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 USA mischen sich in die Präsidentschaftswahl in Moldawien ein
Autor: Stefan Bauch 
Datum: 14.11.20 11:04

Politisches Chaos herrscht nun in den USA wegen der Präsidentschaftswahl. Trotzdem versuchen die US-Diplomaten, sich in die politischen Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Es geht um die Präsidentschaftswahl 2020 in Moldawien.



Maia Sandu, die das Weiße Haus unterstützt, konnte nicht in erster Wahlrunde die Mehrheit der Stimmen erhalten. Deswegen ist nun der US-Botschafter in Moldawien, Derek Hogan, im Spiel. Es ist er, wer auf dem Vertrag zwischen Sandu und dem Kriminellen Renato Usatîi bestand. Darüber berichten die moldawischen Medien:

http://www.vedomosti.md/news/predatel-usatyj-proval-sandu-i-oshibka-hogana

Aus dem Artikel folgt es, dass Hogans Einmischung auf die US-Interessen in Moldawien negativ auswirkt. Außerdem führt es dazu, dass die Bürger zu Geiseln des kriminellen und korrupten Bündnisses von Sandu und Usatîi werden. Und dies zur Freude Bukarests, weil Hogan seine Pläne hinsichtlich Moldawiens verwirklicht.

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 Re: USA mischen sich in die Präsidentschaftswahl in Moldawien ein
Autor: Joachim 
Datum: 15.11.20 10:48

Ja, so sind sie, unsere "Freunde"...
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.
Die USA mischen sich überall ein und sind sich nicht zu Schade dafür auch zu töten. Siehe Venezuela, Iran, Georgien, Chile, Ukraine und viele mehr. Ich kann gar nicht so viel Schreiben, wie sie Völkerrechtsvergehen (Verbrechen) begangen haben. Die größten Kriegstreiber und Terroristen sind die USA.

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 Re: USA mischen sich in die Präsidentschaftswahl in Moldawien ein
Autor: jo-buettner 
Datum: 19.11.20 11:13

na, ich wüsste da schon noch grössere Kriegstreiber, z.B. Russland oder die Türkei. Da sollte man schon mal die Relationen sehen...

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 Re: USA mischen sich in die Präsidentschaftswahl in Moldawien ein
Autor: Opa Tim Noris 
Datum: 25.04.21 08:03

Quatsch, Joachim hat vollkommen Recht. Die USA wollen Russland einkreisen und destabilisisieren, mit welchen Mitteln auch immer. Putin und Lawrow haben genug zugeschaut.
Das Fass ist nicht nur voll, es droht zu kippen.
Obacht, USA !! Und Deutschland auch, als Vasallen der USA.

Tim.

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 Re: USA mischen sich in die Präsidentschaftswahl in Moldawien ein
Autor: Opa Tim Noris 
Datum: 25.04.21 08:07

Wer bitte hat alles Krieg getrieben, Russland ? Informiere dich richtig wer die größten Kriegstreiber sind und waren seit dem WW2, dann schreiben wir darüber, bis dahin bist unqualifiziert.

https://www.beobachter.ch/foren/questions/18765/usa-ueber-200-kriege-seit-ihrer-gruendung.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten

Zum Vergleich Russland:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_Russlands_und_der_Sowjetunion#20._Jahrhundert_Russland_ab_1991

Tim.



Nachricht bearbeitet (25.04.21 08:24)

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 No Subject
Autor: Opa Tim Noris 
Datum: 02.10.21 04:36

Unser Merkel hat sich eingemischt, bevor sie abtritt. "Pro Europa".
Subjektiv gesehen, meine Meinung: Es geht ihr um ihre Weinkellereien in Moldawien, als "Rentenversicherung". Als ob sie nicht schon genug hätte, es geht um Macht und Nimmersatt.
Es ist wie eine Droge, Leute die viel haben, wollen immer mehr und verlieren den Bezug zu Wasser oder Brot.

"Hinter Casa Nummer 283 steckt das Merkel-Depot
Herzstück des 1952 gegründeten Weinkellers sind Sammlungen besonders edler Weine, die hinter hohen Metalltoren in speziellen Regalfächern - Casa genannt - lagern. Vor Casa Nummer 283 steht ein kleines Deutschland-Fähnchen: Hier liegen mehrere Dutzend Flaschen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Staatsbesuch 2012 von der moldauischen Seite als Zeichen der Anerkennung bekam.

Vor Merkel hatte nie ein deutscher Regierungschef das kleine Land besucht, das in westlichen Medien - wenn überhaupt - oft nur mit Themen wie Korruption, Armut und Massenabwanderung Schlagzeilen macht.

Auch andere Staatsgäste haben in Cricova ihre eigene Wein-Kollektion - Russlands Präsident Wladimir Putin zum Beispiel und der ehemalige US-Außenminister John Kerry. Berühren dürfen Besucher hier nichts, denn selbst die Staubschicht auf den Flaschen ist wertvoll.

Weinkeller in Moldau mit Depot für Merkel
dpa

Auch eine Kollektion von Nazi-Verbrecher Göring lagert in Moldau
Besonders stolz ist das Staatsweingut auf die angeblich letzte Flasche Mogit Davids Osterwein - ein Jerusalemer Rotwein Jahrgang 1902, natürlich unverkäuflich. Außerdem lagert hier eine Kollektion des Nazi-Verbrechers Hermann Göring, die Soldaten der Roten Armee nach dem Sieg über Hitler-Deutschland in die Sowjetunion brachten.

Während Moldau für westliche Weinliebhaber noch eher als Geheimtipp gilt, erfreuen sich die moldauischen Tropfen im Osten großer Bekannt- und Beliebtheit. Zu Sowjetzeiten war die Republik, die damals Moldawien hieß, wichtigster Weinhersteller.

In den Jahren nach 1960 produzierte sie zwischenzeitlich jede zweite Flasche Sowjet-Wein und jede dritte Flasche Sekt. Dem Kosmonauten Juri Gagarin soll es in Cricova der Legende nach so gut gefallen haben, dass er in den Kellern 1966 gleich zwei Tage lang ein rauschendes Fest feierte.

Mittlerweile orientiert sich Moldau zunehmend Richtung Westen
Doch die Zeiten haben sich geändert. Nach dem Zerfall der Sowjetunion orientierte sich Moldau - je nach Staatschef - immer wieder Richtung Europa. Auch die im vergangenen Jahr gewählte Präsidentin Maia Sandu verfolgt einen prowestlichen Kurs.

Im Streit um die von Moldau abtrünnige und prorussisch geführte Region Transnistrien verhängte Russland im Jahr 2006 ein Importverbot für moldauische Weinerzeugnisse. Es war ein herber Schlag für Moldaus Weinindustrie - und für die gesamte Wirtschaft des verarmten Landes, das auf eine seiner wichtigsten Branchen angewiesen ist.

Das russische Wein-Embargo trieb Moldau näher an die EU
Mittlerweile hat Moskau die Sanktionen zwar wieder aufgehoben, doch die Zeiten, in denen ganze 80 Prozent des moldauischen Weinexports nach Russland gingen, sind lange vorbei. Als Reaktion auf das russische Wein-Embargo habe sich das Staatsweingut Cricova verstärkt Richtung Westen ausgerichtet, erzählt eine Touristenführerin während einer Tour durch die Kellergewölbe. "Mittlerweile gehen viele unserer Weine nach Rumänien, Polen und Belarus."

Die Krise sei dabei auch Chance gewesen: "Wir waren gezwungen, die Qualität unserer Weine noch weiter zu verbessern", sagt sie mit Blick auf den hart umkämpften europäischen Markt und Konkurrenz durch große Weinbau-Nationen wie Frankreich und Deutschland. Besonders stolz ist man in Cricova auf seinen Sekt, der teils nach Champagner-Methode hergestellt wird."

https://www.focus.de/politik/ausland/in-cricova-in-moldau-liegt-ein-wein-depot-extra-fuer-merkel-selbst-der-staub-dort-ist-teuer_id_13570398.html

til/dpa



Nachricht bearbeitet (02.10.21 04:50)

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 Re: No Subject
Autor: Joachim 
Datum: 02.10.21 14:13

Ähnlich die Situation der Sekt- und Weinkellerei in Panciu / Vrancea.
Ich war Ende der 90 ziger Jahre dort und besichtigte die Betriebsstätte. Ich war überrascht von der Leistungsfähigkeit und der Qualität der Produkte. Es sind dort ca. 5 km unterirdische Gänge angelegt, in denen Sekt eingelagert ist. Die Sektflaschen wurden jeden Tag per Hand gedreht. Ich sah motiviertes Personal, zur damaligen Zeit sicher keine Selbstverständlichkeit. Der Direktor erzählte mir damals, dass sie eine Strafe bekommen haben, weil sie den Sekt als Champagner verkauften, dieser Name aber geschützt war. Der größte Anteil der Produktion ging damals nach Russland. Sie wollten gerne nach Europa liefern, waren damals aber nicht in der Lage, diese Köstlichkeiten in Europa zu vermarkten. Ich konnte damals den Betrieb nur besichtigen, weil ich mit dem damaligen Polizeichef von Vrancea befreundet war. Ich möchte dort gerne noch einmal hinfahren und sehen, was aus diesem Betrieb geworden ist. Alleine diese unterirdischen Gänge und Gewölbe für den Publikumsverkehr zugänglich zu machen, und Wein-und Sektproben anzubieten, sowie ausländische Reisegesellschaften einzuladen, würde den Bestand dieser Firma sichern. Möglicher Weise ist sie aber schon privatisiert, oder verkauft. Ich war auf jeden Fall positiv überrascht. Ein Besuch dort ist empfehlendswert.

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 Re: No Subject
Autor: schaessburger 
Datum: 02.10.21 19:03

....werden jeden Tag per Hand umgedreht.
Das konnte man sich damals leisten. Wie teuer müsste heute eine Flasche Wien sein, um dieses Prozedere weiter zu praktizieren ? Du willst mir sagen, dass dies auch anderswo geschieht...? Ja, ist mir bekannt. In Frankreich zum Beispiel. Nur das dann eine Flasche Wein ein kleines Vermögen kostet. Wer würde solche Preise HEUTE für eine rumänische Flasche Weine bezahlen ?

All diese schönen Sachen aus der kommunistischen Vergangenheit, waren damals nur möglich. weil NICHTS nach marktwirtschaftlichen Gesetzen hergestellt wurde. Kein Produkt, keine Dienstleistung, nichts, gar nichts.
Die Menschen haben ihre Arbeitskraft, ihr Wissen, letztendlich ihre schönsten Jahre verkauft und dafür nutzloses Papier erhalten. Nur SO waren die jahrelange Verarschung möglich.
Hätte jeder dieser Damen (ich vermute mal es waren weibliche Kräfte) marktgerechte Löhne nach heutigem Standard erhalten, wäre keine einzige Flasche per Hand gedreht worden......

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 Re: No Subject
Autor: Joachim 
Datum: 03.10.21 12:12

Du schreibst von wertlosem Papier, Geld genannt. Davon ist doch heute weit mehr im Umlauf, als damals. Wenn China seine Dollarbestände auf den Markt werfen würde, wären die USA pleite. China würde sich damit auch selbst schädigen. Statt dessen gehen die Chinesen hin und kaufen überall auf der Welt Firmen auf, mit wertlosem Papier. So schafft man aus Wertlosem, Wertvolles.. Früher musste für jeden gedruckten Dollar der Gegenwert in Gold vorhanden sein. Das wurde 1971 geändert. Da fing das Casino erst richtig an. Die ganzen Anleihekäufe, sind nichts anderes, als wertloses Papier zu lagern, damit der Markt nicht zusammen bricht.

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 Re: No Subject
Autor: schaessburger 
Datum: 03.10.21 17:16

Augenscheinlich hast Du kommunistische Wirtschaft nicht selbst erlebt.
Das Wirtschaftssystem in dem wir heute leben, unterliegt offenen, marktwirtschaftlichen Regeln und Gesetzen, wo Angebot und Nachfrage ALLES bestimmen. So etwas kannte man zu Ceausescu,s Zeiten nicht. Es wurden Waren und Dienstleistungen an der Nachfrage vorbei hergestellt / angeboten. Mit dem als Lohn erhaltenen Geld, konntest du NICHTS kaufen. Denen in deinem Beitrag beschriebenen Horrorzenarien zum Trotz, kannst du heute, sowohl mit Dollars als auch mit jeder anderen am Markt frei gehandelten Währung, fast alle Waren und Dienstleistungen dieser Erde erwerben. Das ist der Punkt und sonst gar nichts. Eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Auch ohne Wirtschaftsstudium...... ?-(

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 Re: No Subject
Autor: Opa Tim Noris 
Datum: 31.10.21 11:52

"Wer würde solche Preise HEUTE für eine rumänische Flasche Weine bezahlen ?"

ICH !! Champagner ist mir zu sauer, mit sowas mach ich meinen Salat an. Sprudelessig.

Nochwas: Zu Silvester waren wir eingeladen, auch zu einer Flasche Moet und Chandon.
Ja pfui Teifel, der reinste Essig.

Dann sind wir heim, eine Flasche Mädchen Traube Sekt aufgemacht, das war besser als sonstwas.



Nachricht bearbeitet (21.12.22 07:01)

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