Mo   01. Januar 2007
07:30 EinsExtra Auslandsreporter

bis 08:00 30 min Schwarzgeld, Meer und Dracula - Rumänien auf dem Weg nach Europa  

 

12:00 3sat Ein Kind aus der Ferne

bis 12:30 30 min Zwei kleine Brüder  Dokumentarreihe

Mindestens zwölf staatlich anerkannte Vermittlungsstellen für die Adoption ausländischer Kinder gibt es in Deutschland. Wer ein Kind adoptieren möchte, muss sich dort bewerben, Gespräche führen, Anträge ausfüllen, Gutachten übersetzen, beglaubigen lassen und - warten.  



Do   04. Januar 2007
21:05 Classica Bartók, Rumänische Volkstänze op. 8

bis 21:10 5 min D 1995  Konzert

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze". Dieses Konzert ist die letzte Aufnahme der Unitel mit dem großen Dirigenten, der am 5. September 1997 verstarb. Es spielen die Wiener Philharmoniker.  

22:35 3sat Zug des Lebens

bis 00:15 100 min F,B 1998  Rail-Movie

1941 im von Deutschen besetzten Osteuropa: Ein Dorf beschließt, sich selbst zu deportieren, bevor die Nazis es tun. Ihr Ziel ist das Gelobte Land, Israel. - Der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu drehte ein "Rail-Movie", das sich ganz in der Tradition von "Der große Diktator" und "Sein oder Nichtsein" über den Nationalsozialismus lustig macht, ohne den Völkermord zu verharmlosen. Ein vielfach international ausgezeichneter Film.  



Fr   05. Januar 2007
05:45 ZDF-doku Rumänien

bis 06:00 15 min    Forum extra

 



Sa   06. Januar 2007
20:00 arte Metropolis

bis 20:45 45 min F 2007  Kulturmagazin

Beiträge:
- David Lynch: Ein Lonesome Cowboy
- Tim einmal anders
- Der Pavillon Noir - Ein neues Domizil für den Tanz
- Der Neujahrskater
- Rumänien - Bulgarien: Junge Künstler im Porträt
- Warum es heute darauf ankommt, über Rockmusik zu schreiben?
- Samuel Beckett in den Augen von...  

21:15 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 21:30 15 min Klöster Nordmoldawiens, Rumänien  

 

21:45 ZDF-doku Rumänien

bis 22:00 15 min    Forum extra

 



So   07. Januar 2007
12:45 arte Metropolis

bis 13:30 45 min F 2007  Kulturmagazin

Beiträge:
- David Lynch: Ein Lonesome Cowboy
- Tim einmal anders
- Der Pavillon Noir - Ein neues Domizil für den Tanz
- Der Neujahrskater
- Rumänien - Bulgarien: Junge Künstler im Porträt
- Warum es heute darauf ankommt, über Rockmusik zu schreiben?
- Samuel Beckett in den Augen von...  

13:45 ZDF-doku Rumänien

bis 14:00 15 min    Forum extra

 

17:35 arte Zu Tisch in... Rumänien

bis 18:05 30 min D 2003  Kulinarische Reisereportage

Im ostrumänischen Kloster namens "Celic Dere" herrscht Aufbruchsstimmung, nachdem die junge Äbtissin Cassiana ihr Amt angetreten hat. Cassiana lässt neue Gebäude errichten, die den jungen Nonnen als Wohnraum dienen sollen. Viele rege Hände werden hier gebraucht, denn das Kloster versorgt sich selbst mit Obst, Gemüse und Fleisch. In der Klosterküche werden für mehr als 70 Nonnen traditionelle Gerichte gekocht.  

20:15 ZDF-doku Rumänien

bis 20:30 15 min    Forum extra

 

00:45 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 01:00 15 min Klöster Nordmoldawiens, Rumänien  

 



Mo   08. Januar 2007
07:45 ZDF-doku Rumänien

bis 08:00 15 min    Forum extra

 

17:15 ZDF-doku Rumänien

bis 17:30 15 min    Forum extra

 

23:30 ZDF-doku Rumänien

bis 23:45 15 min    Forum extra

 



Di   09. Januar 2007
15:00 ZDF-doku Rumänien

bis 15:15 15 min    Forum extra

 

15:15 NDR Winter in der Zips

bis 16:00 45 min    Auslandsreportage

Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen  



Mi   10. Januar 2007
16:15 ZDF-doku Rumänien

bis 16:30 15 min    Forum extra

 



Do   11. Januar 2007
02:40 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 03:00 20 min Klöster Nordmoldawiens, Rumänien  


 
18:45 ZDF-doku Rumänien

bis 19:00 15 min    Forum extra

 

19:00 arte Kreaturen der Finsternis

bis 19:45 45 min Die Movile Höhle  Wissenschaftliche Dokumentation

Die Dokumentation begibt sich mit dem Höhlenforscher Cristian Lascu und dem Mikrobiologen Radu Popa auf eine Expedition in die Finsternis, zur Movile-Höhle an der Schwarzmeerküste Rumäniens. Seit Jahrmillionen liegt sie verborgen im Untergrund, ohne Licht und Sauerstoff. Trotzdem ist sie eine Oase des Lebens. Wie ist das möglich? Wenn unter solchen extremen Bedingungen neue Arten entstehen, könnte dann nicht auch Leben auf anderen Planeten, zum Beispiel dem Mars, existieren?  



Fr   12. Januar 2007
22:15 ZDF-doku Rumänien

bis 22:30 15 min    Forum extra

 



Sa   13. Januar 2007
13:30 arte Zu Tisch in... Rumänien

bis 14:00 30 min D 2003  Kulinarische Reisereportage

Im ostrumänischen Kloster namens "Celic Dere" herrscht Aufbruchsstimmung, nachdem die junge Äbtissin Cassiana ihr Amt angetreten hat. Cassiana lässt neue Gebäude errichten, die den jungen Nonnen als Wohnraum dienen sollen. Viele rege Hände werden hier gebraucht, denn das Kloster versorgt sich selbst mit Obst, Gemüse und Fleisch. In der Klosterküche werden für mehr als 70 Nonnen traditionelle Gerichte gekocht.  



Di   16. Januar 2007
13:30 rbb Donau kulinarisch

bis 13:58 28 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  kulinarische Reportage

Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. Ein Wasserkraftwerk zähmt hier die Donau. Die einstigen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen.  



Mi   17. Januar 2007
00:00 zdf Aufbruch in die Zukunft

bis 00:30 30 min Unterwegs in Rumänien und Bulgarien  Gesellschaftsreportage/Reise

Die "Lügenbrücke" ist für ihn der richtige Ort, um über seine Stadt und sein Land zu reden. Die Brücke steht mitten in Sibiu und ist nur eines der Schmuckstücke, die Oberbürgermeister Klaus Johannis gerne vorzeigt. Er ist sichtbar stolz auf seine Stadt mit ihren Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, allesamt frisch renoviert. 2007 ist Sibiu zusammen mit Luxemburg Europäische Kulturhauptstadt.  



Do   18. Januar 2007
16:50 arte Kreaturen der Finsternis

bis 17:35 45 min Die Movile Höhle  Wissenschaftliche Dokumentation

Die Dokumentation begibt sich mit dem Höhlenforscher Cristian Lascu und dem Mikrobiologen Radu Popa auf eine Expedition in die Finsternis, zur Movile-Höhle an der Schwarzmeerküste Rumäniens. Seit Jahrmillionen liegt sie verborgen im Untergrund, ohne Licht und Sauerstoff. Trotzdem ist sie eine Oase des Lebens. Wie ist das möglich? Wenn unter solchen extremen Bedingungen neue Arten entstehen, könnte dann nicht auch Leben auf anderen Planeten, zum Beispiel dem Mars, existieren?  



Sa   20. Januar 2007
19:15 SWR Landesschau unterwegs

bis 19:45 30 min Zusammenhalt und Selbsthilfe - Die "Schwabenumsiedler" aus Bessarabien  Regionalreportage

Heute noch leben in den Landkreisen um Stuttgart viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. In den Jahren nach 1814 folgten viele Kolonisten aus Württemberg dem Ruf des russischen Zaren und zogen nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien und vom Neuanfang im Schwabenland.  



Di   23. Januar 2007
13:30 rbb Donau kulinarisch

bis 13:58 28 min Von Bukarest bis Braila  kulinarische Reportage

In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier.  

21:35 arte Lohn oder Hohn?

bis 22:25 50 min F 2006  Dokumentation

Nachdem ein französischer Unternehmer seinen Betrieb geschlossen hatte, bot er seinen entlassenen Arbeitern an, für 110 Euro im Monat ihre Arbeit am neuen Standort in Rumänien wieder aufzunehmen. Der Dokumentarfilm begleitet eine Delegation von Gewerkschaftern, die sich an der zukünftigen Produktionsstätte in Rumänien umsehen wollen, um einen Eindruck von den Lebensverhältnissen im zukünftigen EU-Mitgliedsland Rumänien zu bekommen.  



Mi   24. Januar 2007
21:35 arte Zoom Europa

bis 22:20 45 min Hoffnung Europa - Perspektiven und Grenzen für die Nachbarn der EU  Politmagazin

Beiträge:
- Grenze zwischen Brüdern - Rumäniens Nachbar Moldawien hofft auf Europa
- Zwischen Demokratie und Diktatur - Weißrusslands Oppositionelle setzen auf die Hilfe der EU
- Russlands Insel in der EU - Kaliningrad zwischen Litauen und Polen  



Fr   26. Januar 2007
16:00 arte Zoom Europa

bis 16:50 50 min Hoffnung Europa - Perspektiven und Grenzen für die Nachbarn der EU  Politmagazin

Beiträge:
- Grenze zwischen Brüdern - Rumäniens Nachbar Moldawien hofft auf Europa
- Zwischen Demokratie und Diktatur - Weißrusslands Oppositionelle setzen auf die Hilfe der EU
- Russlands Insel in der EU - Kaliningrad zwischen Litauen und Polen  



Sa   27. Januar 2007
18:10 arte Kreaturen der Finsternis

bis 19:00 50 min Die Movile Höhle  Wissenschaftliche Dokumentation

Die Dokumentation begibt sich mit dem Höhlenforscher Cristian Lascu und dem Mikrobiologen Radu Popa auf eine Expedition in die Finsternis, zur Movile-Höhle an der Schwarzmeerküste Rumäniens. Seit Jahrmillionen liegt sie verborgen im Untergrund, ohne Licht und Sauerstoff. Trotzdem ist sie eine Oase des Lebens. Wie ist das möglich? Wenn unter solchen extremen Bedingungen neue Arten entstehen, könnte dann nicht auch Leben auf anderen Planeten, zum Beispiel dem Mars, existieren?  

19:15 ZDF-doku Genossin Ehefrau

bis 20:15 60 min Margot Honecker und Elena Ceausescu  Rückblende

 

00:00 mdr Zug des Lebens

bis 01:40 100 min F,B 1998  Drama/Komödie

Juli 1941, in einem jüdischen Schtetl, irgendwo in Osteuropa. Ausgerechnet Schlomo, der Dorfnarr, warnt die Seinigen vor der anrückenden Wehrmacht, die schon die Juden der Nachbargemeinden mit unbekanntem Ziel deportiert hat. Und wiederum Schlomo ist es, der die kleine Gemeinde den tollkühnen Entschluss fassen lässt: Sie deportieren sich selbst - aber nach Israel, ins Gelobte Land.  



So   28. Januar 2007
16:00 SR Eisenbahn-Romantik

bis 16:30 30 min Auf Kaisers Spur - Bahnschätze im Salzkammergut  Magazin

Eine der wildromantischsten Gegenden in den Karpaten ist das Wassertal, ganz in der Nähe der ukrainischen Grenze. Bis heute führt dort keine Straße hinein, dafür aber eine schmalspurige, mit Dampflokomotiven betriebene Waldbahn. Sie wurde 1932 für das Sägewerk von Viseu de Sus gebaut. Heute zählt sie zu Rumäniens Touristenattraktionen, vor allem für Eisenbahnliebhaber aus aller Welt, ist sie doch die letzte ihrer Art in ganz Mitteleuropa. Da niemand weiß, wie lange das Sägewerk noch existiert, setzt sich der Verein "Hilfe für die Wassertalbahn" mit Sitz in der Schweiz vehement für die Erhaltung dieses so lebendigen technischen Denkmals ein.  



Mo   29. Januar 2007
20:00 ZDF-doku Genossin Ehefrau

bis 21:00 60 min Margot Honecker und Elena Ceausescu  Rückblende

 



Di   30. Januar 2007
13:30 rbb Donau kulinarisch

bis 13:58 28 min Das Delta  kulinarische Reportage

Das Donaudelta ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt mit einem einzigartigen Ökosystem. In einem Gebiet von 5.000 Quadratkilometern mit Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten erstreckt sich eine Landschaft, in der es aussieht wie vor hundert Jahren, in der es scheint, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Bilder, die uns Westeuropäern klarmachen, was wir verloren haben. Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer - auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Die schnellen Motorboote zerstören allerdings die Flussränder.  



Fr   02. Februar 2007
21:45 ZDF-doku Genossin Ehefrau

bis 22:45 60 min Margot Honecker und Elena Ceausescu  Rückblende

 



Mo   05. Februar 2007
18:00 phoenix Aufbruch in die Zukunft

bis 18:30 30 min Unterwegs in Rumänien und Bulgarien  Reportage

 



Mi   07. Februar 2007
13:30 phoenix Aufbruch in die Zukunft

bis 14:00 30 min Unterwegs in Rumänien und Bulgarien  Reportage

 

18:00 phoenix Aufbruch in die Zukunft

bis 18:30 30 min Unterwegs in Rumänien und Bulgarien  Reportage

 



Do   08. Februar 2007
15:00 SR Planet Wissen

bis 16:00 60 min Vampire - Sagenhafte Blutsauger  Wissensmagazin

Auch wenn uns Dracula als der Vater aller Vampire erscheint, die Welt der dämonischen Blutsauger ist uralt und erstreckt sich weit über die Grenzen Transsylvaniens hinaus. Die Sendung untersucht Mythen und Legenden um Blut, Lust und Tod und gibt einen Einblick in die Welt der Vampire, ihrer Jäger und Anhänger. Die Sendung geht Wahrheitsgehalt und Ursachen des Vampirglaubens auf den Grund und erforscht die anhaltende Faszination, die nicht zuletzt durch zahlreiche Vampirfilme zum Ausdruck kommt. Experte im Studio ist der Vampirologe und Mythenforscher Hans Meurer.  

21:45 ARD Grenzen weg - Jobs weg: Was haben wir von Europa?

bis 22:30 45 min    Europareportage/Gesellschaft

Zum 50. Geburtstag der Europäischen Union diskutieren wir die neuen Herausforderungen Europas: Bringt uns Europa Arbeit? Oder nimmt Europa Arbeitsplätze? In welchen Grenzen ist Europa sicher?  



Fr   09. Februar 2007
20:15 EinsFestival Ryna

bis 21:45 90 min CH,RO 2005  Spielfilm

Rumänien - ein kleiner Ort mitten im Donaudelta. Hier lebt Ryna, ein 15-jähriges Mädchen. "Kann ein Mädchen das?" bekommt Ryna oft zu hören, wenn sie Motorhauben öffnet oder sich unter einen Wagen legt. Ryna ist die wichtigste Hilfskraft ihres Vaters in dessen Kleinbetrieb, der aus Tankstelle und Werkstatt besteht. Der Vater behandelt die Tochter wie sein leibliches Eigentum. Ryna macht die Mechaniker-Arbeit zwar Spaß, ihr betont jungenhaftes Aussehen ist jedoch kein selbst gewähltes Outfit, sondern vom Vater auferlegt: Der hatte sich einen Sohn gewünscht, und nun zwingt er Ryna, seinem Wunschbild möglichst nahe zu kommen. Das heißt für Ryna - keine schönen Kleider, kein Schmuckstück, keine Vergnügungen am Wochenende. Der Vater ist allerdings nicht der Einzige, der glaubt Besitzrechte an ihr zu haben: Da gibt es den Postboten, der mehr als nur die unschuldige Jugendfreundschaft will. Und da ist der Bürgermeister, der auf Ryna ein Auge geworfen hat. Als dazu noch der französische Wissenschaftler Georges, der Ryna zu mehr Weiblichkeit und Eigenständigkeit ermuntert, in die nahe Kleinstadt kommt, spitzen sich die Verhältnisse dramatisch zu. Rynas Sehnsucht nach ein wenig Farbe im Leben wird in Zenides Film sofort und kompromisslos von den Männern zerstört. Das Spielfilmdebüt ist ein herber Film über den einsamen Kampf einer Heranwachsenden für persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung. In leisen Tönen vermittelt der Film einen intensiven Ausdruck von Enge und Armut sowie von den Zwängen einer männlich dominierten Gesellschaft und dem damit oft zusammenhängenden Machtmissbrauch. Die rumänisch-schweizerische Koproduktion "Ryna" gehörte zu den Preisträgerfilmen des 15. FilmFestivals in Cottbus 2005. Die internationale Jury erkannte dem Film den vom RBB gestifteten Spezialpreis für die beste Regie zu. Der Länderfokus des diesjährigen Cottbuser FilmFestivals widmet sich dem Filmschaffen Rumäniens und Bulgariens.  



Sa   10. Februar 2007
01:35 EinsFestival Ryna

bis 03:05 90 min CH,RO 2005  Spielfilm

Rumänien - ein kleiner Ort mitten im Donaudelta. Hier lebt Ryna, ein 15-jähriges Mädchen. "Kann ein Mädchen das?" bekommt Ryna oft zu hören, wenn sie Motorhauben öffnet oder sich unter einen Wagen legt. Ryna ist die wichtigste Hilfskraft ihres Vaters in dessen Kleinbetrieb, der aus Tankstelle und Werkstatt besteht. Der Vater behandelt die Tochter wie sein leibliches Eigentum. Ryna macht die Mechaniker-Arbeit zwar Spaß, ihr betont jungenhaftes Aussehen ist jedoch kein selbst gewähltes Outfit, sondern vom Vater auferlegt: Der hatte sich einen Sohn gewünscht, und nun zwingt er Ryna, seinem Wunschbild möglichst nahe zu kommen. Das heißt für Ryna - keine schönen Kleider, kein Schmuckstück, keine Vergnügungen am Wochenende. Der Vater ist allerdings nicht der Einzige, der glaubt Besitzrechte an ihr zu haben: Da gibt es den Postboten, der mehr als nur die unschuldige Jugendfreundschaft will. Und da ist der Bürgermeister, der auf Ryna ein Auge geworfen hat. Als dazu noch der französische Wissenschaftler Georges, der Ryna zu mehr Weiblichkeit und Eigenständigkeit ermuntert, in die nahe Kleinstadt kommt, spitzen sich die Verhältnisse dramatisch zu. Rynas Sehnsucht nach ein wenig Farbe im Leben wird in Zenides Film sofort und kompromisslos von den Männern zerstört. Das Spielfilmdebüt ist ein herber Film über den einsamen Kampf einer Heranwachsenden für persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung. In leisen Tönen vermittelt der Film einen intensiven Ausdruck von Enge und Armut sowie von den Zwängen einer männlich dominierten Gesellschaft und dem damit oft zusammenhängenden Machtmissbrauch. Die rumänisch-schweizerische Koproduktion "Ryna" gehörte zu den Preisträgerfilmen des 15. FilmFestivals in Cottbus 2005. Die internationale Jury erkannte dem Film den vom RBB gestifteten Spezialpreis für die beste Regie zu. Der Länderfokus des diesjährigen Cottbuser FilmFestivals widmet sich dem Filmschaffen Rumäniens und Bulgariens.  



So   11. Februar 2007
17:15 SR Länder - Menschen - Abenteuer

bis 18:00 45 min Die Karpaten  Auslandsreportage

Leben in Draculas Wäldern  

18:45 phoenix Aufbruch in die Zukunft

bis 19:15 30 min Unterwegs in Rumänien und Bulgarien  Reportage

 



Do   22. Februar 2007
21:00 BR alpha Rumänien im Haus Europa - Das Kulturland Siebenbürgen

bis 21:45 45 min  2007  Kulturdokumentation

 

01:00 BR alpha Rumänien im Haus Europa - Das Kulturland Siebenbürgen

bis 01:45 45 min  2007  Kulturdokumentation

 



Sa   24. Februar 2007
13:00 NDR Reisewege

bis 13:45 45 min Siebenbürgen: Auf deutschen Spuren in Transsylvanien  Reisereportage

Die Rumänen nennen das von den Karpaten umschlossene Land Transsylvanien, uns ist es als Siebenbürgen bekannt. Es war durch Jahrhunderte die Heimat der Siebenbürger Sachsen, sie prägten das Land in weiten Teilen mit ihrer Kultur, die sich seit dem 2. Weltkrieg immer weiter aufgelöst hat. Die Siebenbürger Sachsen waren gar keine Sachsen, sondern die ersten Siedler kamen von Mosel und Rhein, aus Luxemburg und Lothringen. Ein "Goldener Freibrief" des ungarischen Königs verschaffte den deutschen Siedlern persönliche Freiheiten und Selbstverwaltung, die sie als Bauern in ihrer Heimat nicht gekannt hatten. "Königsland" wurde ihnen überlassen, das aus fruchtbarstem Boden bestand. Der "Reiseweg" folgt der Geschichte ihrer Dörfer und Städte: Mongolenstürme, Tatarenfeldzüge, Türkenkriege sind darüber hinweggegangen. In der ständigen Bedrohung entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine einmalige Architektur, ihre Wehrburgen. Sie boten der ganzen Dorfgemeinschaft Schutz während der Überfälle. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine eigenständige Kultur, ein selbstbewusstes Bürgertum entstand, das den Städten Klausenburg, Hermannstadt, Kronstadt und Schässburg zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte verhalf. Die Geschichte der Sachsen in Siebenbürgen ist eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Der Film geht auch der Frage nach, wie es dazu kommen konnte und warum immer mehr Sachsen nach dem 2. Weltkrieg zurückliessen, was sie durch Jahrhunderte geschaffen hatten.  



Mo   26. Februar 2007
18:25 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 19:20 55 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  Dokumentarserie

Im ausgehenden 20. Jahrhundert sollten zwei Revolutionen das Schicksal der Welt beeinflussen: die rumänische Revolution, die mit dem Sturz des Regimes und der Erschießung Nikolae Ceausescus am 25. Dezember 1989 endete, und die iranische Revolution von 1978/79, an deren Ende Schah Mohammed Reza Pahlevi aus dem Land vertrieben wurde. Die Dokumentation rekonstruiert, wie es zu den beiden Revolutionen kam.  



So   04. März 2007
14:40 wdr Karpaten

bis 15:25 45 min Leben in Draculas Wäldern  Auslandsreportage/Portrait

Der 35jährige Ovidiu kehrt in sein Heimatdorf zurück, um als Hirte zu arbeiten. Er kauft sich einen Hund und bildet ihn als Hirtenhund aus. Mit seiner Herde zieht Ovidiu durch die Wälder und muss sich in seinem neuen Beruf bewähren und sein Hund die "Bärentaufe" bestehen, lernen, Angriffe von Braunbären abzuwehren. Überlebenskampf der Hirten in der ursprünglichen Natur; Mythen und Legenden.

22:00 ORF2 Heim ins Nichts - Flucht und Vertreibung

bis 22:45 45 min    Dokumentation

Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit jenem Teil der mehr als 12 Millionen geflüchteten, vertriebenen oder umgesiedelten Deutschen, die ehemals zur Donaumonarchie gehörten: Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger und Südtiroler. Anhand von aktuellen Interviews mit Zeitzeugen (in Österreich, Tschechien, Südtirol und Siebenbürgen) und historischen Aufnahmen wird an die dramatischen Ereignisse, wie etwa den Brünner Todesmarsch, erinnert. Die Historiker Oliver Rathkolb, Leopold Steurer und der Soziologe Vaclav Houzvicka analysieren die Ursachen, die aus Millionen Deutschen die "letzten Opfer Hitlers" gemacht haben: aggressiver Expansionismus, Rassenwahn und ethnische Entmischung. Der Dokumentarfilm erkundet auch die heute herrschende Stimmung unter den Opfern der Vertreibung und ihren Nachkommen sowie die Bemühungen zur Bewältigung der schmerzhaften Vergangenheit.  

04:25 ORF2 Heim ins Nichts - Flucht und Vertreibung

bis 05:10 45 min    Dokumentation

Siehe oben.  



Di   06. März 2007
14:15 wdr Karpaten

bis 15:00 45 min Leben in Draculas Wäldern  Auslandsreportage/Portrait

Der 35jährige Ovidiu kehrt in sein Heimatdorf zurück, um als Hirte zu arbeiten. Er kauft sich einen Hund und bildet ihn als Hirtenhund aus. Mit seiner Herde zieht Ovidiu durch die Wälder und muss sich in seinem neuen Beruf bewähren und sein Hund die "Bärentaufe" bestehen, lernen, Angriffe von Braunbären abzuwehren. Überlebenskampf der Hirten in der ursprünglichen Natur; Mythen und Legenden.



Mi   07. März 2007
14:00 ZDF-theater Festliche Musik aus der Philharmonie Essen

bis 14:55 55 min D 2004  Klassikkonzert

Programm:
- Richard Strauss: Festliches Präludium für Orgel und Orchester
- Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
- Béla Bartok: Klavierkonzert Nr. 3
- Georges Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur op. 11/1, Philharmonie Essen  



Do   08. März 2007
12:45 hr Die Bären kommen

bis 13:15 30 min    Tierreportage

Weit haben sie es nicht mehr bis nach Deutschland, denn nur etwa drei Stunden von München entfernt leben wilde Braunbären. Ursprünglich war einmal ganz Europa die Heimat des Braunbären. Heute sind ihnen nur wenige Rückzugsgebiete geblieben. Filmautor Felix Heidinger geht der Frage nach, wie nah die Bären wirklich sind und ob wilde Bären dem Menschen wirklich gefährlich werden können. In Österreich sind die zottigen Gesellen bereits seit zehn Jahren wieder zu Hause. Aus drei ausgewilderten Tieren wurden mit der Zeit über zwanzig, keiner weiß, wie viele es genau sind. Aber noch sind Begegnungen mit Bären selten im Nachbarland und meist ein aufregendes Erlebnis. Manchmal allerdings macht der Bär doch von sich reden. Besonders gern säuft er den Schmierstoff für Kettensägen, Rapsöl. Waldarbeiter können da so manche Geschichte erzählen. Auch in Rumänien wissen die Menschen so einiges über ihre Bären zu berichten. So randalieren im Sommer täglich 15 Bären lautstark in den Straßen von Kronstadt. Die Tiere haben die Scheu vor dem Licht der Stadt verloren und suchen jede Nacht in den Mülltonnen einer Hochhaussiedlung nach Nahrung, und die Anwohner finden Gefallen an dem täglichen Spektakel. Inzwischen gab es aber auch schon erste direkte Begegnungen zwischen Bär und Mensch. In Russland dagegen meiden Bären den Menschen, denn dort werden sie noch immer bejagt. Nicht nur Einheimische, sondern auch ausländische Trophäenjäger finden Spaß an der Jagd, und das im Winter, einer Jahreszeit, in der eine Bärin ihre Jungen zur Welt bringt. Wird sie getötet, müssen die kleinen Waisen verhungern oder erfrieren. Manche aber landen in einem Waisenhaus der besonderen Art.  



So   25. März 2007
17:00 rbb Europa wird 50 Live

bis 17:55 55 min    Reportage/Feier

Live vom Bürgerfest in Berlin
Rund ums Brandenburger Tor feiert Europa seinen 50. Geburtstag. Es gibt Musik aus Rumänien, Spanien, Dänemark, Italien und vielen anderen Ländern, Open-Air-Theater spielen Franzosen, Deutsche, Belgier, Polen. 27 Länder feiern ihre Gemeinschaft, deren Geburtsurkunde vor 50 Jahren in Rom ausgestellt wurde. Der RBB ist mit seinen Reporterinnen und Reportern live bei der großen europäisch-bunten Party dabei und berichtet auch über die Treffen der Staats- und Regierungschefs sowie die europäische Club- und Museumsnacht.

20:00 Eurosport Qualifikation zur UEFA Euro 2008

bis 21:00 60 min In Österreich/Schweiz  Fussball

Gruppe G: Niederlande - Rumänien
Aufzeichnung vom Samstag aus Rotterdam

00:30 hr Heimat geht durch den Magen

bis 01:20 50 min    Dokumentarfilm

Wer seine Heimat verlässt, hat immer den Geschmack und die Gerüche aus der eigenen Küche im Gepäck. In Berlin leben viele Ausländer, denen das tägliche Heimatgefühl im Magen wichtig ist. Hannes Schönemann porträtiert in seinem Film einige dieser Menschen und schaut in ihre Kochtöpfe. Was kochen sie? Wo bekommen sie die Zutaten her? Fühlen sie sich in Deutschland zu Hause?

Eine Gruppe rumänischer Straßenmusikanten ist für ein paar Wochen nach Berlin gekommen. Sie wollen für das Hochzeitsmahl des Akkordeonisten Costel Geld zusammenspielen. Ihre Musik erheitert Passanten in Kreuzberg, Restaurantbesucher in Berlin-Mitte und Grillpartygänger im Tiergarten. Abends bereiten sie ihre "Mamaliga", einen einfachen, aber köstlichen Maisbrei auf offenem Feuer zu - genau wie zu Hause, jenseits der Karpaten.

Mr. George kommt aus Ghana, alle nennen ihn P. V. Der Mann weiß genau, wo er die exotischen Zutaten und Gewürze für seine Spezialität "P. V.'s Temptation" finden kann: im "Tropical Food Express" in Neu-Kölln, dort gibt es Barracudafisch und das richtige Rindfleisch. Mit dem Festessen will P. V. die Ankunft seines Neffen Toni in Deutschland feiern und so dem Neuankömmling die Fremde etwas weniger fremd erscheinen zu lassen.

Auch Frau Antoinette ist in dem Neu-Köllner Laden Stammkunde. Jetzt will sie für ihre Tochter eine "Hühnerfußsuppe" kochen. Abgeschmeckt wird das Ganze mit lustigen Geschichten aus Jamaikas Küchen. Gewürze und Zutaten, die Frau Antoinette in Deutschland nicht bekommt, bringt sie aus der karibischen Heimat mit.

Herr Do aus Vietnam zelebriert zum 70. Geburtstag seiner serbischen Freundin Andjeilina ein Festessen in der Küche des Asylbewerberheims, Herd an Herd mit Andjeilinas Tochter, die so kocht, wie es auf dem Balkan üblich ist. Das asiatisch-osteuropäische Menü: eine gesunde vietnamesische Gemüsesuppe, Cevapcici, Frühlingsrollen und Krautwickel. Ein Stockwerk drüber zaubert Frau Shaid aus dem Libanon für ihre Gäste ein durch und durch arabisches Menü: mit Reis gefüllte Weinblätter und Paprikaschotten, Taboulésalat und Huhn.

Am Ende zählen die Straßenmusikanten das eingespielte Geld - Vorfreude auf das Festessen in ihrem Dorf in Rumänien kommt auf. Gekocht wird immer, und Heimat geht durch den Magen.  



Mo   26. März 2007
09:00 ZDF-theater Festliche Musik aus der Philharmonie Essen

bis 09:55 55 min D 2004  Klassikkonzert

Programm:
- Richard Strauss: Festliches Präludium für Orgel und Orchester
- Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
- Béla Bartok: Klavierkonzert Nr. 3
- Georges Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur op. 11/1, Philharmonie Essen  

20:15 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 20:45 30 min Budapest  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken. ARTE zeigt diese Dokumentationsreihe innerhalb des Programmschwerpunktes "Europa 2007".

Der Fluss hat hier fast die Hälfte seines Weges zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften. Auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest.
Das angeblich älteste Café der Welt ist das Café Ruszwurm. Spezialität ist der Tiroler Strudel, der übrigens aus Ungarn stammt. Sein Blätterteig besteht aus über 140 Schichten und wird mit Äpfeln, Kirschen, Quark oder Mohn gefüllt.
Die Fischerbastei auf dem Budaer Berg ist eine der größten Attraktionen Budapests. Die Anlage mit ihren Gängen und Türmchen wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut.
Unter der Stadt befinden sich mehr als 100 heiße Quellen. Sie speisen über 40 Thermal- und Schwimmbäder. Das Gellertbad zählt zu den schönsten Bädern der Stadt.
Die Elisabethstadt ist das jüdische Viertel auf der Pester Seite. Die Synagoge erstrahlt wieder in neuem Glanz. Sie ist eine der größten Europas. Hier liegt auch das Restaurant "fülemüle". Küchenchef Aron Grossmann bereitet ein Sólet vor. Für das traditionelle Bohnengericht werden Rinderzunge, Hühnerbrust und gefüllte Gänsehälse zusammen mit getrockneten Bohnen angebraten - ein deftiger Eintopf.
Das Parlament ist das herausragende Monument der Stadt Budapest. Direkt an der Donau gelegen ist es mit seinem Kuppelbau das größte Gebäude Ungarns.
Im "Gundel", dem wohl berühmtesten Restaurant Ungarns, bereitet Chefkoch Kálmán Kalla ein Paprikahuhn nach einem traditionellen Rezept des Hauses zu. Wer noch nicht zu müde ist, genießt das in der Nacht grandios beleuchtete Panorama an den Ufern der Donau.



Di   27. März 2007
20:15 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 20:40 25 min Von Budapest bis Vukovar  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.  



Mi   28. März 2007
20:15 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 20:40 25 min Von Novi Sad bis zum Eisernen Tor  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

In Serbien erreicht die Donau mit mehr als vier Kilometern ihre größte Breite, bevor sie dann am Eisernen Tor, dem beeindruckendsten Abschnitt der gesamten Reise, anlangt. Eingezwängt zwischen Klippen, erreicht der Fluss eine Tiefe von gut 100 Metern und erzeugt dabei enorme Strudel, die ihn dadurch an dieser Stelle für die Schifffahrt sehr gefährlich machen. Der Lauf ist jedoch durch eine gewaltige, in den 70er Jahren erbaute Talsperre gebändigt.

02:05 arte Marilena von P7

bis 02:55 50 min RO 2006  Kurzfilm

Andrei ist 13 Jahre alt und lebt in einem Vorort von Bukarest. Mit seinen Freunden beobachtet er vom Dach eines angrenzenden Hauses aus häufig den Straßenstrich, der nicht erst nach Einbruch der Dunkelheit floriert. Andrei hat dabei nur Augen für Marilena - eine Prostituierte, in die er bis über beide Ohren verliebt ist. Aber schnell wird ihm klar: Ohne Geld und Auto ist er chancenlos. Um der jungen Frau zu imponieren, begeht er schließlich eine große Dummheit.  



Do   29. März 2007
15:15 arte Blut und Honig

bis 16:50 95 min D 2007  Dokumentarfilm

Mit ihrer Dokumentation begibt sich Filmemacherin Irene Langemann auf die Suche nach den inneren und äußeren Grenzen der Vision eines vereinten Europas. Abseits der üblichen Metropolen durchstreift sie Orte, an denen noch Grenzen den Alltag bestimmen. Während sich die Menschen im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) auf den EU-Beitritt ihres Landes und die damit verbundene Reisefreiheit freuen, fühlen sich Künstler in Mostar durch die Nachkriegsgrenzen so weit von Europa entfernt wie von Afrika...

20:15 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 20:40 25 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Eiserne Tor - zwischen den Südkarpaten und dem ostserbischen Erzgebirge - ist einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier wird die Donau nur durch ein Wasserkraftwerk gezähmt. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Im Cerna-Tal befindet sich Herkulesbad (rumänisch: Baile Herculane), einer der ältesten Kurorte Rumäniens, genauer gesagt, der ganzen Welt.
Die Dokumentation gibt daneben auch Einblicke in das einfache und doch bunte Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. Dazu gehört insbesondere eine Reise in geschichtsträchtige Städte, wie die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Dort haben sich berühmte Dichter Häuser am Donauufer gebaut.
Von Vidin aus, auf der bulgarischen Seite, sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen.
Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil.



Fr   30. März 2007
20:15 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 20:45 30 min Das Delta  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Donaudelta mit seinem einzigartigen Ökosystem ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt. Es wird jährlich von vielen Touristen besucht, die dabei leider teilweise die Umwelt zerstören. Es ist schwierig, das 5.000 Quadratkilometer große Gebiet mit seinen Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten zu kontrollieren.
In dieser Landschaft sieht es aus wie vor 100 Jahren, als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Panorama zeigt den Westeuropäern, was sie verloren haben.
Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer, denn auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Allerdings zerstören die schnellen Motorboote die Flussränder.
Das ursprüngliche Delta ist die Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Hier ergießt sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer.



Sa   31. März 2007
09:00 ZDF-theater Festliche Musik aus der Philharmonie Essen

bis 09:55 55 min D 2004  Klassikkonzert

Programm:
- Richard Strauss: Festliches Präludium für Orgel und Orchester
- Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
- Béla Bartok: Klavierkonzert Nr. 3
- Georges Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur op. 11/1, Philharmonie Essen  



So   01. April 2007
02:00 arte Der Auerochskopf oder Tertium non datur

bis 02:40 40 min RO,F 2005  Kurzfilm

In der ukrainischen Steppe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Die deutschen und rumänischen Truppen ziehen sich vor der Roten Armee zurück, die unaufhaltsam vorrückt. In einer verlassenen Schule hat eine rumänische Armeeeinheit ihr Hauptquartier aufgeschlagen. Die rumänischen Offiziere erwarten den Zusammenbruch, als plötzlich der Besuch hochrangiger Wehrmachtsoffiziere gemeldet wird. Hoffnungen werden wach: Bringen sie neue Befehle? Werden sie eine Gegenoffensive beginnen? Wird das Chaos des Rückzugs nun beendet? Aber die Enttäuschung kommt schnell: Die deutschen Gäste, ein General und ein Major, haben keinen Auftrag, sie bringen keine Klärung, sondern suchen lediglich die Gelegenheit, ein Fest zu feiern.  



Mo   02. April 2007
14:00 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 14:30 30 min Budapest  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken. ARTE zeigt diese Dokumentationsreihe innerhalb des Programmschwerpunktes "Europa 2007".

Der Fluss hat hier fast die Hälfte seines Weges zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften. Auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest.
Das angeblich älteste Café der Welt ist das Café Ruszwurm. Spezialität ist der Tiroler Strudel, der übrigens aus Ungarn stammt. Sein Blätterteig besteht aus über 140 Schichten und wird mit Äpfeln, Kirschen, Quark oder Mohn gefüllt.
Die Fischerbastei auf dem Budaer Berg ist eine der größten Attraktionen Budapests. Die Anlage mit ihren Gängen und Türmchen wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut.
Unter der Stadt befinden sich mehr als 100 heiße Quellen. Sie speisen über 40 Thermal- und Schwimmbäder. Das Gellertbad zählt zu den schönsten Bädern der Stadt.
Die Elisabethstadt ist das jüdische Viertel auf der Pester Seite. Die Synagoge erstrahlt wieder in neuem Glanz. Sie ist eine der größten Europas. Hier liegt auch das Restaurant "fülemüle". Küchenchef Aron Grossmann bereitet ein Sólet vor. Für das traditionelle Bohnengericht werden Rinderzunge, Hühnerbrust und gefüllte Gänsehälse zusammen mit getrockneten Bohnen angebraten - ein deftiger Eintopf.
Das Parlament ist das herausragende Monument der Stadt Budapest. Direkt an der Donau gelegen ist es mit seinem Kuppelbau das größte Gebäude Ungarns.
Im "Gundel", dem wohl berühmtesten Restaurant Ungarns, bereitet Chefkoch Kálmán Kalla ein Paprikahuhn nach einem traditionellen Rezept des Hauses zu. Wer noch nicht zu müde ist, genießt das in der Nacht grandios beleuchtete Panorama an den Ufern der Donau.



Mi   04. April 2007
14:00 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 14:30 30 min Von Novi Sad bis zum Eisernen Tor  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

In Serbien erreicht die Donau mit mehr als vier Kilometern ihre größte Breite, bevor sie dann am Eisernen Tor, dem beeindruckendsten Abschnitt der gesamten Reise, anlangt. Eingezwängt zwischen Klippen, erreicht der Fluss eine Tiefe von gut 100 Metern und erzeugt dabei enorme Strudel, die ihn dadurch an dieser Stelle für die Schifffahrt sehr gefährlich machen. Der Lauf ist jedoch durch eine gewaltige, in den 70er Jahren erbaute Talsperre gebändigt.



Do   05. April 2007
11:30 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 12:00 30 min Wien  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Eiserne Tor - zwischen den Südkarpaten und dem ostserbischen Erzgebirge - ist einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier wird die Donau nur durch ein Wasserkraftwerk gezähmt. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Im Cerna-Tal befindet sich Herkulesbad (rumänisch: Baile Herculane), einer der ältesten Kurorte Rumäniens, genauer gesagt, der ganzen Welt.
Die Dokumentation gibt daneben auch Einblicke in das einfache und doch bunte Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. Dazu gehört insbesondere eine Reise in geschichtsträchtige Städte, wie die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Dort haben sich berühmte Dichter Häuser am Donauufer gebaut.
Von Vidin aus, auf der bulgarischen Seite, sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen.
Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil.  

14:00 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 14:30 30 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Eiserne Tor - zwischen den Südkarpaten und dem ostserbischen Erzgebirge - ist einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier wird die Donau nur durch ein Wasserkraftwerk gezähmt. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Im Cerna-Tal befindet sich Herkulesbad (rumänisch: Baile Herculane), einer der ältesten Kurorte Rumäniens, genauer gesagt, der ganzen Welt.
Die Dokumentation gibt daneben auch Einblicke in das einfache und doch bunte Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. Dazu gehört insbesondere eine Reise in geschichtsträchtige Städte, wie die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Dort haben sich berühmte Dichter Häuser am Donauufer gebaut.
Von Vidin aus, auf der bulgarischen Seite, sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen.
Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil.



Fr   06. April 2007
11:30 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 12:00 30 min Von Bratislava bis Budapest  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken. ARTE zeigt diese Dokumentationsreihe innerhalb des Programmschwerpunktes "Europa 2007".

An der slowakisch-ungarischen Grenze entlang geht es zum Donauknie und dann bis nach Budapest. Das Wahrzeichen der slowakischen Hauptstadt Bratislava, des früheren Pressburg, ist der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, der über der fast vollständig restaurierten Altstadt thront.
Die südliche Mosoni-Donau fließt durch die Kleine Ungarische Tiefebene und erreicht dort Györ. Dort findet einmal im Jahr eine Barock-Hochzeit statt. Die Trauung ist kein Spiel, das Brautpaar heiratet wirklich. Kulinarischer Höhepunkt des Festes ist der Verzehr einer riesigen Hochzeitstorte.
Bei Visegrad beginnt das Donauknie. Hier teilt sich die Donau. Am kleineren Donauarm liegt Szentendre, das so genannte "Montmartre" der Donau. Schon seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es hier eine Künstlerkolonie. Im Restaurant "Aranysárkány" holt sich Gastwirt und Koch Attila Mahr Junior jedes Jahr ein Dutzend Künstler zum Kochen oder Backen. Immer wieder entsteht ein neues Gericht, das dann auf der Speisekarte auftaucht und vom mitkochenden Künstler in einem Kunstwerk verewigt wird.

14:00 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 14:30 30 min Das Delta  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Donaudelta mit seinem einzigartigen Ökosystem ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt. Es wird jährlich von vielen Touristen besucht, die dabei leider teilweise die Umwelt zerstören. Es ist schwierig, das 5.000 Quadratkilometer große Gebiet mit seinen Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten zu kontrollieren.
In dieser Landschaft sieht es aus wie vor 100 Jahren, als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Panorama zeigt den Westeuropäern, was sie verloren haben.
Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer, denn auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Allerdings zerstören die schnellen Motorboote die Flussränder.
Das ursprüngliche Delta ist die Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Hier ergießt sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer.

16:00 BR Stationen einer Gefangenschaft

bis 16:15 15 min    Gesellschaftsreportage

Ein Film zum Karfreitag

Rumänien in den späten Fünfzigerjahren: Ärzte und Juristen, Theologen und Schriftsteller werden zu Staatsfeinden erklärt und füllen die Gefängnisse. Unter ihnen der Theologiestudent Werner Knall aus Siebenbürgen, verurteilt zu 30 Jahren Haft. Dem Lebenslänglichen in seiner Zelle sind gerade Ketten an Händen und Füßen angelegt worden, da hält ein anderer Gefangener, ein Pfarrer, eine Andacht: "Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen." Trost oder Zynismus?

50 Jahre danach erzählt Werner Knall, der heute als pensionierter Pfarrer in Süddeutschland lebt, wie sie damals für Augenblicke frei sein konnten in der Gefangenschaft, wie sie gemeinsam Musik machten, Gedichte sammelten, füreinander ihr Leben riskierten. Sein erstes Abendmahl hat er als Pfarrer hier gefeiert. Für Werner Knall war diese Zeit in vieler Hinsicht ein Anfang.



Sa   07. April 2007
16:30 BR alpha Grüße aus der alten Heimat

bis 17:15 45 min Bei den letzten Deutschen in Siebenbürgen  Dokumentation

 



Do   12. April 2007
11:30 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 12:00 30 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Eiserne Tor - zwischen den Südkarpaten und dem ostserbischen Erzgebirge - ist einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Hier wird die Donau nur durch ein Wasserkraftwerk gezähmt. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Im Cerna-Tal befindet sich Herkulesbad (rumänisch: Baile Herculane), einer der ältesten Kurorte Rumäniens, genauer gesagt, der ganzen Welt.
Die Dokumentation gibt daneben auch Einblicke in das einfache und doch bunte Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. Dazu gehört insbesondere eine Reise in geschichtsträchtige Städte, wie die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Dort haben sich berühmte Dichter Häuser am Donauufer gebaut.
Von Vidin aus, auf der bulgarischen Seite, sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen.
Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil.



Fr   13. April 2007
11:30 arte Donau, Fluss durch Europa

bis 12:00 30 min Das Delta  Reisedokumentation

Die Dokumentationsreihe vermittelt auf einer 2.888 Kilometer langen Reiseroute Eindrücke von der Donau, von Kultur, Menschen und Gastronomie der Landstriche an diesem großen europäischen Strom. In zehn 26-minütigen Folgen - von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer in Rumänien - lädt die Reihe dazu ein, die zehn Donauländer zu bereisen und Europa vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung von West nach Ost zu entdecken.

Das Donaudelta mit seinem einzigartigen Ökosystem ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt. Es wird jährlich von vielen Touristen besucht, die dabei leider teilweise die Umwelt zerstören. Es ist schwierig, das 5.000 Quadratkilometer große Gebiet mit seinen Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten zu kontrollieren.
In dieser Landschaft sieht es aus wie vor 100 Jahren, als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Panorama zeigt den Westeuropäern, was sie verloren haben.
Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer, denn auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Allerdings zerstören die schnellen Motorboote die Flussränder.
Das ursprüngliche Delta ist die Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Hier ergießt sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer.



So   15. April 2007
21:00 phoenix Zwischen Dracula und Siebenbürger Sachsen

bis 21:45 45 min Rumäniens erste Schritte in der Europäischen Union  Reportage

 



Mo   16. April 2007
20:15 EinsFestival Experiment 770 - Die Kinder des Diktators

bis 21:05 50 min    Zeitgeschichte/Politik

Im Januar 1990 lenkte die Welt für kurze Zeit ihr Augenmerk auf Rumäniens Kinder. Tausende von ihnen vegetierten in Waisenhäusern vor sich hin, Orte des Grauens, wie sie seit dem Ende des zweiten Weltkriegs in Europa nicht mehr für möglich gehalten wurden.

Doch wie konnte es soweit kommen? Und wer war Schuld am Schicksal dieser Kinder? Die Hintergründe sind bis heute eine Randnotiz der Geschichte geblieben. 15 Jahre nach der Entdeckung der 'Todesheime' durch ein deutsches Kamerateam, dokumentieren nun die Autoren Florian Iepan und Razvan Georgescu das größte soziale Experiment im Nachkriegseuropa.

1966 hatte der rumänische Staatschef Nicolae Ceausescu die Vision vom 'neuen', selbstbewussten, kommunistischen Menschen. Nach dem Vorbild und Wunsch des Diktators sollte eine ganze Generation ohne Erinnerung an Rumäniens vorkommunistische Vergangenheit entstehen. Die Geburtsurkunde dieser Generation wurde das Dekret 770, das Abtreibungen verbot und unter harte Bestrafung stellte. Gleichzeitig wurde Empfängnisverhütung nahezu unmöglich gemacht.

Ceausescus Plan: Frauen sollten mindestens 4 Kinder haben, die Bevölkerung Rumäniens innerhalb der nächsten 24 Jahre um 10 Millionen Menschen wachsen. Eine Generation, der er vollkommen vertrauen konnte, sollte seine Pläne vom 'neuen Menschen' und einem unabhängigen selbstbestimmten Rumänien verwirklichen. Die Konsequenz: Zwei Millionen Rumänen wurden in Folge des Dekrets geboren. Menschen, die es sonst nicht gegeben hätte, die in Rumänien sogar einen eigenen Namen hatten: 'Decretei'; Kinder des Dekrets.

02:00 EinsFestival Experiment 770 - Die Kinder des Diktators

bis 02:50 50 min    Zeitgeschichte/Politik

Siehe oben.  



Mi   18. April 2007
15:00 EinsFestival Experiment 770 - Die Kinder des Diktators

bis 15:50 50 min    Zeitgeschichte/Politik

Siehe oben.  



Sa   21. April 2007
12:00 phoenix Rumänien

bis 12:45 45 min    Reportage

21,7 Millionen Rumänen sind seit dem 1. Januar 2007 Bürger der Europäischen Union. Es war eine politische Entscheidung - denn das Land ist eigentlich noch nicht reif für den Beitritt. Die Wirtschaft boomt, hohe Wachstumsraten locken Investoren an. Aber zwischen Bukarest, der Hauptstadt, und zum Beispiel dem Donau-Delta herrschen drastische regionale Unterschiede. Das rumänische Durchschnittseinkommen liegt bei 200 Euro, und selbst Lehrer und Ärzte verdienen nicht viel mehr. Eine rasante Aufholjagd hat begonnnen, die die sozialen Gegensätze eher steigen lässt, denn abschwächt. Der Ex-Manager von Boris Becker, Ion Tiriac, verdient Millionen in seiner Heimat. Und Kleinbauern zählen schon jetzt zu den Verlierern des EU-Beitritts.

18 Jahre nach Ende der Diktatur des Nicoleau Ceaucescu tut sich Rumänien immer noch schwer mit der Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Demokratie, Marktwirtschaft, Orientierung an europäischen Standards – enorme Herausforderungen für ein Land, das so lange unter einer der härtesten Diktaturen des alten Ostblocks gelitten hat. Zugleich glänzt Rumänien 2007 - neben Luxemburg - mit einer der beiden Europäischen Kulturhauptstädte. Sibiu/Hermannstadt verbreitet mit mittelalterlichen Handwerker- und Patrizierhäusern und romantischen Parks seinen pittoresken Charme. Die Stadt lockt mit über 200 kulturellen Events und erwartet in diesem Jahr über eine Million Gäste.

Klaus Prömpers aus dem ZDF Studio Wien bringt uns das Land Draculas und der Siebenbürger Sachsen ein wenig näher - mit seinen schönen und seinen Schattenseiten.

18:35 discovery geschichte Die wahre Geschichte

bis 19:20 45 min Dracula - Die wahre Geschichte (Dracula)  Dokumentarserie

1897 erschien Bram Stokers Horror-Roman "Dracula". Seitdem hat der blutgierige Graf aus Transsylvanien nicht an Faszination verloren. Stoker ließ sich für seine Romanfigur von einem Fürsten namens Vlad Tepes inspirieren, der im 15. Jahrhundert lebte und seine Feinde grausam pfählen ließ. Wer war dieser mysteriöse Fürst wirklich?  



So   22. April 2007
07:30 phoenix Rumänien

bis 08:15 45 min    Reportage

Siehe oben.  

20:45 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 20:50 5 min    Konzert

Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

02:40 sat1 Zoom

bis 04:20 100 min D 1999  Drama

Die Rumänin Wanda muss in Berlin als Prostituierte arbeiten, um ihren Sohn freikaufen zu können - ihr Mann hält ihn als Geisel gefangen. Sie ahnt nichts davon, dass ihr unauffälliger Nachbar Waller sie und ihre Freier auf Video filmt und damit die Herren erpresst. Das Geld landet bei der nichtsahnenden Wanda im Briefkasten. Eines Tages lernen sich die beiden kennen und Waller erfährt von ihrem tragischen Schicksal. Er fasst einen folgenschweren Entschluss ...  



Sa   28. April 2007
23:25 arte Lost and Found

bis 01:10 105 min D 2005  Episodenfilm

Beiträge:
- Das Ritual
- Das Mädchen und der Truthahn:
- Geburtstag
- Ein kurzer Moment der Stille:
- Wunderbare Vera:
- Gene + Ratio

Eine bulgarische Hochzeitgesellschaft wartet voller Spannung auf das Brautpaar, ein Mädchen fährt zum ersten Mal in die Hauptstadt Bukarest, ein Suizidberater in einem existentiellem Konflikt... sechs Geschichten erzählt von sechs osteuropäischen Filmemachern.

Das Mädchen und der Truthahn:
Tatjanas Mutter liegt schwerkrank im Krankenhaus in Bukarest. Um die notwendige Operation bezahlen zu können, soll Tatjana in die Hauptstadt fahren und unter anderem ihren geliebten Truthahn dem behandelnden Arzt überreichen. Eine Reise mit vielen Überraschungen beginnt.



So   29. April 2007
16:10 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 16:15 5 min    Konzert

Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

00:15 Kabel eins Fürst der Finsternis - Die wahre Geschichte von Dracula

bis 01:50 95 min USA 2000  Spielfilm

Der rumänische Thronfolger Vlad Dracula und sein Vater sehen sich einer Bedrohung durch das Osmanische Reich gegenüber. Als der König ermordet wird, fallen Vlad und sein Bruder Radu in die Gefangenschaft des türkischen Sultans. Nach vier Jahren kommt Vlad frei - er schwört blutige Rache ...  



Di   01. Mai 2007
12:50 VOX Attila

bis 14:25 95 min USA 2001  Historienabenteuer

Das 4. Jahrhundert nach Christus: Stammeskriege verwüsten Europa, doch noch verteidigt das Römische Reich seine Grenzen. Das ändert sich, als mit Attila ein charismatischer Führer auftaucht, der die verfeindeten Stämme eint, um Rom die Weltherrschaft streitig zu machen. Doch auch sein Gegenspieler Flavius Aetius ist ein geschickter Stratege...  



Mi   09. Mai 2007
21:00 SR Reisewege

bis 21:45 45 min Krakau - Polens junge alte Metropole  Reisereportage

Die Gegend gilt derzeit als meistbesuchte Region Polens - auch wegen der alten Königsstadt Krakau, die allen Kriegseinflüssen widerstanden hat und seit dem 13. Jahrhundert unzerstört blieb. Krakau kündet noch heute von Polens Goldener Ära, als das Land von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichte. Und genießt seit 1978 den Status eines UNESCO-Welterbes. Die Blüte der Stadt begann nach einem Mongoleneinfall, der alles in Schutt und Asche legte: Krakaus Sonderstatus zog zahlreiche Neusiedler an - vor allem Deutsche strömten in die wirtschaftlich aufstrebende Kommune.  



Fr   11. Mai 2007
18:25 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 19:20 55 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  Dokumentarserie

Im ausgehenden 20. Jahrhundert sollten zwei Revolutionen das Schicksal der Welt beeinflussen: die rumänische Revolution, die mit dem Sturz des Regimes und der Erschießung Nikolae Ceausescus am 25. Dezember 1989 endete, und die iranische Revolution von 1978/79, an deren Ende Schah Mohammed Reza Pahlevi aus dem Land vertrieben wurde. Die Dokumentation rekonstruiert, wie es zu den beiden Revolutionen kam.  

23:55 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 00:50 55 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  Dokumentarserie

Siehe oben.  



So   13. Mai 2007
14:45 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 15:40 55 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  Dokumentarserie

Siehe oben.  



Di   15. Mai 2007
19:30 TW1 Reisezeit - Traumhafte Ziele

bis 20:15 45 min Ungarn  

Start der Rundreise ist am Plattensee, weiter nach Keszthely, der -Hauptstadt des Balaton-, wo sich das einzige, aus der Donaumonarchie original erhalten gebliebene Inselbad Ungarns und das Schloss Festetics befindet. Weitere Höhepunkte dieser Reise sind die Städte Pecs - früher Fünfkirchen -, Szeged und der nationale ungarische Gedenkpark Opusztaszer, außerdem ein Ausflug in die Puszta, ein Besuch von Kecskemet, der Stadt der Kirchen, und Gyula, dem Heimatdorf von Albrecht Dürers Vater. Im Osten, an der Grenze zu Rumänien endet unser Streifzug durch Ungarn.  



Do   17. Mai 2007
10:15 BR Stationen

bis 11:00 45 min Kleine Helden - Straßenkinder in Rumänien  Religionsmagazin

Vor einigen Jahren gehörte den Straßenkindern vom Bukarester Nordbahnhof die Aufmerksamkeit aller Medien. Doch es gibt sie noch, die rumänischen Straßenkinder, auch wenn sie heute aus dem Nordbahnhof ausgesperrt sind. Noch immer leben sie in der Kanalisation und in Abbruchhäusern in Bukarest. Anfang der 90er-Jahre kam der Wiener Jesuit P. Georg Sporschill mit dem VW-Bus, Schlafsäcken und ein paar Helfern am Bukarester Bahnhof an. Aus dieser kurzfristigen Hilfsaktion ist ein großes, langfristiges Projekt geworden, sein Name: Concordia. Ein Kind dauerhaft aus der Hölle des Straßenlebens am Bahnhof zu holen, bedeutet mehr als ein Bad, neue Kleider und eine warme Mahlzeit: Es bedeutet zehn bis zwanzig Jahre Verantwortung und gemeinsamen Weg mit diesem Kind. Die Kinder wohnen in Kinderhäusern in Bukarest oder in einem Kinderdorf am Fuß der Karpaten oder sie leben fast selbstständig in kleinen Gruppen in Wohnungen des Projekts.  



Fr   18. Mai 2007
16:15 rbb Die Karpaten

bis 17:00 45 min Leben in Draculas Wäldern  Auslandsreportage

Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen Vasiles, eines Wanderhirten aus Budesti, tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht, und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie zum Beispiel die Scarisoara Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3.500 Jahre alten Gletschersystems, das die letzten Warmzeiten überdauert hat. Am Sonntag zum Kirchgang in Srbi erscheinen die Frauen in weißen gestickten Blusen mit bunt verzierten Pelzwesten. Und am Hals tragen die Bäuerinnen in mehreren Reihen glitzernde Glasperlen. Dort lernt Vasile die schöne Delia kennen und verliebt sich in sie. Kann er das Herz seiner Angebeteten erobern?  

19:30 terranova Goldene Geschäfte mit schmutzigen Folgen

bis 20:15 45 min    Umweltdokumentation

Im Winter des Jahres 2000 richtete sich die Aufmerksamkeit der Welt auf Rumänien und Ungarn: Eine der schrecklichsten Umweltkatastrophen in der europäischen Geschichte hatte sich ereignet. Im von einer australischen Bergbaugesellschaft betriebenen Arul-Goldbergwerk nahe der rumänischen Stadt Baia Mare war der Damm eines Auffangbeckens gebrochen - das konzentrierte Zyanid-Abwasser aus der Goldförderung ergoss sich in den Fluss Theiß, 120 Tonnen Gift und 20.000 Tonnen mit Schwermetallen belasteter Schlamm flutete in eines der artenreichsten Ökosysteme des Kontinents. Das hochgiftige Zyanid löschte das Leben im Fluss aus: Die Belastung des Wassers erreichte das 300-fache des tödlichen Levels für Fische; Vögel vergifteten sich wiederum an den toten Fischen - das Ökosystem schien irreparablen Schaden genommen zu haben. Doch die Theiß war nicht für immer verloren: Zur Überraschung der Ökologen tauchten nach einem Frühjahrshochwasser wieder Fische auf - Tiere, die die Giftschwemme überlebten, weil sie tief im Schlamm vergraben überwintert hatten. Doch die Touristen, die zuvor von den Naturschönheiten der Theiß angezogen worden waren, blieben, abgeschreckt von der Umweltkatastrophe aus - ein herber Rückschlag für die Wirtschaft des Landes...  



Sa   19. Mai 2007
10:30 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 1994

bis 11:30 60 min Musik aus der Donaumonarchie  Klassikkonzert

Ausschnitte eines Konzerts aus der Berliner Waldbühne vom 19.6.1994. Unter der Leitung von Mariss Jansons spielen die Berliner Philharmoniker Musik aus der Zeit der Donaumonarchie.  

14:30 terranova Goldene Geschäfte mit schmutzigen Folgen

bis 15:00 30 min    Umweltdokumentation

Siehe oben.  



So   20. Mai 2007
21:00 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 1994

bis 22:00 60 min Musik aus der Donaumonarchie  Klassikkonzert

Siehe oben.  



Di   22. Mai 2007
00:20 EinsExtra Europamagazin

bis 01:00 40 min    

u.a. Rumänien: Entmachtung der Korruptionsgegner  



Mi   23. Mai 2007
15:00 BR alpha Ceausescu

bis 15:45 45 min Prunksucht eines roten Diktators  Zeitgeschichte

 

19:00 BR alpha Schwarze Wut

bis 19:45 45 min Die Aufstände der Rumänischen Bergarbeiter  Zeitgeschichte

 

21:40 arte Zoom Europa

bis 22:25 45 min F,D 2007  Magazin

Beiträge:
u.a. Europa hautnah: Rumänien - Kampf gegen Korruption
 



Do   24. Mai 2007
15:00 BR alpha Schwarze Wut

bis 15:45 45 min Die Aufstände der Rumänischen Bergarbeiter  Zeitgeschichte

 

19:00 BR alpha Im Bann der Bosse

bis 19:45 45 min Auf den Spuren rumänischer Klau-Kinder  Gesellschaftsreportage

 



Fr   25. Mai 2007
15:00 BR alpha Im Bann der Bosse

bis 15:45 45 min Auf den Spuren rumänischer Klau-Kinder  Gesellschaftsreportage

Wiederholung vom 24.05.2007, 19:00  

16:05 arte Zoom Europa

bis 16:50 45 min F,D 2007  Magazin

Beiträge:
u.a. Europa hautnah: Rumänien - Kampf gegen Korruption
 

19:00 BR alpha La Bohème in Bukarest

bis 19:45 45 min    Kulturreportage

 



Di   29. Mai 2007
11:15 3sat Die neuen Verwandten

bis 11:45 30 min Donaugeschichten aus Rumänien  Dokumentation

Die Menschen am unteren Lauf der Donau, an der rumänisch-bulgarischen Grenze, haben die Lethargie der kommunistischen Ära abgeschüttelt. Mit viel Energie versuchen sie, ihre Heimat in "blühende Landschaften" zu verwandeln.

Der Film von Hermann Feldhoff und Birgit Gehlen stellt unter anderem den Bauern Nicolae vor, dem Brüssel vorschreibt, wie er sein Land bestellen soll, der aber noch keinen EU-Cent Unterstützung gesehen hat, und den ehemaligen Chemiearbeiter Konstantin, der ein kleines Heizungsgeschäft aufgemacht hat.
 

15:00 BR alpha La Bohème in Bukarest

bis 15:45 45 min  2004  Kulturreportage/Oper

 



Do   31. Mai 2007
14:15 zdf Blaue Donau - Schwarzes Meer

bis 15:00 45 min    Naturdokumentation

Das Abendrot taucht die See bis zum Horizont in einen blutroten Schimmer. Gänseschwärme durchqueren den Abendhimmel. Endlos weit erstreckt sich das schilfbewachsene Ufer und offenbart ein Stück unberührte Natur, wie man es im hoch entwickelten Europa kaum noch anzutreffen hofft.

Das Donaudelta liegt an der Grenze zwischen der Ukraine und Rumänien. Hier fließt der längste Strom Europas nach fast 3000 Kilometern Wegstrecke träge ins Schwarze Meer. Er fächert sich auf in zahllose Arme, die ein riesiges Gebiet bedecken und eine der größten Naturoasen Europas bilden: 5600 Quadrat-kilometer Schilffläche. In atemberaubenden Bildern zeigen Kameramann Mike Potts und Regisseur Paul Reddish das Leben in einem der paradiesischen Randgebiete Europas. Sie begleiten eine Gruppe von Fischern ein halbes Jahr lang durch ihren beschwerlichen und von Traditionen geprägten Alltag. Die vielen kleinen Kanäle und Wasserarme machen das Gebiet unzugänglich und haben es vor der Urbanisierung bewahrt. Straßen gibt es hier nicht. Deshalb leben die Menschen noch immer unter sehr einfachen Bedingungen, Lebensgrundlage ist der Fischfang.

Die Lippowaner, eine aus Russland stammende Volksgruppe, stellen seit fast zweihundert Jahren die Bevölkerungsmehrheit. Fjodor Butilchin, ein 79-jähriger Fischer, wurde im Delta geboren. Er und seine Kollegen fischen nach traditionellen Methoden, auch während der extrem kalten Wintermonate. Dann lassen sie Schleppnetze unter der zentimeterdicken Eisdecke entlang treiben. Über 300 Vogelarten sind in diesem Naturparadies am Rande Europas zu Hause, darunter viele seltene Gänse und Pelikane, die in den fischreichen Gewässern ausreichend Nahrung finden. Die größten Süßwasserfische Europas leben hier, Welse die bis zu 200 Kilogramm auf die Waage bringen. Sie können eine ganze Ente verschlingen. Und auch der Stör, für seine Eier - den Kaviar - bekannt, ist hier zu Hause.

Seit die UNESCO das Gebiet zum Biosphärenreservat erklärt hat, sieht die Zukunft der einzigartigen Landschaft rosig aus. Mit der Dokumentation gelang eine unvergleichliche Momentaufnahme von einer fast unberührten Landschaft.
 



Sa   02. Juni 2007
10:05 arte Schachmatt

bis 11:15 70 min D,F 2002  Zeitgeschichte

Strategie einer Revolution

Vor dem Hintergrund eines einschneidenden Ereignisses der rumänischen Geschichte - der Revolution im Dezember 1989 und dem Sturz Ceausescus - blickt die Dokumentation hinter die Kulissen internationaler Machtpolitik.

"Schachmatt" stellt anhand der amerikanischen und sowjetischen Außenpolitik sowie ihrer geheimen Operationen und Propaganda eine Fallstudie für das Zusammenwirken internationaler Großmächte vor. Der Film zeigt, weshalb die rumänische Revolution notwendig war, damit die USA den Kalten Krieg gewinnen konnten. Die Sendung bietet dabei eine neue Sichtweise auf das Spiel internationaler politischer Intrigen. Der vorliegende Fall zeigt ebenfalls auf, inwieweit die internationale Politik in die deutsche Wiedervereinigung und den Untergang des Sowjetreichs verwickelt war.

Als Ceausescu sich weigerte, die Reformwelle, die 1989 durch Osteuropa schwappte, auch in seinem Lande Fuß fassen zu lassen, manövrierte der gnadenlose Diktator sich unweigerlich ins eigene Verderben. Er wusste wenig von Absprachen, die bereits über das Schicksal Europas getroffen worden waren: Obwohl Bush senior und Gorbatschow ihre eigenen Ziele verfolgten, mussten sie sich bei diesem Thema einigen.

Doch zuerst war da die "Deutsche Frage". Mitterrand und Thatcher hatten eine simple Bedingung gestellt: Erst müssten Ost- und Westeuropa geeint werden, bevor die deutsche Wiedervereinigung vollzogen werden könne. Als letzter Hardliner des Warschauer Paktes stand nur noch Ceausescu im Wege.

Die Dokumentation zeigt zudem, inwiefern die französischen Geheimdienste und damit auch die französische Außenpolitik steuernd in die Ereignisse der rumänischen Revolution eingriffen.  



Mi   06. Juni 2007
20:15 terranova Goldene Geschäfte mit schmutzigen Folgen

bis 20:45 30 min    Umweltdokumentation

Im Winter des Jahres 2000 richtete sich die Aufmerksamkeit der Welt auf Rumänien und Ungarn: Eine der schrecklichsten Umweltkatastrophen in der europäischen Geschichte hatte sich ereignet. Im von einer australischen Bergbaugesellschaft betriebenen Arul-Goldbergwerk nahe der rumänischen Stadt Baia Mare war der Damm eines Auffangbeckens gebrochen - das konzentrierte Zyanid-Abwasser aus der Goldförderung ergoss sich in den Fluss Theiß, 120 Tonnen Gift und 20.000 Tonnen mit Schwermetallen belasteter Schlamm flutete in eines der artenreichsten Ökosysteme des Kontinents. Das hochgiftige Zyanid löschte das Leben im Fluss aus: Die Belastung des Wassers erreichte das 300-fache des tödlichen Levels für Fische; Vögel vergifteten sich wiederum an den toten Fischen - das Ökosystem schien irreparablen Schaden genommen zu haben. Doch die Theiß war nicht für immer verloren: Zur Überraschung der Ökologen tauchten nach einem Frühjahrshochwasser wieder Fische auf - Tiere, die die Giftschwemme überlebten, weil sie tief im Schlamm vergraben überwintert hatten. Doch die Touristen, die zuvor von den Naturschönheiten der Theiß angezogen worden waren, blieben, abgeschreckt von der Umweltkatastrophe aus - ein herber Rückschlag für die Wirtschaft des Landes...  



Sa   09. Juni 2007
11:55 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 12:00 5 min    Klassikkonzert

Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  



Mo   11. Juni 2007
15:15 NDR Die Donau

bis 16:00 45 min Unterwegs zum Eisernen Tor  Reisedokumentation

Das Hügelland am anderen Ufer von Novi Sad heißt Fruska Gora. Hier gibt es viele bedeutende Klöster. Eins davon stellt der Mönch Domaskin in diesem Film vor, das Kloster Krusedol, mit seiner reich und kunstvoll ausgemalten Kirche.  

23:00 VOX Süddeutsche Zeitung TV

bis 23:50 50 min Brunos Brüder - Probleme in der Stadt der Bären  Tierdokumentation

Süddeutsche Zeitung TV über Bären in der Stadt und ein Erfolg versprechendes Projekt für Großtiermanagement in den Karpaten.

Brasov in den rumänischen Karpaten ist die "Welthauptstadt der Bären". Nirgendwo sonst leben Mensch und derart viele Bären auf engstem Raum zusammen. GPS-Peilsender sollen Forschern helfen, das Leben der Tiere besser zu verstehen. Etwa 6.000 braune Riesen leben in Rumänien - mit Abstand die größte Population Europas. Nach dem Drama um den aus Italien eingewanderten Braunbären "Bruno" könnten auch in Deutschland vermehrt Probleme auftreten. Damit nicht wieder gleich scharf geschossen wird, startet jedes Jahr eine Expedition aus Deutschland in die Karpaten.

Peter S. ist Fachmann für Braunbären. Zusammen mit einer rumänischen Tierschutzorganisation spürt er jedes Jahr im Frühling den gewöhnlich scheuen Tieren nach und erkundet vor allem, ob die "Müllbären" wieder aktiv sind. Denn in den Vororten der Stadt Brasov, die von drei Seiten von dichtem Wald umgeben sind, sind Bären schon fast ein Teil des Stadtbildes. Die Tiere haben sich an Müllcontainer als Nahrungsquelle gewöhnt. Auch die Menschen haben die Furcht vor den Tieren verloren: "Es kommt vor, dass bei Stromausfall jemand vor seiner Haustür im Dunkeln auf etwas Pelziges trifft - und den Bären einfach wegschubst", erzählt Peter S. Zu Verletzungen ist es dabei nicht gekommen, denn der Mensch gehört nicht zum Beuteschema der Bären. Problematisch ist es höchstens, wenn genervte Anwohner die Tiere zu heftig schubsen - "dann schubst der Bär zurück, und das kann unangenehm werden".

Rumänien ist stolz auf seine große und stabile Bärenpopulation, von denen jährlich etwa sechs Prozent gejagt werden - ganz legal und in organisierten Touren. Inzwischen wird auch bei der weitverbreiteten Sitte, Bären als Haustiere und Maskottchen zu halten - etwa für Restaurants - eingegriffen. In der Nähe Brasovs entstand der größte Bärenpark Europas mit Platz für 50 Tiere. Regelmäßig kommen neue Bären: befreit oder losgekauft durch eine international organisierte Tierschutzgruppe.  



Di   12. Juni 2007
15:15 NDR Die Donau

bis 16:00 45 min Zwischen Rumänien und Bulgarien  Reisedokumentation

Ziemlich exakt 2.000 Kilometer von der Quelle entfernt beginnt der Film am Dreiländer-Eck Serbien/Bulgarien/Rumänien - und er endet gut 750 Kilometer weiter, ebenfalls an einem Dreiländer-Eck: Rumänien/Moldawien/Ukraine.

Auf etwa 500 Kilometer Länge bildet der Fluss die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien. Eine Grenze, die für ihre Anwohner immer spürbar bleibt, denn es gibt auf der gesamten Strecke nur eine einzige Brücke über die Donau! Das andere Ufer fotografieren? Oder einfach so hinüberfahren? Verboten! Schließlich handelt es sich ja um eine Staatsgrenze: militärisches Gebiet! So beginnt der Film auch im Morgengrauen mit der Festnahme von Benzinschmugglern durch die rumänische Grenzpolizei. Und dann begegnen wir Menschen, die ihr ganzes Leben am Ufer der Donau verbracht haben und noch nie auf die andere Seite hinübergekommen sind - ein Fluss, breiter als ein Ozean.

Die traumhaft schönen Landschaften, die wir unterwegs durchqueren, waren seit jeher Grenzregionen: für die alten Griechen am Rande der ihnen bekannten Welt, für die Römer bitter umkämpfte Grenze ihres Riesenreichs, für Bulgaren und Rumänen jahrhundertelang Schauplätze blutiger Auseinandersetzungen, besonders im Kampf um die Befreiung vom "Türkenjoch". Imperatoren von damals und Diktatoren der Neuzeit schickten nicht umsonst missliebige Untertanen hierher in die Verbannung, weit entfernt von der Heimat, von Kultur und "Zivilisation".

Das Leben hier ist geprägt von extremen Gegensätzen: menschlich, landschaftlich, klimatisch, wirtschaftlich und ökologisch. Wir begegnen den unterschiedlichsten Menschen in ihrem Alltag und ihren Erinnerungen: einem Schafhirten, Schmugglern, einem Schiffskapitän, Bauern, Zigeunern, einem "Donau-Dichter", ehemaligen Zwangsarbeitern am Donau-Schwarzmeer-Kanal und anderen.  



So   17. Juni 2007
09:15 VOX Süddeutsche Zeitung TV

bis 10:05 50 min Brunos Brüder - Probleme in der Stadt der Bären  Tierdokumentation

Süddeutsche Zeitung TV über Bären in der Stadt und ein Erfolg versprechendes Projekt für Großtiermanagement in den Karpaten.

Brasov in den rumänischen Karpaten ist die "Welthauptstadt der Bären". Nirgendwo sonst leben Mensch und derart viele Bären auf engstem Raum zusammen. GPS-Peilsender sollen Forschern helfen, das Leben der Tiere besser zu verstehen. Etwa 6.000 braune Riesen leben in Rumänien - mit Abstand die größte Population Europas. Nach dem Drama um den aus Italien eingewanderten Braunbären "Bruno" könnten auch in Deutschland vermehrt Probleme auftreten. Damit nicht wieder gleich scharf geschossen wird, startet jedes Jahr eine Expedition aus Deutschland in die Karpaten.

Peter S. ist Fachmann für Braunbären. Zusammen mit einer rumänischen Tierschutzorganisation spürt er jedes Jahr im Frühling den gewöhnlich scheuen Tieren nach und erkundet vor allem, ob die "Müllbären" wieder aktiv sind. Denn in den Vororten der Stadt Brasov, die von drei Seiten von dichtem Wald umgeben sind, sind Bären schon fast ein Teil des Stadtbildes. Die Tiere haben sich an Müllcontainer als Nahrungsquelle gewöhnt. Auch die Menschen haben die Furcht vor den Tieren verloren: "Es kommt vor, dass bei Stromausfall jemand vor seiner Haustür im Dunkeln auf etwas Pelziges trifft - und den Bären einfach wegschubst", erzählt Peter S. Zu Verletzungen ist es dabei nicht gekommen, denn der Mensch gehört nicht zum Beuteschema der Bären. Problematisch ist es höchstens, wenn genervte Anwohner die Tiere zu heftig schubsen - "dann schubst der Bär zurück, und das kann unangenehm werden".

Rumänien ist stolz auf seine große und stabile Bärenpopulation, von denen jährlich etwa sechs Prozent gejagt werden - ganz legal und in organisierten Touren. Inzwischen wird auch bei der weitverbreiteten Sitte, Bären als Haustiere und Maskottchen zu halten - etwa für Restaurants - eingegriffen. In der Nähe Brasovs entstand der größte Bärenpark Europas mit Platz für 50 Tiere. Regelmäßig kommen neue Bären: befreit oder losgekauft durch eine international organisierte Tierschutzgruppe.



Mo   18. Juni 2007
17:25 discovery geschichte Die wahre Geschichte

bis 18:15 50 min Dracula - Die wahre Geschichte (Dracula)  Dokumentarserie

1897 erschien Bram Stokers Horror-Roman "Dracula". Seitdem hat der blutgierige Graf aus Transsylvanien nicht an Faszination verloren. Stoker ließ sich für seine Romanfigur von einem Fürsten namens Vlad Tepes inspirieren, der im 15. Jahrhundert lebte und seine Feinde grausam pfählen ließ. Wer war dieser mysteriöse Fürst wirklich?  



Di   19. Juni 2007
22:25 3sat Ware und Geld

bis 23:55 90 min RO 2001  Roadmovie

Eines Tages bietet sich dem jungen Ovidiu die Lösung aller seiner Finanzprobleme: Er soll einfach eine Tasche nach Bukarest bringen. Ihm ist nicht klar, dass er sich auf einen gefährlichen Deal mit der Mafia eingelassen hat ... - Spannendes rumänisches Roadmovie, das Spielfilmdebüt des vielfach preisgekrönten Regisseurs Cristi Puiu.

Ovidiu verkauft am Fenster der elterlichen Wohnung in Constanta Snacks und Soft Drinks. Er möchte gerne ein eigenes, richtiges Geschäft eröffnen, aber ihm fehlt das Startkapital. Marcel, ein lokaler Gangster und "Freund der Familie", scheint die Lösung seiner Probleme zu bieten. Er verspricht ihm eine große Summe Geld, wenn er eine Tasche mit unbekanntem Inhalt nach Bukarest bringt. Der Deal ist klar: hin und zurück ohne Pause, nicht einmal zum Tanken oder für die Toilette, und keine Zeugen. Ovidiu macht sich in einem klapprigen Kleinbus auf den Weg, begleitet von seinem Freund Vali und dessen Freundin Betty. Ihr jugendlicher Leichtsinn lässt sie erfolgreich verdrängen, dass sie sich mit dem organisierten Verbrechen eingelassen haben. Aber warum folgt ihnen ein roter Landrover und versucht, sie von der Straße zu drängen, und warum sehen sie den Landrover bei der Rückfahrt noch einmal von Polizei und Schaulustigen umringt? Nach ihrer Rückkehr macht Marcel den beiden Freunden ein Angebot, das sie besser nicht ablehnen sollten.

Der rumänische Nachwuchsregisseur Cristi Puiu hat "Ware und Geld" mit strengen formalen Mitteln als Roadmovie inszeniert. Er folgt seinen Protagonisten mit der Handkamera in einem fast dokumentarischen Stil und schafft es gleichzeitig, eine Spannung wie in einem klassischen Suspense-Film aufzubauen. Dabei braucht er nur wenige Elemente, um den Zustand Rumäniens nach dem Sozialismus zu beschreiben und zu reflektieren: die verzweifelte Orientierungslosigkeit vieler Menschen ohne Perspektiven, die privaten Versuche, sich in einer allzu schnell verwestlichenden Gesellschaft über Wasser zu halten, außerdem Korruption und eine mächtiger werdende Mafia.

Cristi Puiu erhielt für sein Spielfilmdebüt "Ware und Geld", das 2001 bei den Festspielen in Cannes seine internationale Premiere hatte, den Preis der internationalen Filmkritik beim Festival in Thessaloniki. In diesem Jahr gewann Puiu in Cannes für seinen neuen Spielfilm "Moartea Domnului Lazarescu" ("Der Tod von Herrn Lazarescu") den renommierten "Prix Un Certain Regard".



Mi   20. Juni 2007
14:30 hr Bären in Bayern?

bis 15:00 30 min    Tierreportage

Weit haben sie es nicht mehr bis nach Deutschland, denn nur etwa drei Stunden von München entfernt leben wilde Braunbären. Ursprünglich war einmal ganz Europa die Heimat des Braunbären. Heute sind ihnen nur wenige Rückzugsgebiete geblieben. Filmautor Felix Heidinger geht der Frage nach, wie nah die Bären wirklich sind und ob wilde Bären dem Menschen wirklich gefährlich werden können. In Österreich sind die zottigen Gesellen bereits seit zehn Jahren wieder zu Hause. Aus drei ausgewilderten Tieren wurden mit der Zeit über zwanzig, keiner weiß, wie viele es genau sind. Aber noch sind Begegnungen mit Bären selten im Nachbarland und meist ein aufregendes Erlebnis. Manchmal allerdings macht der Bär doch von sich reden. Besonders gern säuft er den Schmierstoff für Kettensägen, Rapsöl. Waldarbeiter können da so manche Geschichte erzählen. Auch in Rumänien wissen die Menschen so einiges über ihre Bären zu berichten. So randalieren im Sommer täglich 15 Bären lautstark in den Straßen von Kronstadt. Die Tiere haben die Scheu vor dem Licht der Stadt verloren und suchen jede Nacht in den Mülltonnen einer Hochhaussiedlung nach Nahrung, und die Anwohner finden Gefallen an dem täglichen Spektakel. Inzwischen gab es aber auch schon erste direkte Begegnungen zwischen Bär und Mensch. In Russland dagegen meiden Bären den Menschen, denn dort werden sie noch immer bejagt. Nicht nur Einheimische, sondern auch ausländische Trophäenjäger finden Spaß an der Jagd, und das im Winter, einer Jahreszeit, in der eine Bärin ihre Jungen zur Welt bringt. Wird sie getötet, müssen die kleinen Waisen verhungern oder erfrieren. Manche aber landen in einem Waisenhaus der besonderen Art.  



Sa   23. Juni 2007
10:00 arte Genossin Ehefrau

bis 11:00 60 min Margot Honecker und Elena Ceausescu  Dokumentation

Zwei mächtige, aber völlig unterschiedliche Frauen aus zwei Ländern des ehemaligen Ostblocks stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation. Beide wollten mehr als nur repräsentieren. Sie übernahmen politische Ämter und versuchten jede auf ihre Weise, die politischen Geschicke ihres jeweiligen Landes zu beeinflussen.

Der Film erzählt die Geschichte zweier mächtiger Frauen in zwei Ländern des Ostblocks: Rumänien und die DDR. Elena Ceausescu und Margot Honecker, die Ehefrauen der Generalsekretäre der jeweiligen kommunistischen Partei, gaben sich mit der repräsentativen Rolle einer First Lady nicht zufrieden. Sie bekleideten selbst staatliche Ämter und standen ihren Männern bis zum bitteren Ende zur Seite. Elena Ceausescu stammte wie ihr Mann, den die servile Presse als "Genius der Karpaten" zu preisen pflegte, aus sehr bescheidenen Verhältnissen. Dafür war ihr Anspruch auf pompösen Reichtum und königliche Würde bei offiziellen Auftritten schier unstillbar. Ein ganz anderes Image hatte die jahrzehntelang als DDR-Bildungsministerin amtierende Margot Honecker. Sie galt als zurückhaltende, eiserne bis eisige Frau, die ihre Weltanschauung wie einen Panzer trug: Kommunismus ist Kampf. Diesen Kampf führten beide Diktaturen auf ihre Weise. Aussagen von Zeitzeugen und viele, teilweise noch nie gezeigte Archivbilder dokumentieren den Alltag der führenden Genossinnen bis in die kleinen Details, beleuchten ihr stetes Ringen um das Wohlergehen ihrer Völker, bis diese sich 1989/1990 undankbar zeigten.



So   24. Juni 2007
20:15 terranova Leben mit Wölfen

bis 21:15 60 min    Tierreportage

Noch vor hundert Jahren streiften sie in Rudeln durch Europa. Dann griff der Mensch ein - nicht nur durch die Jagd, sondern auch durch massive Veränderungen in seinem natürlichen Lebensraum geriet der Wolf an den Rand des Aussterbens. Heute gibt es nur noch versprengte Populationen in einigen europäischen Ländern, in Gebieten, in denen Menschen sich damit arrangiert haben, ihre Umgebung mit einem Tier zu teilen, das oft in Interessenskonflikt mit den Menschen gerät. Seit 30 Jahren beschäftigt der Wissenschaftler Erik Zimen sich mit den faszinierenden Raubtieren: Er lebt mit Wolfsrudeln zusammen und untersucht sowohl deren Verhalten als auch das von Menschen in der Begegnung mit den Tieren. Die Reportage bietet einzigartiges Filmmaterial vom Leben der Wölfe in Skandinavien, Deutschland, Spanien, Italien und Rumänien.  

01:00 terranova Leben mit Wölfen

bis 02:00 60 min    Tierreportage

Siehe oben...



Di   26. Juni 2007
17:00 terranova Leben mit Wölfen

bis 18:00 60 min    Tierreportage

Siehe oben...



Mi   27. Juni 2007
15:15 NDR Das Donaudelta

bis 16:00 45 min    Naturdokumentation

Fremde Welt der Sümpfe

3000 Kilometer hat die Donau zurückgelegt, bis sie in das Schwarze Meer mündet. Im äußersten Osten Rumäniens bildet sie ein riesiges Delta, eine Wunderwelt der Natur. Drei mächtige Flussarme, dazwischen ein Labyrinth von Kanälen, weite Schilfflächen, Sümpfe, Seen, Wälder. Eine Landschaft mit großer Vergangenheit, entstanden in 10.000 Jahren. Eine Landschaft, die sich ständig verändert, denn die Donau sucht sich immer neue Wege zum Meer.

Viele der Menschen, die hier leben, gehören zu zwei Minderheiten in Rumänien, zu den Lipovenern und den Aromunen. Die einen, die Lipovener, sind vor langer Zeit aus Russland zugewandert, die Aromunen hingegen sind die Nachkommen der Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Makedonien. Viele verlassen heute das Delta, weil die Arbeit dort knapp ist und der Lohn karg. Aber manche der Jungen bleiben doch, so die Familie Bildani. Sie züchten Schafe und Ziegen auf dem Festland zwischen den Donauarmen und wollen dieses Leben nicht aufgeben. Sie glauben an die Zukunft der Menschen im Delta, nachdem nun die Zukunft der Natur des Deltas gesichert ist. Denn bis zur Wende 1989 wurde das Delta rücksichtslos ausgebeutet, nach der Wende aber wurden weite Teile des Deltas unter Schutz gestellt. Nun hat sich die Natur erholt, aber zugleich haben viele Menschen, die von der Ausbeutung des Deltas lebten, ihre Existenzgrundlage verloren. Und doch, nach und nach kommen Natur und Menschen auch hier wieder in Einklang.



Fr   29. Juni 2007
19:00 terranova Leben mit Wölfen

bis 20:15 75 min    Tierreportage

Siehe oben...



So   01. Juli 2007
23:05 ORF2 Über die Grenze - Fünf Ansichten von Nachbarn

bis 01:15 130 min A,PL,CZ,SK,H,SLO 2004  Dokumentarfilm

Fünf Länder. Fünf Regisseurinnen und Regisseure. Fünf dokumentarische Auslotungen des Lebens an der Grenze. Von einem verschlafen im Nebel liegenden polnischen Dörfchen, dessen Bewohner - nach dem Krieg hier angesiedelt - noch immer keine Wurzeln geschlagen haben, geht es Richtung Süden in einen tschechischen Grenzort, der sein Glück in Casinos und Prostitution sucht, durch die slowakischen Grenzwälder, wo ehemalige Zivilhelfer der Grenzpolizei sich ans kommunistische Damals erinnern, mit zwei rumänischen Roma weiter von Ungarn nach Wien. Bis die Reise schließlich auf dem schmalen Meerstreifen Sloweniens, vor einer unsichtbar im Sonnenschein liegenden Grenze endet.  



Mo   02. Juli 2007
08:35 SR The lord of the wolves

bis 09:05 30 min    

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  



Di   03. Juli 2007
12:30 BR Euro-Blick

bis 13:00 30 min    Auslandsmagazin/Europa

Folgende Beiträge sind vorgesehen:
- Italien: Cortina d'Ampezzo - Olympiastadt sucht neue Perspektiven
- Rumänien / Bulgarien: "Balkanische Sitten" gehen weiter - Die Kommission schaut zu
- Dänemark: Der mobile Insel-Arzt
- Belgien: Die Geschichte des Chicoree  

19:30 BR Bilder einer Landschaft

bis 20:15 45 min Geschichten aus Siebenbürgen  Reisereportage

Siebenbürgen liegt im Herzen Südosteuropas. Deutsche, Ungarn und Rumänen siedelten hier seit alters her. Alle gaben dem heute zu Rumänien gehörenden Landstrich ihren jeweils eigenen Namen. Die Deutschen nannten ihn Siebenbürgen, Erdely die Ungarn und die Rumänen Transsylvanien, was "jenseits der Wälder" heißt.
Der Filmautor erzählt von der Landschaft und den Menschen im Süden Siebenbürgens. Vom deutschstämmigen Postmeister Henning und seiner Familie im kleinen Ort Michelsberg. Vom erfolgreichen Bürgermeister Klaus Johannis der aufstrebenden Karpatenmetropole Hermannstadt, die 2007 gemeinsam mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas ist, und von jenen Menschen, die nach dem großen Exodus der Siebenbürger Sachsen einen neuen Anfang wagen.



Mi   04. Juli 2007
21:45 ORF2 Schöner leben - Schöner reisen

bis 22:00 15 min Rumänien - Siebenbürgen  Reisereportage

Seit 1.Jänner 2007 ist Rumänien Mitglied der EU und zählt zu einem der aufstrebenden Tourismusländer. In dieser Ausgabe geht die Reise nach Siebenbürgen und zwar über wunderschöne und ursprüngliche Landschaft Mittelrumäniens.  



Do   05. Juli 2007
16:30 mdr Donau kulinarisch

bis 17:00 30 min Budapest - Ungarns schöne Hauptstadt  Kulinarische Reisereportage

Der Fluss hat in Budapest fast die Hälfte seines Weges zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften: auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest. Das angeblich älteste Café der Welt ist das Café Ruszwurm. Spezialität ist der Tiroler Strudel, der übrigens aus Ungarn stammt. Sein Blätterteig besteht aus 144 Schichten und wird mit Äpfeln, Kirschen, Quark oder Mohn gefüllt. Die Fischerbastei auf dem Budaer Berg ist eine der größten Attraktionen Budapests. Die Anlage mit ihren Gängen und Türmchen wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Unter der Stadt befinden sich mehr als 100 heiße Quellen. Sie speisen über 40 Thermal- und Schwimmbäder. Das Gellertbad zählt zu den schönsten Bädern der Stadt. Die Elisabethstadt ist das jüdische Viertel auf der Pester Seite. Die Synagoge erstrahlt wieder in neuem Glanz. Sie ist eine der größten Europas. Hier liegt auch das Restaurant "fülemüle". Küchenchef Aron Grossmann bereitet ein Sólet vor. Für das traditionelle Bohnengericht werden Rinderzunge, Hühnerbrust und gefüllte Gänsehälse zusammen mit getrockneten Bohnen angebraten - ein deftiger Eintopf. Das Parlament ist das herausragende Monument der Stadt Budapest. Direkt an der Donau gelegen ist es mit seinem Kuppelbau das größte Gebäude Ungarns. Im Gundel, dem wohl berühmtesten Restaurant Ungarns, bereitet Chefkoch Kálmán Kalla ein Paprikahuhn nach einem traditionellen Rezept des Hauses zu. Wer noch nicht zu müde ist, genießt das in der Nacht grandios beleuchtete Panorama an den Ufern der Donau.  



Fr   06. Juli 2007
23:10 arte Heimat geht durch den Magen

bis 00:05 55 min D 2004  Dokumentation

Wer seine Heimat verlässt, hat immer den Geschmack und die Gerüche aus der eigenen Küche im Gepäck. In Berlin leben viele Ausländer, denen das tägliche Heimatgefühl im Magen wichtig ist. Hannes Schönemann porträtiert in seinem Film einige dieser Menschen und schaut in ihre Kochtöpfe. Was kochen sie? Wo bekommen sie die Zutaten her? Fühlen sie sich in Deutschland zu Hause?

Eine Gruppe rumänischer Straßenmusikanten ist für ein paar Wochen nach Berlin gekommen. Sie wollen für das Hochzeitsmahl des Akkordeonisten Costel Geld zusammenspielen. Ihre Musik erheitert Passanten in Kreuzberg, Restaurantbesucher in Berlin-Mitte und Grillpartygänger im Tiergarten. Abends bereiten sie ihre "Mamaliga", einen einfachen, aber köstlichen Maisbrei auf offenem Feuer zu - genau wie zu Hause, jenseits der Karpaten.

Mr. George kommt aus Ghana, alle nennen ihn P. V. Der Mann weiß genau, wo er die exotischen Zutaten und Gewürze für seine Spezialität "P. V.'s Temptation" finden kann: im "Tropical Food Express" in Neu-Kölln, dort gibt es Barracudafisch und das richtige Rindfleisch. Mit dem Festessen will P. V. die Ankunft seines Neffen Toni in Deutschland feiern und so dem Neuankömmling die Fremde etwas weniger fremd erscheinen zu lassen.

Auch Frau Antoinette ist in dem Neu-Köllner Laden Stammkunde. Jetzt will sie für ihre Tochter eine "Hühnerfußsuppe" kochen. Abgeschmeckt wird das Ganze mit lustigen Geschichten aus Jamaikas Küchen. Gewürze und Zutaten, die Frau Antoinette in Deutschland nicht bekommt, bringt sie aus der karibischen Heimat mit.

Herr Do aus Vietnam zelebriert zum 70. Geburtstag seiner serbischen Freundin Andjeilina ein Festessen in der Küche des Asylbewerberheims, Herd an Herd mit Andjeilinas Tochter, die so kocht, wie es auf dem Balkan üblich ist. Das asiatisch-osteuropäische Menü: eine gesunde vietnamesische Gemüsesuppe, Cevapcici, Frühlingsrollen und Krautwickel. Ein Stockwerk drüber zaubert Frau Shaid aus dem Libanon für ihre Gäste ein durch und durch arabisches Menü: mit Reis gefüllte Weinblätter und Paprikaschotten, Taboulésalat und Huhn.

Am Ende zählen die Straßenmusikanten das eingespielte Geld - Vorfreude auf das Festessen in ihrem Dorf in Rumänien kommt auf. Gekocht wird immer, und Heimat geht durch den Magen.



So   08. Juli 2007
16:00 EinsPlus Rumänien

bis 16:30 30 min Ein Besuch in Hermannstadt  Reisereportage

Rumänien - ein Land im Umbruch. In den wirtschaftlichen Zentren wie Bukarest oder Sibiu/Hermannstadt herrscht Aufbruchstimmung. Niedriglöhne von 150 bis 300 Euro monatlich und kurze Genehmigungsverfahren locken Investoren aus dem Ausland. Der wirtschaftliche Aufschwung bringt in den Raum Hermannstadt auch die Siebenbürger Sachsen wieder in die Heimat zurück. Ein Kamerateam hat drei dieser 'Rücksiedler' begleitet. Vor über 20 Jahren wanderten sie nach Deutschland aus. Jetzt engagieren sie sich beruflich wieder in Rumänien.  

16:30 EinsPlus Lautari - Virtuosen der Straße

bis 17:15 45 min Zigeunermusiker  

Von der Geschichte der Zigeunermusik gibt es weder Aufzeichnungen noch Noten. Historische Überlieferungen wurden nur mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Musik war und ist für viele Zigans, wie die Angehörigen der Roma in Rumänien genannt werden, immer eine Chance, der Armut und den harten Lebensumständen zu entkommen. Gespielt wurde und wird, was die Zuhörer wünschen: an der Grenze zu Ungarn Czardas -Rhythmen, nahe Moldawien Moldauklänge mit türkischem Einfluss, alles auf eine besondere Art. Rumänien heute: auf der Suche nach den 'Lautari', wie die Kaste der Zigeunermusiker in 'Romanes', der Sprache der Roma, genannt wird. Zigeunermusiker, dazu gehören alte Wandermusiker, die früher für ein paar Geldstücke auf Beerdigungen und Hochzeiten spielten, auch die Fanfare von Funtanele, eine Blaskapelle aus der großen Zigeunergemeinde bei Bukarest und ihre Vorbilder, die berühmten Musiker von Zece Prajin, einem kleinen Dorf im Norden Rumäniens. Lautari, Vollblutmusiker, die keine Noten brauchen, sondern nur nach dem Gehör spielen.  

17:15 EinsPlus Schwarzgeld, Meer und Dracula

bis 17:45 30 min Rumänien auf dem Weg nach Europa  Reportage

Ist Rumänien das Land mit Sonne und Strand am Schwarzen Meer, da, wo Europa künftig endet? Das Land der Niedriglöhne, der jungen Obdachlosen, der Korruption und alten Seilschaften des Geheimdienstes 'Securitate', die auch heute wieder 'oben' schwimmen? Ist Bukarest das 'Paris des Ostens'? Oder Sibiu, das alte deutsche Hermannstadt in Siebenbürgen, in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas? Oder gar Schässburg, wo Scharen von Touristen nach Dracula suchen, dem blutgierigen Grafen aus Transsilvanien? Ein Fernsehteam des SWR hat das Land bereist und dokumentiert: Das alles und viel mehr, das ist Rumänien, das seit Januar 2007 neues Mitglied der Europäischen Union ist.  

17:45 EinsPlus Die Karpaten

bis 18:15 30 min Leben in Draculas Wäldern  Reportage

Mit 1500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen Vasiles, eines Wanderhirten aus Budesti, tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde, ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht, und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie zum Beispiel die Scarisoara Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3500 Jahre alten Gletschersystems, das in über hundert Metern Tiefe die letzten Warmzeiten überdauert hat. Am Sonntag zum Kirchgang in Srbi erscheinen die Frauen in weißen gestickten Blusen mit bunt verzierten Pelzwesten. Und am Hals tragen die pausbackigen Bäuerinnen in mehreren Reihen glitzerde Glasperlen. Dort lernt er die schöne Delia kennen und verliebt sich in sie. Kann Vasile das Herz seiner Angebeteten erobern?

18:15 EinsPlus Rumänien im Haus Europa

bis 19:00 45 min Das Kulturland Siebenbürgen  Dokumentation

'Willkommen Europa in Rumänien' so begrüßte Klaus Johannis, der Bürgermeister von Sibiu, zu Deutsch Hermannstadt, seine Gäste aus den westlichen EU-Ländern zum Jahreswechsel 2006/2007. Mehr als 100.000 Menschen feierten in Sibiu den Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union und die Europäischen Kulturhauptstädte 2007. Hermannstadt als kleiner Partner im Osten teilt sich in diesem Jahr das Prädikat mit Luxemburgs Hauptstadt Luxemburg. Zwei Tage und zwei Nächte dauerten die Feierlichkeiten. Für Rumänien war es ein langer und beschwerlicher Weg in die Europäische Gemeinschaft. Die massive Abwanderung der deutschsprachigen Bevölkerung Siebenbürgens, die marode Landwirtschaft und die verlorene Identität der Roma sind nur einige der Probleme, denen Ulrike Pistotnik, die Wiener Initiatorin des Schulpartnerschaftsprojektes 'Zukunft in Rumänien' in den vergangenen Jahren zu begegnen versuchte. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte nach dem Ende des Ceausescu-Regimes fragt sich Pistotnik, wie Siebenbürgen heute aussehen würde, hätten die Siebenbürger Sachsen ihr Land nicht verlassen. Die Dokumentation spannt einen kulturellen und kulturgeschichtlichen Bogen vom Ende des Sozialismus rumänischer Prägung bis zum Beitritt als Mitglied einer Gemeinschaft wirtschaftlicher Werte und Ziele.  

19:00 arte Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 20:25 85 min D 2007  Musik

Rhapsodien

Anlässlich des diesjährigen 125. Geburtstages der Berliner Philharmoniker überträgt ARTE das Open-Air-Konzert "Rhapsodien" von der Waldbühne in Berlin. Unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle sind unter anderem Rhapsodien von Dvorák und Debussy zu hören. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb eines Programmschwerpunktes zu Ehren der Berliner Philharmoniker.

Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne.

In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen:
- Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43"
- Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1"
- Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116"
- George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1"

Sir Simon Rattle, geboren 1955 in Liverpool, gilt als Ausnahmetalent. Im Alter von 16 Jahren nahm der Brite sein Studium an der renommierten Royal Academy of Music in London auf und bereits zwei Jahre später folgte seine Premiere im Orchestergraben: Er dirigierte Offenbachs "La jolie parfumeuse". Von da an war seine Karriere nicht mehr aufzuhalten. 1980 wurde der damals 25-Jährige Erster Dirigent und künstlerischer Berater des City of Birmingham Orchestras. Dieses Orchester begleitete er ab 1990 weitere acht Jahre als Chefdirigent. Seit 2002 ist Sir Simon Rattle Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Neben seinen großartigen Konzerten hat sich Simon Rattle auch mit zahlreichen Musik- und Tanzprojekten im Rahmen seines "Education"-Projekts d



Mo   09. Juli 2007
08:35 SR Les loups en Roumanie

bis 09:05 30 min    

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  

19:00 BR alpha Wölfe, Schafe und Legenden

bis 19:45 45 min Die Rückkehr der Wanderschäfer in Rumänien  Dokumentation

Die wildesten Geschichten werden von den Wanderschäfern in Rumänien erzählt. Von ihren großen Herden, von dem unglaublichen Reichtum, von den prunkvollen Häusern, die sie in Jina und Poiana, in ihren Dörfern in den Südkarpaten erbaut haben.

Drei Viertel des Jahres ziehen sie mit ihren Herden übers Land auf der Suche nach Weideflächen. Sie schlafen am Boden, leben spartanisch, schlagen sich mit Wölfen herum und mit den neuen Besitzverhältnissen im heutigen Rumänien. Ein Viertel des Jahres leben sie zu Hause wie Herren in ihren prunkvollen Häusern.

Seit Jahrhunderten ziehen die Wanderschäfer aus diesen Dörfern im Herbst mit ihren Herden von 500 bis 1 000 Schafen in die milderen Regionen des Landes, in die Donautiefebene, ins Banat, nach Arad oder ins Hügelland am Tirgu Mures. Dort überwintern sie und kehren zum Osterfest in ihre Dörfer zurück. Das Fest ist für die Schäfer der Höhepunkt des Jahres. Es dauert eine Woche. Danach beginnen schon die Vorbereitungen zum nächsten Aufbruch. Das Weideland um ihre Dörfer ist zu klein für die großen Herden. Zuerst ziehen sie in die Berge auf die Almen und dann, wenn es kälter wird, wieder zu ihren weit entfernten Winterquartieren.

Mehr zur Sendung
Mehr zur Sendung



Di   10. Juli 2007
15:00 BR alpha Wölfe, Schafe und Legenden

bis 15:45 45 min Die Rückkehr der Wanderschäfer in Rumänien  Dokumentation

Siehe oben.

19:00 BR alpha Wölfe, Schafe und Legenden

bis 19:45 45 min Das Osterfest der Wanderschäfer in Rumänien  Dokumentation

Die Situation der Wanderschäfer in Rumänien, so hört man in den Bergdörfern Jina und Poiana, ist zur Zeit sehr prekär. Die Zeit Ceaucescus hat ein großes Durcheinander auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Rumäniens hinterlassen. Staatseigentum von früher wurde Privatbesitz. Viele der alten Schafwege sind für die Herden heute gesperrt. Die neuen Grundbesitzer achten streng darauf, dass auf ihrem Privatgrund keine Schafe weder weiden noch durchziehen. Zudem hat das Kapital Schaf in den letzten Jahren viel an Wert verloren.

Von den einstmals 40 Herden von Jina gehen heute nur noch sieben auf die Walz. Einige gaben auf, wie der Fellgerber Konstantin aus Jina erzählte, andere wurden sesshaft und kauften sich Grundstücke und Höfe in Regionen mit milderem Klima. Nur einmal im Jahr, zum Osterfest, kehren alle ins Dorf zurück: Wanderschäfer und ehemalige Wanderschäfer.

Mehr zur Sendung
Mehr zur Sendung



Mi   11. Juli 2007
15:00 BR alpha Wölfe, Schafe und Legenden

bis 15:45 45 min Das Osterfest der Wanderschäfer in Rumänien  Dokumentation

Siehe oben.

19:00 BR alpha Siebenbürgen

bis 19:45 45 min Naturbeobachtungen in Rumänien  Dokumentation

Siebenbürgen, ein an die Schweiz erinnerndes Hügel- und Bergland in Südosteuropa, wird auch Transsilvanien genannt - "Land jenseits der Wälder". Lange von den Habsburgern und den Ungarn beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien.

Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltengebirge, das Höhen von zweieinhalbtausend Metern erreicht, und stellt dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden unterschiedlichste Tiere, denen man in Siebenbürgen begegnen kann. Der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und Rotfuchs bis hin zum Braunbär.

"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien" wurde mit Super-16-Technik und feinkörnigstem Filmmaterial produziert, also mit einem Aufwand, der im Dokumentarfilmbereich Seltenheitswert besitzt. Ein Höhepunkt dürften die faszinierenden Vogelaufnahmen sein. Um die Fluchtentfernung der Tiere unterschreiten zu können, errichtete Kameramann und Autor Andreas Schulze zahlreiche Tarnzelte. Auf diese Weise gelangen ihm Bilder von bestechender Klarheit und Intensität, zum Beispiel von Steinrötel, Wasseramsel, Neuntöter, Goldammer, Wendehals oder vom Schicksal eines Drosselrohrsängernestes, in das ein Kuckuck sein Ei gelegt hat.

Eingebettet werden all diese Tierbeobachtungen in eine malerische Kulisse aus Landschafts- und Pflanzenaufnahmen. Zu sehen sind unter anderem Rutschungshügel, die aus der Eiszeit stammen, farbenprächtige Blumen und die bollwerkartigen, von den Siebenbürger Sachsen errichteten Kirchenburgen.



Do   12. Juli 2007
15:00 BR alpha Siebenbürgen

bis 15:45 45 min Naturbeobachtungen in Rumänien  Dokumentation

Siehe oben.

19:00 BR alpha Zwischen Rumänien und Bulgarien

bis 19:45 45 min  2001  Reisereportage

Ziemlich exakt 2.000 Kilometer von der Quelle entfernt beginnt der Film am Dreiländer-Eck Serbien/Bulgarien/Rumänien - und er endet gut 750 Kilometer weiter, ebenfalls an einem Dreiländer-Eck: Rumänien/Moldawien/Ukraine.

Auf etwa 500 Kilometer Länge bildet der Fluss die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien. Eine Grenze, die für ihre Anwohner immer spürbar bleibt, denn es gibt auf der gesamten Strecke nur eine einzige Brücke über die Donau! Das andere Ufer fotografieren? Oder einfach so hinüberfahren? Verboten! Schließlich handelt es sich ja um eine Staatsgrenze: militärisches Gebiet! So beginnt der Film auch im Morgengrauen mit der Festnahme von Benzinschmugglern durch die rumänische Grenzpolizei. Und dann begegnen wir Menschen, die ihr ganzes Leben am Ufer der Donau verbracht haben und noch nie auf die andere Seite hinübergekommen sind - ein Fluss, breiter als ein Ozean.

Die traumhaft schönen Landschaften, die wir unterwegs durchqueren, waren seit jeher Grenzregionen: für die alten Griechen am Rande der ihnen bekannten Welt, für die Römer bitter umkämpfte Grenze ihres Riesenreichs, für Bulgaren und Rumänen jahrhundertelang Schauplätze blutiger Auseinandersetzungen, besonders im Kampf um die Befreiung vom "Türkenjoch". Imperatoren von damals und Diktatoren der Neuzeit schickten nicht umsonst missliebige Untertanen hierher in die Verbannung, weit entfernt von der Heimat, von Kultur und "Zivilisation".

Das Leben hier ist geprägt von extremen Gegensätzen: menschlich, landschaftlich, klimatisch, wirtschaftlich und ökologisch. Wir begegnen den unterschiedlichsten Menschen in ihrem Alltag und ihren Erinnerungen: einem Schafhirten, Schmugglern, einem Schiffskapitän, Bauern, Zigeunern, einem "Donau-Dichter", ehemaligen Zwangsarbeitern am Donau-Schwarzmeer-Kanal und anderen.



Fr   13. Juli 2007
15:00 BR alpha Zwischen Rumänien und Bulgarien

bis 15:45 45 min  2001  Reisereportage

Siehe oben.  

16:35 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 17:00 25 min Sighisoara, Rumänien - Ort der kleinen Ewigkeiten  

In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein rumänisches Sprichwort. Wer sich den Weg durch dieses Land bahnt, über Schlaglöcher hinweg und vorbei an Ochsenkarren, hat bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit hier stehen geblieben ist. Irgendwo im Mittelalter. In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien, zu deutsch Siebenbürgen. Was unzählige Kriege, Verwüstungen und Plünderungen im Laufe der Geschichte nicht geschafft haben, wäre einer abrisswütigen Diktatur beinahe gelungen. Bevor deren letztes Stündchen geschlagen hatte, wollten die Schergen Ceaucescus die geschichtsträchtige Stadt niederwalzen. Sie schafften es nicht mehr. Das Regime ging zu Bruch und nicht Sighisoara. Heute ist es der Zeitgeist, der dem Städtchen zu Leibe rückt. Ausländische Investoren haben die Stadt als Ziel für den Tourismus entdeckt und beginnen an manchen Stellen, die morbide Schönheit Sighisoaras wegzusanieren. Noch erkennt man ihr altes Gesicht, noch spricht es Bände. Jedenfalls für die, die hinsehen können.  

19:00 BR alpha Das Donaudelta

bis 19:45 45 min Fremde Welt der Sümpfe  Naturreportage/Reise

3000 Kilometer hat die Donau zurückgelegt, bis sie in das Schwarze Meer mündet. Im äußersten Osten Rumäniens bildet sie ein riesiges Delta, eine Wunderwelt der Natur. Drei mächtige Flussarme, dazwischen ein Labyrinth von Kanälen, weite Schilfflächen, Sümpfe, Seen, Wälder. Eine Landschaft mit großer Vergangenheit, entstanden in 10.000 Jahren. Eine Landschaft, die sich ständig verändert, denn die Donau sucht sich immer neue Wege zum Meer.

Schon viele Jahrhunderte vor Christi siedelten sich hier Kaufleute an, gründeten die Stadt Tomis, die heute Constanta heißt, Rumäniens wichtigster Seehafen und die zweitgrößte Stadt des Landes ist. Außerhalb der Stadt aber, im Delta, ist es einsam, nur wenige Menschen leben dort, meist Fischer, in einfachen Hütten, ohne Strom, ohne Heizung. Ein hartes Leben in Armut inmitten einer großartigen Natur. Viele der Menschen, die hier leben, gehören zu zwei Minderheiten in Rumänien, zu den Lipovenern und den Aromunen. Die einen, die Lipovener, sind vor langer Zeit aus Russland zugewandert, die Aromunen hingegen sind die Nachkommen der Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Makedonien. Viele verlassen heute das Delta, weil die Arbeit dort knapp ist und der Lohn karg. Aber manche der Jungen bleiben doch, so die Familie Bildani. Sie züchten Schafe und Ziegen auf dem Festland zwischen den Donauarmen und wollen dieses Leben nicht aufgeben. Sie glauben an die Zukunft der Menschen im Delta, nachdem nun die Zukunft der Natur des Deltas gesichert ist. Denn bis zur Wende 1989 wurde das Delta rücksichtslos ausgebeutet, nach der Wende aber wurden weite Teile des Deltas unter Schutz gestellt. Nun hat sich die Natur erholt, aber zugleich haben viele Menschen, die von der Ausbeutung des Deltas lebten, ihre Existenzgrundlage verloren. Und doch, nach und nach kommen Natur und Menschen auch hier wieder in Einklang.



So   15. Juli 2007
09:35 hr Der Fischer, der Fluss und das Buch

bis 10:00 25 min    Umweltreportage

Die Theiß, größter Nebenfluss der Donau und zweitgrößter Fluss Ungarns, galt einst als das fischreichste Gewässer Europas. Balázs ist Fischer in Algyö, einem kleinen Ort an der Theiß im Südosten Ungarns. Täglich fährt er mit seinem Boot auf den Fluss und kontrolliert seine Reußen. Manchmal findet er nur einen einzigen kleinen Fisch darin. Am vielleicht größten Tag seines Lebens, sagt Balázs, im Jahre 1996, habe er noch einen 86 Kilogramm schweren, zwei Meter langen Wels gefangen. Doch im Jahre 2000 brach eine Katastrophe über den Fluss, ihn und die anderen Fischer herein. Alles schien zu Ende. Giftiger Schlamm war aus einem Bergwerk in Rumänien in die Theiß gelaufen, der Fluss so giftig, dass die Fische an Land sprangen. Der Hund von Balázs fraß einen Fisch und starb. Die Bilder von der sterbenden Theiß, die um die Welt gingen, hat er aufgenommen. Noch ein Jahr nach der Katastrophe waren Balázs und seine Kollegen ohne Arbeit und Perspektive. Lange habe er überlegt, ob er überhaupt weitermachen soll. Er entschloss sich zu kämpfen, besuchte den Unglücksort in Rumänien und reiste zu den Managern des zuständigen Konzerns in Australien. Der einfache Flussfischer wurde zum Sprachrohr seiner Kollegen und zum Helden - und er fing an zu schreiben. In seinem Buch hält er fest, was das Leben seiner Vorväter hier an der Theiß ausmachte und wie er jetzt mit dem seinem zurechtkommen muss. Alten Aufzeichnungen zufolge, notiert Balázs, soll die Theiß an manchen Stellen einmal mehr Fisch als Wasser geführt haben. Filmautor Alexander Stenzel ist mit Balázs auf den Fluss gefahren, hat die Enttäuschung miterlebt, wenn Reußen und Netze fast leer waren, war aber auch dabei, als er mit anderen ungarischen Flussfischern in der Nacht ein 120 Meter langes Netz auswarf und die "Fischervereinigung" einen guten Fang feierte. Am Fluss gibt es wieder Hoffnung. Die Theiß hat sich schneller erholt, als alle zu hoffen wagten. Selbst wenn die riesigen Welse niemals wieder zurückkehren, Balázs wird fü  

14:30 EinsExtra Kompass

bis 15:00 30 min Der Zigeunerpfarrer - Ein deutscher Seelsorger in Siebenbürgen  Auslandsreportage

Der letzte große Festgottesdienst hat in der Kirche von Pfarrer Schlattner beim Rumänien-Besuch eines deutschen Innenministers stattgefunden. Sonst schauen nur ausgewanderte Sachsen bei Reisen in die alte Heimat mal in Rothberg vorbei. Die Wehrkirche hat Tataren- und Türkenstürme überstanden. Aber nach dem Sturz der Ceausescu-Diktatur blieben nur noch sieben Sachsen im Dorf. "Bei Begräbnissen sind oft nur drei Sachsen dabei, meint der Pfarrer: die Tote, ich und die weinende Tochter aus Berlin. Die weint auch nur, weil sie den weiten Weg machen musste, um hier die Mutter zu begraben."  

15:05 EinsExtra Die neuen Verwandten

bis 15:30 25 min Donaugeschichten aus Rumänien  "Weltweit"-Reportage

Schön blau ist die Donau in ihrem unteren Lauf nicht mehr, und Touristen kommen auch nur selten: die treten sich eher in Siebenbürgen und den Karpaten in Scharen auf die Füße. Aber die Menschen, die hier, an der rumänisch-bulgarischen Grenze in der wirklichen Walachei leben, haben die Lethargie der kommunistischen Ära abgeschüttelt und sich darangemacht, ihre rückständige Heimat mit viel Energie wirklich in 'blühende Landschaften' zu verwandeln. Vielen kommt die neue EU-Mitgliedschaft zugute, aber der Weg nach Europa ist noch weit: für Bauer Nicolae, dem Brüssel plötzlich bis ins Detail vorschreibt, wie er sein Land bestellen soll, der aber noch keinen EU-Cent Unterstützung gesehen hat. Für den ehemaligen Chemiearbeiter Konstantin, der zum ersten Mal in seinem Leben sein eigener Herr ist und ein kleines Heizungsgeschäft aufgemacht hat. Für die Schwestern aus Saon, die ihr Kloster mit dem Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Produkte mühsam über Wasser halten und nun auch aus Brüssel mit neuen Verordnungen bombardiert werden. Für Marius, den jungen Fischer aus dem malerischen Donaudelta, der den sanften Tourismus entdeckt hat und von einem kleinen Hotel träumt. Dazu - wenn auch nicht blau, sondern eher noch vorfrühlingshaft braun - die melancholischen Landschaften der Donau. (Erstsendung WDR FS: 15.03.2007) WDR  

16:30 EinsExtra Auslandsreporter

bis 17:00 30 min Schwarzgeld, Meer und Dracula - Rumänien auf dem Weg nach Europa  

Ist Rumänien das Land mit Sonne und Strand am Schwarzen Meer, da, wo Europa künftig endet? Das Land der Niedriglöhne, der jungen Obdachlosen, der Korruption und alten Seilschaften des Geheimdienstes 'Securitate', die auch heute wieder 'oben' schwimmen? Ist Bukarest Rumänien, das 'Paris des Ostens'? Oder Sibiu, das alte deutsche Hermannstadt in Siebenbürgen, in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas? Oder gar Schässburg, wo Scharen von Touristen nach Dracula suchen, dem blutgierigen Grafen aus Transsilvanien? Ein Fernsehteam des SWR hat das Land bereist und dokumentiert: Das alles und viel mehr, das ist Rumänien, das seit Januar neues Mitglied der Europäischen Union ist.  

18:45 SWR Flüsse der Genüsse

bis 19:15 30 min Donau kulinarisch - Vom Eisernen Tor bis Russe  

Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. Ein Wasserkraftwerk zähmt hier die Donau. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Der Film erzählt aber auch von dem einfachen und doch bunten Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. So gibt es an der Cerna eine Art Subkultur des Heilbadens. Das rumänische Herkulesbad ist sogar einer der ältesten Kurorte weltweit. Städte mit Geschichte sind auch die Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Berühmte Dichter haben sich hier Häuser am Donau-Ufer gebaut. Auf der bulgarischen Seite sollte man sich die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik nicht entgehen lassen. Das Gegenstück dieser Götterfelsen ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen. Eine der beeindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Und schließlich ist da noch Russe mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil. 500 Kilometer Donau, die mehr Aufmerksamkeit verdienen, als sie bisher bekommen haben.  

23:45 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

bis 00:00 15 min Sighisoara, Rumänien - Ort der kleinen Ewigkeiten  

In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein rumänisches Sprichwort. Wer sich den Weg durch dieses Land bahnt, über Schlaglöcher hinweg und vorbei an Ochsenkarren, hat bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit hier stehen geblieben ist. Irgendwo im Mittelalter. In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien, zu deutsch Siebenbürgen. Was unzählige Kriege, Verwüstungen und Plünderungen im Laufe der Geschichte nicht geschafft haben, wäre einer abrisswütigen Diktatur beinahe gelungen. Bevor deren letztes Stündchen geschlagen hatte, wollten die Schergen Ceaucescus die geschichtsträchtige Stadt niederwalzen. Sie schafften es nicht mehr. Das Regime ging zu Bruch und nicht Sighisoara. Heute ist es der Zeitgeist, der dem Städtchen zu Leibe rückt. Ausländische Investoren haben die Stadt als Ziel für den Tourismus entdeckt und beginnen an manchen Stellen, die morbide Schönheit Sighisoaras wegzusanieren. Noch erkennt man ihr altes Gesicht, noch spricht es Bände. Jedenfalls für die, die hinsehen können.  

00:15 EinsExtra Deutsche Spurensuche in Rumänien

bis 01:00 45 min D 2004  Dokumentation

In Rumänien bildeten über Jahrhunderte die Deutschen neben den Ungarn eine bedeutende Minderheit mit über fünf Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Am bekanntesten sind wohl die Siebenbürger-Sachsen, Kolonisten, die um 1150 vom ungarischen König Geza auf dem "Königsboden", der Gegend um Hermannstadt (heute rum. Sibiu), angesiedelt wurden. Die Rumäniendeutschen brachten eine Anzahl herausragender Persönlichkeiten hervor wie z. B. den Reformator Johannes Honterus, den Raketenpionier Herman Oberth oder die Schriftsteller Paul Celan und Herta Müller. Nach dem großen Dichter Lenau wurde sogar eine Stadt benannt: Lenauheim.  



Mo   16. Juli 2007
15:00 BR alpha Das Donaudelta

bis 15:45 45 min Fremde Welt der Sümpfe  Naturreportage/Reise

Siehe oben.

19:00 BR alpha Die Karpaten

bis 19:45 45 min Im Norden und Osten Rumäniens  Reisereportage

 



Di   17. Juli 2007
15:00 BR alpha Die Karpaten

bis 15:45 45 min Im Norden und Osten Rumäniens  Reisereportage

 

19:00 BR alpha Die Karpaten

bis 19:45 45 min Im Westen und Süden Rumäniens  Reisereportage

 



Mi   18. Juli 2007
15:00 BR alpha Die Karpaten

bis 15:45 45 min Im Westen und Süden Rumäniens  Reisereportage

 

19:00 BR alpha Der Herr der Wölfe

bis 19:30 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  Tierreportage

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers.



Do   19. Juli 2007
13:30 hr Moldawien - ein vergessenes Land

bis 14:15 45 min    Auslandsreportage

Moldawien, ein vergessenes Land: Wer weiß schon, dass die kleine, seit 1991 unabhängige Republik zwischen Rumänien und der Ukraine liegt? Wer weiß schon, dass die meisten Moldauer rumänischstämmig sind, rumänisch sprechen und von einer Wiedervereinigung mit Rumänien dennoch nichts wissen wollen? Wer weiß, dass Moldawien zu den größten Weinproduzenten der Welt gehört? Wer weiß schon, dass einhunderttausend Kolonisten aus Süddeutschland bis 1940 im damaligen Bessarabien friedlich neben Moldauern, Ukrainern, Russen, Polen, Juden, Gagausen und Bulgaren lebten? Moldawien, ein vergessenes Land: Einen Reiseführer über Moldawien sucht man bis heute vergeblich. Moldawien, auch Moldau genannt, gehörte einst zu den reichsten Republiken der Sowjetunion. Inzwischen ist es das ärmste Land Europas, ärmer als Vietnam, Senegal und Papua-Neuguinea. Heizöl kann sich kaum jemand leisten, und Benzin schon gar nicht. Das Pferd gehört wieder zum Dorfbild. Die Schönheit Moldawiens erschließt sich nicht auf den ersten Blick. "Landschaft" ist hier gleichbedeutend mit "Landwirtschaft". Das hügelige Land mit seiner berühmten Schwarzerde ist sehr fruchtbar. 63 Prozent der Fläche Moldawiens stehen unter dem Pflug. Das ist Rekord. Doch, Ironie des Schicksals: das "reiche" Land bringt seinen Wein, sein Getreide, sein Gemüse und sein Obst auf dem Weltmarkt nicht los. Schnittpunkt zwischen Asien und Europa: Das fruchtbare Land war schon immer ein Zankapfel. Seit der Altsteinzeit lebten hier hundert Kulturen und Völker. Doch keiner Kultur ist es bisher gelungen, langfristig sesshaft zu werden. Die zahlreichen Felsenklöster, die liebevoll restaurierten Kirchen oder der von den Römern errichtete Trajan-Wall erzählen aus dieser Geschichte. Im Süden Moldawiens erstreckt sich Bessarabien, ein verheißungsvoller Name, der einst an die zehntausend Schwaben ins Land lockte. 66 Hektar Land stellte das russische Zarenreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedem Siedler zur Verfügung. Bald erzielte das kleine Bess  

15:00 BR alpha Der Herr der Wölfe

bis 15:30 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  Tierreportage

Siehe oben.

19:00 BR alpha Winter in den Karpaten

bis 19:45 45 min Bären, Brauchtum und Graf Dracula  Reisereportage

Das Dorf Weilau war einst die Heimat von über 100 Siebenbürger Sachsen. Heute leben hier noch zehn. In den verlassenen Häusern haben sich Zigeuner einquartiert. Sie haben die protestantische Religion übernommen, zahlen Kirchensteuer und lernen deutsch - und das nach sächsischer Mundart.

Eine abenteuerliche Dampfbahnfahrt durch Schluchten und Wälder des Wassertals führt uns zu den Waldarbeitern von Viseu de Sus. Im Ort sind die Kinder bereits bei ihren Weihnachtsvorbereitungen. In Kostümen der Heiligen Drei Könige ziehen sie von Haus zu Haus.

Auch die neuen Reichen kann man heute schon in Rumänien treffen, in den luxuriösen Hotels und auf den Skipisten, wohin es sonst nur die Touristen zieht. Touristen kommen nicht nur wegen Graf Dracula. Die Karpaten-Jagd-Gesellschaft empfängt ihre ausländischen Gäste. Sie haben eine Treibjagd auf Bären und Wildschweine gebucht. Natürlich muss man dann noch den Wohnsitz des Grafen Dracula besuchen. Die Hotels haben sich ganz auf diese Art Touristen eingestellt und versuchen, ihnen das Gruseln zu lehren.

Der Film ist eine Winterreise durch eine bizarre Landschaft, durch eine Gesellschaft im Umbruch.

01:20 EinsExtra Der 24. Längengrad

bis 02:05 45 min Vom Norden Estlands bis in den Osten Polens  Dokumentation

Eine Reise durch Osteuropa  



Fr   20. Juli 2007
10:15 3sat Bulgarien - Durch den wilden Balkan

bis 11:00 45 min    Naturdokumentation

Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - die Schwarzmeerküste Bulgariens ist Anziehungspunkt für Touristen aus ganz Europa. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als Meer und Strand: wilde Gebirge, in denen Bären und Wölfe leben, schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen, und die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken.  

13:30 hr Die Waldkarpaten

bis 14:15 45 min    Auslandsreportage/Reise

In den Bieszczaden, dem Herzstück der Waldkarpaten, lebten früher die Volksstämme der Bojken und Lemken. Sie wurden am 29. April 1947 in einer Aktion unter dem Decknamen "Unternehmen Weichsel" vertrieben. Ihre Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Kirchen dem Zerfall überlassen. Wer durch die Bieszczaden wandert, trifft überall auf die verlassenen Holzkirchen, die mit ihren Zwiebeltürmen und schindelgedeckten Dächern der Landschaft einen geheimnisvollen Zauber verleihen. Innen waren sie einst reich mit Ikonen geschmückt, die aber zum größten Teil gestohlen wurden. Die übrigen wurden in Museen, etwa in das Ikonenmuseum von Sanok, gebracht, wo sie heute bewundert werden können. Tomasz Mijewski ist ein Künstler, der versucht, die Mystik der Bieszczaden in seinen Bildern wiederzugeben. In den Wäldern gibt es noch zahlreiche kleine Köhlereien, wie die von Miroslaw und Bogdan. Hier wird in Kohlenmeilern durch das Verschwelen von Holz Holzkohle hergestellt und nach ganz Europa exportiert. Auch altes Handwerk findet man heute noch überall, etwa eine Glashütte, in der kunstvolle Vasen für den Export in alle Teile der Welt hergestellt werden; und eine Fabrik, in der ganz besondere Pfeifen geschnitzt werden, die bei Sammlern sehr beliebt sind. Auf einer Anhöhe über dem San, dem größten Fluss in Südpolen, liegt die Sanok. Ihr Stadtbild ist durch die Habsburger geprägt, die nach der ersten Teilung Polens die Herrschaft über diese Gegend hatten. Die Stadt Przemysl behauptete sich durch ihre Lage an der Handelsstraße durch die Ukraine mehr als tausend Jahre als ein wichtiger Handelsschnittpunkt. Hier trafen die Kaufleute, die von Krakau nach Kiew zogen, auf Händler, die von der Ostsee zum Schwarzen Meer unterwegs waren. Stundenlang kann man durch die einsame und wilde Landschaft der Waldkarpaten wandern, ohne einem Menschen zu begegnen. Manchmal stößt man dabei auf Reste der zerstörten Dörfer; und dann streift ein Hauch von der Melancholie, die über diesem Land liegt, das  

15:00 BR alpha Winter in den Karpaten

bis 15:45 45 min Bären, Brauchtum und Graf Dracula  Reisereportage

Siehe oben.  

19:00 BR alpha Winter in der Zips

bis 19:45 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen  Reisereportage

Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Emilia Funa gehört zu den etwa 2.000 Deutschstämmigen, die in den rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren ließen sich dort deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit nieder.

Wolfgang Wegner besucht die Nachkommen dieser Einwanderer und beobachtet ihr Leben zwischen deutschen und rumänischen Traditionen.

Mehr zur Sendung



So   22. Juli 2007
16:00 BR Welt der Tiere

bis 16:30 30 min Bären in der Nachbarschaft  Film

Wie gehen andere europäische Länder mit ihren Bären um, das wird sich wohl so mancher gefragt haben, als Braunbär Bruno vor ziemlich genau einem Jahr über die bayerische Grenze trottete. Das eindrucksvollste Beispiel ist Rumänien. In den Karpaten gab es die braunen Räuber schon immer und die Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf sie. Ein Brennpunkt im Umgang mit "Nachbar Bär" ist die Karpatenstadt Brasov. Jede Nacht kommen mehr als 30 Bären, Bärinnen und Jungtiere von den Wäldern herunter und steigen in die Müllkontainer der Siedlung Racatau. Unvorstellbar - Bärinnen mit Jungen und Futter - eine hochexplosive Kombination. Aber jahrelang ist nichts passiert. Die Menschen empfanden das Treiben als Unterhaltung oder gingen abends mit ihren Hunden spazieren - nur wenige Meter von den Bären entfernt. Andere haben versucht, aus den Bären Kapital zu schlagen. So lebten viele oft als Besuchermagnet in winzigen Käfigen vor Gasthäusern. Die Lebensbedingungen waren so erbärmlich, dass Christina Lapis schließlich den größten Bärenpark Europas errichtete. Alle die Tiere, die bei ihr leben, haben ein bewegendes Schicksal hinter sicher.  

18:45 SWR/RP Flüsse der Genüsse

bis 19:15 30 min Die kulinarische Reise  

In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier. Ganz anders geht es zu in Bukarest mit seiner historischen Altstadt, den modernen Glaspalästen und weltläufigen Bürgern. Es ist eine schnell wachsende Weltstadt, mit heftigen Gegensätzen, viel Licht und viel Schatten. In der ältesten Kirche von Bukarest findet eine Taufe statt. In Cernavoda entdeckt man kulinarische Genüsse, die man in der sonst tristen Umgebung nicht vermuten würde. Und in einem ganz unscheinbaren Dorf an der Donau findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen mit Bildern der berühmtesten Künstler Rumäniens. Kilometerlange unterirdische Stollen führen in der Republik Moldawien in eine der europaweit grössten Weinkellereien. Zurück in Rumänien, in Braila, besuchen die Filmemacher einen Bildhauer, der ein würdiger Nachfolger des weltbekannten Bildhauers Brancusi werden könnte. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).



Mo   23. Juli 2007
12:30 SWR/RP Flüsse der Genüsse

bis 13:00 30 min Die kulinarische Reise  

siehe oben

15:00 BR alpha Länder - Menschen - Abenteuer

bis 15:45 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen - Winter in der Zips (Rumänien)  

Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens, liessen sich hier nieder, als Bauern und auch wieder als Holzfäller. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Und besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wieviele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene "Schwarze Bogar" spuken dann durch die Gassen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. Emilia Funa wird nicht nach Deutschland auswandern, denn "hier kann man viel freier leben", schwärmt sie.  

17:00 Pro7 taff

bis 18:00 44 min  2007  Magazin / Information

Falschgeld-Abzocke am bulgarischen Goldstrand\nAls Ferienparadies für Deutsche wird er Jahr für Jahr immer beliebter: Der "Ballermann am Balkan" - der sogenannte Goldstrand. Doch gerade auf die deutschen Urlauber haben sich viele Kriminelle spezialisiert. Falschgeldbetrüger bieten verlockende Kurse an und tauschen das bulgarische Geld (Lewa) der Touristen auch gegen Euro zurück. Doch Vorsicht: Diese Euro-Scheine sehen zwar perfekt aus - sind aber gefälscht ...  

22:30 NDR Kulturjournal on Tour

bis 23:00 30 min Hermannstadt - Europas Kulturhauptstadt in Siebenbürgen  

Das "Kulturjournal" geht auch in diesem Sommer wieder auf Reisen. Start und Ziel sind die beiden Europäischen Kulturhauptstädte 2007: Hermannstadt und Luxemburg. Zum Auftakt geht es mit Moderatorin Julia Westlake nach Siebenbürgen. Das "Kulturjournal" stellt Fanfare Ciocarlia vor, das erfolgreichste Roma-Blasorchester Rumäniens, gegründet übrigens von zwei Männern aus Deutschland. Ausserdem wird der rasche Wandel gezeigt, den Sibiu, so lautet der rumänische Ortsname für Hermannstadt, in den vergangenen Jahren durchgemacht hat. Ein Orgelbauer wird porträtiert. Er versucht, die rund 1.600 alten Barockorgeln in Siebenbürgen zu retten. Wie eine kleine Sockenmanufaktur so berühmt wurde, dass selbst Prinz Charles auf das Dorf Viscri aufmerksam wurde, zeigt ein weiterer Bericht. Drei weitere Folgen "Kulturjournal on Tour": montags, jeweils 22.30 Uhr: 30. Juli: Prag; 6. August: Görlitz; 13. August: Luxemburg.  



Do   26. Juli 2007
01:45 NDR Kulturjournal on Tour

bis 02:15 30 min Hermannstadt - Europas Kulturhauptstadt in Siebenbürgen  

siehe oben

18:30 EinsFestival Kulturjournal on Tour

bis 19:00 30 min Hermannstadt - Europas Kulturhauptstadt in Siebenbürgen  

siehe oben



Sa   28. Juli 2007
10:45 3sat Lichtblicke

bis 11:15 30 min Ungewöhnliche Menschen im Porträt  

Für die Gaspars ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Die aus Rumänien stammenden Roma leben und arbeiten seit neun Jahren in Wien. Jovanka Gaspar ist seit kurzem die erste Integrationsbeauftragte für Roma und Sinti des Magistrats - obwohl sie noch keine österreichische Staatsbürgerin ist. Sohn Adrian hat durch die Intervention seines Klavierlehrers bereits die Staatsbürgerschaft erhalten. Er gilt als eines der grössten Nachwuchstalente der Stadt. Das Porträt von Regina Strassegger stellt eine Familie zwischen Anerkennung und Ablehnung, Akzeptanz und Abgrenzung vor.

11:55 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 12:00 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".

12:00 hr Auslandsreportage

bis 12:30 30 min Schwarzgeld, Meer und Dracula - Rumänien auf dem Weg nach Europa  

Ist Rumänien das Land mit Sonne und Strand am Schwarzen Meer, da, wo Europa künftig endet? Das Land der Niedriglöhne, der jungen Obdachlosen, der Korruption und alten Seilschaften des Geheimdienstes "Securitate", die auch heute wieder "oben" schwimmen? Ist Bukarest Rumänien, das "Paris des Ostens"? Oder Sibiu, das alte deutsche Hermannstadt in Siebenbürgen, im nächsten Jahr Kulturhauptstadt Europas? Oder gar Schässburg, wo Scharen von Touristen nach Dracula suchen, dem blutgierigen Grafen aus Transsilvanien? Ein Fernsehteam des SWR hat das Land bereist und dokumentiert: Das alles und viel mehr, das ist Rumänien, das ab Januar neues Mitglied der Europäischen Union sein will.  

13:30 EinsFestival Kulturjournal on Tour

bis 14:00 30 min Hermannstadt - Europas Kulturhauptstadt in Siebenbürgen  

siehe oben



So   29. Juli 2007
05:20 3sat Lichtblicke

bis 05:50 30 min Ungewöhnliche Menschen im Porträt  

Für die Gaspars ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Die aus Rumänien stammenden Roma leben und arbeiten seit neun Jahren in Wien. Jovanka Gaspar ist seit kurzem die erste Integrationsbeauftragte für Roma und Sinti des Magistrats - obwohl sie noch keine österreichische Staatsbürgerin ist. Sohn Adrian hat durch die Intervention seines Klavierlehrers bereits die Staatsbürgerschaft erhalten. Er gilt als eines der grössten Nachwuchstalente der Stadt. Das Porträt von Regina Strassegger stellt eine Familie zwischen Anerkennung und Ablehnung, Akzeptanz und Abgrenzung vor.  

08:55 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 09:00 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".

18:45 SWR/RP Flüsse der Genüsse

bis 19:15 30 min Die kulinarische Reise  

Das Donaudelta ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt mit einem einzigartigen Ökosystem. In einem Gebiet von 5.000 Quadratkilometern mit Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten erstreckt sich eine Landschaft, in der es aussieht wie vor hundert Jahren, in der es scheint, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Bilder, die uns Westeuropäern klarmachen, was wir verloren haben. Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer - auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Die schnellen Motorboote zerstören allerdings die Flussränder. Der Film macht sich auf die Suche nach dem ursprünglichen Delta, nach der Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Entstanden sind einmalige Naturbilder. Die Reise endet am Kilometer Null, wo sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer ergiesst, in die unendliche Weite zwischen Himmel und Meer.



Mo   30. Juli 2007
06:55 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 07:00 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".

12:30 SWR/RP Flüsse der Genüsse

bis 13:00 30 min Die kulinarische Reise  

siehe oben

13:25 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 13:30 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".

18:30 arte Willkommen bei ...

bis 19:00 30 min Persönliche Geschichten  

Viorica ist gerade einmal 40 Jahre alt, zierlich gebaut, und ihr ungeschminktes Gesicht zeugt von einem eher zurückhaltenden Wesen. Doch hinter ihrer zarten und reservierten Erscheinung verbirgt sich eine lebendige Frau voller Energie. Viorica lebt mit ihren beiden heranwachsenden Töchtern im Norden Rumäniens und verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf bemalter Eier. Von all den traditionellen rumänischen Motiven ist "der Irrweg" ihr liebstes - vielleicht, weil sich die junge Witwe in ihrem Leben so manches Mal verloren fühlte. Aber Viorica hat immer wieder auf den rechten Weg zurückgefunden, sie ist voller Hoffnung und Optimismus und hat einen grossen Traum: ein eigenes Haus. Zurzeit lebt sie nämlich noch bei ihrer Schwiegermutter, und das mittlerweile schon seit über 19 Jahren. Ein eigenes Grundstück besitzt sie bereits, und der Grundstein zum neuen Heim ist auch schon gelegt. Aber es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis sich Vioricas Traum verwirklicht. Eine persönliche Begegnung mit einer Frau, die stolz ist auf das kulturelle Erbe und die Traditionen ihres Landes und zugleich selbstbewusst in die Zukunft blickt.



Di   31. Juli 2007
02:00 n24 Nachrichten

bis 03:00 60 min    

u.A.: Supertanker - Die modernsten Tanker der Welt kommen aus Rumänien

23:00 hr Die grosse Show der Blasmusik

bis 00:30 90 min    

u.A.: "Fanfare Ciorcalia" - die Gipsy-Brass-Band aus Rumänien gilt als das schnellste Blasorchester der Welt.



Mi   01. August 2007
10:25 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 10:30 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".



Do   02. August 2007
00:00 EinsExtra Nachbarn

bis 00:30 30 min Osteuropas flinke Katze? - Bulgarien und die EU  

Es hat lange gedauert, bis Bulgarien nach dem Zerfall des Ostblocks wirtschaftlich wieder Tritt gefasst hat. Aber jetzt ist das Land auf dem besten Weg, ein attraktiver Investitionsstandort zu werden. Ein Million der 7,5 Millionen Bulgaren sind arm, besonders auf dem Land. Dennoch: US-Investoren nennen Bulgarien die 'flinke Katze' Europas in Anspielung auf die asiatischen 'Tiger-Staaten'. Zumindest für die Hauptstadt trifft das zu - hier sind die Zeichen des Aufschwungs überall sichtbar. Umweltverschmutzung, die verschleppte Justizreform und die katastrophalen Lebensbedingungen der Roma - das sind die Bereiche, in denen Bulgarien bis zum Beitritt noch seine Hausaufgaben erledigen muss. Doch die lange Regierungsbildung nach den Wahlen hat die Umsetzung der Reformvorhaben verzögert. Die neue Regierung, eine große Koalition aus Sozialisten und der Partei des letzten Zaren Simeon, muss wichtige Gesetzentwürfe neu beraten. Deutsche Unternehmer in Bulgarien fürchten, dass die Lohnkosten nach dem Beitritt steigen werden, weil die bulgarischen Arbeitnehmer dann in die Nachbarländer auswandern, um dort bessere Einkommen zu erzielen. Der EU-Beitritt ist bereits beschlossene Sache. Spätestens am 1. Januar 2008 gehören Bulgarien und das Nachbarland Rumänien dazu. Brüssel hat sich dadurch einer wirkungsvollen Möglichkeit beraubt, Reformdruck auf die bulgarische Regierung auszuüben.  

08:55 EinsFestival Rumänische Volkstänze

bis 09:00 5 min Das NDR-Sinfonieorchester spielt unter Leitung von John Carewe den 1., 2., und 4. Tanz aus 'Rumänische Volkstänze' von Bela Bartok.  

Béla Bartók strebte eine volksverbundene Kunstmusik an. Er gab Bearbeitungen heraus, in welchen ungarische und rumänische Lieder stilgerechte Behandlung erfuhren. Zu den wichtigsten Werken auf diesem Gebiet zählen die "Rumänischen Volkstänze".



Sa   04. August 2007
17:05 ORF2 Erlebnis Österreich

bis 17:30 25 min Dokumentation  

Ab 1945 zog ein gewaltiger Strom volksdeutscher Flüchtlinge und Heimatvertriebener nach Österreich. Sie kamen aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn, aus Rumänien, Jugoslawien und Polen. 350.000 fanden in Österreich eine neue Heimat: Böhmerwäldler, Sudetendeutsche, Donauschwaben, Rumaer, Karpatendeutsche, Landler, Siebenbürger Sachsen ... Sie alle haben die Kultur ihres Volkstums aus der alten Heimmat mitgebracht. Diese Sendung dokumentiert, ob und wie es ihnen gelingt, ihre Traditionen zu bewahren.  

18:05 EinsExtra Deutsche Spuren in der Slowakei

bis 19:00 55 min D 2001  

Die Slowakische Republik, seit 1993 unabhängig von der damaligen #U Tschechoslowakei, ist die Heimat der Karpatendeutschen. Fünf Verbände in Preßburg, Hauerland, Ober- und Unterzips und dem Bodwatal versuchen heute, die Traditionen der Karpatendeutschen zu bewahren. Peter Prestel und Rudolf Sporrer verfolgen die Geschichte der Karpatendeutschen, die vor über 800 Jahren in das Gebiet der heutigen Slowakei einwanderten.  

19:20 3sat Foyer spezial

bis 20:00 40 min Theatermagazin  

Spätestens seit der Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt 2007 macht Sibiu/Hermannstadt eine Bilderbuch-Karriere als rumänische Boomtown. Im 12. Jahrhundert von deutschen Kolonisten gegründet, später kulturelles Zentrum der Siebenbürger Sachsen, dann rumänisches Provinznest: Das sind nur einige Stationen im bewegten Lebenslauf einer Stadt, in der seit Jahrhunderten Rumänen und Deutsche zusammenleben, und in der die Deutschen seit jeher eine bedeutende Rolle spielen. Sibiu/Hermannstadt gilt als Zukunftswerkstatt für das Zusammenleben im neuen, grösseren Europa. Ein Motor dafür ist das seit Anfang der 1990er Jahre dort stattfindende Theaterfestival. Es ist mittlerweile das grösste seiner Art in Südosteuropa. Die Schauspielerin Renate Müller-Nica ist seit den Anfängen dabei. Sie hat für den Erhalt der deutschen Abteilung des Hermannstädter Theaters gekämpft. Ihr Sohn Radu Nica ist der Starregisseur der rumänischen Abteilung. Mittlerweile entscheiden sich auch deutsche Schauspieler für ein Engagement in Hermannstadt. Lutz Ehrlich über das Leben und die künstlerischen Herausforderungen in einer Region, in der die Geschichte nicht nur ständig präsent ist, sondern jeden Tag neu gemacht wird.



So   05. August 2007
04:50 3sat Auf deutschen Spuren in Siebenbürgen

bis 05:35 45 min Die ersten deutschen Siedler in Transsylvanien  

Die Rumänen nennen das von den Karpaten umschlossene Land Transsylvanien, uns ist es als Siebenbürgen bekannt. Es war durch Jahrhunderte die Heimat der Siebenbürger Sachsen, sie prägten das Land in weiten Teilen mit ihrer Kultur, die sich seit dem 2. Weltkrieg immer weiter aufgelöst hat. Die Siebenbürger Sachsen waren gar keine Sachsen, sondern die ersten Siedler kamen von Mosel und Rhein, aus Luxemburg und Lothringen. Ein "Goldener Freibrief" des ungarischen Königs verschaffte den deutschen Siedlern persönliche Freiheiten und Selbstverwaltung, die sie als Bauern in ihrer Heimat nicht gekannt hatten. "Königsland" wurde ihnen überlassen, das aus fruchtbarstem Boden bestand. Der "Reiseweg" folgt der Geschichte ihrer Dörfer und Städte: Mongolenstürme, Tatarenfeldzüge, Türkenkriege sind darüber hinweggegangen. In der ständigen Bedrohung entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine einmalige Architektur, ihre Wehrburgen. Sie boten der ganzen Dorfgemeinschaft Schutz während der Überfälle. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten die Siebenbürger Sachsen eine eigenständige Kultur, ein selbstbewusstes Bürgertum entstand, das den Städten Klausenburg, Hermannstadt, Kronstadt und Schässburg zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte verhalf. Die Geschichte der Sachsen in Siebenbürgen ist eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Der Film geht auch der Frage nach, wie es dazu kommen konnte und warum immer mehr Sachsen nach dem 2. Weltkrieg zurückliessen, was sie durch Jahrhunderte geschaffen hatten.  



Mo   06. August 2007
06:25 3sat Foyer spezial

bis 07:00 35 min Theatermagazin  

siehe oben

09:05 3sat Foyer spezial

bis 09:45 40 min Theatermagazin  

siehe oben

12:10 arte Willkommen bei ...

bis 12:35 25 min Persönliche Geschichten  

Viorica ist gerade einmal 40 Jahre alt, zierlich gebaut, und ihr ungeschminktes Gesicht zeugt von einem eher zurückhaltenden Wesen. Doch hinter ihrer zarten und reservierten Erscheinung verbirgt sich eine lebendige Frau voller Energie. Viorica lebt mit ihren beiden heranwachsenden Töchtern im Norden Rumäniens und verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf bemalter Eier. Von all den traditionellen rumänischen Motiven ist "der Irrweg" ihr liebstes - vielleicht, weil sich die junge Witwe in ihrem Leben so manches Mal verloren fühlte. Aber Viorica hat immer wieder auf den rechten Weg zurückgefunden, sie ist voller Hoffnung und Optimismus und hat einen grossen Traum: ein eigenes Haus. Zurzeit lebt sie nämlich noch bei ihrer Schwiegermutter, und das mittlerweile schon seit über 19 Jahren. Ein eigenes Grundstück besitzt sie bereits, und der Grundstein zum neuen Heim ist auch schon gelegt. Aber es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis sich Vioricas Traum verwirklicht. Eine persönliche Begegnung mit einer Frau, die stolz ist auf das kulturelle Erbe und die Traditionen ihres Landes und zugleich selbstbewusst in die Zukunft blickt.  

13:00 NDR Donau kulinarisch

bis 13:30 30 min Von Bratislava bis Budapest  

Der Film folgt der Donau, entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der Wende haben sich die Winzer zur Karpatenweinstrasse zusammengeschlossen.  



Di   07. August 2007
22:30 NDR Weltbilder

bis 23:00 30 min Reportage- und Reisemagazin  

Romantische Ufer, wilde Natur und barocke Kunstwerke: Die zweite Folge der "Weltbilder-Sommerreise" lädt zu einer Kreuzfahrt in den wilden Osten der Donau ein. Moderatorin Katty Salié reist von Belgrad bis Bukarest: durch legendenumwobene Landschaften, vorbei an der mächtigen Talsperre des Eisernen Tors. Sie führt uns durch das Höhlenkloster von Ivanovo, trifft einen alten Donaukapitän und genießt die schmackhafte Küche am fischreichen Strom. Es gibt Tipps für eine unvergessliche Donaureise: das Cerna Tal mit seinen Bädern, das geschichtsträchtige Vidin, Russe mit seinen Bürgerhäusern im Sezessionsstil. Im ursprünglichen Delta der Donau ergiesst sich der Strom ins Schwarze Meer - das Ende einer sommerlichen Flussfahrt für Geniesser in dieser Ausgabe der "Weltbilder".  



Fr   10. August 2007
12:15 NDR Expeditionen ins Tierreich

bis 13:00 45 min Naturdokumentation  

Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens. Sie ist Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa: am Abend fröhlich klingende Musik, feurige Tänze und farbenfrohe Trachten. Das ist Balkanklischee pur! Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als nur Meer und Strand: wildes, über 2.500 Meter hohes Gebirge, in dem Bären und Wölfe leben und schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen. Die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken machen den anderen, unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weissstörche ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel geniessen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen gross. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.  

14:15 hr Theissblüte

bis 15:00 45 min Tiere in der ungarischen Tiefebene  

Im Nordosten der ungarischen Tiefebene - nicht weit von der Grenze zur Slowakei, zur Ukraine und zu Rumänien - leben Tiere, die andernorts in Europa selten geworden sind. Die scheuen Grosstrappen sind z. B. Bewohner einsamer Grassteppen. Im Frühjahr und Sommer fliegen den ganzen Tag lang Silber-, Purpur- und Nachtreiher kilometerweit von ihren Brutgebieten im Süden zu den Nahrungsgebieten im Norden und wieder zurück. Die entscheidende Lebensader in diesem Gebiet ist der Fluss Theiss.  



Sa   11. August 2007
12:50 ORF2 Schöner leben - Schöner reisen

bis 13:00 10 min Rumänien - Siebenbürgen Zu den schönsten Klöstern und auf den Spuren Graf Draculas

Eine Reise durch eine wunderschöne und ursprüngliche Landschaft, durch die Bicaz-Klamm, ein beeindruckendes Naturdenkmal mit vielen hundert Meter hohen Kalksteinwänden, entlang des Lacu Rosu (Roter See), nach Siebenbürgen.
Die Ortschaft Bran in Siebenbürgen ist für eines weltbekannt: Für das hoch oben auf einem steilen Felsen gelegene Schloss Sigishoara, das Touristen gerne als die Dracula-Burg verkauft wird. Hier erfährt man, dass der berüchtigte Herrscher, Vlad III, das Schloss nie betreten hat. Fest steht allerdings, dass er ein grausamer Despot war und die Legenden um ihn als Vorlage für den Roman Dracula gedient haben.  

14:03 EinsExtra Donauklöster

bis 15:00 57 min Ungarns Heiliger Berg: Erzabtei Pannonhalma  Ungarns Heiliger Berg: Erzabtei Pannonhalma

In Ungarn tritt die Donau in eine große, weite Ebene. Europas mächtigster Strom wird hier noch gewaltiger und beherrscht das Landschaftsbild der Puszta. Vor rund 1000 Jahren kamen auf Einladung des Hl. Stephan, des ersten Königs von Ungarn, Benediktiner aus Böhmen und Bayern die Donau hinunter und gründeten auf einem seit Urzeiten als heilig geltenden Berg ein Kloster: das spätere Pannonhalma. Das Kloster wurde zum Ausgangspunkt der Mission im Karpatenbecken und zum spirituellen Mitbegründer Ungarns. Bis heute ist Pannonhalma die bedeutendste geistige Stätte Ungarns geblieben, von der im Laufe der Jahrhunderte immer wieder entscheidende Impulse ausgingen. In seiner Klosterschule wird Jahr für Jahr eine junge christliche Generation ausgebildet, die zur intellektuellen Elite Ungarns gehört. An dieser geistigen Kraft des Klosters biss sich selbst die kommunistische Regierung die Zähne aus. Während der langen Jahre der kommunistischen Diktatur konnte sich Pannonhalma erfolgreich gegen die Gleichschaltungsversuche des Regimes verteidigen. Unter den misstrauischen Blicken der Staatsmacht wurde es so zu einer Insel des christlichen Glaubens und des freien Denkens.  

18:35 discovery geschichte Die wahre Geschichte

bis 19:20 45 min Dracula - Die wahre Geschichte  Dracula - Die wahre Geschichte

 



Mo   13. August 2007
11:05 arte Willkommen bei ...

bis 11:30 25 min Persönliche Geschichten  Persönliche Geschichten

Viorica ist gerade einmal 40 Jahre alt, zierlich gebaut, und ihr ungeschminktes Gesicht zeugt von einem eher zurückhaltenden Wesen. Doch hinter ihrer zarten und reservierten Erscheinung verbirgt sich eine lebendige Frau voller Energie. Viorica lebt mit ihren beiden heranwachsenden Töchtern im Norden Rumäniens und verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf bemalter Eier. Von all den traditionellen rumänischen Motiven ist "der Irrweg" ihr liebstes - vielleicht, weil sich die junge Witwe in ihrem Leben so manches Mal verloren fühlte. Aber Viorica hat immer wieder auf den rechten Weg zurückgefunden, sie ist voller Hoffnung und Optimismus und hat einen grossen Traum: ein eigenes Haus. Zurzeit lebt sie nämlich noch bei ihrer Schwiegermutter, und das mittlerweile schon seit über 19 Jahren. Ein eigenes Grundstück besitzt sie bereits, und der Grundstein zum neuen Heim ist auch schon gelegt. Aber es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis sich Vioricas Traum verwirklicht. Eine persönliche Begegnung mit einer Frau, die stolz ist auf das kulturelle Erbe und die Traditionen ihres Landes und zugleich selbstbewusst in die Zukunft blickt.  

13:00 NDR Donau kulinarisch

bis 13:30 30 min Von Bratislava bis Budapest  Von Bratislava bis Budapest

Der Film folgt der Donau, entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der Wende haben sich die Winzer zur Karpatenweinstrasse zusammengeschlossen.  

01:20 EinsExtra Der 24. Längengrad

bis 02:05 45 min Von der Westukraine bis nach Athen  Von der Westukraine bis nach Athen

Mehrere Wochen reisten Petra Gute und Jens Stubenrauch mit ihrem Team durch Europa, von Tallinn bis nach Athen legten sie 6320 Kilometer zurück. Der 24. Grad östlicher Länge durchläuft die Außengrenze und die Anrainerstaaten der im Mai 2004 erweiterten Europäischen Union. Das Filmteam war unterwegs durch Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, streifte am Bug polnisches Gebiet. Weiter ging es durch die Ukraine, Rumänien, Bulgarien bis nach Griechenland. In allen Ländern begegneten den Autoren interessante Menschen, deren Biografien Kultur und Geschichte ihrer Völker spiegeln. 'Der 24. Längengrad' berichtet u.a. von einem Einsiedler im nördlichen Estland, einer erfolgreichen Modedesignerin aus Riga, einem ehemaligen Partisanen aus Litauen und einer jungen ukrainischen Nonne.  



Di   14. August 2007
22:30 NDR Weltbilder

bis 23:00 30 min Reportage- und Reisemagazin  Reportage- und Reisemagazin

Romantische Ufer, wilde Natur und barocke Kunstwerke: Die zweite Folge der "Weltbilder-Sommerreise" lädt zu einer Kreuzfahrt in den wilden Osten der Donau ein. Moderatorin Katty Salié reist von Belgrad bis Bukarest: durch legendenumwobene Landschaften, vorbei an der mächtigen Talsperre des Eisernen Tors. Sie führt uns durch das Höhlenkloster von Ivanovo, trifft einen alten Donaukapitän und genießt die schmackhafte Küche am fischreichen Strom. Es gibt Tipps für eine unvergessliche Donaureise: das Cerna Tal mit seinen Bädern, das geschichtsträchtige Vidin, Russe mit seinen Bürgerhäusern im Sezessionsstil. Im ursprünglichen Delta der Donau ergiesst sich der Strom ins Schwarze Meer - das Ende einer sommerlichen Flussfahrt für Geniesser in dieser Ausgabe der "Weltbilder".  



Do   16. August 2007
11:05 arte Willkommen bei ...

bis 11:30 25 min Persönliche Geschichten  Persönliche Geschichten

Das Leben von Petr Hlavacek dreht sich um Schuhe. Der Tscheche ist Professor für eine ganz besondere Wissenschaft - der Schuhwissenschaft. Dabei ist er stets auf der Suche nach dem perfekten Schuhwerk. Sollte er dies tatsächlich einmal finden, dann ganz bestimmt nicht unter der chinesischen Massenware, die mit verheerenden Folgen den Markt überschwemmt. An Wochentagen bewegt sich der Herr Professor ausschliesslich auf Gummisohlen. Am Sonntag schlüpft er mit Freuden in besonders ausgefallene Treter. Mit seinem treuen Assistenten testet er in den Karpaten Nachbildungen von Sandalen aus der Vorgeschichte. Für Petr steht fest: Die Geschichte der Menschheit beginnt mit den Füssen.  

22:55 SR Gefangen im Schwarzen Meer

bis 23:40 45 min Ein kaum bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs  Ein kaum bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs

Im Winter 1942 bleibt Hitlers Blitzkrieg im Schlamm des russischen Winters stecken. Die deutschen Truppen sind von den Nachschublinien abgeschnitten. Da beschließt Hitler eine der ungewöhnlichsten Operationen des Zweiten Weltkriegs. Um die Versorgung der Truppen zu sichern, werden unter höchster Geheimhaltung sechs U-Boote und andere Schiffe von Kiel aus über Land ans Schwarze Meer transportiert. Ihr Auftrag ist es, die russische Kriegsflotte im Schwarzen Meer auszuschalten. Etwa 300 Soldaten gehören zur 30. U-Bootflottille, die meisten sind nicht älter als 20 Jahre. Ihr Stützpunkt wird die rumänische Hafenstadt Konstanza. Dieser Film erzählt von einem kaum bekannten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Zum ersten Mal erzählen Überlebende ihre Geschichte. Sie führt die Zuschauer über Rumänien, Georgien und die Türkei bis nach Finnland.  



Fr   17. August 2007
12:00 ORF2 Die Kinder von Wetschehaus

bis 12:25 25 min Elfriede Schweifer - gelebte Caritas  Elfriede Schweifer - gelebte Caritas

Seit 1993 betreibt die Caritas Burgenland gemeinsam mit der Caritas Temesvar eine Sozialstation im kleinen rumänischen Dorf Wetschehaus. Die Burgenländerin Elfriede Schweifer hat diese Einrichtung noch als aktive Caritas-Mitarbeiterin und später in ihrer Pension mit aufgebaut. Die mittlerweile 76-jährige Frau hat ihren Wohnsitz nach Rumänien verlegt und ist mit viel Engagement dabei, Waisenkindern aus der Region einen erfolgreichen Start ins Leben zu ermöglichen. Gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen und einem Kinderarzt aus dem Burgenland sorgt sie für die medizinische Betreuung ihrer Schützlinge. Elfriede Schweifer ist ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Caritas, also christlich motivierte Liebe zu den Armen.  



Di   21. August 2007
15:30 EinsPlus Weltbilder

bis 16:00 30 min Sommerreise - unterwegs an der Donau  Sommerreise - unterwegs an der Donau

Romantische Ufer, wilde Natur und barocke Kunstwerke: Die zweite Folge der "Weltbilder-Sommerreise" lädt zu einer Kreuzfahrt in den wilden Osten der Donau ein. Moderatorin Katty Salié reist von Belgrad bis Bukarest: durch legendenumwobene Landschaften, vorbei an der mächtigen Talsperre des Eisernen Tors. Sie führt uns durch das Höhlenkloster von Ivanovo, trifft einen alten Donaukapitän und genießt die schmackhafte Küche am fischreichen Strom. Es gibt Tipps für eine unvergessliche Donaureise: das Cerna Tal mit seinen Bädern, das geschichtsträchtige Vidin, Russe mit seinen Bürgerhäusern im Sezessionsstil. Im ursprünglichen Delta der Donau ergiesst sich der Strom ins Schwarze Meer - das Ende einer sommerlichen Flussfahrt für Geniesser in dieser Ausgabe der "Weltbilder".  



Mi   22. August 2007
18:00 3sat Am Schauplatz

bis 18:30 30 min Die Reportage der Woche  Die Reportage der Woche

Der Herr Feri ist ein echter Wiener. Einer der mit dem Mundl durchaus Ähnlichkeiten hat. Sein Schmäh ist rauh, sein Arbeitsplatz nobel. Beim Stephansplatz wartet er auf Kundschaft und wer beim Feri in den Fiaker steigt bekommt ein Wienerisch zu hören, das heute nicht mehr viele beherrschen. Kaum jemand kommt auf die Idee, dass der Feri eine ganz andere Muttersprache hat. Er ist ein Zuwanderer, ein Flüchtlingskind. Vor einigen Jahren hat der Fiaker begonnen, nach seinen Wurzeln zu forschen. Die Familiengeschichte hat ihn nach Rumänien geführt, in eine kleine Ortschaft die einmal zur Monarchie gehörte.  

00:15 wdr Dieses Jahr in Czernowitz

bis 02:00 105 min Zurück ins Land der Vorfahren  Zurück ins Land der Vorfahren

Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Volker Koepp kehrt zurück nach Czernowitz in die Bukowina. Schon einmal war er für einen Kinofilm ("Herr Zwilling und Frau Zuckermann", 1999) in dieser in Vergessenheit geratenen Stadt im Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Rumänien. Einst gehörte Czernowitz zur österreichisch-ungarischen Monarchie und war bis 1941 Heimat eines mythisch beschworenen Völkergemischs: Ukrainer, Rumänen, Deutsche, Polen, osteuropäische Juden. Koepps Dokumentarfilm erzählt von Menschen, die nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder das Land ihrer Vorfahren besuchen. Unter ihnen der Schauspieler Harvey Keitel und der Schriftsteller Norman Manea.  



Do   23. August 2007
23:30 EinsPlus Weltbilder

bis 00:00 30 min Sommerreise - unterwegs an der Donau  Sommerreise - unterwegs an der Donau

Romantische Ufer, wilde Natur und barocke Kunstwerke: Die zweite Folge der "Weltbilder-Sommerreise" lädt zu einer Kreuzfahrt in den wilden Osten der Donau ein. Moderatorin Katty Salié reist von Belgrad bis Bukarest: durch legendenumwobene Landschaften, vorbei an der mächtigen Talsperre des Eisernen Tors. Sie führt uns durch das Höhlenkloster von Ivanovo, trifft einen alten Donaukapitän und genießt die schmackhafte Küche am fischreichen Strom. Es gibt Tipps für eine unvergessliche Donaureise: das Cerna Tal mit seinen Bädern, das geschichtsträchtige Vidin, Russe mit seinen Bürgerhäusern im Sezessionsstil. Im ursprünglichen Delta der Donau ergiesst sich der Strom ins Schwarze Meer - das Ende einer sommerlichen Flussfahrt für Geniesser in dieser Ausgabe der "Weltbilder".  



So   26. August 2007
17:30 ARD Über die Lügenbrücke

bis 18:00 30 min Weiterleben in Hermannstadt  Weiterleben in Hermannstadt

Hermannstadt strahlt, Hermannstadt boomt. Sibiu, wie die Stadt auf rumänisch heißt, ist so etwas wie die Insel der Seligen: Ganz im Gegensatz zum Rest Rumäniens herrscht in der einst deutschen Stadt in Siebenbürgen Vollbeschäftigung. Der von der rumänischen Mehrheit gewählte deutsche Bürgermeister Klaus Johannis hat Investoren in die Stadt geholt, es gibt Arbeit und Geld für Kultur und Denkmalpflege. In diesem Jahr darf sich Sibiu "Europäische Kulturhauptstadt" nennen und feiern. Und im September ist die Stadt Gastgeber der "3. Europäischen Ökumenischen Versammlung". Doch hinter den renovierten Fassaden sind die sozialen Konflikte Rumäniens auch in Hermannstadt und seiner Umgebung allgegenwärtig: Die Krankenhäuser sind überfüllt, alte und kranke Menschen stoßen auf Ablehnung. Die Armut ist groß, manche Eltern schicken ihre Kinder anstatt zur Schule lieber zum Betteln. Die evangelische Kirchengemeinde betreibt ein "Offenes Haus" für Kinder und Jugendliche, die sonst auf der Straße leben müssten, die rumänisch-orthodoxe Gemeinde hat mit dem Verein "Der heilige Nicolaus" ebenfalls ein Projekt ins Leben gerufen, um Menschen in sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen. Der evangelische Pfarrer Kilian Dörr und der rumänisch-orthodoxe Pope Simion Sasaujan arbeiten eng zusammen - doch nicht alle Gemeindemitglieder heißen das gut. Als an Weihnachten 1989 das Ceausescu-Regime zusammenbrach, verließen Zehntausende Siebenbürger Sachsen Hermannstadt, um nach Deutschland zu gehen. Eginald Schlattner, ein in ganz Europa bekannter Schriftsteller und evangelischer Pfarrer mit bewegter Biographie, blieb in Hermannstadt und musste zusehen, wie der Massenexodus seine Kirchengemeinde schrumpfen ließ. Heute ist Schlattner Gefängnisseelsorger und für alle in Rumänien inhaftierten Sachsen - sprich Deutsche - zuständig.  

19:15 phoenix Die Karpaten

bis 20:00 45 min Leben in Draculas Wäldern  Leben in Draculas Wäldern

Die größte und mächtigste Naturfestung Europas, die Karpaten, erwachen zu neuem Leben. Vasile, der Schäfer, begibt sich auf Wanderschaft durch die Wälder des Grafen Dracula. Sein Weg führt durch traumhaft schöne Kulturlandschaften geprägt vom Kampf mit der Natur und von uralten Mythen und Bräuchen. Da begegnet er Delia, einem modernen Mädchen mit Sehnsucht nach dem "alten Leben". Acht Monate später, im Winter, wenn das raue Leben der Wanderhirten kurz innehält, schließt sich der Kreis. Vasile heiratet seine Delia. Und draußen in Eis und Schnee hüllen sich die Schäfer wieder in ihre weißen Pelze.



Fr   31. August 2007
23:30 EinsExtra Über die Lügenbrücke

bis 00:00 30 min Weiterleben in Hermannstadt  

Hermannstadt strahlt, Hermannstadt boomt. Sibiu, wie die Stadt auf rumänisch heißt, ist so etwas wie die Insel der Seligen: Ganz im Gegensatz zum Rest Rumäniens herrscht in der einst deutschen Stadt in Siebenbürgen Vollbeschäftigung. Der von der rumänischen Mehrheit gewählte deutsche Bürgermeister Klaus Johannis hat Investoren in die Stadt geholt, es gibt Arbeit und Geld für Kultur und Denkmalpflege. In diesem Jahr darf sich Sibiu "Europäische Kulturhauptstadt" nennen und feiern. Und im September ist die Stadt Gastgeber der "3. Europäischen Ökumenischen Versammlung". Doch hinter den renovierten Fassaden sind die sozialen Konflikte Rumäniens auch in Hermannstadt und seiner Umgebung allgegenwärtig: Die Krankenhäuser sind überfüllt, alte und kranke Menschen stoßen auf Ablehnung. Die Armut ist groß, manche Eltern schicken ihre Kinder anstatt zur Schule lieber zum Betteln. Die evangelische Kirchengemeinde betreibt ein "Offenes Haus" für Kinder und Jugendliche, die sonst auf der Straße leben müssten, die rumänisch-orthodoxe Gemeinde hat mit dem Verein "Der heilige Nicolaus" ebenfalls ein Projekt ins Leben gerufen, um Menschen in sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen. Der evangelische Pfarrer Kilian Dörr und der rumänisch-orthodoxe Pope Simion Sasaujan arbeiten eng zusammen - doch nicht alle Gemeindemitglieder heißen das gut. Als an Weihnachten 1989 das Ceausescu-Regime zusammenbrach, verließen Zehntausende Siebenbürger Sachsen Hermannstadt, um nach Deutschland zu gehen. Eginald Schlattner, ein in ganz Europa bekannter Schriftsteller und evangelischer Pfarrer mit bewegter Biographie, blieb in Hermannstadt und musste zusehen, wie der Massenexodus seine Kirchengemeinde schrumpfen ließ. Heute ist Schlattner Gefängnisseelsorger und für alle in Rumänien inhaftierten Sachsen - sprich Deutsche - zuständig.



Sa   01. September 2007
17:30 EinsExtra Über die Lügenbrücke

bis 18:00 30 min Weiterleben in Hermannstadt  

Hermannstadt strahlt, Hermannstadt boomt. Sibiu, wie die Stadt auf rumänisch heißt, ist so etwas wie die Insel der Seligen: Ganz im Gegensatz zum Rest Rumäniens herrscht in der einst deutschen Stadt in Siebenbürgen Vollbeschäftigung. Der von der rumänischen Mehrheit gewählte deutsche Bürgermeister Klaus Johannis hat Investoren in die Stadt geholt, es gibt Arbeit und Geld für Kultur und Denkmalpflege. In diesem Jahr darf sich Sibiu "Europäische Kulturhauptstadt" nennen und feiern. Und im September ist die Stadt Gastgeber der "3. Europäischen Ökumenischen Versammlung". Doch hinter den renovierten Fassaden sind die sozialen Konflikte Rumäniens auch in Hermannstadt und seiner Umgebung allgegenwärtig: Die Krankenhäuser sind überfüllt, alte und kranke Menschen stoßen auf Ablehnung. Die Armut ist groß, manche Eltern schicken ihre Kinder anstatt zur Schule lieber zum Betteln. Die evangelische Kirchengemeinde betreibt ein "Offenes Haus" für Kinder und Jugendliche, die sonst auf der Straße leben müssten, die rumänisch-orthodoxe Gemeinde hat mit dem Verein "Der heilige Nicolaus" ebenfalls ein Projekt ins Leben gerufen, um Menschen in sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen. Der evangelische Pfarrer Kilian Dörr und der rumänisch-orthodoxe Pope Simion Sasaujan arbeiten eng zusammen - doch nicht alle Gemeindemitglieder heißen das gut. Als an Weihnachten 1989 das Ceausescu-Regime zusammenbrach, verließen Zehntausende Siebenbürger Sachsen Hermannstadt, um nach Deutschland zu gehen. Eginald Schlattner, ein in ganz Europa bekannter Schriftsteller und evangelischer Pfarrer mit bewegter Biographie, blieb in Hermannstadt und musste zusehen, wie der Massenexodus seine Kirchengemeinde schrumpfen ließ. Heute ist Schlattner Gefängnisseelsorger und für alle in Rumänien inhaftierten Sachsen - sprich Deutsche - zuständig.

19:00 BR natur exclusiv

bis 19:45 45 min Bulgarien - Durch den wilden Balkan  Film

Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens. Sie ist Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa. Die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken macht den anderen, eher unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht, Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt.



So   02. September 2007
09:00 phoenix Über die Lügenbrücke

bis 09:45 45 min Weiterleben in Hermannstadt  

Siehe oben...

10:00 ZDF-theater Zigeunerliebe

bis 11:25 85 min    

Lehárs heute nur noch selten gespielte Operette 'Zigeunerliebe' spielt in Rumänien am Fluss Czerna, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Zorika soll sich mit dem reichen Jonel verloben, träumt aber vom freien Leben unter den Zigeunern. Sie befragt die Wasser der Czerna und lernt ihr wilden Leben als Zigeunerin kennen. Als sie erwacht und begreift, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist, steht ihrer Verlobung mit Jonel nichts mehr im Wege.

17:35 arte Zu Tisch ...

bis 18:05 30 min Die Wurzeln europäischer Kochkunst  

Themen: In Moldawien. Sieben Uhr morgens. Für Familie David beginnt ein neuer Arbeitstag. Jura David, seine Frau Vera und ihre fünf Kinder im Alter von sieben bis 17 Jahren klettern aus dem alten Transporter. Sie holen Hacken und Eimer aus dem Laderaum und marschieren zu einem Feld mit Wassermelonen. Jura und seine Familie beginnen mit dem Unkraut jäten. Da Geld in Moldawien knapp ist, kann sich kaum ein Bauer Pflanzenschutzmittel leisten. Doch Jura geht es nicht nur ums Geld. Der 39-jährige Landwirt hält nicht viel von der chemischen Keule. Er versucht, seine Felder ökologisch zu bestellen. Nur so, davon ist er überzeugt, bekommt man aromatisches Gemüse. Wie alle Landbewohner erhielten auch Jura und Vera nach der Unabhängigkeit Moldawiens und der Auflösung der Kolchosen ein Stück Land zugeteilt. Jura kaufte zu den bescheidenen anderthalb Hektar Land noch zwei dazu und beschloss, sich auf Gemüseanbau zu konzentrieren und die Produkte überwiegend selbst zu vermarkten. Der experimentierfreudige Landwirt probierte in den letzten Jahren etliche Tomatensorten aus. Von einem Professor, bei dem er Landwirtschaft studierte, hat er zahlreiche Eigenzüchtungen bekommen. Juras Tomaten sind die besten in der Gegend, und sie sind früher reif als die der anderen Landwirte. Auf dem örtlichen Markt will Jura möglichst viel von seiner Ernte zu verkaufen. Denn hier bekommt er bessere Preise als beim Großhändler. Da Jura selbst keine Zeit hat, am Stand zu stehen, hat er Maricica engagiert, die eine patente Verkäuferin ist - in der noch jungen Marktwirtschaft Moldawiens wichtiger denn je. Neben der harten Arbeit auf ihrem Hof bleibt den Davids aber noch genügend Zeit zum Leben - und zum Feiern mit den Freunden. Bei diesen Festen bereiten Vera und ihre Freundinnen typisch moldawische Gerichte zu: Galuste zum Beispiel - mit Reis und Hack gefüllte Paprikaschoten, Kohl- und Weinblätter. Dazu gibt es Fleischspieße vom Grill - seit jeher eine Domäne der Männer.

23:30 ORF2 Neue Welt

bis 01:10 100 min A 2006  

Neue Welt ist ein Reisefilm über das Gestern und das Heute jener Landstriche Mitteleuropas, die einst als Böhmen, Siebenbürgen, Dalmatien, Galizien oder Bukowina Teil der österreichischungarischen Monarchie waren. Der Film reist von der alten Welt in eine neue, von Sarajewo nach Wien und weiter nach Rumänien, von Triest in die Bucht von Kotor, von der ungarischen Puszta in die Ukraine. Eine Mischung aus Musik und Geschichten, Legenden und Anekdoten, Ausschnitten aus alten Reiseführern und Zeitungen, Filmen und Fotos aus der Zeit um 1900 sowie Szenen aus dem Heute vermittelt ein Bild vom Lebens- und Überlebenskampf von Menschen zwischen Traditionen, Veränderungen und Umbrüchen. Paul Rosdy hat mehrere Jahre an Neue Welt gearbeitet. Fasziniert von 100 Jahre alten Zeitungsartikeln und Reiseführern, die vom neuen Zeitalter der Eisenbahnen und des aufkommenden Tourismus künden, machte er sich daran, eine Region wieder zu entdecken, die gerade dann zerfiel, gerade als sie sich anschickte, in eine moderne Zeit aufzubrechen.



Mi   05. September 2007
08:15 phoenix Die Karpaten

bis 09:00 45 min Leben in Draculas Wäldern  

Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen Vasiles, eines Wanderhirten aus Budesti, tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer Begleiter, hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht, und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie zum Beispiel die Scarisoara Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3.500 Jahre alten Gletschersystems, das die letzten Warmzeiten überdauert hat. Am Sonntag zum Kirchgang in Srbi erscheinen die Frauen in weißen gestickten Blusen mit bunt verzierten Pelzwesten. Und am Hals tragen die Bäuerinnen in mehreren Reihen glitzernde Glasperlen. Dort lernt Vasile die schöne Delia kennen und verliebt sich in sie. Kann er das Herz seiner Angebeteten erobern?

17:35 arte WunderWelten

bis 18:30 55 min Dokumentationsreihe  

Themen: Mangelware Trinkwasser. In Osteuropa ist die Verschmutzung der natürlichen Ressourcen besonders verheerend. In manchen Städten und auf dem Lande wurde der Wassermangel zu einem großen Problem, und stark verschmutztem Trinkwasser sind sogar schon Kinder zum Opfer gefallen. In Garla Mare, einem kleinen rumänischen Dorf an der Donau, ist das Grundwasser durch Pflanzenschutzmittel und chemischen Dünger verseucht. Schuld daran ist der übermäßige landwirtschaftliche Einsatz dieser Chemikalien zu kommunistischen Zeiten. Mit Unterstützung der europäischen Nichtregierungsorganisation WECF (Women in Europe For a Common Future) finden die Dorfbewohner konkrete, nachhaltige und wenig kostspielige Lösungen zur Verbesserung der Qualität des Brunnenwassers. Denn andere Wasserquellen haben sie nicht. In der Ukraine unterstützt WECF den Kampf von "Mama-88". Dabei handelt es sich um eine Initiative von ukrainischen Müttern, deren Kinder zu den Leidtragenden der Tschernobyl-Katastrophe gehören. Heute kämpfen diese Frauen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und versuchen, auf politische Entscheidungen im Umweltbereich Einfluss zu nehmen. In Odessa ist es ihnen gelungen, Kinderkrankheiten nachhaltig zu bekämpfen, die dort aufgrund des schlechten Zustands der Wasserversorgungsanlagen häufig auftraten. Eine willkommene Nebenwirkung war die drastische Verringerung der Wasserabrechnungen.



Fr   07. September 2007
15:00 ZDF-theater Zigeunerliebe

bis 16:25 85 min    

Siehe oben...



Sa   08. September 2007
13:30 arte Zu Tisch ...

bis 14:00 30 min Die Wurzeln europäischer Kochkunst  

Siehe oben...

16:10 rbb Bilder einer Landschaft

bis 16:55 45 min D 2006  

Themen: Geschichten aus Siebenbürgen. Siebenbürgern liegt im Herzen Südosteuropas. Deutsche, Ungarn und Rumänen siedelten hier seit alters her. Alle gaben dem heute zu Rumänien gehörenden Landstrich ihren jeweils eigenen Namen. Die Deutschen nannten ihn Siebenbürgen, Erdely die Ungarn und die Rumänen Transsylvanien, was "jenseits der Wälder" heißt. Der Filmautor erzählt von der Landschaft und den Menschen im Süden Siebenbürgens. Vom deutschstämmigen Postmeister Henning und seiner Familie im kleinen Ort Michelsberg. Vom erfolgreichen Bürgermeister Klaus Johannis der aufstrebenden Karpatenmetropole Hermannstadt, die 2007 gemeinsam mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas ist, und von jenen Menschen, die nach dem großen Exodus der Siebenbürger Sachsen einen neuen Anfang wagen.



So   09. September 2007
13:00 mdr Bulgarien - Durch den wilden Balkan

bis 13:45 45 min    Film

Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens, Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten: Wilde Gebirge, über 2.500 Meter hoch, in denen Bären und Wölfe leben, schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen, und die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken machen den anderen, unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens, mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.



Mo   10. September 2007
13:00 NDR Donau kulinarisch

bis 13:30 30 min    

Themen: Vom Eisernen Tor bis Ruse. Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. Ein Wasserkraftwerk zähmt hier die Donau. Die einstigen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Der Film erzählt aber auch vom einfachen und doch bunten Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. So gibt es z. B. an der Cerna eine Art Subkultur des Heilbadens. Das rumänische Herkulesbad ist sogar einer der ältesten Kurorte weltweit. Städte mit Geschichte sind auch die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Berühmte Dichter haben sich hier Häuser am Donau-Ufer gebaut. Auf der bulgarischen Seite sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen. Eine der schönsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Und schließlich ist da noch Ruse, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil. 500 Kilometer Donau, die weltweit mehr Aufmerksamkeit verdienen, als sie bisher bekommen haben. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).



Mi   12. September 2007
15:00 ZDF-theater Zigeunerliebe

bis 16:25 85 min D 1976  

Siehe oben...

20:15 ARD Sportschau live

bis 23:30 195 min Fußball-Länderspiel: Deutschland - Rumänien  

Übertragung aus dem RheinEnergieStadion in Köln
Reporter: Tom Bartels, Experte: Günther Netzer, Moderation: Gerhard Delling



Do   13. September 2007
02:55 Planet TV Best of Seasons

bis 03:55 60 min Talkrunde rund um Jagd und Fischwaid  

Themen: Hasenjagd. Seasons begleitet Redakteure der 'Angelwoche' zum Forellenangeln. Im Angeltalk mit Moderator und Chefredakteur Dr. Karl-Heinz Betz stellt sich der 'Deutsche Weltmeister im Karpfenangeln' vor und berichtet von der Weltmeisterschaft, die in Rumänien ausgetragen wurde. Im Jagdteil der Sendung berichtet Seasons von einer Hasenjagd in Landshut. Experten vermitteln ihre 'Tipps und Tricks' in der gleichnamigen Rubrik. In dieser Ausgabe wird der fachgerechte Einsatz von Tarnnetzen erklärt. In 'Seasons herzhaft' berietet Chefkoch Francis Ray Hoff 'Fasan mit Quitten' zu.".



Mo   17. September 2007
13:00 NDR Donau kulinarisch

bis 13:30 30 min    

Themen: Von Bukarest bis Braila. In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier. Ganz anders geht es zu in Bukarest mit seiner historischen Altstadt, den modernen Glaspalästen und weltläufigen Bürgern. Es ist eine schnell wachsende Weltstadt, mit heftigen Gegensätzen, viel Licht und viel Schatten. In der ältesten Kirche von Bukarest findet eine Taufe statt. In Cernavoda entdeckt man kulinarische Genüsse, die man in der sonst tristen Umgebung nicht vermuten würde. Und in einem ganz unscheinbaren Dorf an der Donau findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen mit Bildern der berühmtesten Künstler Rumäniens. Kilometerlange unterirdische Stollen führen in der Republik Moldawien in eine der europaweit größten Weinkellereien. Zurück in Rumänien, in Braila, besuchen die Filmemacher einen Bildhauer, der ein würdiger Nachfolger des weltbekannten Bildhauers Brancusi werden könnte. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).

15:00 ZDF-theater Zigeunerliebe

bis 16:25 85 min D 1976  

Siehe oben...

17:40 discovery geschichte Die wahre Geschichte

bis 18:25 45 min Dracula - Die wahre Geschichte  

1897 erschien Bram Stokers Horror-Roman "Dracula". Seitdem hat der blutgierige Graf aus Transsylvanien nicht an Faszination verloren. Stoker ließ sich für seine Romanfigur von einem Fürsten namens Vlad Tepes inspirieren, der im 15. Jahrhundert lebte und seine Feinde grausam pfählen ließ. Wer war dieser mysteriöse Fürst wirklich?



Di   18. September 2007
20:15 ORF2 Universum

bis 21:05 50 min Dokumentationsreihe  

Themen: Schakale unter uns. In vielen Kulturen wurden Schakale als unreine Aasfresser und Schädlinge gejagt, in anderen, etwa dem alten Ägypten, als Gottheiten verehrt. Heute kennt man Schakale vor allem von Naturfilmen aus der afrikanischen Steppenlandschaft, oftmals auch nur als vermeintlich feige Aasfresser, die Löwen ihre frisch erlegte Beute streitig machen wollen. Dass Schakale seit kurzem auch in Europa heimisch sind, ist jedoch weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und Finnland. UNIVERSUM begleitet eine junge Wissenschafterin, die von den sagenumwobenen Säugetieren fasziniert ist. Sie führt uns zu den Goldschakalen nach Ägypten und in den griechischen Karst, wo Schakale zur Küste ziehen, um Krabben zu jagen. Weitere Schauplätze sind der ungarische Rohrwald am Klein-Plattensee, das Rumänische Donaudelta, österreichische Hochalmen und die Wälder Kroatiens, wo die anpassungsfähigen Raubtiere ihren Lebensraum mit Wölfen und Bären teilen. Es ist die spannende Geschichte eines heimlichen Einwanderers, dessen Erforschung gerade erst begonnen hat.



Fr   21. September 2007
11:30 NDR Zwischen Krim und Karpaten

bis 12:15 45 min Mit Ruslana durch die Ukraine  

Ruslana, die sympathische Siegerin des Eurovision Song Contest 2004, führt durch die wilde Landschaft und die einzigartige Tierwelt ihrer Heimat. Ihr Image als naturverbundene Powerfrau wurde nicht von Marketingexperten entwickelt, sondern ist authentisch. Sie fühlt sich auf dem Rücken eines Pferdes genauso wohl wie auf der Bühne, genießt lange Wanderungen durch die Bergwelt ihres Landes ebenso wie den Applaus des Publikums. Für viele Menschen ist die Ukraine ein weitgehend unbekanntes Land im Osten Europas. Erst seit der friedlichen Revolution und der Wahl des Präsidenten Juschtschenko richten sich alle Augen auf Europas zweitgrößte Nation. Eine Vertreterin der neuen Ukraine ist die Sängerin Ruslana - sie präsentierte sich und ihre Heimat beim Eurovision Song Contest 2004 als ungezähmt und ursprünglich. Gerade was die Natur betrifft hat die Ukraine viel zu bieten: Bären und Wölfe streifen durch die schroffen Gipfel der Karpaten, seltene Hirsche und freche Ziesel bevölkern die Krim. Die Halbinsel am Schwarzen Meer ist mit einem fast subtropischen Klima gesegnet, und so kann Ruslana dort selbst noch im Spätherbst tauchen und mit Delphinen schwimmen. Wie die Landschaften, so ist auch die Musik von Ruslana wild, ihre Bühnenshow extravagant. Bei ihrem Auftritt in Istanbul im letzten Jahr erlag dieser Kombination außer der Bühne, die unter ihren stampfenden Füßen brach, auch das Publikum in ganz Europa. Das Allround-Talent singt, komponiert und arrangiert ihre Lieder selbst. Aufgewachsen unter rauen Bedingungen in der Nähe der Kaparten ist Ruslana wie ihre Heimat: extrem, voller Kraft und Schönheit. Wer könnte die Natur der Ukraine besser präsentieren als sie!  



Sa   22. September 2007
08:25 SR Natur-Nah

bis 08:55 30 min Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten  

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe von einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Ökotouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov (Kronstadt) und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  

15:00 ZDF-theater Zigeunerliebe

bis 16:25 85 min D 1976  

Siehe oben...



So   23. September 2007
10:15 mdr Die Karpaten - Leben in Draculas Wäldern

bis 11:00 45 min    Film

Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen des Wanderhirten Vasile aus Budesti - tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer vierbeiniger Begleiter, hat in diesem Jahr viel zu lernen. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe als Hirtenhund. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie zum Beispiel die Scarisoara-Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3.500 Jahre alten Gletschersystems, das in über einhundert Metern Tiefe die letzten Warmzeiten überdauert hat. Am Sonntag zum Kirchgang in Srbi erscheinen die Frauen in weißen, bestickten Blusen mit bunt verzierten Pelzwesten. Am Hals tragen die pausbackigen Bäuerinnen in mehreren Reihen glitzernde Glasperlen. Dort lernt Vasile die schöne Delia kennen und verliebt sich in sie. Kann er das Herz seiner Angebeteten erobern?  



Mo   24. September 2007
13:00 NDR Donau kulinarisch

bis 13:30 30 min    

Themen: Das Delta. Das Donaudelta ist eines der faszinierendsten Biosphärenreservate der Welt mit einem einzigartigen Ökosystem. In einem Gebiet von 5.000 Quadratkilometern mit Kanälen, Seen und endlosen Schilfhorizonten erstreckt sich eine Landschaft, in der es aussieht wie vor hundert Jahren, in der es scheint, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Bilder, die uns Westeuropäern klarmachen, was wir verloren haben. Im ganzen rumänischen Delta gibt es nur noch einen Bootsbauer - auch hier muss alles teurer, schöner, schneller sein. Die schnellen Motorboote zerstören allerdings die Flussränder. Der Film macht sich auf die Suche nach dem ursprünglichen Delta, nach der Welt der Fischer und ihrer Frauen, die die Fischernetze knüpfen. Entstanden sind einmalige Naturbilder. Die Reise endet am Kilometer 0, wo sich die aus dem Schwarzwald kommende Donau ins Schwarze Meer ergießt, in die unendliche Weite zwischen Himmel und Meer.  



Mi   26. September 2007
21:35 arte Zoom Europa

bis 22:20 45 min Reportagemagazin  

Themen: Fehlende Arbeitskräfte in Europa.

Beiträge:
Dänemark: Arbeitskräfte dringend gesucht
Im Rückblick: Anwerbung von Arbeitskräften Nordafrika in den 50er-Jahren
Rumänien: Chinesen ersetzen ausgewanderte Arbeitskräfte
Ukraine: Wahlen mit Folgen
Europa hautnah: Biokraftstoffe - Umweltfreundliche Lösung oder Illusion? Mobilität und ihre Hindernisse
Europäer der Woche: Gary Pettengell.

Rumänien: Chinesen ersetzen ausgewanderte Arbeitskräfte Zahllose Rumänen haben ihr Land verlassen, um sich in Spanien, Italien und anderen westeuropäischen Ländern als Arbeitskräfte zu verdingen. Dabei bietet das vor kurzem der EU beigetretene Land im Herzen Europas durchaus Perspektiven: Über 6.000 ausländische Unternehmen haben sich in Rumänien niedergelassen und treiben das rumänische Wirtschaftswachstum an. Die Folgen: Rumänien gehen die Arbeitskräfte aus, Löhne und Gehälter steigen, und die Unternehmen stellen immer mehr Ausländer ein. Viele der zugewanderten Arbeitnehmer kommen aus China. Und ihre Zahl wächst...



Do   27. September 2007
20:15 rbb Von Odessa nach Istanbul

bis 21:00 45 min Eine Reise um das Schwarze Meer  

Themen: Von Georgien bis in die Ukraine. Mitten durch Georgien verläuft bis heute eine militärisch hoch gesicherte Grenze. Die "abtrünnige" Kaukasusrepublik Abchasien besteht mit Waffengewalt (und Unterstützung Moskaus) auf ihrer Unabhängigkeit von Georgien. Der Checkpoint auf der Inguri-Brücke am Schwarzen Meer ist Ausgangspunkt von Teil 2 der Reportagereise "Von Odessa nach Odessa", einem Roadmovie, immer entlang der Küstenstraße rund um das Schwarze Meer. Georgien, die Türkei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine sind diesmal die Etappen der rbb-Reportage. Die Reiseroute führt durch Landschaften mit einer faszinierenden Vielfalt von Völkern und Kulturen. Dem Team begegnen rechristianisierte Georgier in der Nähe von Batumi - an den Ausläufern des Kaukasus. Hier verläuft die Trennlinie zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt. In diesem Grenzgebiet lebt das Volk der Lasen, wie die Deutschen war es über Jahrzehnte durch den "Eisernen Vorhang" voneinander getrennt. Über die wenig bekannte türkische Schwarzmeerküste geht es nach Istanbul, der Passage zwischen Asien und Europa. Von dort über Bulgarien und Rumänien wieder zurück nach Odessa, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der 5.000 km langen Rundreise. "Von Odessa nach Odessa" ist eine Reise zu Menschen am südöstlichen Rand Europas, zu ihrer reichen Geschichte und ihrer oft überraschenden Gegenwart, eine Begegnung zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt. Das rbb Fernsehen zeigt die verlängerte, zweiteilige Fassung der Reportage in Erstausstrahlung.  



Fr   28. September 2007
16:05 arte Zoom Europa

bis 16:50 45 min Reportagemagazin  

Siehe oben...

23:40 arte Die Frau vom Checkpoint Charlie

bis 00:35 55 min Die Geschichte von Jutta Gallus  

Alles beginnt im Sommer 1982. Jutta Gallus, Mitte 30 und gerade geschieden, lebt in Dresden. Ihre beiden Töchter Beate, zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt, und Claudia, elf Jahre alt, sind bekannt als "Kinderstars" der DDR-Fernsehserie "Geschichten übern Gartenzaun". Als ihr neuer Lebensgefährte in den Westen fliehen will, schließt sich Jutta Gallus ihm an, mit den Kindern. In Rumänien scheitert ein erster Fluchtversuch über die Donau. In Bukarest werden sie mit gefälschten Pässen verhaftet, anschließend in der DDR zu drei Jahren Haft verurteilt. Jutta Gallus verbüßt ihre Haft im berüchtigten Frauengefängnis "Hoheneck". Die beiden Mädchen werden zuerst in einem Heim untergebracht, später dem Vater in Dresden übergeben. Trotz aller Verbote und Kontrollmaßnahmen kann die Stasi den Kontakt zwischen Mutter und Kindern nicht verhindern. Briefe mit Liebesbekundungen erreichen das Gefängnis. Im April 1984 wird die Mutter von der Bundesrepublik freigekauft, doch ihre Kinder Claudia und Beate müssen in der DDR zurückbleiben. Im Westen versucht Jutta Gallus, die Ausreise ihrer Kinder mit öffentlichen Aktionen zu erzwingen. Sie beginnt im Herbst 1984 einen Hungerstreik am Berliner Grenzübergang der Alliierten "Checkpoint Charlie". In Rom erbittet sie Unterstützung von Papst Johannes Paul II., in Helsinki kettet sie sich vor das Konferenzgebäude der KSZE, dringt dort bis zum damaligen deutschen Außenminister Genscher vor. Und mit einem spektakulären Auftritt, live im Deutschen Fernsehen übertragen, unterbricht sie eine Gedenkveranstaltung im Berliner Reichstag. Doch auch für die DDR-Machthaber ist der "Fall Gallus" zu einer Machtprobe geworden. Die Mädchen in den Westen zu lassen, käme einer öffentlichen Niederlage gleich. Auf verschlungenen Wegen gelangen Tonbänder - in der Dokumentation sind sie erstmals zu hören - und Briefe mit erschütternden Bekenntnissen der Kinder zur Mutter in den Westen. Monatlich schickt Jutta Gallus Geschenkpakete in die DDR. Mit ihren "Westklamotten" fallen die Mädchen auf und demonstrieren so wortlos für die Mutter.



Sa   29. September 2007
06:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 06:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.

13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Siehe oben...

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Siehe oben...



So   30. September 2007
17:05 BR Fernweh

bis 17:30 25 min Rumänien  Reisereportage

Jahrhundertelang war Rumänien eine Art "Hinterhof Europas". Doch die Abgeschiedenheit hatte auch ihr Gutes. Denn in Rumänien hat sich eine Ursprünglichkeit erhalten wie nirgendwo sonst in den EU-Staaten. Was sich dem Reisenden jedoch als malerisch präsentiert, ist für die Einheimischen mit einem harten und oft entbehrungsreichen Leben verbunden. Ob in der einzigartigen Urlandschaft des Donaudeltas, in der archaisch schönen Region von Siebenbürgen mit ihren ehemals deutschen Siedlungen Kronstadt und Hermannstadt oder auf Draculas Burg, das rückständige Land zieht den Urlauber in seinen Bann. Einzig Bukarest, die Hauptstadt, präsentiert sich mit den Relikten eines größenwahnsinnigen Diktators als historisches Mahnmal einer politischen Ära.  

03:45 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 04:00 14 min    

Siehe oben...



Mo   01. Oktober 2007
21:45 ARD Die Frau vom Checkpoint Charlie

bis 22:30 45 min Die Geschichte von Jutta Gallus  

Alles beginnt im Sommer 1982. Jutta Gallus, Mitte 30 und gerade geschieden, lebt in Dresden. Ihre beiden Töchter Beate, zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt, und Claudia, elf Jahre alt, sind bekannt als "Kinderstars" der DDR-Fernsehserie "Geschichten übern Gartenzaun". Als ihr neuer Lebensgefährte in den Westen fliehen will, schließt sich Jutta Gallus ihm an, mit den Kindern. In Rumänien scheitert ein erster Fluchtversuch über die Donau. In Bukarest werden sie mit gefälschten Pässen verhaftet, anschließend in der DDR zu drei Jahren Haft verurteilt. Jutta Gallus verbüßt ihre Haft im berüchtigten Frauengefängnis "Hoheneck". Die beiden Mädchen werden zuerst in einem Heim untergebracht, später dem Vater in Dresden übergeben. Trotz aller Verbote und Kontrollmaßnahmen kann die Stasi den Kontakt zwischen Mutter und Kindern nicht verhindern. Briefe mit Liebesbekundungen erreichen das Gefängnis. Im April 1984 wird die Mutter von der Bundesrepublik freigekauft, doch ihre Kinder Claudia und Beate müssen in der DDR zurückbleiben. Im Westen versucht Jutta Gallus, die Ausreise ihrer Kinder mit öffentlichen Aktionen zu erzwingen. Sie beginnt im Herbst 1984 einen Hungerstreik am Berliner Grenzübergang der Alliierten "Checkpoint Charlie". In Rom erbittet sie Unterstützung von Papst Johannes Paul II., in Helsinki kettet sie sich vor das Konferenzgebäude der KSZE, dringt dort bis zum damaligen deutschen Außenminister Genscher vor. Und mit einem spektakulären Auftritt, live im Deutschen Fernsehen übertragen, unterbricht sie eine Gedenkveranstaltung im Berliner Reichstag. Doch auch für die DDR-Machthaber ist der "Fall Gallus" zu einer Machtprobe geworden. Die Mädchen in den Westen zu lassen, käme einer öffentlichen Niederlage gleich. Auf verschlungenen Wegen gelangen Tonbänder - in der Dokumentation sind sie erstmals zu hören - und Briefe mit erschütternden Bekenntnissen der Kinder zur Mutter in den Westen. Monatlich schickt Jutta Gallus Geschenkpakete in die DDR. Mit ihren "Westklamotten" fallen die Mädchen auf und demonstrieren so wortlos für die Mutter.



Di   02. Oktober 2007
18:25 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 19:15 50 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  

Im ausgehenden 20. Jahrhundert sollten zwei Revolutionen das Schicksal der Welt beeinflussen: die rumänische Revolution, die mit dem Sturz des Regimes und der Erschießung Nikolae Ceausescus am 25. Dezember 1989 endete, und die iranische Revolution von 1978/79, an deren Ende Schah Mohammed Reza Pahlevi aus dem Land vertrieben wurde. Die Dokumentation rekonstruiert, wie es zu den beiden Revolutionen kam.  



Mi   03. Oktober 2007
03:45 discovery geschichte Tage, die die Welt bewegten

bis 04:35 50 min Ceausescu und der Schah - Sturz der Diktatoren (The Road to Revolution)  

Siehe oben...

17:15 EinsFestival Die Frau vom Checkpoint Charlie

bis 18:00 45 min Die Geschichte von Jutta Gallus  

Siehe oben...



Sa   06. Oktober 2007
17:15 BR alpha Fernweh

bis 17:40 25 min Reisereportage  

Themen: Rumänien.  



Fr   12. Oktober 2007
21:00 phoenix Von Odessa nach Istanbul

bis 21:45 45 min Eine Reise um das Schwarze Meer  Eine Reise um das Schwarze Meer

Mitten durch Georgien verläuft bis heute eine militärisch hoch gesicherte Grenze. Die "abtrünnige" Kaukasusrepublik Abchasien besteht mit Waffengewalt (und Unterstützung Moskaus) auf ihrer Unabhängigkeit von Georgien. Der Checkpoint auf der Inguri-Brücke am Schwarzen Meer ist Ausgangspunkt von Teil 2 der Reportagereise "Von Odessa nach Odessa", einem Roadmovie, immer entlang der Küstenstraße rund um das Schwarze Meer. Georgien, die Türkei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine sind diesmal die Etappen der rbb-Reportage. Die Reiseroute führt durch Landschaften mit einer faszinierenden Vielfalt von Völkern und Kulturen. Dem Team begegnen rechristianisierte Georgier in der Nähe von Batumi - an den Ausläufern des Kaukasus. Hier verläuft die Trennlinie zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt. In diesem Grenzgebiet lebt das Volk der Lasen, wie die Deutschen war es über Jahrzehnte durch den "Eisernen Vorhang" voneinander getrennt. Über die wenig bekannte türkische Schwarzmeerküste geht es nach Istanbul, der Passage zwischen Asien und Europa. Von dort über Bulgarien und Rumänien wieder zurück nach Odessa, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der 5.000 km langen Rundreise. "Von Odessa nach Odessa" ist eine Reise zu Menschen am südöstlichen Rand Europas, zu ihrer reichen Geschichte und ihrer oft überraschenden Gegenwart, eine Begegnung zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt. Das rbb Fernsehen zeigt die verlängerte, zweiteilige Fassung der Reportage in Erstausstrahlung.  



Sa   13. Oktober 2007
16:05 EinsExtra Der 24. Längengrad

bis 17:00 55 min Von der Westukraine bis nach Athen  Von der Westukraine bis nach Athen

Mehrere Wochen reisten Petra Gute und Jens Stubenrauch mit ihrem Team durch Europa, von Tallinn bis nach Athen legten sie 6320 Kilometer zurück. Der 24. Grad östlicher Länge durchläuft die Außengrenze und die Anrainerstaaten der im Mai 2004 erweiterten Europäischen Union. Das Filmteam war unterwegs durch Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, streifte am Bug polnisches Gebiet. Weiter ging es durch die Ukraine, Rumänien, Bulgarien bis nach Griechenland. In allen Ländern begegneten den Autoren interessante Menschen, deren Biografien Kultur und Geschichte ihrer Völker spiegeln. 'Der 24. Längengrad' berichtet u.a. von einem Einsiedler im nördlichen Estland, einer erfolgreichen Modedesignerin aus Riga, einem ehemaligen Partisanen aus Litauen und einer jungen ukrainischen Nonne.  



So   14. Oktober 2007
09:30 zdf Evangelischer Gottesdienst Live

bis 10:15 45 min    

Gäste: Mit Stadtpfarrer Kilian Dörr. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, wenn man Hermannstadt (Sibiu) im rumänischen Siebenbürgen besucht. Die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2007 hat sich fein gemacht und beeindruckt mit ihrer intakten mittelalterlichen Stadtanlage. Allenthalben sieht man die Prägung durch die Kultur der Siebenbürger Sachsen, die einst die Mehrheit der Bewohner stellten. Doch die meisten von ihnen haben dem Land in den letzten Jahrzehnten den Rücken zugekehrt. Heute stellen die Deutschen gerade noch ein Prozent in der 170000 Einwohner zählenden Stadt. Auch die deutsche Gemeinde der imposanten gotischen Stadtpfarrkirche ist kleiner geworden, doch ist sie eine mutige und höchst aktive Gemeinde. Im Gottesdienst berichten Gemeindeglieder, wie siein ihrer Kirche den Halt gefunden haben in all den Umbrüchen der letzten Jahrzehnte. Sie sind geblieben aus Überzeugung. Heimat ist für sie der Ort, an dem sie gebraucht werden. So haben sie sich den Herausforderungen der Gesellschaft gestellt und die Gemeinde längst auch für Rumänen geöffnet. Sie engagieren sich in diakonischen Projekten, etwa in der Medikamentenausgabe für Bedürftige, für Straßenkinder und Arbeitslose oder in der Bildung. Sie pflegen ein reiches kulturelles Leben, etwa im Bach-Chor, der im Gottesdienst Stücke des Komponisten Hans Peter Türk aus Klausenburg (Cluj) aufführen wird.  



Mo   15. Oktober 2007
13:30 hr Länder - Menschen - Abenteuer

bis 14:15 45 min Reportagereihe  Reportagereihe

Themen: Die Karpaten. Mit 1.500 Kilometern Länge sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Kurt Mayer folgt in seinem Film den Wegen und Entdeckungen des Wanderhirten Vasile aus Budesti - tief ins dunkle Herz Europas, von den Waldkarpaten an der Grenze zur Ukraine bis in die südlichen Höhen des Fagaras-Gebirges. Hajduk, Vasiles treuer vierbeiniger Begleiter, hat in diesem Jahr viel zu lernen. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe als Hirtenhund. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt. Auf seinem Weg durch die Wälder entdeckt Vasile zahlreiche Naturschönheiten der Karpaten, wie zum Beispiel die Scarisoara-Höhle bei Nucet. Sie ist Teil eines 3.500 Jahre alten Gletschersystems, das in über einhundert Metern Tiefe die letzten Warmzeiten überdauert hat. Am Sonntag zum Kirchgang in Srbi erscheinen die Frauen in weißen, bestickten Blusen mit bunt verzierten Pelzwesten. Am Hals tragen die pausbackigen Bäuerinnen in mehreren Reihen glitzernde Glasperlen. Dort lernt Vasile die schöne Delia kennen und verliebt sich in sie. Kann er das Herz seiner Angebeteten erobern?  



Mi   17. Oktober 2007
18:30 arte Auf nach Europa!

bis 19:00 30 min Eine Reise durch den Kontinent  Eine Reise durch den Kontinent

Themen: Stefan, Architekt. Stefan ist ein rumänischer Architekt. Humorvoll, frech und spielerisch versucht er, seine Landsleute auf das aufmerksam zu machen, was sie umgibt. Früher kritisierte er Ceausescus klobige Prunkbauten, heute bekämpft er das chaotische Bauen in seiner Heimatstadt Bukarest, wo die Architektursünden - hier ein Erker, dort ein vergoldetes Türmchen - wie Pilze aus dem Boden schießen und das einstige "Paris des Balkans" verunstalten. Bukarest ist eine problematische und ungeliebte Stadt, doch Stefan hängt an ihr. Wie so manch berühmter Rumäne fühlt er sich ihrer allgegenwärtigen Absurdität verbunden. Stefan spricht mehrere Sprachen und versteht sich seit jeher als Europäer. Wie viele Rumänen geht er mehreren Tätigkeiten gleichzeitig nach. Er unterrichtet an der Universität und ist Chefredakteur einer Architekturzeitschrift. Außerdem ist er mit einer äußerst erfindungsreichen Ingenieurin verheiratet und hat zwei Töchter, die ihn auf Trab halten.  

23:40 BR Lost and Found

bis 01:20 100 min D 2005  Episodenfilm

Sechs Geschichten, zum Thema Generation, über die Liebe und das Leben, werden von sechs mittel- und osteuropäischen Filmemachern von Bosnien bis Lettland erzählt: Das Ritual Die Eltern von Georgi bereiten für ihren Sohn eine prächtige Hochzeit in ihrem bulgarischen Dorf vor. Als die Hochzeitsgesellschaft schon ausgelassen feiert, fehlt das Brautpaar noch immer. Regie: Nadejda Koseva (Bulgarien) erzählt "konzentriert und mit einer gewissen Spannung eine Geschichte über Toleranz jenseits von Zeit und Ort" (LIF). Das Mädchen und der Truthahn Tatjanas Mutter liegt schwerkrank im Krankenhaus in Bukarest. Um die notwendige Operation bezahlen zu können, soll das Bauernmädchen Tatjana in die Hauptstadt fahren und dort dem behandelnden Arzt ihren geliebten Truthahn überreichen. Eine Reise mit vielen Überraschungen beginnt. Regie: Cristian Mungiu (Rumänien) inszenierte den "besten Film des Projekts, witzig, pointiert, gut fotografiert" (kino.de). Geburtstag Die beiden zehnjährigen Schulmädchen Dunja und Ines leben in Mostar. Sie sind sich noch nie begegnet, denn der Fluss Jeretva trennt ihre beiden Stadtteile voneinander. lm Sommer 2004 wird die berühmte historische Brücke, die während des Krieges zerstört wurde, wieder eröffnet. Regie: Jasmila Zbanich (Bosnien-Herzegowina) inszenierte den einzigen Dokumentarteil dieses Kompilationsfilms. 1974 in Sarajewo geboren, hat sie schon etliche Preise für ihre kurzen Spiel- und Dokumentarfilme gewonnen. Ein kurzer Moment der Stille Nach dem Tod der Mutter sieht ein Berater für Selbstmordfragen im Elternhaus seine Schwester wieder. Nun müssen sich beide ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen. Regie: Kornél Mundruczó (Ungarn) inszenierte langsam und intensiv "eine dramatische Innenschau" (kino.de). Wunderbare Vera Der Arbeitsalltag der Belgrader Straßenbahnkontrolleurin Vera verläuft eintönig, bis sie sich eines Tages selbst ans Steuer setzt. Doch sie verliert die Kontrolle über das rasende Ungetüm. Regie: Stefan Arsenijevic (Serbien-Montenegro) gewann 2003 den "Goldenen Bären" für den besten Kurzfilm. Gene + Ratio Ein Architekt hilft einer Frau bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes. Dabei gerät er auf eine fantastische Reise zwischen Gestirnen und Gezeiten. Regie: Mait Laas (Estland) verbindet mit seinem eigenständigen Animationsfilm auf originelle Weise die fünf unterschiedlichen Episoden. Auch er hat schon viele Preise gewinnen können.  



Sa   20. Oktober 2007
16:03 EinsExtra Bilder einer Landschaft

bis 17:00 57 min Das Banat - Rumäniens weiter Westen  Das Banat - Rumäniens weiter Westen

Hunderttausende deutsche Siedler bevölkerten einst das Banat, eine vielfältige und fruchtbare Region im Westen Rumäniens. Heute leben hier gerade mal 20 000 Deutsche. Die anderen verließen spätestens nach dem Sturz des Diktators Ceausescu das Land, das die Generationen über 200 Jahre besiedelt hatten, und zogen zurück nach Deutschland in die Heimat ihrer Vorväter. Und so wird eine Reise durch das Banat leicht eine Reise in die Vergangenheit, denn überall findet man noch die Spuren der deutschen Siedler. Bis heute wird Deutsch gesprochen, es gibt ein deutsches Theater und deutsche Schulen.  



Mo   22. Oktober 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

22:15 ZDF-doku Balkan Champion

bis 23:45 89 min    

"Ich befinde mich politisch auf dem Parkplatz und warte auf den richtigen Moment, um loszufahren. Vielleicht schaffe ich es, der Demokratisierung in Rumänien den nötigen Anstoß zu geben", sagte Elöd Kincses im Sommer 2004 seiner Tochter Rèka. Er versuchte gerade zum fünften Mal, als Unabhängiger in das rumänische Parlament gewählt zu werden. Auch dieses Mal sollte er scheitern. Rèka Kincses Familie, die zur ungarischen Minderheit in Rumänien gehört, lebt in Targu Mures im Osten Transsilvaniens. 1989 übernahm ihr Vater, der sich als Anwalt für Verfolgte des Ceausescu-Regimes einsetzte, eine folgenschwere Aufgabe: Er verteidigte den Pfarrer Làszlo Tökès aus Temesvàr, der ausländischen Fernsehsendern regimekritische Interviews gegeben hatte. Die Ereignisse rund um den Fall Tökès führten zu den ersten Demonstrationen in Rumänien seit 25 Jahren Diktatur. Zunächst galt Elöd Kincses als Held. Nach dem Sturz Ceausescus übernahm er die politische Führung des Bezirks Mures. Doch wenige Wochen nach der Wende, im März 1990, kam es zu Unruhen zwischen Ungarn und Rumänen, die zum ersten ethnischen Konflikt mit Todesopfern in Osteuropa nach der Wende eskalierten. Während Elöd Kincses manchen Vertretern der ungarischen Minderheit in seinen Forderungen nach Gleichberechtigung zu wenig radikal war, galt er der rumänischen Seite als ungarischer Extremist. Gemeinsam machten beide Seiten Elöd Kincses für die Ausschreitungen in Targu Mures verantwortlich. Kincses musste das Land und seine Familie verlassen. Als er nach sechs Jahren aus dem Exil zurückkehrte, begann er für einen Sitz im Parlament zu kandidieren, wurde aber bei jeder Wahl von seinen politischen Gegnern kaltgestellt. So auch im Herbst 2004, wo ihn ein kurz vor dem Wahlkampf in Kraft getretenes Gesetz von den Wahlen ausschloss. Die 1972 geborene rumänische Filmemacherin Rèka Kincses, Regiestudentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, setzt sich in ihrem persönlichen Dokumentarfilm mit der Geschichte ihres Vaters, mit seiner Person, dem Scheitern seines politischen Engagements und dessen Auswirkungen auf die ganze Familie auseinander. War sie noch vor der Wende stolz auf ihn, so zweifelte sie bald an seiner Haltung: War sein Kampf wirklich ein gerechter oder beruhte er doch auf einer falschen Einschätzung der politischen Situation? War er mutig oder einfach nur verbohrt? Warum konnte er im neuen System keinen Fuß fassen? Neben Beobachtungen während des Wahlkampfs im Herbst 2004 zeichnet Réka Kincses in lebhaften und oft kontroversen Gesprächen mit ihrer Familie, anhand von Archivmaterial aus dem Frühjahr 1990 sowie Gesprächen mit politischen Widersachern ihres Vaters die Ereignisse seit der rumänischen Revolution 1989 nach. "Balkan Champion" verbindet die außergewöhnliche Geschichte der Familie Kincses mit einem Stück jüngerer europäischer Zeitgeschichte und erzählt von Freundschaft und Verrat, politischen Intrigen und von der Schwierigkeit, zwischen Integrität und Halsstarrigkeit, zwischen Pragmatismus und Opportunismus zu unterscheiden. Der Dokumentarfilm wurde mit großem Erfolg auf nationalen und internationalen Filmfestivals präsentiert. Auf der Duisburger Filmwoche 2006 erhielt er sowohl den Förderpreis der Stadt Duisburg als auch den Publikumspreis der Rheinischen Post. International wurde er unter anderem bei der Ungarischen Filmwoche 2007 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  



Di   23. Oktober 2007
13:45 ZDF-doku Balkan Champion

bis 15:15 89 min    

Siehe oben.  

21:30 arte Europa

bis 22:15 45 min Wohin geht dein Geld?  Wohin geht dein Geld?

Am 17. Dezember 2005 um drei Uhr früh kündigt Tony Blair den Betrag des EU-Haushalts für die kommenden fünf Jahre an: 862,3 Milliarden Euro. Auf diese Summe haben sich die 25 europäischen Staatsoberhäupter einigen und damit eine Krise knapp abwenden können. Frankreich, Deutschland, Großbritannien, die neuen Mitgliedstaaten - alle haben sie Zugeständnisse gemacht. Und alle seien mehr oder weniger zufrieden, heißt es. Aber die schwierigsten Entscheidungen, unter anderem zur Gemeinsamen Agrarpolitik und zu den Herausforderungen einer erweiterten EU, werden auf 2008 / 09 verschoben. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen der EU-Verhandlungen und stellt Ermittlungen über die Milliarden des EU-Haushalts an. Über welche Einkünfte verfügt die EU? Wohin fließen die Europasteuern? Im Jahr 2005 füllte Deutschland die Kassen der EU anteilmäßig zu 21 Prozent, das Vereinigte Königreich nur zu 12,5 Prozent - warum? Welche Rolle spielen die verschiedenen Institutionen und Staaten bei der Verabschiedung des Haushalts? Hängt die Beitragshöhe für jedes Land wirklich von dessen Bruttoinlandsprodukt und Bevölkerungszahl ab? Bereitet man wirklich ein wettbewerbsfähiges Europa vor, das ein Gegengewicht zu den USA und China bilden kann, oder wird das Geld falsch verwendet? Auf all diese Fragen bietet die Dokumentation in investigativer Form Antworten. Die Ermittlungstour führt quer durch Europa, von Brüssel über Südfrankreich und Rumänien nach Den Haag und London.  

01:30 ZDF-doku Balkan Champion

bis 03:00 89 min    

Siehe oben.  



Do   25. Oktober 2007
15:15 ZDF-doku Balkan Champion

bis 16:45 89 min    

Siehe oben.  



Di   30. Oktober 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  



Mi   31. Oktober 2007
19:00 BR alpha Schauplatz der Geschichte

bis 19:45 45 min    

Themen: Bukarest.  

21:45 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 22:00 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

23:05 Discovery Die wahre Geschichte

bis 23:50 45 min Dracula - Die wahre Geschichte (Dracula)  

 



Fr   02. November 2007
02:10 phoenix Das Bibelrätsel

bis 02:55 45 min    

Themen: Der Zorn Gottes. Die Sintflut - die alles wegspült, was Gott nicht gefällt. Gibt es überhaupt eine Geschichte in der Bibel, die sich stärker eingeprägt hat als die Erzählung von Noah und seiner Arche? Zweifellos eine sehr märchenhaft anmutende Geschichte. Hat sie sich wirklich ereignet - eine Überschwemmung von so gigantischen Ausmaßen? Aber wo könnte das gewesen sein? Bulgarische Forscher sind fest davon überzeugt, den Schauplatz der biblischen Sintflut identifiziert zu haben: das heutige Schwarze Meer. Unter dem Grund der See haben sie in Bohrkernen Sedimente von Süßwasserorganismen entdeckt. Ein Beweis dafür, dass das Schwarze Meer einst ein Binnensee war. Nach ihrer Theorie sah das Szenario der Sintflut folgendermaßen aus: am Ende der letzten Eiszeit brach durch das Ansteigen des Meeresspiegels die schmale Landbrücke am heutigen Bosporus ein und das Mittelmeer ergoss sich in den tiefer liegenden See, bis er zum heutigen Schwarzen Meer aufgefüllt war. Für die Menschen, die dort lebten, tatsächlich eine Sintflut von gigantischen Ausmaßen. Aber wie gelangte die Erinnerung an die historische Katastrophe eigentlich in die Bibel? Jahrhunderte lang war die Antwort klar: Mose hat das Ereignis genau so aufgeschrieben, wie es sich zugetragen hat. Die Gläubigen gingen sogar davon aus, dass Gott persönlich Mose die Sätze der Bibel diktiert hat. Doch dann kam der Schock: als in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ein Mitarbeiter des Britischen Museum babylonische Keilschrifttafeln entzifferte, traute er seine Augen nicht: da stand die gesamte Sintflutgeschichte inklusive der wunderbaren Rettung von Mensch und Tier in einer Arche. Nur - diese Texte waren zweifelsfrei Jahrhunderte älter als die Bibel! Seit damals weiß man: die Spur der Bibel führt nach Babylon.  

15:00 BR alpha Schauplatz der Geschichte

bis 15:45 45 min    

Themen: Bukarest.  



So   04. November 2007
15:30 SR Bulgarien

bis 16:15 45 min Durch den wilden Balkan  

Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens. Sie ist Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa: am Abend fröhlich klingende Musik, feurige Tänze und farbenfrohe Trachten. Das ist Balkanklischee pur! Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als nur Meer und Strand: wildes, über 2.500 Meter hohes Gebirge, in dem Bären und Wölfe leben und schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen. Die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken machen den anderen, unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer und in der Donautiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörche ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Bulgarien ist ein Land im Umbruch, gefangen zwischen Tradition und Moderne. Noch nehmen sich die Menschen Zeit für ein Schwätzchen am Wegesrand, noch sind Eselskarren und eine vielerorts archaisch anmutende Landwirtschaft keine Seltenheit. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht. Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.  

23:30 rbb Nachtmusik

bis 00:15 45 min    

Themen: Selma: In Sehnsucht gehüllt - Konzert in der jüdischen Synagoge in der Berliner Rykestraße. Der letzte Weg ihrer Reise war der gefährlichste. Beinahe wären die wunderschönen und nach Sehnsucht schreienden Gedichte dieses so jungen und so träumerischen Mädchens für immer zerstört worden. Beinahe hätte die Welt dieses Stück Weltliteratur nicht kennenlernen dürfen. Beinahe hätten die braunen Schergen doch noch gewonnen. Selma Meerbaum-Eisinger schrieb ihr erstes Gedicht als sie 15 Jahre alt war, das war 1939. Die Cousine Paul Celans lebte in Czernowitz, der Hauptstadt des rumänischen Vielvölkerstaates Bukowina, wo fast die Hälfte der Einwohner Juden waren, über 60.000. Ihre Sprache war das Deutsch von Kant und Hegel; mit ihr drückte sie ihre innigsten Gefühle aus. Sie träumte von besseren Zeiten und schwärmte von einer ersten Liebe. In den kommenden drei Jahren entstanden 57 Gedichte: in ärmlichsten häuslichen Verhältnissen, im menschenverachtenden jüdischen Ghetto, im todbringenden Arbeitslager. Gedichte, "die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so hell und so bedroht" (Hilde Domin). Selma Meerbaum-Eisinger war erst 18 Jahre alt, als sie sterben musste. Zusammen mit ihren Hoffnungen und Träumen wurde sie in einem Massengrab verscharrt. Doch ihre Poesie fand den Weg in die Freiheit: Ihre beste Freundin trug sie auf ihrem abenteuerlichen Weg ins damalige Palästina die ganze Zeit in ihrem Rucksack bei sich. Der Film erzählt anhand von Archivmaterial und Interviews die Geschichte dieser jungen und noch immer so wenig bekannten Dichterin. Unter anderem kommt Margit Bartfeld-Feller zu Wort, die früher die Schulbank mit Selma Meerbaum-Eisinger teilte und heute in Tel Aviv lebt. Und eine weitere Reise wird erzählt: die Verwirklichung eines Traumes, den sich der Schweizer Musiker David Klein vor vielen Jahren in den Kopf setzte. Er wollte zusammen mit deutschen Pop-Größen diese Gedichte vertonen.  



Mo   05. November 2007
23:30 ORF2 Der gefallene Vampir

bis 00:25 55 min Die Geschichte des Schauspielers Bela Lugosi  

Von den Anfängen in einem kleinen transsylvanischen Dorf um die Jahrhundertwende, über seine Zeit als Schauspieler in der Rolle des Jesus am Nationaltheater in Budapest, seine Flucht aus Ungarn als Kommunist, bis zu seinen Tagen als Hollywoods größter Frauenheld folgt "Der gefallene Vampir" dem Lebensweg des Schauspielers Bela Lugosi. Eine Biografie, die nach seinem Erfolg mit "Dracula" in der Presseabteilung der Universal Studios entstand, beschrieb ihn als "mysteriöser Graf aus dem Land der Vampire, Transsylvanien". Bela Lugosis Lebensweg ist einer der unerklärlichsten in der Geschichte Hollywoods. Er schuf einen verlockenden, erotischen Dracula und veränderte damit das Bild des Horrors für alle Zeiten. Er war das größte Sexsymbol seiner Zeit, erfolgreicher als Clark Gable, der Herzensbrecher der 30er Jahre. Im weiteren Verlauf seiner Karriere bekam Lugosi immer gleiche Rollenangebote und der Dracula-Segen wurde zum Fluch. Er war ein hochbegabter Schauspieler, jedoch gelang es ihm nie, die Figur des Dracula abzuschütteln und andere Rollen zu bekommen. Als erster Schauspieler in Hollywood bekannte er sich öffentlich zu seiner Drogensucht und ließ sich im Alter in eine Klinik einweisen, wo er in nur drei Monaten geheilt wurde. Als Bela Lugosi starb, hatte er viele Rollen gespielt, die der des Dracula ähnlich waren. Zuletzt spielte er in Horrorfilmen mit Minimalbudget. Und als er starb, hatte ihn sein Publikum bereits vergessen. Doch 50 Jahre später gilt Bela Lugosi als der wahre Film-Dracula und Vater des Horrors. Der Film versucht herauszufinden, inwiefern Bela Lugosis Herkunft aus Transsylvanien seine Herangehensweise an die Figur des Dracula beeinflusst hat. Er wirft einen Blick auf die Geschichten aus einer alten Kultur, in der Tod und Vampire allgegenwärtig sind. Es sind Geschichten aus einer Region, die in der Literatur schon immer als düster und geheimnisvoll beschrieben wurde. Die Resultate zeigen, dass die Realität die Vorstellungskraft manchmal bei Weitem übertreffen kann.  



Di   06. November 2007
20:15 zdf Döner, Pizza, Sauerkraut

bis 21:00 45 min Versessen auf Essen - Speisereise durch Deutschland  

"Das war eine der spannendsten Reisen, die ich je unternommen habe", schwärmt Gert Anhalt, der als Reporter und Korrespondent für das ZDF viel herumgekommen ist. Aber dieser Ausflug führte ihn nicht in die Fremde - diesmal schaute der "Speisereisende" in heimische Töpfe. Von Helgoland bis Oberstdorf spürte er ausländische Spezialitätenköche auf. "Da fängt es schon an, kompliziert zu werden", sagt Anhalt. "Denn die Leute, die ich da traf, das sind gar keine Ausländer. Die meisten haben seit Jahren einen deutschen Pass." Unser Hunger auf exotisches Essen kennt ohnehin keine Grenzen und ein Streifzug durch Deutschlands Küchen ist wie eine kleine Weltreise. "Die Idee für den Film kam mir in Japan. Klar - dort gibt es auch italienische, chinesische und sogar deutsche Restaurants - aber die Gastronomie ist doch ganz überwiegend japanisch. Bei uns hingegen findet man zehn Pizzerias, fünf China-Lokale und drei Griechen, bevor man auf ein vorzeigbares deutsches Restaurant stößt." Und so schulterte der bekennende Sauerkraut-Fan seine Kamera und besuchte Libanesen und Griechen, Franzosen, Inder, Chinesen, Italiener, Türken und Vietnamesen und traf unterwegs auch Pakistaner, Syrer, Nigerianer, Rumänen, Thais und Iraker - denn, stellt Anhalt fest, "an deutschen Kochtöpfen geht es längst zu wie bei den Vereinten Nationen". Die Reise beginnt - wo sonst? - in Essen und führt über Nienburg und Helgoland nach Berlin. Von dort geht es über Leipzig, Würzburg und Calw hinunter nach Oberstdorf, wo Anhalt endlich sein Sauerkraut findet - allerdings wird dies von Herrn An aus Vietnam zubereitet, der in Deutschland politisches Asyl suchte und eine Heimat fand. Wir treffen Leute wie den gebürtigen Libanesen Khaled Khodor, einen Feinkosthändler aus Oberhausen, der sein Geschäft mit preußischer Disziplin und einem festen Glauben an vermeintlich urdeutsche Tugenden führt. Selbst im nieder-sächsischen Nienburg experimentiert das "lustige Landvolk" im Restaurant "Athen" von Filippos Christou mit Schafskäse und Knoblauch.  

22:25 3sat Balkan Champion

bis 23:55 90 min Elöd Kincses und Rumäniens Weg zur Demokratie  

"Ich befinde mich politisch auf dem Parkplatz und warte auf den richtigen Moment, um loszufahren. Vielleicht schaffe ich es, der Demokratisierung in Rumänien den nötigen Anstoß zu geben", sagte Elöd Kincses im Sommer 2004 seiner Tochter Rèka. Er versuchte gerade zum fünften Mal, als Unabhängiger in das rumänische Parlament gewählt zu werden. Auch dieses Mal sollte er scheitern. Rèka Kincses Familie, die zur ungarischen Minderheit in Rumänien gehört, lebt in Targu Mures im Osten Transsilvaniens. 1989 übernahm ihr Vater, der sich als Anwalt für Verfolgte des Ceausescu-Regimes einsetzte, eine folgenschwere Aufgabe: Er verteidigte den Pfarrer Làszlo Tökès aus Temesvàr, der ausländischen Fernsehsendern regimekritische Interviews gegeben hatte. Die Ereignisse rund um den Fall Tökès führten zu den ersten Demonstrationen in Rumänien seit 25 Jahren Diktatur. Zunächst galt Elöd Kincses als Held. Nach dem Sturz Ceausescus übernahm er die politische Führung des Bezirks Mures. Doch wenige Wochen nach der Wende, im März 1990, kam es zu Unruhen zwischen Ungarn und Rumänen, die zum ersten ethnischen Konflikt mit Todesopfern in Osteuropa nach der Wende eskalierten. Während Elöd Kincses manchen Vertretern der ungarischen Minderheit in seinen Forderungen nach Gleichberechtigung zu wenig radikal war, galt er der rumänischen Seite als ungarischer Extremist. Gemeinsam machten beide Seiten Elöd Kincses für die Ausschreitungen in Targu Mures verantwortlich. Kincses musste das Land und seine Familie verlassen. Als er nach sechs Jahren aus dem Exil zurückkehrte, begann er für einen Sitz im Parlament zu kandidieren, wurde aber bei jeder Wahl von seinen politischen Gegnern kaltgestellt. So auch im Herbst 2004, wo ihn ein kurz vor dem Wahlkampf in Kraft getretenes Gesetz von den Wahlen ausschloss.  



Mi   07. November 2007
00:45 rbb Ryna

bis 02:15 92 min CH,RO 2005  

Rumänien - ein kleiner Ort mitten im Donaudelta. Hier lebt Ryna, ein 15-jähriges Mädchen. "Kann ein Mädchen das?" bekommt Ryna oft zu hören, wenn sie Motorhauben öffnet oder sich unter einen Wagen legt. Ryna ist die wichtigste Hilfskraft ihres Vaters in dessen Kleinbetrieb, der aus Tankstelle und Werkstatt besteht. Der Vater behandelt die Tochter wie sein leibliches Eigentum. Ryna macht die Mechaniker-Arbeit zwar Spaß, ihr betont jungenhaftes Aussehen ist jedoch kein selbst gewähltes Outfit, sondern vom Vater auferlegt: Der hatte sich einen Sohn gewünscht, und nun zwingt er Ryna, seinem Wunschbild möglichst nahe zu kommen. Das heißt für Ryna - keine schönen Kleider, kein Schmuckstück, keine Vergnügungen am Wochenende. Der Vater ist allerdings nicht der Einzige, der glaubt Besitzrechte an ihr zu haben: Da gibt es den Postboten, der mehr als nur die unschuldige Jugendfreundschaft will. Und da ist der Bürgermeister, der auf Ryna ein Auge geworfen hat. Als dazu noch der französische Wissenschaftler Georges, der Ryna zu mehr Weiblichkeit und Eigenständigkeit ermuntert, in die nahe Kleinstadt kommt, spitzen sich die Verhältnisse dramatisch zu. Rynas Sehnsucht nach ein wenig Farbe im Leben wird in Zenides Film sofort und kompromisslos von den Männern zerstört. Das Spielfilmdebüt ist ein herber Film über den einsamen Kampf einer Heranwachsenden für persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung. In leisen Tönen vermittelt der Film einen intensiven Ausdruck von Enge und Armut sowie von den Zwängen einer männlich dominierten Gesellschaft und dem damit oft zusammenhängenden Machtmissbrauch. Die rumänisch-schweizerische Koproduktion "Ryna" gehörte zu den Preisträgerfilmen des 15. FilmFestivals in Cottbus 2005. Die internationale Jury erkannte dem Film den vom RBB gestifteten Spezialpreis für die beste Regie zu. Der Länderfokus des diesjährigen Cottbuser FilmFestivals widmet sich dem Filmschaffen Rumäniens und Bulgariens.  

19:00 BR Stationen

bis 19:45 45 min Der heitere Friedhof von Sâpânta  Film

Der "Cimitirul Vesel" in Sâpânta, im Norden Rumäniens, ist ein ungewöhnlicher Friedhof. So ungewöhnlich wie sein Name, ins Deutsche übersetzt heißt er: "Der heitere Friedhof". Rund um die orthodoxe Kirche suggerieren Kreuze in dunklem Blau mit bunten Bildern in ihrer Farbenpracht Heiterkeit. Auf den Kreuzen sind Szenen dargestellt, die den Verstorbenen charakterisieren. Doch das ist nicht immer positiv. Kurze Verse beschreiben seine Eigenarten. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Da ist zu lesen: "Schnaps ist reines Gift. Er bringt nur Leid und Qual. Denn auch mir hat er gebracht den Tod, der mich dann holte." Außereheliche Verhältnisse, Gaunereien, Prügeleien, Unglücksfälle, Beruf und Vorlieben, Schicksalsschläge - der Schnitzer, Maler und Poet der Kreuze, Dumitru Pop, entscheidet über den Nachruf und thematisiert, was ihm in Erinnerung ist. "Ihr Leben war nun so, und dann muss ich eben schreiben, dass jemand viel gesoffen oder es mit der Ehe nicht so genau genommen hat. Aber ich gehe nicht so weit, dass ich jemand verletze." Das wissen die Hinterbliebenen. Trotzdem ist es für manchen nicht leicht, mit dieser schonungslosen Ehrlichkeit umzugehen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Friedhof von Sâpânta zum Gedächtnis des Dorfes entwickelt. Hier nimmt keiner seinen Ruf mit ins Grab.  

20:15 phoenix Döner, Pizza, Sauerkraut

bis 21:00 45 min Versessen auf Essen - Speisereise durch Deutschland  

siehe oben  



Do   08. November 2007
23:55 arte JazzFest Berlin 2007

bis 01:25 90 min Das Eröffnungskonzert  

Gäste: El Gusto, Hazmat Modine, BassDrumBone, Hadouk Trio. In Berlin findet jedes Jahr eines der ältesten und renommiertesten europäischen Jazzfestivals statt: das JazzFest Berlin. Neben den etablierten Stars der amerikanischen Jazzszene sind hier zunehmend auch Künstler aus der ganzen Welt zu erleben, die grenzüberschreitende Beziehungen zwischen lokalen Folkloren und globalen Sounds und Klangentwicklungen in den Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens stellen. 2007 ist das JazzFest Schauplatz eines besonderen Wiedersehens: Über 40 muslimische und jüdische Musiker der Gruppe El Gusto stehen nach langen Jahren der Trennung wieder gemeinsam auf der Bühne. Ihre Chaabi Musik hallte einst durch die Kasbah, die Altstadt Algiers. Nach der algerischen Unabhängigkeit kam es zu einer zunehmenden Islamisierung. Viele der jüdischen Musiker wanderten nach Marseille aus. In Berlin kommt es nun, fast ein halbes Jahrhundert später, zu einer kulturellen und musikalischen Wiedervereinigung. Zu den besonderen Highlights des diesjährigen JazzFests zählt auch die derzeit von der Fachpresse hymnisch gefeierte Band Hazmat Modine. Die Musiker aus New York vermischen die Wurzeln der amerikanischen Musik mit den verschiedenen Formen der Weltmusik und schaffen auf diese Weise einen eigenen, ganz speziellen Sound. Blues, Country, Jazz, Pop und Soul treffen mit der Energie einer rumänischen Brass Band auf Klezmer, jamaikanischen Calypso, New Orleans R & B, Swing, Avantgarde-Jazz, tuvinisch-mongolische Balladen und Fabeln aus dem mittleren Osten. Ray Anderson, einer der weltbesten Posaunisten, kann auf dem JazzFest ein ganz besonderes Jubiläum feiern: 2007 wird er zum zehnten Mal vor dem Berliner Jazzpublikum auftreten. Dieses Jahr kommt Anderson mit dem Trio BassDrumBone, das er vor 30 Jahren mit dem Bassisten Mark Helias und dem Schlagzeuger Gerry Hemingway gegründet hat. Im Jazz eher ungebräuchliche Instrumente verwendet das französische Hadouk Trio.  



Mo   12. November 2007
13:15 3sat Zwischen Krim und Karpaten

bis 14:00 45 min Mit Ruslana durch die Ukraine  

Ruslana, die sympathische Siegerin des Eurovision Song Contest 2004, führt durch die wilde Landschaft und die einzigartige Tierwelt ihrer Heimat. Ihr Image als naturverbundene Powerfrau wurde nicht von Marketingexperten entwickelt, sondern ist authentisch. Sie fühlt sich auf dem Rücken eines Pferdes genauso wohl wie auf der Bühne, genießt lange Wanderungen durch die Bergwelt ihres Landes ebenso wie den Applaus des Publikums. Für viele Menschen ist die Ukraine ein weitgehend unbekanntes Land im Osten Europas. Erst seit der friedlichen Revolution und der Wahl des Präsidenten Juschtschenko richten sich alle Augen auf Europas zweitgrößte Nation. Eine Vertreterin der neuen Ukraine ist die Sängerin Ruslana - sie präsentierte sich und ihre Heimat beim Eurovision Song Contest 2004 als ungezähmt und ursprünglich. Gerade was die Natur betrifft hat die Ukraine viel zu bieten: Bären und Wölfe streifen durch die schroffen Gipfel der Karpaten, seltene Hirsche und freche Ziesel bevölkern die Krim. Die Halbinsel am Schwarzen Meer ist mit einem fast subtropischen Klima gesegnet, und so kann Ruslana dort selbst noch im Spätherbst tauchen und mit Delphinen schwimmen. Wie die Landschaften, so ist auch die Musik von Ruslana wild, ihre Bühnenshow extravagant. Bei ihrem Auftritt in Istanbul im letzten Jahr erlag dieser Kombination außer der Bühne, die unter ihren stampfenden Füßen brach, auch das Publikum in ganz Europa. Das Allround-Talent singt, komponiert und arrangiert ihre Lieder selbst. Aufgewachsen unter rauen Bedingungen in der Nähe der Kaparten ist Ruslana wie ihre Heimat: extrem, voller Kraft und Schönheit. Wer könnte die Natur der Ukraine besser präsentieren als sie!  



Mi   14. November 2007
20:15 NDR Expeditionen ins Tierreich

bis 21:00 45 min Naturdokumentation  

Themen: Das Schwarze Meer - Wo Don und Donau münden. "Das Schwarze Meer" ist das Meer der Stürme und Kriege, der Mythen und Geheimnisse. In seinen lebensfeindlichen Tiefen tauchen Wissenschaftler nach brodelnden Methangas-Quellen. Doch die Dunkelheit bestimmt nur einen kleinen Teil des Schwarzen Meeres, sein niedriger Salzgehalt und die Entstehung aus einem Süßwassersee machen es zu einem einzigartigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Mit faszinierenden Unterwasserbildern, atmosphärischen Flugaufnahmen entlang der weiten Küsten und Fahrten durch eng gewundene Flussmündungen entführt der Film in den wilden Norden des Schwarzen Meeres. Wenn in den Steppen an der Ukraine der Frühling einkehrt, erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf. Mit zerzaustem Fell sitzen sie vor ihrem Erdbau und genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Im Mündungsgebiet von Don und Donau bringt der Frühling dagegen Hochwasser. Viele Tiere haben mit den Schmelzwasserfluten zu kämpfen, der hohe Wasserstand zwingt Igel und Eidechsen zu unfreiwilligen Schwimmstunden im Flussdelta. Die Schlangeninsel ist eine von wenigen Inseln im Schwarzen Meer. Sie erscheint auf den ersten Blick unbewohnt und karg, doch unter der Meeresoberfläche blüht das Leben: Seeanemonen und Einsiedlerkrebse und der für seinen Kaviar berühmte Beluga Stör bewohnen den Inselfelsen. Im Sommer wird das Meer bei Neumond zur Bühne eines besonderen Naturschauspiels: Riesige Schwärme von Seeringelwürmern steigen bis zur Wasseroberfläche hinauf - ein gefundenes Fressen für die Meeresbewohner, denen die Beute beinahe ins Maul schwimmt. Rainer Bergomaz und sein Team drehten über zwei Jahre lang für diesen Film. Entstanden ist eine Entdeckungsreise zu den wilden und unberührten Küsten am Rande Europas, zu den Geheimnissen des Schwarzen Meeres.  



Do   15. November 2007
00:05 mdr Dieses Jahr in Czernowitz

bis 01:50 105 min    Film

Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Volker Koepp kehrt zurück nach Czernowitz in die Bukowina. Schon einmal war er für einen Kinofilm ("Herr Zwilling und Frau Zuckermann", 1999) in dieser in Vergessenheit geratenen Stadt im Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Rumänien. Koepps Dokumentarfilm erzählt von Menschen, die nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder das Land ihrer Vorfahren besuchen. Unter ihnen der Schauspieler Harvey Keitel und der Schriftsteller Norman Manea. Czernowitz, eine entlegene Stadt in der Mitte Europas. Als Hauptstadt des Kronlandes Bukowina gehörte sie einst zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Hier lebten Menschen verschiedener Nationalitäten, Sprachen und Kulturen miteinander. Heute ist Chernivtsi eine Stadt im Westen der Ukraine nahe der Grenze zu Rumänien. Dort drehte Volker Koepp vor acht Jahren den Film "Herr Zwilling und Frau Zuckermann". Rosa Roth-Zuckermann und Mathias Zwilling gehörten zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden, die den Krieg und die Lager Transnistriens überlebten. Mit Emigranten und Kindern von Emigranten kehrt der Film "Dieses Jahr in Czernowitz" an diesen mythischen Ort zurück. Der Cellist Eduard Weissmann macht sich von Berlin aus auf den Weg, aus Wien kommen die Schwestern Evelyne Mayer und Katja Rainer, aus New York der Schauspieler Harvey Keitel und der Schriftsteller Norman Manea. Die Fahrt zu den versunkenen Orten ihrer Herkunft führt sie nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart, zu Menschen, die heute in Czernowitz leben.  

06:00 ZDF-doku Zuhause in ...

bis 06:15 15 min    

Themen: Berater in Rumänien - Hilfe für deutsche Investoren. Im Februar 1991 kam Werner Stein das erste Mal nach Rumänien, um SOS-Kinderdörfer zu bauen. Noch heute überwältigen ihn die Gefühle, die er damals beim Besuch der ärmlichen und verwahrlosten rumänischen Kinderheime hatte. Er blieb länger als die geplanten drei Monate, baute SOS-Kinderdörfer und schulte die rumänischen Mitarbeiter. Heute arbeitet er als Personalberater und unterrichtet an der Universität Bukarest Kommunikation, Management und unterstütze die Studierenden bei der Karriere-Entwicklung. Gleichzeitig vermittelt unsere Firma Führungskräfte in alle Branchen. Wir beraten beim Aufbau einer Personalabteilung, suchen nach geeignetem rumänischem Personal und organisieren Tests und Bewerbergespräche. Denn qualifiziertes Personal für ausländische Investoren war und ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Wirtschaftsentwicklung Rumäniens  

13:00 ZDF-doku Zuhause in ...

bis 13:15 15 min    

siehe oben  

17:15 Eurosport Fußball

bis 18:00 45 min EM-Qualifikation  

Themen: Gruppe G: Rumänien - Niederlande.  

21:00 ZDF-doku Zuhause in ...

bis 21:15 15 min    

siehe oben  



Fr   16. November 2007
01:55 arte Der gefallene Vampir

bis 03:00 65 min Geschichte des Schauspielers Bela Lugosi  

siehe oben  

21:30 Eurosport Futsal Live

bis 23:00 90 min Europameisterschaft  

Themen: 1. Spieltag, Gruppe A: Tschechien - Rumänien. Vom 16. bis 25. November wird die 5. UEFA Futsal Europameisterschaft 2007 in Porto (POR) ausgetragen und Eurosport ist von der Gruppenphase bis zum Finale LIVE dabei. Zwei Gruppen spielen die vier Mannschaften aus, die sich für die Halbfinals qualifizieren und anschließend die Finalteilnehmer ermitteln. Gruppe A: Tschechien, Rumänien, Portugal, Italien Gruppe B: Spanien, Ukraine, Serbien, Russland Der amtierende Welt- und Europameister Spanien gilt als klarer Favorit auf den dritten Titelgewinn in Folge. Aber auch die russische Mannschaft rechnet sich Chancen auf den Titelgewinn aus, nachdem es den Spaniern im Finale 2005 nur knapp mit 2:1 unterlag. Eurosport Info-Links: www.eurosport.yahoo.de und www.uefa.com Kommentar: [noch offen].  



Sa   17. November 2007
17:00 Eurosport Futsal Live

bis 18:30 90 min Europameisterschaft  

1. Spieltag, Gruppe B: Serbien - Russland.
Vom 16. bis 25. November wird die 5. UEFA Futsal Europameisterschaft 2007 in Porto (POR) ausgetragen und Eurosport ist von der Gruppenphase bis zum Finale LIVE dabei. Zwei Gruppen spielen die vier Mannschaften aus, die sich für die Halbfinals qualifizieren und anschließend die Finalteilnehmer ermitteln. Gruppe A: Tschechien, Rumänien, Portugal, Italien Gruppe B: Spanien, Ukraine, Serbien, Russland Der amtierende Welt- und Europameister Spanien gilt als klarer Favorit auf den dritten Titelgewinn in Folge. Aber auch die russische Mannschaft rechnet sich Chancen auf den Titelgewinn aus, nachdem es den Spaniern im Finale 2005 nur knapp mit 2:1 unterlag. Eurosport Info-Links: www.eurosport.yahoo.de und www.uefa.com Kommentar: [noch offen].  



So   18. November 2007
16:15 SR Eisenbahn-Romantik

bis 16:45 30 min    

Themen: Tausendundeine Dampfwolke.
Die Sonderfahrt quer durch Mittel- und Osteuropa von Nürnberg aus nach Istanbul führt durch Wien, vorbei an Budapest, quer durch Rumänien. Es geht durch die Walachei. Das schon sehr breite Donautal wird überquert. In Bulgarien fährt der Dampfsonderzug durch das Balkangebirge. Auf einer eingleisigen Hauptbahn, durch Schluchten, über Brücken und durch einen Kreiskehrtunnel. Station gemacht wird in einer der ältesten Städte Europas, in Plovdiv. Der letzte Streckenabschnitt führt durch das östliche Bulgarien und durch den gesamten europäischen Teil der Türkei. Hier legt sich schon orientalisches Flair über die Reise, die nach sechs Tagen am Bosporus enden wird. Bis dahin haben 20 Dampfloks möglicherweise mehr als 1.001 Dampfwolken in den Himmel geblasen.  

17:00 Eurosport Futsal Live

bis 18:00 60 min Europameisterschaft  

2. Spieltag, Gruppe A: Italien - Rumänien.  



Mo   19. November 2007
12:00 Eurosport Futsal

bis 13:15 75 min Europameisterschaft  

2. Spieltag, Gruppe A: Italien - Rumänien.  

20:15 phoenix Gefangen im Schwarzen Meer

bis 21:00 45 min Das Schicksal der 30. U-Bootflotille  

Im Winter 1942 bleibt Hitlers Blitzkrieg im Schlamm des russischen Winters stecken. Die deutschen Truppen sind von den Nachschublinien abgeschnitten. Da beschließt Hitler eine der ungewöhnlichsten Operationen des Zweiten Weltkriegs. Um die Versorgung der Truppen zu sichern, werden unter höchster Geheimhaltung sechs U-Boote und andere Schiffe von Kiel aus über Land ans Schwarze Meer transportiert. Ihr Auftrag ist es, die russische Kriegsflotte im Schwarzen Meer auszuschalten. Etwa 300 Soldaten gehören zur 30. U-Bootflottille, die meisten sind nicht älter als 20 Jahre. Ihr Stützpunkt wird die rumänische Hafenstadt Konstanza. Dieser Film erzählt von einem kaum bekannten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Zum ersten Mal erzählen Überlebende ihre Geschichte. Sie führt die Zuschauer über Rumänien, Georgien und die Türkei bis nach Finnland.  



Mi   21. November 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

16:30 mdr Donau kulinarisch

bis 17:00 30 min Vom Eisernen Tor bis Ruse  

Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. Ein Wasserkraftwerk zähmt hier die Donau. Die beiden damaligen Staatschefs Tito und Ceausescu waren so stolz auf ihre Errungenschaft, dass sie prächtige Villen in Sichtweite bauen ließen. Der Film erzählt außerdem von dem einfachen und doch bunten Leben der Menschen an der Donau und ihren Nebenflüssen. So gibt es z.B. an der Cerna eine Art Subkultur des Heilbadens. Das rumänische Herkulesbad ist sogar einer der ältesten Kurorte weltweit. Städte mit Geschichte sind auch die bekannten Handelsstädte Drobeta Turnu-Severin, Calafat und Vidin. Berühmte Dichter haben sich hier Häuser am Donau-Ufer gebaut. Auf der bulgarischen Seite sollte man sich eines nicht entgehen lassen: die Zitadelle und die Felsen von Belogradtschik. Das Gegenstück dieser in den Himmel ragenden "Götterfelsen" ist die Höhle von Magura mit 10.000 Jahre alten Felszeichnungen. Eine der beindruckendsten Landschaften Bulgariens ist das Tal des Russenski Lom, ein Naturpark mit dem Höhlenkloster von Ivanovo, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Und schließlich ist da noch Russe, das "Klein-Wien" an der unteren Donau mit seinen Bürgerhäusern und Palästen im Wiener Sezessionsstil. 500 Kilometer Donau, die weltweit mehr Aufmerksamkeit verdienen, als sie bisher bekommen haben.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Siehe oben.  

21:35 arte Zoom Europa

bis 22:20 45 min Reportagemagazin  

Themen: Muss die GAP völlig umgekrempelt werden? Beiträge: GAP für Anfänger / Rumänien, Ostdeutschland etc.: Wie geht man dort mit der GAP um? / Rückspiegel: Eine Rückschau auf die GAP der 1960er-Jahre / Kleiner EADS-Führer / Europa hautnah: Vorsicht, Kreationisten!.
Am 20. November 2007 wird die Europäische Kommission die Bilanz der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) veröffentlichen. Dieses Symbol des europäischen Aufbaus ist heute stark in Misskredit geraten. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Befürchtung wächst, dass die Agrarprodukte knapp werden könnten, fürchten die Landwirte, ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können. Die Schwellenländer kritisieren illoyale Konkurrenz, und die meisten Europäer sind erstaunt darüber, dass ein Drittel der EU-Mittel der Landwirtschaft vorbehalten ist, obwohl jede moderne Wirtschaft in die Forschung investieren muss. In der Stunde der Bilanz ergründet "Zoom Europa" die neuen Perspektiven der Landwirtschaft in Europa. [ARTE LANG] (1): GAP für Anfänger Seit ihrer Einführung 1962 hat sich die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) stark verändert. Vor allem aber hat sich Europa selbst seither gewandelt. Vorrangiges Ziel der sechs Gründerstaaten war es, die Nahrungsmittelselbstversorgung sicherzustellen; heute haben die inzwischen 27 Mitgliedsstaaten der EU mit den sanitären und umweltpolitischen Folgen der Globalisierung zu kämpfen. Zoom Europa zieht Bilanz und blickt in die Zukunft. (2): Rumänien, Ostdeutschland etc.: Wie geht man dort mit der GAP um? Vor ihrem EU-Beitritt hatten rumänische oder auch ostdeutsche Landwirte kein Anrecht auf die Vorzüge der GAP. Manche wissen bis heute nicht, dass es die GAP gibt - und schon gar nicht, dass sie reformiert werden soll. Werden diese Länder die Fehler wiederholen, für die die GAP so heftig kritisiert wurde? Oder werden sie sich als Vorreiter einer maßvolleren und umweltbewussteren GAP hervortun? "Zoom Europa" forscht nach. (3): Rückspiegel: Eine Rückschau auf die GAP der 1960er-Jahre (4): Kleiner EADS-Führer Die Führungsetagen von EADS werden des Insiderhandels verdächtigt. Während der Skandal in Frankreich auch die damalige Regierung nicht unbeschadet lässt, weist man in Deutschland jegliche Anschuldigung zurück und vertraut auf die Justiz.  



Fr   23. November 2007
16:00 hr Eisenbahn-Romantik

bis 16:30 30 min    

Themen: Tausendundeine Dampfwolke.
Die Sonderfahrt quer durch Mittel- und Osteuropa von Nürnberg aus nach Istanbul führt durch Wien, vorbei an Budapest, quer durch Rumänien. Es geht durch die Walachei, das schon sehr breite Donautal wird überquert, und in Bulgarien fährt der Dampfsonderzug durch das Balkangebirge: auf einer eingleisigen Hauptbahn, durch Schluchten, über Brücken und durch einen Kreiskehrtunnel. Station gemacht wird in einer der ältesten Städte Europas, in Plovdiv. Der letzte Streckenabschnitt liegt im östlichen Bulgarien und dem gesamten europäischen Teil der Türkei. Hier bekommt die Reise schon orientalisches Flair; in sechs Tagen wird sie dann am Bosporus enden. Bis dahin haben zwanzig Dampfloks möglicherweise mehr als 1001 Dampfwolke in den Himmel geblasen.  

16:30 mdr Eisenbahnromantik

bis 17:00 30 min Tausendundeine Dampfwolke  

Siehe oben.  

18:20 wdr Servicezeit: Essen und Trinken

bis 18:50 30 min Tipps und Informationen  

Themen: Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller.
- Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln spielen dieses Jahr in der Weihnachtsbäckerei der WDR-Fernsehköche Martina und Moritz eine besondere Rolle: Sie backen diesmal einen ungewöhnlichen Stollen, eine rumänische Heferolle mit Haselnussfüllung, die unwiderstehliche Engadiner Nusstorte und die köstlichen Cantuccini aus der Toskana, jenes Mandelgebäck, das so gut zum Vin Santo passt, dem "Heiligen Wein" aus getrockneten Trauben. Natürlich geben die beiden wie immer jede Menge Tipps, damit die Weihnachtsbäckerei auch wirklich gelingt und wie man die Schätze bis zu den Feiertagen aufbewahrt.  

19:45 DSF Motobike

bis 20:15 30 min Das Polo-Motorradmagazin  

Romaniacs 2007.
Einmal im Jahr stellen sich einige hundert Verrückte - allerdings nicht zum gemütlichen Wanderausflug, sondern zu einem Offroadspektakel der besonders brutalen Art: der Romaniacs. Die friedlichen Landschaften mutiert zum Hexenkessel, wenn Heerscharen von Offroadern versuchen, die Berge und Täler Rumäniens zu bezwingen. 5 Tage lang hat Motobike 2 Endurofahrer aus Bayern hautnah begleitet, schaut ihnen bei einer der härtesten Mehrtage Ralley der Welt über die Schulter. Motobike zeigt die spannendsten Szenen, Stürze, Freud und Leid der unerschrockenen Offroadpiloten.  



Sa   24. November 2007
09:05 wdr Servicezeit: Essen und Trinken

bis 09:35 30 min Tipps und Informationen  

Themen: Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller.
Siehe oben.  

12:15 arte Zoom Europa

bis 13:00 45 min Reportagemagazin  

Siehe oben.  

17:05 ORF2 Erlebnis Österreich

bis 17:30 25 min Spritzkrapfen und Kronenbaum - Die Traditionen der Heimatvertriebenen  

Dokumentation.
Ab 1945 zog ein gewaltiger Strom volksdeutscher Flüchtlinge und Heimatvertriebener nach Österreich. Sie kamen aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn, Rumänien, Jugoslawien und Polen. 350.000 fanden in Österreich eine neue Heimat: Sudetendeutsche, Böhmerwäldler, Donauschwaben, Karpatendeutsche, Landler, Siebenbürger Sachsen .... Sie alle haben die Kultur ihres Volkstums aus der alten Heimat mitgebracht. Diese Sendung zeigt, ob und wie es gelingt, die Traditionen zu bewahren.  

05:25 ORF2 Erlebnis Österreich

bis 05:50 25 min Spritzkrapfen und Kronenbaum - Die Traditionen der Heimatvertriebenen  

Dokumentation.
Siehe oben.  



So   25. November 2007
18:00 DSF Motobike

bis 18:30 30 min Das Polo-Motorradmagazin  

Romaniacs 2007.
Siehe oben.  

21:15 3sat Einst süße Heimat

bis 22:30 74 min A 2006  

Die "Landlerin" Maria Huber und der Siebenbürger Sachse Johann Schuff leben im heutigen Rumänien. Die "Landler" waren im 18. Jahrhundert von den Habsburgern aus Österreich vertrieben worden, die Sachsen kamen schon im 11. Jahrhundert aus Luxemburg, Belgien und dem Rheinland nach Siebenbürgen. Beide Volksstämme standen im Ruf, "deutscher als die Deutschen" zu sein, und so folgte Johann Schuff nur einer inneren Logik, als ihn die Geschichte "heim ins Reich" und für Hitler in den Krieg trieb, während Maria Huber ebenfalls als Konsequenz ihres "Deutschseins" von den Sowjets am Kriegsende für sechs Jahre in ein Arbeitslager verschleppt wurde. Beide haben nie geheiratet, haben keine Familie und sind stets der Heimat und der Pflege ihrer Traditionen, aber auch ihren ganz persönlichen Eigenarten treu geblieben. Eine Aufarbeitung der Kriegsschuld hat es für die Deutschen in Rumänien nie gegeben, dafür Zwangsenteignung, eine Handvoll schöne Erinnerungen und die so tröstliche wie unausweichliche Erkenntnis, dass "Gevatter Tod" schon bald alles richten wird. Seine Reise nach Transsylvanien geriet für Gerald Igor Hauzenberger zu einer Zeitreise in die deutsche Geschichte mit all ihren unrühmlichen Auswüchsen. Dennoch zog es den jungen österreichischen Filmemacher sechs Jahre lang immer wieder in die Karpaten zurück. Er erkundete die Seelenlage zweier betagter Originale, die unberührt von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen stolz ihr Deutschtum präsentieren, gleichzeitig aber auch mit düsterem Humor das eigene Ende und damit das Aussterben ihrer Ethnie herbeisehnen. Der dabei entstandene Dokumentarfilm "Einst süße Heimat" wurde mit großer Resonanz auf internationalen Filmfestivals wie dem Max Ophüls Preis in Saarbrücken und dem Internationalen Filmfestival Rotterdam gezeigt. Im Oktober und November 2007 läuft er auch auf den Dokumentarfilmfestivals in Leipzig und Sheffield. Beim diesjährigen Transylvania International Filmfestival gewann "Einst süße Heimat" den Preis der internationalen Filmkritik (FIPRESCI).  

22:30 3sat Siebenbürgen blüht

bis 23:00 29 min Rosenbauern in Rumänien  

Rückständige Dörfer, verwahrloste Städte, Armut, Elend - solche Bilder kennt man aus Rumänien. In Danes - nicht weit vom angeblichen Geburtsort Graf Draculas - sieht es anders aus. In Danes blühen nämlich Rosen. Als der Bürgermeister mit dem Anbau begann, zogen die anderen Dorfbewohner nach. Anfang Juni war die erste Ernte und eine Destille wurde in Betrieb genommen. Fünf Tonnen Rosenblüten brauchen die Bauern für einen Liter Öl - und der ist teurer als Gold. Normalerweise sucht in Danes jeder nach einem Job, doch im Sommer fehlen Arbeiter. Und so kommt es auf den Feldern zu ungewöhnlichen, bislang undenkbaren Begegnungen: Rumänen, Siebenbürger Sachsen und sogar Roma, die sonst ausgestoßen am Rand der Dörfer leben, arbeiten Hand in Hand. Die Rosen müssen früh am Morgen gepflückt werden, nur so bleiben sie frisch und können für eine Naturkosmetik-Firma destilliert werden. Reporter Günter Wallbrecht ist auch in aller Frühe aufgestanden und hat das neue Miteinander beobachtet - nicht nur auf dem Rosenfeld.  



Mi   28. November 2007
21:35 arte Zoom Europa

bis 22:20 45 min Reportagemagazin  

Zehn Jahre Kyoto: Der Rückblick / Der Europäer der Woche: Kapitän Poterel, Retter der Meere / Gequälte Tiere: Europa Hautnah / Die Reportage: Zur Erziehung nach Rumänien.
10 Jahre ist es her, dass die Vereinten Nationen in Kyoto gemeinsame Ziele für den Klimaschutz beschlossen haben. Heute bereits sind die Folgen des Klimawandels nicht mehr zu übersehen. Wenige Tage vor Beginn der Klimakonferenz von Bali will "Zoom Europa" schauen, was konkret passiert in Sachen Klimaschutz. Wir besuchen die nördlichste Hochschule der Welt in Spitzbergen, wo die Klimaforscher von morgen ausgebildet werden - nicht allerdings, bevor sie wissen, wie man einen Bären erlegt. Wir berichten von dem italienischen Dorf Varese - von der EU prämiert für das beste Klimakonzept und in Italien längst Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel. Und wir zeigen einen Architekten in den Niederlanden, der den Klimawandel zu seinem Geschäft gemacht hat. In seinem Büro "waterstudio" entwickelt er schwimmende Häuser und Straßen und ist damit nicht nur in Dubai zum gefragten Geschäftspartner geworden.  

23:45 BR Hau ab

bis 01:15 90 min A,H 2005  Spielfilm

"Dallas" wird der rumänische Ort Patu Rat genannt, eine Siedlung am Rande der größten Mülldeponie Europas.
An diesen Ort kehrt der Lehrer Radu Hagi nach acht Jahren wieder aus Bukarest zurück, um die Beerdigung seines Vaters zu organisieren. Die Bewohner der Siedlung, ausschließlich Roma, leben vom Verkauf des Mülls. Es zischt und qualmt überall. In dieser außergewöhnlichen Atmosphäre trifft Radu bei den Vorbereitungen für die Bestattung seines Vaters auf seine alte Jugendliebe Oana. Die Liebe zwischen den beiden entflammt unerwartet heftig aufs Neue. Radu ist hin- und hergerissen zwischen seinem bürgerlichen Leben in Bukarest und seinen auflodernden emotionalen Wurzeln, zwischen den zwei Welten und den beiden Frauen an seiner Seite: seine "wilde" Jugendliebe Oana und seine rumänische Verlobte Lina in der Stadt. Radu beschließt, es mit "Dallas" aufzunehmen und sich seiner vergangenen Gefühle zu stellen: Er plant, eine Schule für die Dorfkinder zu gründen und freundet sich mit dem 5-jährigen pfiffigen Petru an, der ebenso wie seine Mutter Oana unter seinem Vater Janku leidet. Entschlossen, Oana und Petru aus "Dallas" herauszuholen, überredet Radu die beiden, ihr gewohntes Leben aufzugeben und mit ihm zu kommen. Doch sie weist ihn ab. Enttäuscht kehrt Radu dem Dorf den Rücken. Zurück in der Stadt plagen ihn Gewissensbisse und die Sehnsucht nach Oana. Als Radu wieder vor ihr steht, entscheidet sich Oana endgültig für Radu. Zurück im Dorf werden die beiden von Janku gestellt. Es kommt zu einem brutalen Kampf um Leben und Tod. Dragomir, Oanas Vater, schreitet ein und schlägt Janku in die Flucht. Der Weg für die Liebe zwischen Radu und Oana scheint nun frei zu sein. Doch die Liebenden werden durch einen tragischen Unfall für immer getrennt. Radu nimmt sich Petru an und kehrt mit ihm in die Stadt zurück, "Dallas" wird in der Hoffnung, dass es den Bewohnern woanders besser geht, geräumt.  



Do   29. November 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Siehe oben.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Siehe oben.  



Sa   01. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



Mo   03. Dezember 2007
15:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 15:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Themen: Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller.
- Alle Jahre wieder: Weihnachtsbäckerei - Süßes für den bunten Teller Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln spielen dieses Jahr in der Weihnachtsbäckerei der WDR-Fernsehköche Martina und Moritz eine besondere Rolle: Sie backen diesmal einen ungewöhnlichen Stollen, eine rumänische Heferolle mit Haselnussfüllung, die unwiderstehliche Engadiner Nusstorte und die köstlichen Cantuccini aus der Toskana, jenes Mandelgebäck, das so gut zum Vin Santo passt, dem "Heiligen Wein" aus getrockneten Trauben. Natürlich geben die beiden wie immer jede Menge Tipps, damit die Weihnachtsbäckerei auch wirklich gelingt und wie man die Schätze bis zu den Feiertagen aufbewahrt.  



Mi   05. Dezember 2007
15:15 NDR Winter in der Zips

bis 16:00 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen  

Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens, ließen sich hier nieder, als Bauern und auch wieder als Holzfäller. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Und besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wieviele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene "Schwarze Bogar" spuken dann durch die Gassen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. Emilia Funa wird nicht nach Deutschland auswandern, denn "hier kann man viel freier leben", schwärmt sie.  

21:45 DSF Motobike

bis 22:15 30 min Romaniacs 2007  

Das Polo-Motorradmagazin.
Einmal im Jahr stellen sich einige hundert Verrückte - allerdings nicht zum gemütlichen Wanderausflug, sondern zu einem Offroadspektakel der besonders brutalen Art: der Romaniacs. Die friedlichen Landschaften mutiert zum Hexenkessel, wenn Heerscharen von Offroadern versuchen, die Berge und Täler Rumäniens zu bezwingen. 5 Tage lang hat Motobike 2 Endurofahrer aus Bayern hautnah begleitet, schaut ihnen bei einer der härtesten Mehrtage Ralley der Welt über die Schulter. Motobike zeigt die spannendsten Szenen, Stürze, Freud und Leid der unerschrockenen Offroadpiloten.  

23:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 23:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Siehe oben.  



Do   06. Dezember 2007
22:15 ZDF-doku Balkan Champion

bis 23:45 89 min    

"Ich befinde mich politisch auf dem Parkplatz und warte auf den richtigen Moment, um loszufahren. Vielleicht schaffe ich es, der Demokratisierung in Rumänien den nötigen Anstoß zu geben", sagte Elöd Kincses im Sommer 2004 seiner Tochter Rèka. Er versuchte gerade zum fünften Mal, als Unabhängiger in das rumänische Parlament gewählt zu werden. Auch dieses Mal sollte er scheitern. Rèka Kincses Familie, die zur ungarischen Minderheit in Rumänien gehört, lebt in Targu Mures im Osten Transsilvaniens. 1989 übernahm ihr Vater, der sich als Anwalt für Verfolgte des Ceausescu-Regimes einsetzte, eine folgenschwere Aufgabe: Er verteidigte den Pfarrer Làszlo Tökès aus Temesvàr, der ausländischen Fernsehsendern regimekritische Interviews gegeben hatte. Die Ereignisse rund um den Fall Tökès führten zu den ersten Demonstrationen in Rumänien seit 25 Jahren Diktatur. Zunächst galt Elöd Kincses als Held. Nach dem Sturz Ceausescus übernahm er die politische Führung des Bezirks Mures. Doch wenige Wochen nach der Wende, im März 1990, kam es zu Unruhen zwischen Ungarn und Rumänen, die zum ersten ethnischen Konflikt mit Todesopfern in Osteuropa nach der Wende eskalierten. Während Elöd Kincses manchen Vertretern der ungarischen Minderheit in seinen Forderungen nach Gleichberechtigung zu wenig radikal war, galt er der rumänischen Seite als ungarischer Extremist. Gemeinsam machten beide Seiten Elöd Kincses für die Ausschreitungen in Targu Mures verantwortlich. Kincses musste das Land und seine Familie verlassen. Als er nach sechs Jahren aus dem Exil zurückkehrte, begann er für einen Sitz im Parlament zu kandidieren, wurde aber bei jeder Wahl von seinen politischen Gegnern kaltgestellt. So auch im Herbst 2004, wo ihn ein kurz vor dem Wahlkampf in Kraft getretenes Gesetz von den Wahlen ausschloss. Die 1972 geborene rumänische Filmemacherin Rèka Kincses, Regiestudentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, setzt sich in ihrem persönlichen Dokumentarfilm mit der Geschichte ihres Vaters, mit seiner Person, dem Scheitern seines politischen Engagements und dessen Auswirkungen auf die ganze Familie auseinander. War sie noch vor der Wende stolz auf ihn, so zweifelte sie bald an seiner Haltung: War sein Kampf wirklich ein gerechter oder beruhte er doch auf einer falschen Einschätzung der politischen Situation? War er mutig oder einfach nur verbohrt? Warum konnte er im neuen System keinen Fuß fassen? Neben Beobachtungen während des Wahlkampfs im Herbst 2004 zeichnet Réka Kincses in lebhaften und oft kontroversen Gesprächen mit ihrer Familie, anhand von Archivmaterial aus dem Frühjahr 1990 sowie Gesprächen mit politischen Widersachern ihres Vaters die Ereignisse seit der rumänischen Revolution 1989 nach. "Balkan Champion" verbindet die außergewöhnliche Geschichte der Familie Kincses mit einem Stück jüngerer europäischer Zeitgeschichte und erzählt von Freundschaft und Verrat, politischen Intrigen und von der Schwierigkeit, zwischen Integrität und Halsstarrigkeit, zwischen Pragmatismus und Opportunismus zu unterscheiden. Der Dokumentarfilm wurde mit großem Erfolg auf nationalen und internationalen Filmfestivals präsentiert. Auf der Duisburger Filmwoche 2006 erhielt er sowohl den Förderpreis der Stadt Duisburg als auch den Publikumspreis der Rheinischen Post. International wurde er unter anderem bei der Ungarischen Filmwoche 2007 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  



Fr   07. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 13:15 14 min    

Das rumänische Kloster Agapia hat so manche Krise überdauert - es hat Feuern widerstanden, Kriege durchgemacht, die Kommunisten überlebt. Heute ist Agapie mit etwa 400 Nonnen das größte orthodoxe Nonnenkloster der Welt. In Zeiten, in denen Arbeitslosigkeit und Armut den rumänischen Alltag beherrschen hat das Klosterleben für viele junge Frauen wieder an Attraktivität gewonnen. Arztrechnungen, Einkommen, Rente - für eine Nonne ist das alles kein Problem. So werden nicht nur alte Klöster neu besiedelt, überall im Land gibt es Neugründungen, immer mehr Familien geben ihre kleinen Töchter in ein Kloster, um deren Versorgung sicherzustellen. Der Film begleitet eine junge Frau, die gerade ins Kloster eingetreten ist und geht der Frage nach, was die jungen Novizinnen alles auf sich nehmen, um dem Kampf "da draußen" zu entkommen. Vor der einzigartigen Kulisse der Moldauklöster, die zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, zeigt die Dokumentation zahlreiche Eindrücke aus Rumänien vor dem EU-Beitritt.  

21:00 ZDF-doku Klöster in Rumänien

bis 21:15 14 min    

Siehe oben.  



Sa   08. Dezember 2007
07:30 SR NaturNah

bis 08:00 30 min Das Donaudelta  

Das Donaudelta ist eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft, ein Paradies für über 170 Vogelarten, die hier brüten, für Schlangen sowie zahlreiche weitere Tiere und Pflanzen. Damit es dabei bleibt, wurde im rumänischen Teil des Deltas ein Biosphärenreservat eingerichtet. Hier sollen Mensch und Natur im Einklang leben. Der Tierfilmer Otto Hahn suchte die unterschiedlichsten Biotope an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer auf und entdeckte Krauskopf-Pelikane, Löffler, Bienenfresser, Stelzenläufer, Sumpf-Schildkröten, Würfelnattern und Ziesel.  

11:00 EinsPlus Servicezeit: Essen & Trinken

bis 11:30 30 min Kochen mit Martina und Moritz  

Siehe oben.  



So   09. Dezember 2007
13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Siehe oben.  

18:45 phoenix Moldavien

bis 19:15 30 min Land ohne Eltern  

Seit drei Jahren lebt Denis auf der Straße. Seine Mutter sitzt im Gefängnis, weil sie für ihn und seine Schwester etwas zum Essen stehlen wollte. Wo sein Vater ist, weiß er nicht. Leere Flaschen - achtlos weggeworfen - für Denis sind sie wertvoll. Er bringt Flaschen und Pappkartons zu einer Sammelstelle und bekommt einige Lei dafür. Mülltrennung ist in diesem Land nicht erforderlich - das besorgen die Ärmsten der Armen. Denis kümmert sich um den obdachlosen Viktor, der kaum gehen kann. Der 16Jährige wurde schon mehrmals von der Polizei aufgegriffen und in verschiedene Kinderheime gebracht. Doch geprägt vom Leben auf der Straße wollte er sich nicht dem Heimalltag unterordnen und lief weg. "Die Stadt der Kinder" wurde vor einem Jahr vom deutsch-österreichischen Sozialverein Concordia gegründet. 105 Kinder haben hier inzwischen ein Zuhause gefunden. Sie sind fast alle Sozialwaisen, das heißt, die Eltern leben, sind aber im Ausland oder aus anderen Gründen nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern. Bei allen anfallenden Arbeiten helfen die Kinder mit. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, gerade weil sich ihre Eltern ihnen gegenüber häufig als verantwortungslos gezeigt haben. Die "Stadt der Kinder" ist einzigartig in Moldawien, obwohl gerade hier der Bedarf an solchen Einrichtungen sehr groß ist. Über 100 Kinder haben hier inzwischen ein Zuhause gefunden, insgesamt sollen es einmal 300 werden. Bei 50.000 verlassenen Kindern in Moldawien nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - aber es ist ein Anfang. Concordia hat die Unterstützung der Präsidentengattin. Sie macht so manches möglich, was in dem immer noch stark von seiner kommunistischen Vergangenheit geprägten Land zunächst unmöglich erschien. Moldawien tut sich, 15 Jahre nach der Unabhängigkeit, immer noch schwer damit, seinen Weg als eigenständiger Staat zu finden.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Siehe oben.  



Di   11. Dezember 2007
13:30 hr Länder - Menschen - Abenteuer

bis 14:15 45 min Zu Besuch bei den Karpaten-Deutschen - Winter in der Zips (Rumänien)  

Reportagereihe.
Die Zips ist ein Landstrich, in dem "nicht ständig einer auf die Uhr schaut", wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens, ließen sich hier nieder, als Bauern und auch wieder als Holzfäller. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Und besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wieviele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene "Schwarze Bogar" spuken dann durch die Gassen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. Emilia Funa wird nicht nach Deutschland auswandern, denn "hier kann man viel freier leben", schwärmt sie.  

20:15 ORF2 Universum

bis 21:05 50 min Schakale unter uns  

Dokumentationsreihe.
In vielen Kulturen wurden Schakale als unreine Aasfresser und Schädlinge gejagt, in anderen, etwa dem alten Ägypten, als Gottheiten verehrt. Heute kennt man Schakale vor allem von Naturfilmen aus der afrikanischen Steppenlandschaft, oftmals auch nur als vermeintlich feige Aasfresser, die Löwen ihre frisch erlegte Beute streitig machen wollen. Dass Schakale seit kurzem auch in Europa heimisch sind, ist jedoch weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und Finnland. UNIVERSUM begleitet eine junge Wissenschafterin, die von den sagenumwobenen Säugetieren fasziniert ist. Sie führt uns zu den Goldschakalen nach Ägypten und in den griechischen Karst, wo Schakale zur Küste ziehen, um Krabben zu jagen. Weitere Schauplätze sind der ungarische Rohrwald am Klein-Plattensee, das Rumänische Donaudelta, österreichische Hochalmen und die Wälder Kroatiens, wo die anpassungsfähigen Raubtiere ihren Lebensraum mit Wölfen und Bären teilen. Es ist die spannende Geschichte eines heimlichen Einwanderers, dessen Erforschung gerade erst begonnen hat.  

21:30 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 22:15 45 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  

22:25 3sat Vorwärts und nie vergessen! - Ballade über bulgarische Helden

bis 23:10 45 min Ein "Elektronisches Tagebuch" des Mainzer Stadtschreibers Ilija Trojanow  

Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") und diesjährige Preisträger für einige Zeit seine Profession: Aus dem Schriftsteller wird ein Filmemacher, der zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach eigener Themenwahl produziert. Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Seine Eltern flohen nach Italien, als er sieben war. Später ging die Familie über Deutschland nach Kenia, wo Trojanow den größten Teil seiner Kindheit verbracht hat. Gerade ist er von Kapstadt nach Wien gezogen. Diesen Sommer kehrte Ilija Trojanow in seine Heimat zurück und suchte das Gespräch mit politischen Gefangenen und Zeitzeugen, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Gefängnissen und Lagern des Landes verschwanden. Bulgarien, im Südosten Europas, führte jahrzehntelang ein Schattendasein im europäischen Länderkanon. Während der Sowjet-Ära galt es als linientreuester Satellitenstaat Moskaus. Ilija Trojanow begleitet jetzt ehemals politische Häftlinge an die Orte des Schreckens und dokumentiert, wo und wie sie misshandelt wurden. Belene, eine Insel in der Donau an der Grenze zu Rumänien, war viele Jahrzehnte Lager und grausamer Ort der Folter. Tausende von Menschen ließen dort ihr Leben. Die Gefängnisse in Sofia und Pazardzik galten als die schlimmsten in Bulgarien. Trojanow ist es gelungen, an diesen Orten zu drehen und lässt Opfer Zeugnis ablegen über eine Zeit der Unmenschlichkeit. "Jetzt kann ich beruhigt sterben," sagt der bulgarische Historiker Stojan T. nach dem Dreh mit Ilija Trojanow. Er hat über die Gewaltverbrechen während der kommunistischen Ära gesprochen. Ein Thema, das in der bulgarischen Öffentlichkeit nach wie vor ein Tabu ist. Als Schüler hatte er beobachtet, wie in seiner zentralbulgarischen Heimatstadt Lovec in einem Steinbruch politische Häftlinge misshandelt und getötet wurden. Alles passierte vor den Augen der Bevölkerung, von ihr gleichsam geduldet und ignoriert.  



Mi   12. Dezember 2007
17:35 arte WunderWelten

bis 18:30 55 min Lopukhovo - In den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Lopukhovo - ein ukrainisches Dorf, vergessen im dichten Wald der Karpaten, irgendwo zwischen der ehemaligen Sowjetunion und der Europäischen Union. Die einzige Ressource von Lopukhovo ist sein grünes Gold: der Wald. Die Menschen sind ihm eng verbunden, sie leben von ihm, setzen ihm aber auch hart zu, denn die Forstwirtschaft hat heute andere Prioritäten als das Wohl der Dorfbewohner. In Lopukhovo schwanken die Menschen zwischen Hoffnung und Resignation. Der arg strapazierte Wald ist ihr Leben, aber auch ihr Leid. Einige der bodenständigen Männer wenden ihm den Rücken zu und versuchen ihr Glück weit außerhalb der ukrainischen Grenzen. Die Frauen und Männer von Lopukhovo sind Menschen mit starkem Widerstandsgeist. "WunderWelten" zeigt ihr "Leben trotz alledem", ein Leben ohne Perspektiven in diesem "anderen" Europa, das der Westen noch immer kaum wahrnimmt.  

18:00 3sat Am Schauplatz

bis 18:30 30 min Der gute Mensch von Luncani  

Die Reportage der Woche.
Eigentlich sollte der Wiener Installateur Gerhard Spitzer in einem rumänischen Waisenhaus in Luncani nur eine Stromleitung verlegen und wieder zurückkehren. Doch was er dort sah, hat ihn so erschüttert, dass er bis heute in Rumänien geblieben ist. Spitzer entschloss sich, einige Kinder zu adoptieren und für ihre Ausbildung zu sorgen. Das war vor 15 Jahren. Michael Brauner stellt Gerhard Spitzer vor, der inzwischen eine Wohngemeinschaft mit angeschlossener Lehrwerkstätte für Jugendliche in Luncani leitet.  

22:30 SR Auslandsreporter

bis 23:00 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



Do   13. Dezember 2007
07:05 arte Willkommen bei ...

bis 07:30 25 min Pepsi  

Persönliche Geschichten.
Penelope, genannt Pepsi, ist eine zierliche, energische und warmherzige Frau, die in Athen lebt. Im Alter von zwölf Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Rumänien nach Griechenland. Heute kümmert sie sich um ihre 92-jährige Mutter und pflegt die Erinnerung an Rumänien, obwohl sie sich in Griechenland ganz zu Hause fühlt. Sie ist zwar keine praktizierende Christin, besucht aber regelmäßig Pater Maximos, mit dem sie ihre Leidenschaft für Katzen teilt. Hinter ihrem schlichten Auftreten verbirgt sich ein zurückhaltender Nonkonformismus.  

07:20 phoenix Türkei

bis 07:30 10 min Der Nobelzug des Orients  

Der Mythos Orientexpress lebt. In Istanbul, der Stadt der zwei Kontinente, startet der berühmteste aller Züge. An Bord sind Gäste aus aller Herren Länder, die in fünf Tagen sechs Länder bereisen und den Charme dieses exklusiven Zuges genießen möchten. Und genauso international wie die Bordliste ist das Personal. Erster Stop ist Bukarest. Die Hauptstadt von Rumänien leidet, wie das ganze Land, noch immer stark von den Folgen der Ceausescu-Diktatur. Eine Stadtrundfahrt mit dem Bus holt die Reisenden des Traumzuges schnell zurück in die brutale Realität. Der Orientexpress - seit den 20er Jahren ist dieser Zug Objekt der Begierde von Verliebten, Hochzeitsreisenden und Romantikern. Wie viele Anträge in diesem Königszug gemacht wurden, weiß niemand. Sicher aber ist, eine Reise mit dieser britischen Institution bleibt jedem Passagier unvergessen. Begonnen hatte die Reise in Istanbul, der Brücke zwischen Asien und Europa. Der zweite Teil führt von Bukarest durch die rumänischen Karpaten nach Budapest. Die Reise endet schließlich in der wohl romantischsten Stadt Europas - der Lagunenstadt Venedig.  

09:30 arte Willkommen bei ...

bis 09:55 25 min Pepsi  

Persönliche Geschichten.
Penelope, genannt Pepsi, ist eine zierliche, energische und warmherzige Frau, die in Athen lebt. Im Alter von zwölf Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Rumänien nach Griechenland. Heute kümmert sie sich um ihre 92-jährige Mutter und pflegt die Erinnerung an Rumänien, obwohl sie sich in Griechenland ganz zu Hause fühlt. Sie ist zwar keine praktizierende Christin, besucht aber regelmäßig Pater Maximos, mit dem sie ihre Leidenschaft für Katzen teilt. Hinter ihrem schlichten Auftreten verbirgt sich ein zurückhaltender Nonkonformismus.  

20:15 NDR Länder - Menschen - Abenteuer

bis 21:00 45 min Karpatenwinter  

Kriwka ist ein abgelegenes Dorf in den ukrainischen Karpaten. Das Besondere in diesem Dorf sind seine Menschen. Wohlstand gibt es hier nicht. Und trotzdem sind alle mit ihrem Leben zufrieden. Frau Julia und ihr Mann Mikola müssen noch schwer arbeiten, obwohl sie beide schon im Rentenalter sind. Sie bewohnen eines der malerischen Holzhäuser. Das Vieh im Stall sichert ihnen einen bescheidenen Wohlstand und die Klugheit des Alters macht sie offen für die kleinen Schönheiten des Alltags. Weihnachten feiern sie wie vor hundert Jahren im Kreis ihrer Kinder und Enkel. Unter Anteilnahme der ganzen Großfamilie wurde für das hohe Fest eine Sau geschlachtet, denn nach dem vierzigtägigen Fasten im Advent haben alle wieder große Lust auf Wurst und Braten.  

23:00 SR Auswanderung und Heimkehr

bis 23:45 45 min Der lange Weg der Bessarabiendeutschen  

Heute noch leben in Baden-Württemberg viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. Viele dieser Vorfahren hatten Württemberg in den Jahren um 1790 verlassen und waren zunächst nach Polen ausgewandert. Von dort folgten sie dem Ruf des russischen Zaren und zogen als Kolonisten nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. Dort gründeten sie eigene Dörfer mit Schulen und Kirchen. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es, bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien, von ihrer Flucht aus Polen und vom Neuanfang im Schwabenland.  



Fr   14. Dezember 2007
15:15 NDR Länder - Menschen - Abenteuer

bis 16:00 45 min Karpatenwinter  

Kriwka ist ein abgelegenes Dorf in den ukrainischen Karpaten. Das Besondere in diesem Dorf sind seine Menschen. Wohlstand gibt es hier nicht. Und trotzdem sind alle mit ihrem Leben zufrieden. Frau Julia und ihr Mann Mikola müssen noch schwer arbeiten, obwohl sie beide schon im Rentenalter sind. Sie bewohnen eines der malerischen Holzhäuser. Das Vieh im Stall sichert ihnen einen bescheidenen Wohlstand und die Klugheit des Alters macht sie offen für die kleinen Schönheiten des Alltags. Weihnachten feiern sie wie vor hundert Jahren im Kreis ihrer Kinder und Enkel. Unter Anteilnahme der ganzen Großfamilie wurde für das hohe Fest eine Sau geschlachtet, denn nach dem vierzigtägigen Fasten im Advent haben alle wieder große Lust auf Wurst und Braten.  

17:30 EinsExtra Auslandsreporter

bis 18:00 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



Sa   15. Dezember 2007
16:10 rbb Eisenbahn-Romantik

bis 16:40 29 min Tausendundeine Dampfwolke  

Die Sonderfahrt quer durch Mittel- und Osteuropa von Nürnberg aus nach Istanbul führt durch Wien, vorbei an Budapest, quer durch Rumänien. Es geht durch die Walachei. Das schon sehr breite Donautal wird überquert. In Bulgarien fährt der Dampfsonderzug durch das Balkangebirge. Auf einer eingleisigen Hauptbahn, durch Schluchten, über Brücken und durch einen Kreiskehrtunnel. Station gemacht wird in einer der ältesten Städte Europas, in Plovdiv. Der letzte Streckenabschnitt führt durch das östliche Bulgarien und durch den gesamten europäischen Teil der Türkei. Hier legt sich schon orientalisches Flair über die Reise, die nach sechs Tagen am Bosporus enden wird. Bis dahin haben 20 Dampfloks möglicherweise mehr als 1.001 Dampfwolken in den Himmel geblasen.  

00:20 EinsExtra Auslandsreporter

bis 00:50 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  



So   16. Dezember 2007
16:00 EinsExtra Auslandsreporter

bis 16:30 30 min Kleiner Junge, große Töne - Ein Roma will nach oben  

Das nordrumänische Zigeunerdorf Zece Prajini ist auch im Ausland bekannt. Viele exzellente Blaskapellen von dort spielen eine wilde und im Westen nahezu unbekannte Blasmusik. Andrei Trifan ist zwölf Jahre alt und verfolgt den Herzenswunsch, als Tubaspieler Musiker in einer Blaskapelle zu werden, mit aller Energie. Er wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in einem ärmlichen Zwei-Zimmer-Häuschen. Vater und Mutter sind beide arbeitslos. Durch den Zusammenbruch der alten Metall-Kombinate in der benachbarten Großstadt Roman verloren beide ihre Arbeit und leben jetzt von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, von den seltenen Einkünften als Tagelöhner oder von den wenigen Auftritten, die Vater Monel als Musiker einer der vielen Blaskapellen bei Auftritten verdient. Andreis schulische Leistungen sind gut, sein Lieblingsfach ist Mathematik. Er will unbedingt heraus aus dieser Welt der Unterentwicklung und Armut, die er jeden Tag vor den Augen und in seinem Alltag hat: Und er will vor allen Dingen seinen Eltern eine Hilfe sein. Andreis Welt ist durch zwiespältige Aspekte bestimmt: durch seine Herkunft als Teil einer in Rumänien unbeliebten Minderheit; aber auch sehr stark durch die Erzählungen der erwachsenen Musiker aus seinem Dorf, die auf Auslandstourneen erfolgreich waren und sich selbstbewusst als "Zigeuner" bezeichnen. Er ist einer der "Chefs" der so genannten "Fanfara Juniorii", der Jugendkapelle des Ortes. Und er hat einen großen Traum: endlich eine eigene Basstuba, damit er nicht immer zu Großvater Dumitru laufen muss, wenn er üben oder spielen will.  

00:20 zdf Vorwärts und nie vergessen!

bis 01:05 45 min Ballade über bulgarische Helden  

"Jetzt kann ich beruhigt sterben." Der bulgarische Historiker Stojan T. schickt nach dem Dreh mit dem Mainzer Stadtschreiber und Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") ein Stoßseufzer zum Himmel. Er hat über die Gewalt-verbrechen während der kommunistischen Ära gesprochen. Ein Thema, das in der bulgarischen Öffentlichkeit nach wie vor ein Tabu ist. Als Schüler hatte er beobachtet, wie in seiner zentralbulgarischen Heimatstadt Lovec in einem Stein-bruch politische Häftlinge misshandelt und getötet wurden. Alles passierte vor den Augen der Bevölkerung, von ihr gleichsam geduldet und ignoriert. Der in Bulgarien geborene Schriftsteller Ilija Trojanow kehrte diesen Sommer in seine Heimat zurück und suchte das Gespräch mit politischen Gefangenen und Zeitzeugen, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Gefängnissen und Lagern des Landes verschwanden. Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Preisträger für einige Zeit seine Profession: aus einem Schriftsteller wird ein Filmemacher, der zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach eigener Themenwahl produziert. Ilija Trojanow macht mit seinem Film ein Stück bulgarischer Geschichte transparent. Er begleitet ehemals politische Häftlinge an die Orte des Schreckens und doku-mentiert, wo und wie sie misshandelt wurden. Belene, eine Insel in der Donau an der Grenze zu Rumänien, war viele Jahrzehnte Lager und grausamer Ort der Folter. Tausende von Menschen ließen dort ihr Leben. Die Gefängnisse in Sofia und Pazardzik galten als die schlimmsten in Bulgarien. Trojanow ist es gelungen, an diesen Orten zu drehen und lässt Opfer Zeugnis ablegen über eine Zeit der Unmenschlichkeit. Der 83-jährige Stefan Walkow war 21 Jahre als politischer Gefangener inhaftiert. Er spricht mit Trojanow über die menschenverachtenden Zustände im Gefängnis in den Jahren des Kalten Krieges, als sich das Land zwischen Balkan und Schwarzmeerküste nach außen vollkommen abschottete.  

02:05 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 03:00 55 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  



Mo   17. Dezember 2007
06:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 06:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

13:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 13:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

20:15 3sat Karpatenwinter

bis 21:00 45 min Weihnacht in der Maramures  

Das Schradental liegt abgeschieden in den nordrumänischen Karpaten, nahe an der Grenze zur Ukraine. Die Menschen dort sind Bauern, Holz-fäller und Hirten. Es sind Rumänen, Ukrainer und einige Deutsche - Nachkommen der Zipser, die vor mehr als 230 Jahren hierher kamen. Heidnisch-winterliche Traditionen und Vorstellungen haben sich mit den Riten der verschiedenen christlichen Kirchen vermischt. Unter meterho-hem Schnee und in klirrender Kälte werden vor Weihnachten die weit verstreut liegenden Häuser hergerichtet, mit Pferd und Schlitten wird Brennholz aus den Wäldern geholt. Es ist Zeit, ein Schwein zu schlach-ten, Speck und Würste zuzubereiten, ausgiebig zu backen, zu kochen und Schnaps zu brennen. Die Jungen holen ihre zotteligen Kostüme aus der Truhe und proben ihre Teufelskämpfe - ein Ritual, das sich jedes Jahr in der Heiligen Nacht auf den verschneiten Wegen des Tals wieder-holt. Der Film von Titus Faschina schildert, wie die Menschen im Schradental Weihnachten feiern.  

21:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 21:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  

22:05 rbb Der Herr der Wölfe

bis 22:35 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  



Di   18. Dezember 2007
10:15 rbb Der Herr der Wölfe

bis 10:45 30 min Ein Wildbiologe in den Karpaten  

Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Naturtouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. In einer Lappjagd fängt er Timis, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der Erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timis zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten.  

20:15 hr Karpatenwinter

bis 21:00 45 min Weihnacht in der Maramures  

Das Schradental liegt abgeschieden in den nordrumänischen Karpaten, nahe an der Grenze zur Ukraine. Die Menschen dort sind Bauern, Holz-fäller und Hirten. Es sind Rumänen, Ukrainer und einige Deutsche - Nachkommen der Zipser, die vor mehr als 230 Jahren hierher kamen. Heidnisch-winterliche Traditionen und Vorstellungen haben sich mit den Riten der verschiedenen christlichen Kirchen vermischt. Unter meterho-hem Schnee und in klirrender Kälte werden vor Weihnachten die weit verstreut liegenden Häuser hergerichtet, mit Pferd und Schlitten wird Brennholz aus den Wäldern geholt. Es ist Zeit, ein Schwein zu schlach-ten, Speck und Würste zuzubereiten, ausgiebig zu backen, zu kochen und Schnaps zu brennen. Die Jungen holen ihre zotteligen Kostüme aus der Truhe und proben ihre Teufelskämpfe - ein Ritual, das sich jedes Jahr in der Heiligen Nacht auf den verschneiten Wegen des Tals wieder-holt. Der Film von Titus Faschina schildert, wie die Menschen im Schradental Weihnachten feiern.  

00:30 arte Metrosounds - Bukarest

bis 01:20 50 min Das musikalische Kaleidoskop einer pulsierenden Metropole  

Er ist der deutsche Lieblingsrusse. Seine Bücher sind Kult. Seine Geschichten, angesiedelt zwischen Moskau und Berlin, zutiefst komische Betrachtungen skurrilen Alltagswahnsinns. Darüber hinaus ist Wladimir Kaminer DJ und Erfinder der "Russendisko", die seit Jahren abseitige Klänge aus Osteuropa populär macht. Für "Metrosounds" reiste Wladimir Kaminer für ein Wochenende nach Bukarest, um sich auf die Suche nach den authentischen Sounds der rumänischen Metropole zu machen. In Zeiten gleichgeschalteter Musikkultur und trostloser MTV-Globalisierung hofft er, hier Musik zu finden, die mit Seele und Verve mitten aus dem Herzen der Stadt kommt. In den geheimnisvollen Vorstädten Bukarests, den Mahalas, trifft Kaminer auf einen spannenden Mix aus alten und neuen rumänischen Beats und Melodien. Er rappt mit der erfolgreichsten Hip-Hop-Band der Stadt, entdeckt eine transsylvanische Rhythm-'n'-Blues-Band, hat Spaß mit dem "Elvis der Roma", trifft eine gefährlich leidenschaftliche Zigeuner-Königin, aparte Studentinnen singen für ihn alte Pionierlieder und schließlich begegnet Kaminer auch noch jungen Elektronik-Jazzern aus dem Bukarester Underground. Das morbide Flair des einstigen "Paris des Ostens" sorgt für die atmosphärisch flirrende Kulisse einer musikalischen Entdeckungsreise der außergewöhnlichen Art.  



Mi   19. Dezember 2007
12:30 arte WunderWelten

bis 13:30 60 min Lopukhovo - In den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Lopukhovo - ein ukrainisches Dorf, vergessen im dichten Wald der Karpaten, irgendwo zwischen der ehemaligen Sowjetunion und der Europäischen Union. Die einzige Ressource von Lopukhovo ist sein grünes Gold: der Wald. Die Menschen sind ihm eng verbunden, sie leben von ihm, setzen ihm aber auch hart zu, denn die Forstwirtschaft hat heute andere Prioritäten als das Wohl der Dorfbewohner. In Lopukhovo schwanken die Menschen zwischen Hoffnung und Resignation. Der arg strapazierte Wald ist ihr Leben, aber auch ihr Leid. Einige der bodenständigen Männer wenden ihm den Rücken zu und versuchen ihr Glück weit außerhalb der ukrainischen Grenzen. Die Frauen und Männer von Lopukhovo sind Menschen mit starkem Widerstandsgeist. "WunderWelten" zeigt ihr "Leben trotz alledem", ein Leben ohne Perspektiven in diesem "anderen" Europa, das der Westen noch immer kaum wahrnimmt.  

16:30 mdr Donau kulinarisch

bis 17:00 30 min Von Bukarest bis Braila  

In der Gegend um Giurgiu haben sich an der Donau alte, archaische Bräuche und Tänze erhalten, wie die der so genannten Calusari. Es sind Bräuche, bei denen das ganze Dorf mitmacht. Die Kamera hat sie eingefangen und erzählt von der tiefen religiösen Verwurzelung der Menschen hier. Ganz anders geht es zu in Bukarest mit seiner historischen Altstadt, den modernen Glaspalästen und weltläufigen Bürgern. Es ist eine schnell wachsende Weltstadt, mit heftigen Gegensätzen, viel Licht und viel Schatten. In der ältesten Kirche von Bukarest findet eine Taufe statt. In Cernavoda entdeckt man kulinarische Genüsse, die man in der sonst tristen Umgebung nicht vermuten würde. Und in einem ganz unscheinbaren Dorf an der Donau findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen mit Bildern der berühmtesten Künstler Rumäniens. Kilometerlange unterirdische Stollen führen in der Republik Moldawien in eine der europaweit grössten Weinkellereien. Zurück in Rumänien, in Braila, besuchen die Filmemacher einen Bildhauer, der ein würdiger Nachfolger des weltbekannten Bildhauers Brancusi werden könnte. Internationale Koproduktion unter Beteiligung des SWR, WDR, ORF, France 3 Alsace, RTS (Schweiz), BRF (Belgien), Duna TV (Ungarn), HRT (Kroatien), TVR (Rumänien), TRM (Moldawien), LRT (Litauen), FTV (Bosnien Herzegowina), BRT (Bulgarien), Planete (Polen), und NTU (Ukraine).  

04:00 ZDF-doku Donaudelta in Nöten

bis 04:15 15 min    

Das Donau Delta, die Mündung der Donau in das Schwarze Meer, ist im Jahre 2007 Landschaft des Jahres geworden. Bereits 1991 ernannte die UNESCO das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Ökosystem zum Weltkulturerbe. Das Donau Delta erstreckt sich über Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Es gilt als das größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet der Erde, 4.000 Tier- und 1.000 Pflanzenarten sind dort zu finden. In den letzten Jahren entwickelte sich das Gebiet zum Touristenziel vor allem für Vogelfreunde, die dort sonst kaum noch existierende Arten beobachten können. Die zunehmende Verschmutzung der Donau durch die Industrialisierung am Oberlauf bedroht das Ökosystem immens.  



Fr   21. Dezember 2007
10:40 arte Adresse: Unter der Brücke

bis 11:25 45 min Die Obdachlosen in Paris  

Sie heißen Stan, Robert, Alex, Anetha und Daniel und kommen aus Rumänien, Ungarn, Deutschland und Polen. Sie leben unter der Pont de l'Alma, einer Brücke in Paris unweit des Eiffelturms, dort, wo die Touristenboote anlegen. Von weitem sind sie gar nicht zu sehen. Dabei haben sie eine regelrechte Stadt inmitten der Stadt errichtet. In ihrem Lager fehlt es an nichts, es gibt sogar Wasser und Strom. Was bedeutet Paris für diese Gestrandeten? Ist die französische Hauptstadt für sie nur eine weitere Station oder das gelobte Land? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Frauen und Männern aus ganz Europa, die widrige Lebensumstände in einem Zelt am Ufer der Seine zusammengeführt haben. Die Dreharbeiten dauerten mehrere Monate. Nach und nach gewährten die Obdachlosen dem Filmteam Einblick in ihr Leben. So entstand ein menschlicher und ebenso bitterer wie warmherziger Film ohne Pathos, in dem es auch lustige Momente gibt. Die chaotischen Schicksale dieser Menschen erscheinen manchmal fast unwirklich, wie zum Beispiel das einer jungen Schwangeren, die lernen muss, auf der Straße zu überleben.  



Sa   22. Dezember 2007
15:45 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 17:00 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



So   23. Dezember 2007
17:00 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 18:15 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



Mo   24. Dezember 2007
14:00 arte WunderWelten

bis 14:55 55 min Weihnachten in den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Nach Winteranbruch verlangsamt sich das Leben in den Dörfern im Norden Rumäniens, die Bauern haben die Tiere in die Ställe gebracht und beginnen mit den Weihnachtsvorbereitungen. In den Bräuchen zur Weihnachtszeit vermischt sich der orthodoxe Glaube mit den heidnischen Riten der Bauernkultur. Weihnachten in Rumänien ist die Zeit des "Viflaim", eines heidnisch-mythischen Karnevals.  

17:05 EinsExtra Stationen

bis 17:50 45 min Der heitere Friedhof von Sâpânta  

Der "Cimitirul Vesel" in Sâpânta, im Norden Rumäniens, ist ein ungewöhnlicher Friedhof. So ungewöhnlich wie sein Name, ins Deutsche übersetzt heißt er: "Der heitere Friedhof". Rund um die orthodoxe Kirche suggerieren Kreuze in dunklem Blau mit bunten Bildern in ihrer Farbenpracht Heiterkeit. Auf den Kreuzen sind Szenen dargestellt, die den Verstorbenen charakterisieren. Doch das ist nicht immer positiv. Kurze Verse beschreiben seine Eigenarten. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Da ist zu lesen: "Schnaps ist reines Gift. Er bringt nur Leid und Qual. Denn auch mir hat er gebracht den Tod, der mich dann holte."  

20:15 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 21:40 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  

00:10 EinsExtra Stationen

bis 00:55 45 min Der heitere Friedhof von Sâpânta  

Der "Cimitirul Vesel" in Sâpânta, im Norden Rumäniens, ist ein ungewöhnlicher Friedhof. So ungewöhnlich wie sein Name, ins Deutsche übersetzt heißt er: "Der heitere Friedhof". Rund um die orthodoxe Kirche suggerieren Kreuze in dunklem Blau mit bunten Bildern in ihrer Farbenpracht Heiterkeit. Auf den Kreuzen sind Szenen dargestellt, die den Verstorbenen charakterisieren. Doch das ist nicht immer positiv. Kurze Verse beschreiben seine Eigenarten. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Da ist zu lesen: "Schnaps ist reines Gift. Er bringt nur Leid und Qual. Denn auch mir hat er gebracht den Tod, der mich dann holte."  

02:00 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 03:25 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  



Di   25. Dezember 2007
10:30 EinsFestival Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2007

bis 11:55 85 min Werke von Emmanuel Chabrier, Sergej Rachmaninow, Antonin Dvorák  

Rhapsodien.
Ausführende: Stephen Hough, Klavier; Wenzel Fuchs, Klarinette; Leitung: Sir Simon Rattle.
Jährlich laden die Berliner Philharmoniker zu einem besonderen Konzert-Highlight im Grünen und unter freiem Himmel ein. Für ihr letztes Konzert der Saison empfangen die Berliner Philharmoniker 20.000 Zuhörer in der Berliner Waldbühne. In diesem Jahr stehen "Rhapsodien" auf dem Programm, Musik von Ravel, Rachmaninow, Dvorák und anderen großen musikalischen Erzählern. Als Solisten treten auf der britische Pianist Stephen Hough und Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Am Pult: Chefdirigent Sir Simon Rattle. Zu den zauberhaften Melodien zählen: - Maurice Ravel: "Rapsodie espagnole" - Frederick Delius: "Brigg Fair: An English Rhapsody" - Sergej Rachmaninow: "Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43" - Antonin Dvorák: "Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45 Nr. 1" - Claude Debussy: "Première Rapsodie für Klarinette und Orchester L 116" - George Enescus: "Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11 Nr. 1".  

04:20 VOX "Auto, Motor und Sport"-TV

bis 05:35 75 min Hilfstransport nach Rumänien  

Automagazin.
30.000 Päckchen bringt der Weihnachtsmann - in Form eines Hilfskonvois - nach Rumänien. Zusammen mit der Organisation "Round Table" beteiligt sich die Spedition Nowotny Transporte bereits zum zweiten Mal an der bundesweiten Spendenaktion der Rudolf-Walther-Stiftung für Kinder in Not. Mit mehreren Lkws und Begleitfahrzeugen verteilen ehrenamtliche Helfer die Weihnachtspäckchen an rumänische Schulen und Kindergärten.  



Do   27. Dezember 2007
15:40 phoenix Besondere Orte - Besondere Menschen

bis 16:10 30 min Der Fischer, der Fluss und das Buch ...  

Die Theiß, größter Nebenfluss der Donau und zweitgrößter Fluss Ungarns, galt einst als das fischreichste Gewässer Europas. Balázs ist Fischer in Algyö, einem kleinen Ort an der Theiß im Südosten Ungarns. Täglich fährt er mit seinem Boot auf den Fluss und kontrolliert seine Reusen. Manchmal findet er nur einen einzigen kleinen Fisch darin. Am vielleicht größten Tag seines Lebens, sagt Balázs, im Jahre 1996 habe er noch einen 86 Kilo schweren, über zwei Meter langen Wels gefangen. Doch im Jahre 2000 brach eine Katastrophe über den Fluss, ihn und die anderen Fischer herein. Alles schien zu Ende. Giftiger Schlamm war aus einem Bergwerk in Rumänien in die Theiß gelaufen, der Fluss so giftig, dass die Fische an Land sprangen. Der Hund von Balázs fraß einen Fisch und starb. Die Bilder von der sterbenden Theiß, die um die Welt gingen, hat er aufgenommen. Alles ging in die Brüche, Balázs Existenz - jahrelang musste er sich mit Hilfsjobs über Wasser halten - und auch seine Ehe. "Mein Vater hat immer gesagt, die Theiß wird dich krank machen, aber auch wieder heilen, und genau so war's", erzählt er. Noch ein Jahr nach der Katastrophe waren Balázs und seine Kollegen ohne Arbeit und Perspektive. Lange habe er überlegt, ob er überhaupt weitermachen solle. Er entschloss sich zu kämpfen, besuchte den Unglücksort in Rumänien und reiste zu den Managern des zuständigen Konzerns in Australien: Er hat ihnen sein Fischermesser geschenkt, das er nicht mehr brauchte, geholfen haben sie nicht. Der einfache Flussfischer wurde zum Sprachrohr seiner Kollegen und zum Helden - und er fing an alles aufzuschreiben. In seinem Buch hält er fest, was das Leben seiner Vorväter hier an der Theiß ausmachte und wie er jetzt mit seinem zurechtkommen muss. Alten Aufzeichnungen zufolge, notiert Balázs, soll die Theiß an manchen Stellen einmal mehr Fisch als Wasser geführt haben.  



Mo   31. Dezember 2007
12:30 arte WunderWelten

bis 13:30 60 min Weihnachten in den Karpaten  

Dokumentationsreihe.
Nach Winteranbruch verlangsamt sich das Leben in den Dörfern im Norden Rumäniens, die Bauern haben die Tiere in die Ställe gebracht und beginnen mit den Weihnachtsvorbereitungen. In den Bräuchen zur Weihnachtszeit vermischt sich der orthodoxe Glaube mit den heidnischen Riten der Bauernkultur. Weihnachten in Rumänien ist die Zeit des "Viflaim", eines heidnisch-mythischen Karnevals.

17:00 EinsExtra Auswanderung und Heimkehr- Der lange Weg der Bessarabiendeutschen

bis 17:45 45 min    

Heute noch leben in Baden-Württemberg viele Bessarabiendeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg ins Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind. Viele dieser Vorfahren hatten Württemberg in den Jahren um 1790 verlassen und waren zunächst nach Polen ausgewandert. Von dort folgten sie dem Ruf des russischen Zaren und zogen als Kolonisten nach Bessarabien, heute das Staatsgebiet von Moldawien und der Ukraine. Dort gründeten sie eigene Dörfer mit Schulen und Kirchen. 1940 wurden die rund 90.000 Bessarabiendeutschen im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der SS umgesiedelt und in Westpolen auf ehemals polnischen Höfen angesiedelt. 1945 flohen sie vor der anrückenden Roten Armee. Ein bessarabiendeutscher Ingenieur, der in Stuttgart studiert hatte, machte es sich zur Aufgabe, seine Landsleute in die ursprüngliche Heimat zurückzuholen. Karl Rüb und seinem Hilfswerk gelang es, bereits 1945 und 1946 über 20.000 schwäbisch sprechende Umsiedler aus Bessarabien nach Nordwürttemberg und Nordbaden zu bringen. Im Film erzählen Bessarabiendeutsche von ihren württembergischen Wurzeln, vom Verlassen ihrer Dörfer in Bessarabien, von ihrer Flucht aus Polen und vom Neuanfang im Schwabenland.