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Eine Chance für Waisen im 'Land der verlorenen Kinder'

Eine Chance für Waisen im "Land der verlorenen Kinder"

Instrumente gesucht!

Vom 18. bis 27. April 2003 wird eine Gemeinschaft hannöverscher Bläserinnen und Bläser nach Rumänien, genauer nach Siebenbürgen reisen, und zwar in eine Region, in der nur noch wenige Deutsche, aber viele Ungarn, Szekler und Roma leben. Musik von Posaunenchören kennt man dort überhaupt nicht. Man kennt Blaskapellen. Sie spielen zu Festen auf, manchmal dürfen sie auch vor einem Gottesdienst draußen spielen.

Die Bläsergruppe wird erstmalig in den großen ehemals deutschen Städten in die Kirche hinein dürfen, um zu Ostern Gottesdienste in Schäßburg und Hermannstadt zu blasen, oder um Kirchenkonzerte in Medias, Kronstadt oder Szeklerkreuz zu geben.

Aber deshalb sind sie gar nicht da!

Eines der größten europäischen Waisenhäuser löst sich inzwischen in „Familienhäuser“ auf. In diesen Häusern werden wir leben. Und jeden Vormittag übt jeder von uns mit den Kindern das chorische Blasen und wir hoffen, auch für jedes Kind, das Interesse hat, ein Instrument zurücklassen (Altinstrumente gesucht!) zu können. Diese Kinder haben Liebe und Zuwendung, weil sie aus dem Heim ins Familienhaus gekommen sind. Aber sie hätten auch so gerne Anregungen, um was auch immer zu lernen, sich zu entfalten, aufeinander zu achten und miteinander etwas zu tun. Warum nicht Blasen? Die Erzieher sagen: alles, was geschieht, ist besser, als wenn nichts geschieht.

Es handelt sich also um ein sozialtherapeutisches Projekt mit den Mitteln, die uns Bläsern gegeben sind. Ein Erzieher dort hat Pädagogik und Trompete studiert. Er ist ein ungarischer reformierter Christ. Seine Qualifikation entspricht genau der unserer „Landesposaunenwarte“ – nur, dass man es dort nicht kennt, in Gruppen von „Laien“ zu musizieren. Er wird eingesetzt, zunächst 6 Jahre lang diese Kinder zu unterrichten (und gleichzeitig eines der Familienhäuser mit zu führen) und den ersten balkanischen Posaunenchor ins Leben zu rufen, und damit vielleicht eine ungeahnte Entwicklung zu fördern. Ungeahnt für alle Beteiligten. In ihren weiteren Entwicklungsmöglichkeiten werden die Kinder von Hannover aus gefördert (Rumänien-Arbeitsgruppe Hemmingen)

Träger des Projektes:

Posaunenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers (besonders die Konferenz der Landesposaunenwarte), Rumänien-Arbeitsgruppe Hemmingen, Dekade zur Überwindung von Gewalt im Amt für Gemeindedienst. Angefragt: Aktion „Hilfe für den Osten“.

Gegenstand des Projektes:

Konzertreise nach Siebenbürgen, aus der eine Bläserausbildung für eine große Zahl von Kindern (Sozialwaisen) erwachsen wird. Für ein Land im Osten etwas Unvorstellbares. Für die Kinder eine Chance, sich zu entfalten.

Kosten des Projektes: 37.000 €, auf 6 Jahre gerechnet. (Aus DOV-Mitteln wurden bereits 7.500 € bewilligt; eine weitere vierstellige Summe ist durch Spenden aufgebracht. Natürlich würden wir uns sehr über weitere finanzielle Hilfen freuen. Noch mehr aber suchen wir nach Instrumenten, die Sie dem Projekt zur Verfügung stellen könnten. Wir nehmen sie auch dann gerne, wenn begrenzte Reparaturen erforderlich sind.

Weitere Informationen geben: Wolfgang Gerts und Michael Junker in unserem Posaunenwerk. Auch Einzelspenden sind mehr als willkommen!

E-Mail: m.gerts@t-online.de   michaeljunker@gmx.de ; Telefon: 0511/1241-460 (Posaunenwerk);   05085/981633 (Gerts)  0491/99239220 (Junker); Spendenkonto: AfG Hannover Posaunenwerk, Ev. Kreditgenossensch. EG Hannover; BLZ 25060701, Kto.: 6955; Stichwort: “Projekt Rumänien”: 6213.14.1910

Projektbeschreibung

Dienstreise nach Cristuru Secuiesc

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