Mi   14. September 2005
21.45 NDR Weltbilder  

bis 22.15 30 min    Reportage- und Reisemagazin

Heute u.a. mit folgenden Beiträgen:
- Katar: Roboter statt Kinderjockeys
- Rumänien: Heilen mit schwarzem Schlamm
- Spanien: Churros zum Frühstück  



Do   15. September 2005
09.30 wdr East Side Story  

bis 10.45 75 min D 1997  Musikdokumentation

Das Musical, der Musikfilm, die Filmrevue im Sozialismus, in der früheren DDR, in der früheren UdSSR, in Bulgarien, Tschechien, Rumänien; eine unterhaltsame Revue ist dieser Film von Dana Ranga und Andrew Horn, mit vielen Filmausschnitten, Interviews, Wochenschauen und Werbespots.  

16.00 3sat Tage und Nächte steigen aus dem Strom  

bis 16.30 30 min Lothar Günther Buchheim  Dokumentation

Ein Sommer kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: Lothar Günther Buchheim, vielseitig begabt, arbeitet als Maler, Fotograf und Schriftsteller. Mit seinem Faltboot macht er sich auf die Reise. Sein Weg ist die Donau, sein Ziel das Schwarze Meer. Es entsteht das Buch "Tage und Nächte steigen aus dem Strom".  



Fr   16. September 2005
07.00 NDR Weltbilder  

bis 07.30 30 min    Reportage- und Reisemagazin

Heute u.a. mit folgenden Beiträgen:
- Katar: Roboter statt Kinderjockeys
- Rumänien: Heilen mit schwarzem Schlamm
- Spanien: Churros zum Frühstück  

20.15 hr Wunder der Erde  

bis 21.00 45 min Wunderwelt der Höhlen - In den Wäldern der Westkarpaten  Naturdokumentation

Im Waldgebirge der Karpaten, der Heimat des bösen Grafen Dracula, wirtschaften Bergbauern wie einst mit althergebrachten Methoden und führen ein einsames, karges, aber freies Leben. Der Wald und die mageren Weiden liefern, was sie brauchen: Holz vor allem, für Schindeln und Bottiche, Grabkreuze, Kirchen und Tore. Die Dörfer der Maramuresch, an der Grenze zur Ukraine, sind berühmt für ihre kunstvollen Holzschnitzereien. Stadtfestungen wie Clausenburg, heute Cluj, erinnern an die Türkenzeit und an Siebenbürgen. In der Tiefe der verkarsteten Kalkberge, vor allem im nördlichen Teil des Bihorgebirges in den Westkarpaten, gibt es fantastische Höhlen. Fünf Eishöhlen wurden hier entdeckt. Die größte und schönste ist die Scarisoara. Im Schein der Lampen funkeln Eisdome und gewaltige Eiszapfen, wie ein Gletscher deckt das Bodeneis die Höhlensohle. Über 3.500 Jahre alt ist der riesige Eispanzer mit einem Volumen von 75.000 Kubikmetern. Eishöhlen entstehen, wo eiskalte Winterluft durch Schächte und Spalten von der Höhe der Berge in den Höhlenraum fließt, sich dort staut und Eisbildung bewirkt. Die schwere Kaltluft bleibt am Grunde der Höhle gewissermaßen gefangen und erwärmt sich selbst im Sommer auf kaum mehr als ein Grad Celsius. Fast fünfzig Meter tief reichen die Schächte von der Hochfläche hinunter in die Eishallen der Scarisoara. Im Gegensatz zur Eishöhle ist die Micula eine aktive Wasserhöhle. Sie wird durch den Höhlenbach immer noch ausgeweitet und vergrößert. Das Wasser löst den Kalk, und durch die harten Gerölle, die das Wasser gegen Boden und Wände schleudert, werden die Gänge regelrecht ausgefräst. Diese Höhle verlangt Taucherkleidung und wasserdichte Ausrüstung. Wie alle Wasserhöhlen im Gebirge ist auch die Miculahöhle gefährlich: Ein Gewitterregen lässt den Bach zum reißenden Fluss anschwellen, Durchgänge und Ausgänge können dann plötzlich unter Wasser stehen. Nicht wenigen Höhlengängern wurden die launischen Höhlenbäche schon zum Verhängnis. Albert Bajas drehte für "Wunder der Erde" in den Karpaten und in ihrer Unterwelt. Geduldig wie kein anderer fängt er die Natur unter Tage ein, auch den roten Höhlenkäfer, den Schmetterling, der den Winter im Eingangsbereich der Höhle verbringt, die Fledermäuse an der Höhlendecke und die Siebenschläfer, die sich mit großen Augen und langen Tasthaaren in der Dämmerungszone der Höhle zurecht finden.  



Sa   17. September 2005
11.15 wdr Siebenbürgen blüht  

bis 11.45 30 min Rosenbauern in Rumänien  Gesellschaftsreportage

Rückständige Dörfer, verwahrloste Städte, Armut, Elend - solche Bilder kennt man aus Rumänien. In Danes - nicht weit vom angeblichen Geburtsort Graf Draculas - sieht es anders aus. In Danes blühen nämlich Rosen. Als der Bürgermeister mit dem Anbau begann, zogen die anderen Dorfbewohner nach. Im Juni wird geerntet und die Destille in Betrieb genommen.  

00.20 EinsExtra Kompass  

bis 01.00 40 min Der Zigeunerpfarrer - Ein deutscher Seelsorger in Siebenbürgen  Auslandsreportage



So   18. September 2005
13.45 EinsExtra Kompass  

bis 14.15 30 min Der Zigeunerpfarrer - Ein deutscher Seelsorger in Siebenbürgen  Auslandsreportage



Di   20. September 2005
15.15 NDR Die Donau  

bis 16.00 45 min Unterwegs zum Eisernen Tor  Reisereportage

Der Film beginnt mit Bildern von den zerbombten Donau-Brücken in Novi Sad. Am Ufer zwischen den zerstörten Brücken hat der serbische Schriftsteller Aleksandar Tisma seinen Liegestuhl aufgeklappt. Er sagt: "Alle 20 oder 30 Jahre macht man Schaden und dann repariert man wieder. Und wir, die wir keinen Schaden machen und nicht reparieren, wir baden inzwischen so viel wir können, wenn man uns nicht zu sehr stört und an die Wand drückt. Zum Beispiel ist für mich ein solches Sitzen hier in der Sonne neben der Donau der höchste aller Genüsse." Tisma verstarb im Februar 2003.  

22.50 arte Adoptiert  

bis 00.35 105 min I 1998  Fernsehfilm

Als sie den rumänischen Jungen Andrei adoptieren, geht für das kinderlose italienische Paar Carla und Ricardo ein Herzenswunsch in Erfüllung. Doch mit seiner Widerspenstigkeit und Wildheit stellt das Kind die frischgebackenen Eltern auf eine harte Probe.  



Mi   21. September 2005
15.15 NDR Die Donau  

bis 16.00 45 min Zwischen Rumänien und Bulgarien  Reisereportage

Ziemlich exakt 2000 Kilometer von der Quelle entfernt beginnt der Film am Dreiländer-Eck Serbien/Bulgarien/Rumänien - und er endet gut 750 Kilometer weiter, ebenfalls an einem Dreiländer-Eck: Rumänien/Moldawien/Ukraine.  



Do   22. September 2005
15.15 NDR Die Donau  

bis 16.00 45 min Im ukrainischen Delta  Reisereportage

Drei gewaltige Flussarme bilden das Donaudelta. Der nördlichste ist der größte: der Kilia-Arm. Über 130 Kilometer bildet er die Grenze zwischen der Ukraine und Rumänien. Wir folgen ihm dem ukrainischen Ufer entlang bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Wir treffen auf bulgarische und auf moldavische Dörfer und auf die Stadt Ismail mit ihrem Hafen, den Werften und dem Markt, auf dem jeder feilbietet, was er entbehren kann und auf dem kaum einer so viel kaufen kann, wie er braucht.  



Mo   26. September 2005
23.45 NDR Eine Zigeunerkapelle geht um die Welt  

bis 01.25 100 min Fanfare Ciocârlia  Musikreportage

Dieser Film erzählt von der Suche nach dem Glück. Eine furiose Zigeunerblaskapelle aus dem entlegenen rumänischen Dorf Zece Prajini ("Zehn Felder") hinter den Karpaten zieht durch die Welt, füllt die Säle und erobert das Publikum.  



Mi   28. September 2005
13.00 NDR Best of Weltreisen  

bis 13.30 30 min Odessa - Hauptstadt der Narren, Diebe und des Belcanto  Reisemagazin

Schon zu sowjetischen Zeiten galt Odessa als Hauptstadt des Humors. Und auch jetzt feiert die Stadt am Schwarzen Meer in jedem Frühjahr ein Festival der Narren. Aber Odessa ist noch mehr. Seit über 200 Jahren tummelt sich in dieser Küstenstadt ein buntes Völkergemisch aus Ukrainern, Russen, Griechen, Armeniern, Juden und Tschetschenen. Der Chef des zweitgrössten Marktes ist ein Armenier, die Chefkosterin der Cognacbrennerei eine Bulgarin und der Oberkomiker des Pantomimenensembles "Maskenshow" ein Russe.  

14.00 wdr Vögel im Donaudelta  

bis 14.45 45 min    Tierdokumentation

Im ukrainischen Teil des Donau-Deltas gibt es noch die seltene Möglichkeit, eine vielfältige Vogelwelt ungestört zu beobachten. Vogelarten, die es bei uns nicht gibt oder äußerst selten vorkommen, sind im Biosphärenreservat Ukrainisches Donau-Delta noch in großer Zahl zu sehen.