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Beiträge: - Schiller - Eine Comic-Figur? - "Missing Identity" - "Vermisste Identität": Studierende der Frankfurter Städelschule zu Gast bei Künstlern im Kosovo - George Enescu: ein Porträt des großen Komponisten, Violinvirtuosen, Pädagogen und Humanisten anlässlich seines 50. Todestages - Ora-Ito: Vom Brand-Hacker zum Kultdesigner - Chuck Palahniuk: Das Enfant terrible der amerikanischen Literaturszene und sein neuer Roman "Das letzte Protokoll" George Enescu: ein Porträt des großen Komponisten, Violinvirtuosen, Pädagogen und Humanisten anlässlich seines 50. Todestages Er zählt zu den verkanntesten Musikgenies des 20. Jahrhunderts. Am 3. Mai jährt sich der Todestag des rumänischen Komponisten zum 50. Mal. Die UNESCO hat das Jahr 2005 zum George Enescu Jahr erklärt. George Enescu war Schüler von Gabriel Fauré und Jules Massenet. Mit 20 schrieb er sein bis heute bekanntestes Werk, "Die rumänische Rhapsodie". Ein Schlager, der sogar bei seiner Ankunft in amerikanischen Bahnhöfen während der zahlreichen Tourneen gespielt wurde. International bekannt wurde Enescu zunächst als Violinvirtuose. In seinen Augen war jedoch die Karriere als Interpret nur ein Mittel, um sich seiner eigentlichen Berufung zu widmen: der Komposition. Enescus Werk ist sehr viel umfangreicher, sehr viel bedeutsamer - und aus unerklärlichen Gründen einem breiten Publikum bisher kaum bekannt - als nur die rumänischen Rhapsodien. Kurt Masur behauptete vor kurzem in einem Interview, dass die Zeit der Entdeckung Enescus für ein breites Publikum bevorstünde. Ähnlich wie Bach, der erst durch Mendelsohn Bartholdy wieder entdeckt wurde, wird auch Enescus Zeit kommen. Seinen Beitrag für die Musikgeschichte schätzt er als mindestens genauso wichtig, wie der von Béla Bartók. "Metropolis" erinnert an einen großen Komponisten, Musiker und Humanisten. Mit "Metropolis" verbeugen sich unter anderem Ioan Hollender, Direktor der Wiener Staatsoper und engagierter Förderer des Enescu Werkes, und Pascal Bentoiu, rumänischer Komponist und international anerkannter "Enescu-Kenner", vor dem Geiste George Enescus. |
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"Eine Jungmanagerin in Rumänien" |
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"Musik" Beiträge: - Spanien: Musikalischer Flirt - Wo Studenten singend die Herzen ihrer Angebeteten erobern - Italien: Das Geheimnis des guten Tons - Eine junge Deutsche baut Geigen in Cremona - Rumänien: Musik im Blut - Zigeuner zwischen verkitschtem Klischee und hartem Alltag - Großbritannien: Deafrave in London - Auch Taube lieben Musik Rumänien: Musik im Blut - Zigeuner zwischen verkitschtem Klischee und hartem Alltag Es heißt, aus rumänischen Dörfern kämen Weltklassemusiker. Zum Beispiel Leie: Er spielte und tanzte schon begnadet, bevor er sprechen konnte. Etwas anderes als Musik Machen hat Leie nie gelernt - so wie die meisten in seinem Dorf Cleschan, südwestlich von Bukarest. "Zigan" - Zigeuner - nennen sie sich selbst, und in Rumänien lebten sie schon immer von der Musik. Vor der Wende konnten viele als ungelernte Hilfsarbeiter etwas Geld dazu verdient, heute sind die meisten von ihnen verarmt. |
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"Die letzten Waldbahnen in Rumänien" Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es in Rumänien noch eine funktionstüchtige Einrichtung, die auf die Zeit des österreichischen Kaiserreiches bis 1918 zurückging: die Karpatenwaldbahn. Fast fünftausend Kilometer Gleise hatten österreichische und ungarische Ingenieure in den Urwäldern der Karpaten verlegt, um das Holz, das Gold der Karpaten, aus den Bergen ins Tal zu bringen. Im September 1999 gab es noch drei Strecken, die in Betrieb waren: die Bahn in Orastie, die Linie vom Hochtal Commandau nach Covasna und ganz im Norden, nahe der ukrainischen Grenze, die Waldbahn von Viseu de sus. Im Oktober wurde die Strecke von Commandau eingestellt. Orastie und Viseu: zwei grundsätzlich verschiedene Örtlichkeiten. Orastie in den südlichen Karpaten ist ein Lokomotivfriedhof, in dem eine alte Resitadampflok Tag für Tag den Rangierbetrieb zwischen dem Sägewerk und der nationalen Bahnstrecke übernimmt. Von Orastie aus fuhr man früher in die Berge, um das Holz ins Tal zu bringen. In Viseu im Norden ist die Waldbahn noch die einzige Verbindung vom Tal zu den hochgelegenen Walddörfern. Es gibt keine Straßen, nur Fußwege und die Waldbahn. Auch hier fährt eine alte Resitadampflok aus dem Jahr 1955 täglich in die Berge zu den Holzfällercamps und den Gehöften der Bauern. Sie ist die einzige Waldbahn, die die Ära der Karpatenholzbahnen überlebt hat, von der k. u. k. Monarchie bis zum Ende der kommunistischen Diktatur. Und nachdem kein Geld für Forststraßen vorhanden ist, wird die Waldbahn von Viseu noch einige Jahre um 8 Uhr früh in die Berge aufbrechen, mit gut einem Dutzend Holzwaggons im Schlepptau und dem hellblau gestrichenen, vollbesetzten Personenwagen. |
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![]() Ion Tiriac, einflussreicher Unternehmer und einstiger Manager von Boris Becker, und Klaus Johannis, erfolgreicher Bürgermeister von Sibiu/Hermannstadt, diskutieren im Café Europa über den EU-Beitritt Rumäniens. |
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"Eine Fallstudie amerikanischer und sowjetischer Außenpolitik" Wie fabriziert oder inszeniert man eine Revolution? Susanne Brandstätter hat fast drei Jahre lang an ihrem Dokumentarfilm "Schachmatt - Strategie einer Revolution" gearbeitet, um die Hintergründe der rumänischen Revolution 1989 und des Sturzes von Diktator Nicolae Ceausescu aufdecken zu können. Ihr Film zeigt, wie und warum Deutschland, Ungarn und vor allem die USA hinter den Kulissen agiert haben. Dabei ging es nicht nur um das Wohl des rumänischen Volkes. Europas Einigung und Deutschlands Wiedervereinigung standen auf dem Spiel - und Amerikas Vormacht. Susanne Brandstätter stellt die Ereignisse in Rumänien in einen internationalen Kontext und lässt die ganze Dimension dieser Geschehnisse erkennen. Es war ein internationales Schachspiel - ein Machtspiel mit weit reichenden Folgen für Europa und die USA. |
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Folge 2/2, "Von der Westukraine bis nach Athen" ![]() |
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"Naturbeobachtungen in Rumänien" Siebenbürgen, ein Hügel- und Bergland in Südosteuropa, wird auch Transsilvanien genannt - "Land jenseits der Wälder". Lange von den Habsburgern und den Ungarn beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien. Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltengebirge, das Höhen von zweieinhalbtausend Metern erreicht, und stellt dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden die Tiere, denen man in Siebenbürgen begegnen kann. Der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und Rotfuchs bis hin zum Braunbären. |
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"Fremde Welt der Sümpfe" ![]() Viele der Menschen, die hier leben, gehören zu zwei Minderheiten in Rumänien, zu den Lipovenern und den Aromunen. Die einen, die Lipovener, sind vor langer Zeit aus Russland zugewandert, die Aromunen hingegen sind die Nachkommen der Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Makedonien. Viele verlassen heute das Delta, weil die Arbeit dort knapp ist und der Lohn karg. Aber manche der Jungen bleiben doch, so die Familie Bildani. Sie züchten Schafe und Ziegen auf dem Festland zwischen den Donauarmen und wollen dieses Leben nicht aufgeben. Sie glauben an die Zukunft der Menschen im Delta, nachdem nun die Zukunft der Natur des Deltas gesichert ist. Denn bis zur Wende 1989 wurde das Delta rücksichtslos ausgebeutet, nach der Wende aber wurden weite Teile des Deltas unter Schutz gestellt. Nun hat sich die Natur erholt, aber zugleich haben viele Menschen, die von der Ausbeutung des Deltas lebten, ihre Existenzgrundlage verloren. Und doch, nach und nach kommen Natur und Menschen auch hier wieder in Einklang. |
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"Die Rückkehr der Landler nach Oberösterreich" Die "Landler" sind aus Rumänien nach Oberösterreich zurückgekehrt. Sie sind Nachfahren protestantischer Familien, die im 18. Jahrhundert von Kaiser Karl VI. und Maria Theresia aus dem Salzkammergut vertrieben und in Siebenbürgen zwangsangesiedelt wurden. Von Österreich sprachen sie über Generationen hinweg als ihrer "Urheimat". Diese Sehnsucht ist nun gestillt. Wo fühlen sie sich daheim? In der neuen, alten Heimat ihrer Vorfahren oder doch in Siebenbürgen, wo sie aufgewachsen sind und den Großteil ihres Lebens verbracht haben? Eine Siebenbürgen-Dokumentation aus dem Jahr 1992 belegt die damalige Sehnsucht nach Österreich. Ihr stellt Gestalter Klaus Huber nun die Realität 2005 gegenüber. |
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