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"Folgendes Thema ist geplant: Der Dacia Logan ist jetzt schon in aller Munde." Obwohl das Billig-Auto der Tochterfirma von Renault in Deutschland noch gar nicht auf dem Markt ist, wird überall von ihm gesprochen. Grund: er soll ein Preisbrecher werden auf dem hart umkämpften deutschen Automobilmarkt. Rund 8000 Euro soll der Dacia Logan kosten, wenn er im Juni offiziell beim Händler sein wird. Doch was bekommt der Kunde für dieses Geld? Ist das wirklich ein "ausgewachsenes" Auto, das einem Mindeststandard in Technik und Sicherheit genügt? Welche Nach- und welche Vorteile hat der Neue aus Rumänien? Servicezeit Verkehr hat den Dacia unter die Lupe genommen. |
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Folge 2/2, "Die tiefen Höhlen der Karpaten" Die Dokumentation entführt den Zuschauer in die rumänischen Karpaten, ein Hochgebirge mit lichten Wäldern, Almen und hellen Kalkfelsen. Doch vor allen Dingen die Tiefe der verkarsteten Felslandschaft birgt beeindruckende unterirdische Landschaften. In jüngster Zeit wurden dort mehrere Eis- und Tropfsteinhöhlen entdeckt. Die Filmemacher haben Höhlenforscher in Rumänien begleitet und sind ihnen bei ihren häufig auch riskanten Expeditionen auf Schritt und Tritt in eine kristallin schimmernde Welt gefolgt. Die Karpaten sind ein Hochgebirge mit lichten Wäldern, Almen und hellen Kalkfelsen. In der Tiefe des verkarsteten Gebirges, vor allem im nördlichen Teil des Bihorgebirges in den Westkarpaten gibt es fantastische Höhlen. Fünf Eishöhlen hat man hier entdeckt. Die größte und schönste ist die Scarisoara. Im Schein der Lampen funkeln Eisdome und gewaltige Eiszapfen, wie ein Gletscher deckt das Bodeneis die Höhlensohle. Über 3.500 Jahre alt ist der riesige Eispanzer mit einem Volumen von 75.000 Kubikmetern. Das Kamerateam braucht Gletscherausrüstung und viel Gefühl für das richtige Licht im transparenten und spiegelnden Eislabyrinth. Die eiskalte Winterluft fließt durch Schächte und Spalten von den Bergen in den Höhlenraum. Dort gefriert das Tropfwasser zu Eis. Die schwere Kaltluft liegt am Grund der Höhle, selbst im Sommer wird sie kaum wärmer als ein Grad Celsius. Gefährlich sind wasserführende Höhlen. Die Micula ist eine von ihnen. Ohne Taucherausrüstung geht da nichts. Gefürchtet sind Wassereinbrüche nach Gewitterregen. Immer wieder geraten Höhlengänger durch Wildwasser dieser Art in Lebensgefahr. Höhlen sind auch Lebensräume für eine Reihe hoch angepasster Tiere. Vor allem Käfer, die ihr ganzes Leben im ewigen Dunkel verbringen. Fledermäuse und Siebenschläfer sind Gäste, für die die Höhle ein Rückzugsraum ist. Großartige Höhlen wurden in jüngerer Zeit entdeckt. Eine ist die Piatra Altarului, die Altarhöhle. Durch einen engen Gang dringen die Entdecker bis in die gewaltigen Tropfsteinhallen vor. Inzwischen haben die Höhlenforscher ein über acht Kilometer langes System erforscht. Albert Bajas und sein Team haben diese unterirdische Welt mit der Kamera entdeckt. Riesige Tropfsteinsäulen schimmern im Licht der Scheinwerfer. Kalzitkristalle brechen und streuen das Licht tausendfach. Türkisfarben schimmernde Höhlenteiche, von Kristallrosen gesäumt, Türme und Baldachine aus Tropfstein lassen mit ihrer Pracht die Mühen des Einstiegs vergessen. Mit weißen, weichen Schuhen und sauberer Kleidung wird geklettert; Spuren zu hinterlassen ist verpönt. Nur ausgewiesene Höhlenforscher haben eine Chance, dieses Heiligtum der Speleologen zu betreten. In der "Kalten Höhle", die zum System der Piatra Altarului gehört, entdeckten die Höhlenforscher einen Bärenfriedhof. Seit der Vorzeit hat kein Mensch mehr dieses Bärenmausoleum betreten. Der alte Zugang ist verschüttet. Heute gelangen nur Taucher in die Knochenhalle. Dort liegen Schädel und Gliedmaßen von tausenden von Tieren, vor allem von Bären, beieinander. Kreuzförmig angeordnete Knochen und Schädel dürfen wohl so gedeutet werden, dass die vorzeitlichen Jäger dem "Gott der Bären" an Ort und Stelle huldigten, um ihn zu versöhnen. |
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"Rumänien und Ungarn" Reime, Lieder, Verse Eine filmische Sammlung von Versen, Reimen, Gedichten, die von Kindern in ihrer Heimat spontan aufgesagt oder gesungen werden. Weltweit nimmt die verbale Kultur ab, das gesprochene Wort wird immer mehr ersetzt durch optische Eindrücke. In einer Zeit, in der Fernsehen und Videogames im Alltag von Kindern dominieren, gilt es, Wert und Bestand des gesprochenen Wortes zu dokumentieren. Was weiß man eigentlich von Versen und Liedern in Ungarn? Hat man nicht immer noch die alte Operetten-Zigeuner-Herrlichkeit im Kopf? Der Filmautor wird dieses Klischee korrigieren. |
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"Winter in der Zips" Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Emilia Funa gehört zu den etwa 2.000 Deutschstämmigen, die in den rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren ließen sich dort deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit nieder. Wolfgang Wegner besucht die Nachkommen dieser Einwanderer und beobachtet ihr Leben zwischen deutschen und rumänischen Traditionen. Mehr zur Sendung |
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Folge 2/2, "Die tiefen Höhlen der Karpaten" ![]() Die Karpaten sind ein Hochgebirge mit lichten Wäldern, Almen und hellen Kalkfelsen. In der Tiefe des verkarsteten Gebirges, vor allem im nördlichen Teil des Bihorgebirges in den Westkarpaten gibt es fantastische Höhlen. Fünf Eishöhlen hat man hier entdeckt. Die größte und schönste ist die Scarisoara. Im Schein der Lampen funkeln Eisdome und gewaltige Eiszapfen, wie ein Gletscher deckt das Bodeneis die Höhlensohle. Über 3.500 Jahre alt ist der riesige Eispanzer mit einem Volumen von 75.000 Kubikmetern. Das Kamerateam braucht Gletscherausrüstung und viel Gefühl für das richtige Licht im transparenten und spiegelnden Eislabyrinth. Die eiskalte Winterluft fließt durch Schächte und Spalten von den Bergen in den Höhlenraum. Dort gefriert das Tropfwasser zu Eis. Die schwere Kaltluft liegt am Grund der Höhle, selbst im Sommer wird sie kaum wärmer als ein Grad Celsius. Gefährlich sind wasserführende Höhlen. Die Micula ist eine von ihnen. Ohne Taucherausrüstung geht da nichts. Gefürchtet sind Wassereinbrüche nach Gewitterregen. Immer wieder geraten Höhlengänger durch Wildwasser dieser Art in Lebensgefahr. Höhlen sind auch Lebensräume für eine Reihe hoch angepasster Tiere. Vor allem Käfer, die ihr ganzes Leben im ewigen Dunkel verbringen. Fledermäuse und Siebenschläfer sind Gäste, für die die Höhle ein Rückzugsraum ist. Großartige Höhlen wurden in jüngerer Zeit entdeckt. Eine ist die Piatra Altarului, die Altarhöhle. Durch einen engen Gang dringen die Entdecker bis in die gewaltigen Tropfsteinhallen vor. Inzwischen haben die Höhlenforscher ein über acht Kilometer langes System erforscht. Albert Bajas und sein Team haben diese unterirdische Welt mit der Kamera entdeckt. Riesige Tropfsteinsäulen schimmern im Licht der Scheinwerfer. Kalzitkristalle brechen und streuen das Licht tausendfach. Türkisfarben schimmernde Höhlenteiche, von Kristallrosen gesäumt, Türme und Baldachine aus Tropfstein lassen mit ihrer Pracht die Mühen des Einstiegs vergessen. Mit weißen, weichen Schuhen und sauberer Kleidung wird geklettert; Spuren zu hinterlassen ist verpönt. Nur ausgewiesene Höhlenforscher haben eine Chance, dieses Heiligtum der Speleologen zu betreten. In der "Kalten Höhle", die zum System der Piatra Altarului gehört, entdeckten die Höhlenforscher einen Bärenfriedhof. Seit der Vorzeit hat kein Mensch mehr dieses Bärenmausoleum betreten. Der alte Zugang ist verschüttet. Heute gelangen nur Taucher in die Knochenhalle. Dort liegen Schädel und Gliedmaßen von tausenden von Tieren, vor allem von Bären, beieinander. Kreuzförmig angeordnete Knochen und Schädel dürfen wohl so gedeutet werden, dass die vorzeitlichen Jäger dem "Gott der Bären" an Ort und Stelle huldigten, um ihn zu versöhnen. |
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"Heilige Stätten - Teil 3 (Sacred Places - Part 3)" Mehrere hundert Jahre hat es gedauert, bis der gigantische Dom in Köln fertiggestellt war. Weitere heilige Stätten in dieser Episode: das Zisterzienserkloster Fontenay in Frankreich, mysteriöse thrakische Gräber in Bulgarien und das Kloster Horezu in Rumänien. |
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"Mit dem WWF durch Rumänien" Im Spätsommer begab sich ein Kamerateam des MDR zusammen mit zwei WWF-Mitarbeitern auf eine 800 Km lange Reise durch Rumänien. Rumänien ist eine Schwerpunktregion für den WWF. Kaum ein anderes Land hat so atemberaubende Landschaften und großen Reichtum an Wildtieren aufzuweisen. Andererseits leidet das Land unter ökologischen Spätfolgen der Ceausecu-Zeit. Die Reise führt in den Retezat-Nationalpark, wo wir erleben, wie Schäfer mittels illegaler Brandrodung versuchen, ihr Weideland zu vergrößern. Wir erleben Braunbären, die nachts die Neubaugebiete Brasovs heimsuchen, treffen den Wolfsforscher Christoph Promberger, sehen verblüffende erste Erfolge von Ökotourismus und in Eintracht mit Natur und Traditionen lebende russische Altgläubige im Donau-Delta. Aber auch illegale Giftmüllhalden und Resultate des aberwitzigen ehemaligen Plans, das Donaudelta trocken zu legen. Der WWF arbeitet hier an der erfolgreichen Renaturierung mit. |
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"Rumänien" ![]() Infoblätter zur Sendung können angefordert werden: gegen einen mit 0,55 Euro frankierten Rückumschlag, adressiert an den Hessischen Rundfunk, Redaktion "nix wie raus ...", Stichwort "Rumänien", 60142 Frankfurt am Main, per Internet unter "www.nixwieraus.hr-online.de" oder per Faxabruf - innerhalb einer Woche nach Ausstrahlung - unter der Nummer 0 90 01 / 150 74 190 (0,62 Euro pro Minute). |
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"Zigeuner in Rumänien" |
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"Das Volk der Roma in Rumänien" |
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Folge 6/7, "Zorn" 25 Jahre lang hatte Nicolae Ceausescus Regime die rumänische Bevölkerung brutal unterdrückt. Die Überwindung von Angst und Gehorsam explodierte 1989 in Gewaltexzessen und führte zu einem kollektiven Ruf nach Rache. Anhand der rumänischen Revolution widmet sich die Dokumentation von Alexander Melach der Frage nach einem "gerechten Zorn". |
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"Rumänien: Raus aus dem Abseits - rein in die EU?" Rumänien hat gute Aussichten, gemeinsam mit Bulgarien, 2007 EU- Mitglied zu werden. Bis dahin hat das Land im Südosten Europas aber noch reichlich Hausaufgaben zu erledigen. Denn 30 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, die Korruption wuchert überall und die Lebensbedingungen der Sinti und Roma sind nach wie vor erbärmlich. Wie weit ein Beitrittskandidat an allgemeine EU-Standard heran reicht, interessiert Brüssel allerdings wenig. Hauptsache die Zahlen stimmen. Die Wirtschaft Rumäniens wächst inzwischen jährlich um 7,5 Prozent. Das Land ist mit 22 Millionen Einwohnern der größte Markt Südosteuropas. Die Baubranche in der Hauptstadt Bukarest boomt. Auch deutsche Unternehmen profitieren davon. Aufbruchstimmung ist vor allem in Hermannstadt zu spüren, der ehemaligen Metropole der Siebenbürger Sachsen. Dort wurde vor kurzem mit 90 Prozent der Stimmen der deutschstämmige Bürgermeister Klaus Johannis im Amt bestätigt, obwohl nur noch vier Prozent der Bewohner deutscher Abstammung sind. Vor einigen Jahren war Hermannstadt noch eine verfallene, dunkle Stadt - jetzt werden die Gebäude der mittelalterlichen Altstadt renoviert, Investoren geben sich die Klinke des Bürgermeisterbüros in die Hand, es herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Schafft es Rumänien raus aus dem Abseits, rein in die EU? |
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"Mit dem WWF durch Rumänien" Im Spätsommer begab sich ein Kamerateam des MDR zusammen mit zwei WWF-Mitarbeitern auf eine 800 Km lange Reise durch Rumänien. Rumänien ist eine Schwerpunktregion für den WWF. Kaum ein anderes Land hat so atemberaubende Landschaften und großen Reichtum an Wildtieren aufzuweisen. Andererseits leidet das Land unter ökologischen Spätfolgen der Ceausecu-Zeit. Die Reise führt in den Retezat-Nationalpark, wo wir erleben, wie Schäfer mittels illegaler Brandrodung versuchen, ihr Weideland zu vergrößern. Wir erleben Braunbären, die nachts die Neubaugebiete Brasovs heimsuchen, treffen den Wolfsforscher Christoph Promberger, sehen verblüffende erste Erfolge von Ökotourismus und in Eintracht mit Natur und Traditionen lebende russische Altgläubige im Donau-Delta. Aber auch illegale Giftmüllhalden und Resultate des aberwitzigen ehemaligen Plans, das Donaudelta trocken zu legen. Der WWF arbeitet hier an der erfolgreichen Renaturierung mit. |
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![]() Um den Deutschen zuvorzukommen, wollen sich 1941 die Bewohner eines jüdischen Dorfes selbst "deportieren", aber eben nach Palästina. Sie kaufen sich einen Zug, besorgen gefälschte Papiere und fahren los, sauber aufgeteilt in Bewacher und Bewachte. "Zug des Lebens" nennt der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu die burlesk komische und tief tragische Geschichte einer Reise, die genauso verrückt ist wie das Leben jener, die sie notgedrungen unternehmen. Juli 1941. Ein kleines jüdisches Dorf gerät in Panik. Die Nazis rücken vor, haben bereits das Schtetl hinter dem Berg erreicht. Der Rabbi (Clément Harari) ruft zur Beratung. Ausgerechnet Schlomo (Lionel Abelanski), der Dorftrottel, hat die rettende Idee: einen Zug kaufen und mit allen Bewohnern samt ihrer Habe nach Palästina fliehen. Lottrige Waggons und eine schrottreife Dampflok werden zusammengekauft. Lokale Handwerker fertigen daraus einen schmucken Zug. Die Reise soll wie ein Juden-Transport aussehen. Der Schneider Lilienfeld (Zwi Kanar) fertigt dafür deutsche Uniformen an. Dazu passende Soldaten werden ausgebildet. Der Buchhalter Yankele (Bruno Abraham-Kremer) betreut die Finanzen, der reiche Holzhändler Mordechai (Rufus) leitet in deutscher Kommandanten-Montur das riskante Unternehmen. Als der Zug endlich losfährt, sitzen die "Deportierten" stilecht in Viehwaggons, die "Bewacher" in Komfort-Abteils. Das führt schon bald zu Uneinigkeiten. Noch komplizierter macht das Leben auf der rollenden Arche eine Splittergruppe, die zum Kommunismus konvertiert. Verwirrung ganz anderer Art stiftet schliesslich die schöne Esther (Agathe de La Fontaine), die unter so schwierigen Umständen den Mann fürs Leben sucht. Echte und auch falsche deutsche Kontrollposten behindern die turbulente Fahrt ins Exil ebenso wie Saboteure, die am Wegrand lauern. In der letzten Einstellung seines Films "Zug des Lebens" macht Regisseur Radu Mihaileanu unmissverständlich klar, dass so viel Glück nicht existieren kann, dass alles ein schöner, wilder, turbulenter Traum war. Mihaileanu profilierte sich unter anderem als Schauspieler am jüdischen Theater in Bukarest, bevor er 1980 nach Israel floh. Von dort kam er nach Paris, wo er seither als Regisseur und Drehbuchautor arbeitet. Die entscheidende Anregung zu seiner ungewöhnlichen Filmkomödie "Zug des Lebens" gab ihm Steven Spielberg mit "Schindlers Liste". Das aufwändige Holocaust-Drama nämlich machte dem Exilanten klar, "dass man die Shoah einzig in der Kategorie von Tränen und Schrecken nicht noch einmal erzählen kann". Also besann er sich auf das, was heuer auch der Schweizer Dani Levy mit grossem Erfolg in seinem Film "Alles auf Zucker" demonstriert: den jüdischen Witz. Wesentlicher Antrieb war ausserdem das tiefe Verlangen, von einer traditionsreichen Kultur zu erzählen, "von diesem Schtetl, das ich nicht gekannt habe, in dem aber meine Familie gelebt hat". Genauso entscheidend wie die stimmige Besetzung der komödiantisch typisierten Figuren sind daher in dem unter anderem auch in Venedig und Sundance preisgekrönten Werk auch das exakte Dekor und insbesondere die zügige Musik von Goran Bregovic. Sie stimmt heiter, lässt aber immer auch die Endstation ahnen, die nicht Palästina sein kann. Der ungewöhnliche Film veranlasste rege Diskussionen, fand aber auch viel begeisterte Zustimmung, nicht zuletzt bei jüdischen Kinogängern. |
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Folge 7/8, "Rumänien" ![]() Das Donaudelta, wo das Kloster Celic Dere liegt, ist ungewöhnlich fischreich. Ein großer Teil der Süßwasserfische, die im restlichen Rumänien auf dem Speiseplan stehen, stammt von hier. Auch im Kloster weiß man die Vorzüge von wirklich fangfrischem Fisch zu schätzen, der nach alten Rezepten der Klosterküche zubereitet wird. Störkoteletts werden erst gegrillt und dann im Gewürzsud gar gezogen. Aus Hechten und anderen großen Süßwasserfischen bereiten die Nonnen gefüllten Fisch. Beide Gerichte sind ein Beispiel dafür, dass auch einfache Gerichte ihre Raffinessen haben können. |
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