wilde Bären dem Menschen wirklich gefährlich werden können.  

12.00 arte ARTE Europa  

bis 12.35 35 min Helden des Alltags  Europamagazin

Themen:
- Tschechien: Hilfe für obdachlose Vierpföter
- Deutschland: Aktionismus statt Ruhestand
- Rumänien: Hetzjagd auf Ex-Agent
- Bulgarien: Widerstand gegen Atomkraft  

20.15 hr Mit Volldampf durch die Karpaten  

bis 21.00 45 min Die letzte Waldbahn Europas  Auslandsreportage/Reise

In den rumänischen Karpaten gibt es die letzte dampflokbetriebene Waldbahn Europas. Seit über siebzig Jahren schnauft dieses Relikt vergangener Zeiten fast täglich über ausgefahrene Gleise und mit mindestens einer Reparatur pro Fahrt durch das so genannte Wassertal in der Nähe der Ortschaft Oberwischau. Die großen noch intakten Waldgebiete der Karpaten und die Schafzucht sind die Existenzgrundlage der hier lebenden Menschen, darunter auch noch etliche Deutschstämmige. Die Schmalspurbahn transportiert Holzfäller hinauf in die tiefen Wälder der Maramures und pro Fahrt rund 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Obwohl die Waldbahn in ihrer Existenz bedroht ist, durch Überschwemmungen wie auch durch die ökonomische Schwäche der Region, hat der junge Feuermacher Gheorghe Andreica nur einen Traum: Er will Lokführer der Waldbahn werden. Die Reportage führt in eine Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist. Sonntags in der Kirche gibt es regelmäßig noch Teufelsaustreibungen, und der Schnaps, den die Holzfäller und die Schäfer trinken, hat mindestens fünfzig Prozent und ist selbstverständlich selbst gebrannt.  

20.40 arte Schwarze Katze, weißer Kater  

bis 22.45 125 min F,D,SCG 1998  Komödie

Der ewige Verlierer Matko, sein Sohn Zare, der gerissene Gauner Dadan und seine kleinwüchsige Schwester Afrodita begehen mit großer Gästeschar und einer leidenschaftlichen Zigeunerkapelle gleich mehrere Hochzeiten und Todesfälle. - Ein Film aus der Oktober-Reihe "Europäische Regisseure" auf ARTE.  

21.00 3sat Was Sie schon immer über die EU wissen wollten  

bis 21.30 30 min Sicherheit  Dokumentation

Ziel der europäischen Union ist es, durch den Wegfall der Binnengrenzen und gleichzeitige Stärkung der Außengrenzen, einen einheitlichen Raum für Freiheit, Sicherheit und Recht zu schaffen. Durch die steigenden Probleme im Bereich der organisierten Kriminalität, des Terrorismus, des Menschenhandels und der illegalen Einwanderung wurde der Druck auf die Nationalstaaten verstärkt, gemeinsame Lösungen zu finden - einzelne Staaten waren mit den Sicherheitsproblemen überfordert. Dadurch kam es zur Kooperation in einem der sensibelsten Bereiche eines jeden Staates - der "Inneren Sicherheit". Ein effizientes Instrument dieser Sicherheitspartnerschaft ist die Vernetzung durch Europol in Den Haag sowie das Schengen-Informationssystem, das von der Exekutive überall innerhalb des Schengenraums schnell abgefragt werden kann. Dieses garantiert einen schnellen Informationsfluss und Informationsdurchlauf zwischen den nationalen Sicherheitskräften.  



Do   20. Oktober 2005
00.20 arte Schwarze Katze, weißer Kater  

bis 02.25 125 min F,D,SCG 1998  Komödie

Der ewige Verlierer Matko, sein Sohn Zare, der gerissene Gauner Dadan und seine kleinwüchsige Schwester Afrodita begehen mit großer Gästeschar und einer leidenschaftlichen Zigeunerkapelle gleich mehrere Hochzeiten und Todesfälle. - Ein Film aus der Oktober-Reihe "Europäische Regisseure" auf ARTE.  



Fr   21. Oktober 2005
14.45 arte ARTE Europa  

bis 15.15 30 min Märchen und Mythen  Europamagazin

Beiträge:
- Großbritannien: Auf der Suche nach dem Heiligen Gral - über die britische Liebe zu Sagen und Mythen
- Spanien: Geburtsland des Wahnsinns - Streit um den Geburtsort Don Qujotes
- Rumänien: Mythos Satan - Armut, Aberglaube und die Angst vor der Macht des Bösen
- Italien: Pinocchio lebt - Das Geheimnis der berühmtesten Puppe der Welt  

20.15 hr Wunder der Erde  

bis 21.00 45 min Wilde Karpaten - Von Bären und Höhlen  Naturdokumentation

Die Karpaten sind für viele weiter weg als die Dominikanische Republik. Das war einst ganz anders, als Siebenbürgen, das Land im Inneren des Karpatenbogens, noch ein Teil Österreich-Ungarns war. Das Hochgebirge erreicht im Süden Zugspitzhöhe. Mit ihren lichten Wäldern, Almen und hellen Kalkfelsen erinnern die Karpaten an die Kalkalpen. In den sonnigen Tälern macht sich mediterrane Wärme breit. Bis heute leben in den Bergen westlich des alten Klausenburg viele Menschen von der Land- und Forstwirtschaft, arbeiten in alter Weise mit Pferd und Esel. In den Wäldern ist auch noch der Bär heimisch. Süße Beeren, Ameisen und Käfer, Maden und Engerlinge, aber auch Honig, frische Sprossen und saftiges Gras dienen ihm als Nahrung. Dank Nicolae Ceausescu, dem verhassten Dikatator und passionierten Bärenjäger, gibt es noch annähernd 6.000 Bären in den Karpaten - die Hälfte der gesamten Braunbärenpopulation Europas. Hunderte von Höhlen durchziehen den Kalkfels im Untergrund. Viele wurden erst in jüngerer Zeit entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt, denn unsere eiszeitlichen Vorfahren kannten sie schon. Eine der schönsten unter ihnen ist die Piatra Altarului, die Altarhöhle. In den achtziger Jahren wurde sie entdeckt. Getreu dem alten Motto der Höhlengänger - "Je enger der Eingang, umso größer die Höhle" - ließen die Entdecker nichts unversucht, sich durch den engen Korkenziehergang zu zwängen. Silviu Patras war es vergönnt, als Erster in die gewaltigen Tropfsteinsäale vorzudringen. Zusammen mit Höhlenforschern aus ganz Rumänien erforschte er in den folgenden Jahren das über acht Kilometer lange System, zu dem die 3.046 Meter lange Altarhöhle, die Piatra Altarului, gehört. Riesige Tropfsteinsäulen schimmern im Licht der Scheinwerfer. Kalzitkristalle reflektieren mit ihren spiegelgleichen Flächen das Licht tausendfach. Glasklare, türkisfarben schimmernde Höhlenteiche, von Kristallrosen gesäumt, und darüber wahre Tropfsteinbaldachine. Verwegene Kletterwege führen durch die drei Etagen des Systems über Tropfsteinflächen auf- und abwärts, durch enge Schlupfe und senkrechte Wände. Geklettert wird mit weichen, weißen Schuhen und sauberer Kleidung, um keine Spuren zu hinterlassen. Denn auch Forschung ist nur erlaubt, soweit die Höhle nicht darunter leidet. Die Höhle ist streng geschützt. Eine eiserne Tür sperrt den Eingang. Nur ausgewiesene Höhlenforscher haben eine Chance auf Zutritt. Eine Sensation birgt die "Kalte Höhle", die zum System der Piatra Altarului gehörte. Hier entdeckten die Höhlenforscher einen Bärenfriedhof. Bis 1987 hat seit den Menschen der Vorzeit niemand mehr dieses Mausoleum betreten. Der alte Eingang, der einst von oben in die Höhle führte, ist verschüttet. Nur über eine Tauchstrecke gelangt man heute in die Knochenhalle. Dort liegen sie dicht beieinander, Schädel und Gliedmaßen von tausenden von Tieren, die hier ihren Winterschlaf verbrachten und womöglich hier verendeten. Typische Verletzungen der Knochen weisen aber daraufhin, dass wohl unsere Vorfahren hierher kamen, um die Bären im Schlaf zu erlegen. Kreuzförmig angeordnete Knochen und Schädel lassen vermuten, dass die vorzeitlichen Jäger anschließend an Ort und Stelle dem "Gott der Bären" huldigten, um ihn zu versöhnen. Ernst Waldemar Bauer, selbst ein erfahrener Höhlengänger, führt durch die Sendung.  



Sa   22. Oktober 2005
11.15 wdr Deutsche Spurensuche  

bis 12.00 45 min in Rumänien  Kulturreportage

 



So   23. Oktober 2005
19.15 zdf       

bis 19.30 15 min Rumäniens Weg nach Europa  

 



Mo   24. Oktober 2005
12.00 arte       

bis 12.35 35 min Märchen und Mythen  Europamagazin

Beiträge:
- Großbritannien: Auf der Suche nach dem Heiligen Gral - über die britische Liebe zu Sagen und Mythen
- Spanien: Geburtsland des Wahnsinns - Streit um den Geburtsort Don Qujotes
- Rumänien: Mythos Satan - Armut, Aberglaube und die Angst vor der Macht des Bösen
- Italien: Pinocchio lebt - Das Geheimnis der berühmtesten Puppe der Welt  

21.15 zdf       

bis 21.30 15 min Rumäniens Weg nach Europa  

 



Fr   28. Oktober 2005
18.00 terranova       

bis 18.30 30 min    Umweltdokumentation

Im Winter des Jahres 2000 richtete sich die Aufmerksamkeit der Welt auf Rumänien und Ungarn: Eine der schrecklichsten Umweltkatastrophen in der europäischen Geschichte hatte sich ereignet. Im von einer australischen Bergbaugesellschaft betriebenen Arul-Goldbergwerk nahe der rumänischen Stadt Baia Mare war der Damm eines Auffangbeckens gebrochen - das konzentrierte Zyanid-Abwasser aus der Goldförderung ergoss sich in den Fluss Theiß, 120 Tonnen Gift und 20.000 Tonnen mit Schwermetallen belasteter Schlamm flutete in eines der artenreichsten Ökosysteme des Kontinents. Das hochgiftige Zyanid löschte das Leben im Fluss aus: Die Belastung des Wassers erreichte das 300-fache des tödlichen Levels für Fische; Vögel vergifteten sich wiederum an den toten Fischen - das Ökosystem schien irreparablen Schaden genommen zu haben. Doch die Theiß war nicht für immer verloren: Zur Überraschung der Ökologen tauchten nach einem Frühjahrshochwasser wieder Fische auf - Tiere, die die Giftschwemme überlebten, weil sie tief im Schlamm vergraben überwintert hatten. Doch die Touristen, die zuvor von den Naturschönheiten der Theiß angezogen worden waren, blieben, abgeschreckt von der Umweltkatastrophe aus - ein herber Rückschlag für die Wirtschaft des Landes...  

22.45 terranova       

bis 23.15 30 min    Umweltdokumentation

Im Winter des Jahres 2000 richtete sich die Aufmerksamkeit der Welt auf Rumänien und Ungarn: Eine der schrecklichsten Umweltkatastrophen in der europäischen Geschichte hatte sich ereignet. Im von einer australischen Bergbaugesellschaft betriebenen Arul-Goldbergwerk nahe der rumänischen Stadt Baia Mare war der Damm eines Auffangbeckens gebrochen - das konzentrierte Zyanid-Abwasser aus der Goldförderung ergoss sich in den Fluss Theiß, 120 Tonnen Gift und 20.000 Tonnen mit Schwermetallen belasteter Schlamm flutete in eines der artenreichsten Ökosysteme des Kontinents. Das hochgiftige Zyanid löschte das Leben im Fluss aus: Die Belastung des Wassers erreichte das 300-fache des tödlichen Levels für Fische; Vögel vergifteten sich wiederum an den toten Fischen - das Ökosystem schien irreparablen Schaden genommen zu haben. Doch die Theiß war nicht für immer verloren: Zur Überraschung der Ökologen tauchten nach einem Frühjahrshochwasser wieder Fische auf - Tiere, die die Giftschwemme überlebten, weil sie tief im Schlamm vergraben überwintert hatten. Doch die Touristen, die zuvor von den Naturschönheiten der Theiß angezogen worden waren, blieben, abgeschreckt von der Umweltkatastrophe aus - ein herber Rückschlag für die Wirtschaft des Landes...  



Sa   29. Oktober 2005
07.00 SR       

bis 07.30 30 min Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten  Naturreportage

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der Herr der Wölfe, in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  

11.45 mdr       

bis 12.30 45 min Moldawien - ein vergessenes Land  Reisereportage

Moldawien ist ein vergessenes Land. Wer weiß schon, dass die kleine seit 1991 unabhängige Republik zwischen Rumänien und der Ukraine liegt? Wer weiß schon, dass die meisten Moldauer rumänischstämmig sind, rumänisch sprechen und von einer Wiedervereinigung mit Rumänien dennoch nichts wissen wollen? Wer weiß, dass Moldawien zu den größten Weinproduzenten der Welt gehört? Und wer weiß schon, dass Kolonisten aus Süddeutschland im damaligen Bessarabien friedlich neben Moldauern, Ukrainern, Russen, Polen, Juden, Gagausen und Bulgaren lebten? Einen Reiseführer über Moldawien sucht man bis heute vergeblich.  

23.15 NDR       

bis 23.45 30 min Magie in Gottes Namen  Auslandsreportage

Glühende Kohle, eine Hand voll Blei, ein Eimer Wasser und der richtige Zauberspruch - das sind die wichtigsten Arbeitsmittel von Dorfhexe Marikanini, der guten Seele von Miklosvar, einem Dorf am Fuß der rumänischen Karpaten. Für die fromme Frau funktioniert ihr heilsamer Zauber aber nur, wenn man katholisch ist.  



Mo   31. Oktober 2005
00.30 arte       

bis 01.35 65 min F 2005  Dokumentation

Die "Wege der Angst" führen nicht nur nach Transsylvanien, obwohl es die Urheimat grausamer Figuren und zählebiger Schauermärchen zu sein scheint. Angst kann überall empfunden werden, und jeder Mensch kann vor etwas anderem Angst haben, von dem er sich andererseits wiederum magisch angezogen fühlt.  




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