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 Re: Erste kritische Analyse der Rumänienhilfe erscheint am 27. August!
Autor: AGl 
Datum: 25.11.08 11:49

So urteilt die Presse:


Kritische Bestandsaufnahme der Spendenkultur.
(Deutscher Fundraising-Verband, 28. Oktober 2008)



Die Denklinien sind schlüssig, ihre Darstellung laviert zwischen geschmeidigen Schilderungen und Hammerschlägen, und beim Verteilen von Kopfnüssen spart sich der Verfasser selbst nicht aus — schon deshalb ist dieses Buch lesenswert.
(Buchhändler heute, September 2008)



Fundraiser arbeiten mit üblen Methoden.
(Fundraising innovativ, September 2008)



»Der Freikauf aus der Unvollkommenheit des Normalbürgers einer Industrienation führt übers Spendenkonto«, schreibt Glück und fordert Geldgeber auf, Hilfsorganisationen kritischer zu beleuchten. Allein die 39 größten Vertreter der Hilfsorganisationen in Deutschland verfügten 2003 über Spendengelder in der Höhe von 1,1 Milliarden Euro — doch nicht einmal die Hälfte der Charity-Giganten legte Rechenschaft über die Verwendung dieser Mittel ab.
(Der Standard, 18. September 2008)



Interessant ist, daß auch Themen behandelt werden, die auf den ersten Blick nichts mit Spenden zu tun haben: Adoption und Genitalverstümmelung. Diese Kapitel gewähren besonders tiefgründige und neue Einblicke in die Motive von Wohltätern.
(Amazon-Kundenrezension, 29. Oktober 2008)



Glück besitzt eine sehr flotte, ansprechende Schreibe und eine bildreiche Sprache. Daß es aber in seinem Buch um ein sehr ernstes Thema geht, gerät dabei nie in den Hintergrund. Dies ist eine der großen Stärken des Buches. Eine weitere Stärke des Buches besteht in dem Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten.
(Deutscher Fundraising-Verband, 28. Oktober 2008)



Das Spenden, so die Quintessenz, stabilisiert die Ausbeutung, es mindert nur die negativen Folgen einer verbrecherischen Politik, stellt sie aber nicht in Frage. Und damit lebt es sich für uns Spender ganz gut. Es sind diese Schlußfolgerungen, die den Leser zum Weiterdenken anregen, weil sie eine billig gewordene Sozialbehaglichkeit in Unbehagen verwandeln.
(Buchhändler heute, September 2008)



[Der Autor zeigt,] wie bedenkliche Strukturen durch Spenden aus Westeuropa verstärkt und neue Abhängigkeiten geschaffen werden. Eine seiner stärksten Passagen ist die Diskussion über Werte-Imperialismus, welche er am Beispiel von Frauenbeschneidungen vornimmt. Auch wenn seinen Schlußfolgerungen nicht immer zuzustimmen ist, sind es doch wichtige Fragen, die auch in jedem Fundraising-Seminar diskutiert werden sollten und immer wieder auf die Tagesordnung gehören. Auch die negativen Effekte von Spenden in anderen Kulturkreisen sollten zwingend mit berücksichtigt werden. Hier besteht in der Tat ein erhebliches Defizit bzw. blinder Fleck im Fundraising.
(Fundraising innovativ, September 2008)



Der Autor spart nicht mit Kritik, stellt aber deutlich heraus, daß er das Spenden als solches befürwortet — nur soll es aus Aufrichtigkeit geschehen, in richtiger Weise erfolgen und von den Organisatoren, die in einer kompliziert und verzweigt gewordenen Welt nun mal nicht mehr entbehrlich sind, effektiv und transparent gemanagt werden.
(Amazon-Kundenrezension, 29. Oktober 2008)



Mit dem Gefühl, persönlich eh nicht viel am Leid anderer verändern zu können, öffnen Spender gerne ihre Geldbörsen. Und das Potential der Spender ist enorm. Allein in Deutschland gehe es um einen Markt von geschätzten 2,5 Milliarden Euro, die Jahr für Jahr gespendet werden — und das auch, weil einem suggeriert wird, mit einer Spende könne man sein Gewissen erleichtern.
(Der Standard, 18. September 2008)



Fragen, die zum Weiterdenken anregen, insbesondere im hinteren Teil des Buches. Wer sich einen – manchmal verzerrten – Spiegel vorhalten lassen will, sollte unbedingt in dieses Buch schauen.
(Fundraising innovativ, September 2008)



Seine Ansichten äußert der Autor dezidiert, aber nicht dogmatisch. Wo er andere Meinungen zur Sprache kommen läßt, geschieht dies ohne Scheu vor der Kontroverse, dabei frei von Polemik, Verwässerung oder Flapsigkeit. Beim Sprachstil ist er auf Niveau und Präzision bedacht und erspart dem Leser geschwätzige Effekthascherei. Der Text präsentiert sich griffig und lebhaft, was sicher zum Ziel des Verfassers beiträgt: den Leser zum Denken anzuregen.
(Amazon-Kundenrezension, 29. Oktober 2008)



Abschließend sei noch erwähnt, daß Alexander Glück in seinem Buch nicht nur Negativbeispiele aufzeigt, sondern auch darauf hinweist, daß es Organisationen gibt, die sehr gute Arbeit leisten, und Spender, die verantwortungsbewußt handeln. Wünschenswert wäre es, daß durch die Lektüre des Buches zahlreiche weitere positive Beispiele hinzukommen.
(Deutscher Fundraising-Verband, 28. Oktober 2008)

Nichts kann so einfach und klar sein, daß es nicht von irgendeinem nicht verstanden werden könnte.

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